Kennen wir unseren Gründer FRANK DUFF ?

Die meisten von euch wissen wahrscheinlich die wesentlichen Daten aus dem Leben des Gründers der Legion Mariens, von Frank Duff. Er wurde am 7. Juni 1889 als ältester von sieben Kindern in Dublin, Irland geboren und ist am 7. November 1980 gestorben. Trotzdem kann ich euch vielleicht allerhand von ihm erzählen, das ihr noch nicht gewusst habt.

Wer war Frank Duff als Mensch?

Ich hatte die Freude und Ehre, Frank Duff sogar zweimal zu treffen. 1979 war ich mit einer Freundin in Irland auf Urlaub. Da wollte ich freilich auch das Concilium aufsuchen und habe nach FD gefragt. Er war gerade auf Urlaub, jedoch am Ende unseres Aufenthaltes konnten wir ihn begrüßen und mit ihm sprechen. Sehr beeindruckt war ich vom ihm, als er – obwohl viele Gäste anwesend waren – mich und meine Freundin zur hl. Messe einlud, die bald stattfinden sollte. Es war schon abends und unser Hotelzimmer war ziemlich weit entfernt. Da hat er einen Legionär gebeten, uns nach der hl. Messe in unser Quartier zu fahren. Obwohl wir ja ganz unbedeutende Mädchen waren, hat er sich um uns gekümmert und es war ihm wichtig, dass wir an der hl. Messe teilnehmen konnten.

Das zweite Treffen mit ihm war, als ich Ende Oktober 1980 in Vertretung des Senatus von Österreich zur PPC-Konferenz nach Dublin gesandt wurde. Ich durfte von den tollen PPC-Einsätzen der österreichischen Legionäre berichten. Nach der Konferenz fragte ich ganz harmlos, ob es möglich wäre, FD persönlich zu begegnen. Der Präsident erkundigte sich und gab mir dann Bescheid, dass FD mich treffen wollte, weil die österreichische Legion ihm immer sehr wichtig war. Er war ja immerhin schon über 90 Jahre alt. Dann verbrachte ich einen ganzen Abend mit ihm. Er erzählte mir ganz viel von der geschichtlichen Entwicklung der LM mit interessanten Beispielen von großen Gnadenwundern, z. B. von den Philippinen: in den 30er Jahren war das Land religiös so heruntergekommen, dass eine Wiederherstellung nicht möglich war. Es gab keine Priester mehr, die Lage wurde als total aussichtslos erachtet. Da wurde ein spanischer Missionar hingeschickt. Innerhalb von zwei Wochen hat er zwei Präsidien gegründet. Zur Zeit der Invasion der Japaner von Pearl Harbour – ein Jahr nach Einführung der Legion, gab es eine Curia mit zwölf angeschlossenen Präsidien. 5 Jahre lang, während des Krieges, blieb Dublin ohne Nachricht. Nach der Befreiung im Jahr 1945 stellte sich heraus, dass die Bewegung dort unglaublich gewachsen ist. Es gab ein Comitium, drei Erwachsenen- und eine Jugendcuria, sowie über hundert Präsidien. Innerhalb einer Generation wurde mit der Unterstützung der Bischöfe und Priester das Land durch die Legion Mariens wieder ein blühendes katholisches Land. Philippinische Legionäre haben schon viel Ausbreitung in Asien gemacht, jetzt sind ja sogar viele philippinischen Gastarbeiter in den arabischen Ländern und leben dort ihren Glauben.

Im Gespräch fragte Frank Duff immer wieder nach, ob ich wohl alles verstanden habe. Gegen Ende des Gespräches sagte er mir, dass er jetzt bald sterben werde. Leider habe ich mich nicht getraut, nachzufragen, wie oder warum er das meint. Eine Woche später ist er wirklich gestorben – am Herz-Jesu-Freitag, auf seinem Bett liegend mit dem Blick auf das große Herz-Jesu-Bild an der Wand gegenüber. Vorher, am Vormittag hatte er noch am Begräbnis einer Legionärin teilgenommen.

War er immer schon fast ein Heiliger?

Er war ein äußerst bescheidener Mann, der lange Zeit den gleichen Anzug anhatte. In einer sehr ausführlichen Biographie schreibt seine Patentochter Finola Kennedy, dass das nicht immer so war. Er wird darin als junger lebenslustiger Mann beschrieben, der gerne Sport betrieben z. B. Tennis und Rugby gespielt hat, viel geschwommen ist und äußerst interessiert war am Fußball. Auch sonst war er sehr interessiert. Er selbst erzählte, dass er im Alter von 9 Jahren bereits die ganze Bibliothek seines Vaters durchgeackert hat.

Seine Radtouren waren legendär. Bis ins hohe Alter ist er jeden Sommer mit einer Gruppe von befreundeten Legionären durch die Landschaften seiner Heimat geradelt. Sicher hat es dabei interessante Gespräche gegeben, denn er war an Politik und Wissenschaft interessiert und in vielen Wissensgebieten sehr gebildet. Sein vielbenütztes Rad kann man in seinem Haus besichtigen, das jetzt als Museum gestaltet ist.

Ebenso legendär ist sein Humor. Er hat gern gelacht und manchmal auch jemanden geneckt. Wer öfters auf der Winterschule war, hat sicher schon erlebt, wie Br. Seidl von seinen Begegnungen mit Frank Duff erzählt hat und wie er ihn auch gut nachahmen konnte.

In den schweren Belastungen, die das Ausmaß an Aufregungen und Schwierigkeiten durch die Ausbreitung der LM in aller Welt mit sich brachte, sorgte sein Sinn für Humor für Entspannung. Er bemerkte z. B. einmal: „Die Zeichen des Herrn sind selten bequem!“ oder „Die Bischöfe sagen, dass die Legion etwas Wunderbares sei; ,seht nur‘, sagen sie, ,über die ganze Welt hin ist sie verbreitet.‘ Für mich“, und dabei lachte er, „bedeutet sie einfach eine mühselige Sache nach der anderen.“

Mit einer Legionärin sprach er über die hl. Messe und sagte, dass während des Messopfers sozusagen die Zeit wegfalle und das Kreuzesopfer jetzt hier unter uns gegenwärtig sei. Dann lächelte er sie an und fügte hinzu: „Also werden wir während der hl. Messe nicht älter. Wenn Sie lang jung bleiben wollen, müssen Sie oft, sehr oft die hl. Messe mitfeiern!“ Man muss diese innere Gelöstheit und Heiterkeit ständig vor Augen haben, wenn man sich ein rechtes Bild von ihm machen will.

Mir wurde sogar erzählt, dass er gerne Krimis gelesen hat. In seiner Bibliothek habe ich auch einige solche Exemplare gesehen. Allerdings kann ich mir schwer vorstellen, wann er dafür Zeit hatte, denn er war ja von früh bis spät in die Nacht hinein tätig.

Sein Werdegang und seine religiöse Entwicklung

Seine Schulbildung hat er im sehr strengen Blackrock-College bekommen, vier Sprachen wurden gelehrt. Er war ein ausgezeichneter Schüler, jedoch sind auch einige Streiche überliefert. Leider konnte er, da sein Vater aus Krankheitsgründen aus dem Beruf scheiden musste und kein Geld da war, kein Studium beginnen, sondern er wurde 18-jährig mit ausgezeichneten Noten nach einer kurzen Ausbildung in den Staatsdienst aufgenommen. Später, in der Mitte seiner 30erJahre, als er schon täglich viele Stunden nach der Arbeit noch im Apostolat tätig war, gab es eine günstige Gelegenheit, mit einer kleinen Rente aus dem Beruf auszusteigen. Von da an konnte er sich gänzlich der Ausbreitung der Legion Mariens widmen.

Mit 24 Jahren wurde er Mitglied der Vinzenz-Gemeinschaft, in der er zu einer tieferen Hingabe an seinen katholischen Glauben geführt wurde, und zugleich erlangte er eine große Empfindsamkeit für die Nöte der Armen und Benachteiligten.

Einmal wurde er aufmerksam gemacht, dass in dieser Notzeit viele arme Leute verführt wurden in einen protestantischen Gottesdienst zu gehen, nur weil sie dort ein Frühstück bekamen. Er besuchte diesen Ort und traf dabei Joe Gabbett, dem dieser Missstand ebenso ein Dorn im Auge war. Gemeinsam bereiteten sie nun ein Frühstück für diese armen Leute. Etwa ein Jahr lang ging Frank Duff jeden Sonntagmorgen rosenkranzbetend in dieser Straße vor dem protestantischen Frühstückszentrum auf und ab und lud die Menschen nun zum „katholischen“ Frühstück ein. Es kamen Helfer hinzu und mit der Zeit gaben die Protestanten ihr Frühstück auf. So konnten etwa 150 Personen davor gerettet werden, protestantisch zu werden. Man muss dazu wissen, dass die Beziehung zwischen den Protestanten und den Katholiken in diesen Zeiten recht gespannt waren.

Mit seinen Helfern widmete sich Frank Duff auch der Förderung des Glaubens. Er gab Buben und Männern Einführung in die Sakramente, die Mädchen wurden von Frauen vorbereitet. In der Ecke des Raumes, in dem der Unterricht stattfand, stand bereits die Statue der Unbefleckten Empfängnis, die später am ersten Legionsaltar stehen sollte. Viele dieser Mitarbeiter konnten später zum Aufbau des „Sancta-Maria-Heims“ gewonnen werden.

Er arbeitete täglich bis 17 Uhr in seiner Dienststelle im Ministerium und machte dann bis ca. 21 Uhr Hausbesuche bei Familien. Oft ging er noch in die Werkstatt von Joe Gabbett, der ein tiefgläubiger Mensch und FD ein großes Beispiel an Glaubenstreue und Gottvertrauen war, obwohl er ganz einfacher Schuster war.

1916 veröffentlichte er im Alter von 27 Jahren sein Büchlein “Können wir Heilige sein?”. Darin legte er eine der stärksten Überzeugungen seines Lebens dar, nämlich dass alle ohne Ausnahme berufen sind, Heilige zu sein und dass wir durch unseren katholischen Glauben alle notwendigen Mittel zur Verfügung haben, ein Freund Gottes zu werden. Er schreibt unter anderem z. B. „Wir sollen darauf achten, unserer Gesundheit nicht zu schaden, einfach und genügend essen, damit wir ohne Behinderung arbeiten und beten können. Es gibt doch wahrlich genügend Möglichkeiten zu ernster Abtötung, indem wir Augen und Zunge beherrschen und gegen die sieben Hauptsünden ankämpfen.“

1917 entdeckte er die Abhandlung des hl. Ludwig Maria von Montfort über die Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria – ein Werk, das sein Leben radikal veränderte. In einem Vortrag sprach FD über „ Vollkommenheit für Maria“. Er sagte u. a.: „Wir arbeiten die ganze Zeit in Vereinigung mit Maria für ihren Sohn. Wir sind ihre Werkzeuge dazu, ihn zu nähren, ihm zu dienen, ihn den Menschen zu geben…Wir müssen uns bemühen, Mariens Geist in uns aufzunehmen und unsere Pflichten nach ihrer Art zu verrichten. Wir arbeiten in ihrem Geist,… Wir passen uns ihrer Arbeitsweise an, wenn wir versuchen, alles so zu machen wie sie die Dinge tun würde.

Marias mütterliches Amt umfasst alle Gnaden, selbst die allerkleinsten…Es ist keineswegs eine Übertreibung, wenn wir uns vorstellen, dass Maria in allen unseren Beschäftigungen bei uns ist, ähnlich, wie eine Mutter die Hand ihres Kindes führt, damit es dies oder jenes fertigbringt.

Wenn wir daran glauben, dass Marias Wirken mit dem unseren verbunden ist, und dass eines das andere beeinflusst, dann ist es erforderlich, dass wir dabei nicht versagen…Darum müssen unsere Handlungen einen zumutbaren Grad von Vollkommenheit aufweisen und mit der Absicht ausgeführt werden, dadurch an Marias täglicher Sorge um ihr Mystisches Heim und ihre Kinder teilzunehmen…

Wie können wir nun diese Vollkommenheit den unzähligen Kleinigkeiten verleihen, aus denen unser tägliches Leben besteht? Pflichten wie Haushalt, Landwirtschaft, Handwerk, Schule oder worum es sich sonst noch handeln mag? Es muss betont werden, dass Gott auf die Beweggründe unseres Handelns schaut.“

Die Legion Mariens entsteht

Zusammen mit einer Gruppe katholischer Frauen und Mädchen und Father Michael Toher aus der Erzdiözese Dublin bildete er am 7. September 1921 das erste Präsidium der Legion Mariens. Von diesem Tag an bis zu seinem Tod am 7. November 1980 leitete er die weltweite Ausbreitung der Legion mit heroischer Hingabe. Allerdings war er in seinen späteren Jahren nicht mehr Präsident des Conciliums, des höchsten Rates der Legion.

Frank Duff hat immer wieder alles aufs Spiel gesetzt aus brennender Liebe zum Herrn und um dem Willen des Vaters gehorsam zu sein. Besonders die Erlebnisse rund um die Bekehrung des Verbrecherviertels vom Bentley Place bereits ab dem zweiten Jahr der Entstehung der Legion haben seinen unerschütterlichen Glauben sehr herausgefordert. Dieser wurde mit außergewöhnlichen Erfolgen und Wundern belohnt. Er ging aufs Ganze und mit ihm seine Legionäre. Und so ist es immer wieder geschehen, z. B. in China, wo nach der Machtübernahme der Kommunisten 4000 Legionäre als Märtyrer gestorben sind, aber auch in Vietnam oder in manchen afrikanischen Staaten,…

FD sagt dazu: „Eines der größten Dinge in der Legion Mariens ist, dass die einfachsten Menschen Apostel sein können, die Fähigkeit haben, Apostel zu sein. Sie sind unser größter Gewinn“. Er half den kleinen Leuten durch belebendes Vertrauen, das er ihnen entgegenbrachte, ihre persönliche Berufung zu finden und zu leben – und das gilt bis heute in unserer Bewegung.

1965 lud Papst Paul VI. Frank Duff ein, am II. Vatikanischen Konzil als Laienbeobachter teilzunehmen – eine Auszeichnung, durch die der Papst sein großartiges Werk für das Laienapostolat würdigte und bestätigte.

Im Juli 1996, 16 Jahre nach seinem Tod, wurde sein Seligsprechungsprozess durch den Erzbischof Dr. Desmond Connell, Dublin, eingeleitet.

Frank Duff hat es stets vermieden, als Gründer der Bewegung der Legion Mariens bezeichnet zu werden. Er hat einfach einen Schritt nach dem Anderen getan, so wie es Gott ihm eingab.

Er selbst sagte: „ Besonders in der Entstehung der Legion Mariens war wenig menschliches Zutun. Es war einfach vom Himmel so gefügt – ein Schritt nach dem anderen.“ Wir erleben diese Tatsache in unserem Legionsleben ja auch immer wieder. Wir planen etwas, das klappt dann nicht. Es öffnet sich eine andere Tür und daraus geschieht dann z. B. die Bekehrung eines Menschen. Das ist etwas vom Wichtigsten, was wir in unserem Leben lernen dürfen und müssen: absolutes Gottvertrauen. Gott will, dass alle Menschen zum Heil kommen, wir dürfen ihm dabei helfen, er will unsere Mitarbeit.

Und so ist diese weltweit größte apostolische Laienbewegung entstanden. Heute arbeiten die Mitglieder der Legion Mariens in allen Erdteilen, in vielen Diözesen. Die Bandbreite der verschiedenen Einsätze ist unglaublich vielfältig, gerade wie es die geistige Not in einem bestimmten Gebiet bedarf. Immer geht es um einen Kontakt von Mensch zu Mensch, dass Gott in der Welt mehr geliebt wird. Als er einmal in einem Interview gefragt wurde, wie der „richtige“ Legionär aussieht, sagte er: „Der ist es, der die Regeln versteht und sie befolgt“.

Ich möchte alle Legionäre ermutigen, das Buch von Andreas Seidl: „Dass Gott mehr geliebt werde…“ über das Leben von Frank Duff zu lesen und es auch an Andere weiter zu geben – überaus spannend und lehrreich.

Frank Duff hat in dieser Bewegung schon bahnbrechend vorweggenommen, was im 2. Vatikanischen Konzil im Dekret über das Laienapostolat formuliert wurde: dass alle Getauften und Gefirmten berufen sind, Zeugnis für ihren Glauben in der Welt zu geben und mitverantwortlich sind für das Heil der Seelen ihrer Mitmenschen. Dieser Abschnitt des Konzilstextes ist noch lange nicht allen Gläubigen bekannt gemacht worden.

Er hatte ein tiefes Verständnis für die Kirche und ihre heutigen Erfordernisse: Die Einheit mit Maria als Weg zur Einheit mit ihrem Sohn war das beherrschende Element in seinem Leben. Alles andere strömte daraus hervor. Oft begann er einen Satz mit: ,Wenn Maria heute unter uns wäre…‘ Sein Verständnis der Kirche wurde täglich genährt und vertieft durch die Mitfeier der hl. Eucharistie und das Brevier. Bis zu seinem Lebensende hat er diese Gebetpraxis treu gehalten, oft bis spät in die Nacht hinein. Sein altes lateinisches Brevier trug er stets in seiner Hosentasche.

FD sagte: „Der vollständige Sieg kommt aus dem ständigen Bemühen, wesentliche Legionsarbeit zu leisten“. Zu einem Geistlichen Leiter sagte er: „Drängen Sie die Legionäre, für Christus zu erobern, Seelen zu retten! Das Apostolat muss alle erfassen!“ Die Besuche von Tür zu Tür sind dazu am besten geeignet. Wir können dabei Freundschaft gewinnen, Vorurteile abbauen, von unserem eigenen Glauben berichten und in den Besuchten die Sehnsucht nach Gott wecken.

Mit Freunden sprachen sie auch einmal davon, was aus der Legion werden würde, wenn er gestorben sei. Sicherlich hatte er sich alle Mühe gegeben, andere heranzubilden, sie im rechten Geist heranzubilden. Aber vor allem baute er auf die Muttergottes selbst. Alles komme darauf an, in der Ganzhingabe an sie zu leben, daran festzuhalten; das sei das Geheimnis, von dem alles abhänge.

Um jedes Mitglied auf diese geistige Einheit mit Maria zu verpflichten, hat er einige Jahre nach der Entstehung das Legionsversprechen verfasst, das jedes Mitglied nach der Probezeit ablegt. Es ist an den Heiligen Geist gerichtet und bringt wie kaum etwas anderes die innere Haltung des Gründers zum Ausdruck. Es tut uns gut, wenn wir den Text unseres Versprechens uns immer wieder einmal im Gebet zu Gemüte führen.

In diesem Legionsversprechen haben wir dem Hl. Geist zugesagt, dass wir uns von ihm erfüllen lassen und in Einheit mit Maria das Reich Gottes überall hin bringen wollen. Sicher haben wir alle, besonders jetzt in diesem „Jahr des Glaubens“ versucht, Menschen für Gott zu gewinnen.

Besonders im Blick auf Frank Duff nehmen wir uns jetzt vor, uns noch mehr mit Maria zu verbinden und sie mit ihrem Sohn den Menschen näher zu bringen. Die Menschen in unserer Welt dürsten nach Wahrheit und Erlösung, wir dürfen sie ihnen bringen.

Zum Schluss lade ich Sie alle ein, das Gebet um die Seligsprechung von Frank Duff, einer der größten Persönlichkeiten der Kirche des 20. Jahrhunderts, zu beten:

Gebet um Seligsprechung des Dieners Gottes Frank Duff

Gott, unser Vater, du gabst deinem Diener Frank Duff eine tiefe Einsicht in das Geheimnis deiner Kirche, des Leibes Christi, und in die Stellung Marias in diesem Geheimnis.

Ganz erfüllt von seinem großen Verlangen, diese Einsicht auch anderen mitzuteilen, und in kindlicher Abhängigkeit von Maria formte er ihre Legion. Sie sollte ein Zeichen von Marias mütterlicher Liebe zu den Menschen und ein Werkzeug werden, um alle ihre Kinder einzubinden in das Werk der Verkündigung des Evangeliums durch die Kirche.

Wir danken dir, Vater, für die Gnaden, die du ihm erwiesen hast, und für all das Gute, das durch seinen mutigen, leuchtenden Glauben der Kirche geschenkt worden ist. Vertrauensvoll bitten wir dich um die Erfüllung des Wunsches, den wir auf seine Fürbitte hin vorbringen. (…)

Wir bitten auch, dass die Heiligkeit seines Lebens, wenn es deinem Willen entspricht, von der Kirche anerkannt werde zur Ehre deines Namens durch Christus, unseren Herrn. Amen.

(Referat von Wiltrud Zecha anlässlich des Legionskongresses am 16.9.2013 in Vorarlberg)

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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