Geschichte

Machen Sie eine Zeitreise zu den wichtigsten Stationen in der Geschichte der Legion Mariens.

7. Juni

Frank Duff wird in Dublin geboren. Nach einer ausgezeichneten Schulbildung tritt er mit 18 Jahren in den Staatsdienst.

1889

Oktober

Frank Duff wird Mitglied der Vinzenz-Gemeinschaft und lernt dadurch die bittere Armut der Bevölkerung kennen.

1913

Frank Duff lernt die „Wahre Andacht“ von Ludwig Maria von Montfort kennen, kommt aber erst nach mehrfachem Lesen zu einem gewissen Verständnis.

1918

7. September

Nach einem gemeinsamen Studium der Lehre der Kirche von Maria wird die Legion Mariens mit 15 meist jungen Frauen mit Hw. Toher und Frank Duff im Myra House in der Francis Street gegründet.

1921

Beginn der Arbeit für Straßenmädchen, die zu Exerzitien und nach ihrer Bekehrung in ein neugegründetes Heim eingeladen werden.

1922

Legionäre betreten erstmals das berüchtigte Verbrecherviertel Bentley Place in Dublin. Das führt zu den großen Abenteuern, die in dem Buch „Wie man die Welt erobert“ geschildert werden.

1923

Nach einer dreiwöchigen Pfarrmission Segnung des gereinigten Bentley Place-Viertels.

1926

25. März

Gründung des „Morning Star Hostels“, einer Unterkunft für obdachlose Männer in Dublin.

1927

Erstes Präsidium außerhalb von Dublin in Waterford in Süd-Irland.

1927

Die Legion erreicht Schottland, bald darauf auch London.

1928

2. Februar

Erstes. Präsidium in Madras, Indien.

1931

Frank Duff wird von Papst Pius XI. in Audienz empfangen. Der Papst segnet die Legion

1931

27. November

In Raton, New Mexico, entsteht das erste Präsidium Nordamerikas.

1931

Eucharistischer Weltkongress in Dublin. Viele Bischöfe aus der ganzen Welt lernen die Legion zum ersten Mal kennen. Als Folge des Kongresses begann sich die Legion rasch auf der ganzen Welt zu verbreiten.

1932

7. September

Gründung des ersten Präsidiums Afrikas in Ifuho, Calabar in Nigeria.

1933

Abreise der ersten Gesandten der Legion Mariens, Mary Duffy, in die USA und Kanada mit der Aufgabe, dort die Legion bekannt zu machen und zu verbreiten.

1934

Edel Quinn in Afrika

Edel Quinn reiste als Legionsgesandte nach Ostafrika ab und kam am 24. November in Nairobi an. Edel konnte die Legion im Gebiet von Nairobi fest begründen. Sie begann nun, anstrengende Ausbreitungsfahrten durch Kenia, Uganda, Nyassaland und Tanganika zu unternehmen und errichtete hunderte Legionspräsidien.

1936

Am 12. Mai starb Edel und wurde am Friedhof von Nairobi, Kenia, bei den Missionaren begraben.

1944

Hilde Firtel aus Österreich wurde zur Gesandten für Deutschland bestellt.

1945

Msgr. Riberi, früher Nuntius für Zentralafrika, wird Internuntius in China. Er hatte in Afrika die Arbeit von Edel Quinn beobachtet.

1946

Erzbischof Riberi gab P. McGrath den Auftrag, das Werk der Ausbreitung der Legion über China hin zu übernehmen.

1947

P. McGrath in China

Anfang des Jahres begann P. McGrath seine Tätigkeit als Gesandter zunächst in Shanghai, später aber in Nord-, Zentral- und Südchina. Er zog meistens einige Tage vor den kommunistischen Truppen von Ort zu Ort und konnte in einem Jahr 1000 (!) Präsidien errichten.

1948

2. Februar

Beginn der Legion in Österreich

1949

Ausrufung der „Patriotischen Kirche Chinas”, die unter dem Namen „Bewegung der drei Unabhängigkeiten“ die Führung der Kirche durch die Regierung und die Loslösung von Rom anstrebte. Die Legionäre widersetzten sich dem Versuch und konnten ihn durch Aufklärung der Katholiken zunächst verhindern. Die Legion Mariens wurde verboten, alle ausländischen Missionare aus dem Land verwiesen. Die kommunistische Verfolgung der Kirche führte zum Tod von mindestens 4000 Legionären.

1950

Die Legion in Südamerika

Am 16. Juli fliegen Seamus Grace und Alfie Lambe als Legionsgesandte nach Südamerika.

1953

Erste „Peregrinatio pro Christo” (Legionsapostolat im Ausland während des Urlaubes) nach England.

1958

Alfie Lambe stirbt in Buenos Aires. In etwas mehr als fünf Jahren leistete er Großartiges für die Ausbreitung der Legion in Kolumbien, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.

1959

Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für Edel Mary Quinn.

1963

Frank Duff beim Papst

Frank Duff nimmt auf Einladung von Papst Paul VI. als Laienberater an der letzten Periode des 2. Vatikanischen Konzils teil.

1965

Legionäre und Priester aus Irland reisen zum ersten Mal auf „Peregrinatio pro Christo” in die Sowjetunion. Diese Reisen werden mit Duldung der Behörden durch 20 Jahre fortgeführt.

1969

Der irische Priester Robert Bradshaw beginnt seine Missionstätigkeit in Island und wird dabei von vielen Legionären aus der ganzen Welt unterstützt, die sich freiwillig für je ein Jahr als „Incolae Mariae“ zum Apostolat melden.

1976

Frank Duff wurde mit Amtsträgern des Conciliums von Papst Johannes Paul II. in Audienz empfangen. Sie führten ein langes Gespräch über die Lage der Kirche in der ganzen Welt.

1979

Im Februar wird der Seligsprechungsprozess für Alfie Lambe durch Kardinal Aramburu von Buenos Aires eingeleitet.

1980

Am 7. November stirbt Frank Duff in seinem Haus in Dublin.

1980

Fr. Bradshaw zieht nach Sibirien, um dort bis zu seinem Tod im Jahr1993 als Pfarrer zu wirken.

1992

Am 14. Jänner wird der Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes Frank Duff durch Erzbischof Desmond Connell feierlich eröffnet.

1998

Gründung des ersten Präsidiums in Moldawien

2001

Offizielle Übergabe der Statuten der Legion Mariens in Rom

2014