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Per Mariam ad Jesum

Wie alles begann

Die Legion Mariens, die heute so groß ist, begann äußerst bescheiden. Sie war keine Organisation, die jemand sich ausgedacht hatte, sondern entstand wie von selbst. Da gab es kein planendes Nachdenken über Regeln und Übungen. Nur ganz beiläufig wurde ein Vorschlag gemacht, ein Termin vereinbart, und eine kleine Gruppe von Menschen kam zusammen, ohne zu ahnen, dass sie Werkzeug einer überaus liebevollen Vorsehung sein sollte.

Am 7. September 1921 trafen sich in Dublin (Irland) die ersten „Legionäre Mariens“. Maria hat die kleine Schar – unter ihnen Frank Duff – gerufen, die sich wünschte, dass Gott in seiner Welt mehr geliebt werde. Äußerlich betrachtet war diese Zusammenkunft genau wie jedes Legionstreffen heute, wo immer in der Welt man daran teilnimmt. Auf dem Tisch, um den sie sich versammelt hatten, stand ein einfacher Altar, in der Mitte die Statue der Unbefleckten Empfängnis – wie die Wunderbare Medaille sie darstellt – auf einem weißen Tuch, umrahmt von zwei Vasen mit Blumen und zwei Leuchtern mit brennenden Kerzen. Jemand, der sehr zeitig kam, war einer Eingebung gefolgt und hatte diesen stimmungsvollen Rahmen geschaffen. Was die Legion ist und was sie will, drückt sich darin aus: Die Legion ist eine Armee; bevor sie sich sammelte, war ihre Königin da; wartend stand sie hier, um all jene in ihre Reihen aufzunehmen, von deren Kommen sie wusste. Nicht die Legionäre haben Maria erwählt, Maria hat die Legionäre erwählt. Und seit damals sind sie den Weg mit ihr gegangen, haben vereint mit ihr gekämpft im Wissen, dass sie genau in dem Maß Erfolg haben und durchhalten würden, in dem sie mit ihr vereint sind.

Der Heilige Geist wurde angerufen und der Rosenkranz gebetet. Unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand, begannen sie zu überlegen, wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten, damit er in seiner Welt geliebt werde. Aus diesen Überlegungen ist die Legion Mariens hervorgegangen, so wie sie heute ist, mit allen ihren charakteristischen Merkmalen.