Legionskongress

Am 24.11. 2013 war es so weit, nach mehreren Jahren gab es wieder einen Legionskongress für alle Wiener Legionäre. Etwa 60 Legionäre und geistliche Leiter versammelten sich im Erzbischöflichen Palais, um sich für ihre Tätigkeit in der Legion weiterzubilden und zu stärken.

Lumen Fidei

Im ersten Vortrag, gehalten von P. Florian Calice CO befassten wir uns mit dem Licht des Glaubens. Dabei wurde unser Glaubensweg mit dem des Apostels Petrus verglichen. Marias Glaube ist hingegen zu dem der sündigen Menschen anders, er steht auf einer höheren Stufe als der Glaube irgendeines anderen Menschen, da sie ja von der Erbsünde befreit ist und damit immer voll der Gnade. Die Enzyklika „Lumen fidei“ sieht den Gauben als göttliche Tugend und als Gnade. Durch den Glauben hat der Mensch schon Anteil am Licht des Himmels. Durch dieses Licht sehen wir bereits jetzt klar unser Ziel vor Augen und können Hindernisse klar erkennen.  Der Glaube eröffnet neue Horizonte und weckt den missionarischen Eifer. Der Glaube ist ein Geschenk von Gott, aber wir müssen ihn nähren, pflegen und stärken.

Fest verankert

Gestärkt durch eine Jause ging es dann weiter. Das Thema „Fest verankert im Glauben und in der Kirche“ brachte uns Sr. Gabi Plettenberg näher. Anschließend gab es auch eine gemeinsame Aussprache zum Thema. Wir bitten jedes Mal, wenn wir die Schlussgebete der Tessera beten, um einen felsenfesten, unerschütterlichen und liebebeseelten Glauben. Neben dem Gebet geschieht die Verankerung im Glauben durch das Apostolat und die Weitergabe des Glaubens. Der Glaube des Einzelnen baut mit am Glauben der Kirche. Die Kirche ist die von Christus gestiftete Gemeinschaft der Gläubigen, er ist ihr Zentrum. Nun machten sich die Legionäre auf, um im Stephansdom mit vielen anderen Gläubigen bei der heiligen Messe Frank Duff zu gedenken. In der Predigt wurde durch Msgr. Franz Schlegl Zeugnis über Frank Duff und die Legion Mariens gegeben. Er ist selbst Geistlicher Leiter eines Präsidiums.

Der Geist des Apostolats

Nach dem Mittagessen und der Catena erarbeiteten die Legionäre den Geist des Apostolats. Je eine Gruppe befasste sich mit der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung des Apostolats. Die Ergebnisse wurden dann im Plenum  besprochen. Das Apostolat beginnt nicht erst mit der Vorbereitung der zwei gesandten Legionäre selbst, sondern schon mit der Offenheit des einzelnen Legionärs für die Nöte in der Pfarrgemeinde. Im Präsidium wird überlegt, wie welche Arbeit angegangen werden kann. Mit einem klaren Auftrag vom Präsidenten begeben sich die Legionäre dann zu ihrer Arbeit. Sie werden in Liebe miteinander umgehen und die Arbeit durch ihr Gebet mittragen. Nach der Arbeit wird der Bericht fürs Präsidium vorbereitet und dieser wird dann im Präsidium gemeinsam besprochen. Jede Arbeit geht das ganze Präsidium an.

Geht ohne Furcht um zu dienen

Im dritten Vortrag beschäftigten wir uns unter der Vorbereitung durch Sr. Elisabeth Ruepp mit „Die Mission – Geht hin ohne Furcht um zu dienen!“. Dieser Auftrag, beim Weltjugendtag vom Papst Franziskus an die Jugendlichen gerichtet, gilt für alle Getauften. Je mehr wir Christus erkennen, desto mehr treibt uns die Sorge um unsere Mitmenschen. Die Sorge Marias um uns Menschen wurzelt in ihrer tiefen Vereinigung mit Christus. Jeder Arbeitsauftrag ist für den Legionär bindend, da wir ihn als Auftrag Jesu und Marias betrachten. Sie sagt ja auch bei der Hochzeit zu Kana zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“ Wir kommen bei unserer Arbeit nicht zu irgendjemand, wir sehen in den Menschen Christus, daher ist die Haltung des Legionärs beim Apostolat die des Dieners vor seinem Herrn. Maria ist im Dienst ohne Furcht unser größtes Vorbild. Sie hat sich selbst ganz in den Dienst Gottes gestellt. Zum Abschluss fragen wir uns noch: „Was nehme ich mir vom heutigen Tag mit?“ Dabei kommen neue Ideen fürs Apostolat und die Werbung neuer Legionäre genauso zur Sprache, wie die Führung eines Notizbuches oder auch von einem Präsidenten der Vorsatz, bei den Arbeitsaufträgen ein genaues Ziel mitzugeben. Ich denke, jeder Teilnehmer hat einen ganzen Rucksack für sich und sein Präsidium mitgenommen und wird die erworbenen Schätze mit Freude an seine Mitlegionäre weitergeben. (Regina Wagensonner)


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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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