Conciliumsbericht April 2012

Allocutio
gehalten von P. Bede McGregor, Geistlicher Leiter des Conciliums

In Vorbereitung des Internationalen Eucharistischen Kongresses, der im Juni 2012 in Dublin stattfindet haben wir uns mit dem Kapitel 8 des Handbuches, der Legionär und die Eucharistie, beschäftigt. Es ist mit Sicherheit wahr, dass die Eucharistie die Quelle aller echter Erneuerung der Kirche ist und damit auch die Quelle einer echten Erneuerung der Legion. Wenn die Eucharistie der Mittelpunkt des Legionslebens bleibt, wird die Legion nicht nur überleben, sondern in allen Diözesen der Welt wachsen. Deshalb haben wir dem Kap.8 und dem Internationalen Eucharistischen Kongress so viel Zeit gewidmet.
Heute wollen wir die Eucharistie in Verbindung mit Maria betrachten. Wenn jemand etwas über die Legion weiß, wird dies sicherlich im großen spirituellen Prinzip der Hingabe an Jesus durch Maria zusammengefasst sein. Der Legionär tut alles in Einheit mit Maria und in Abhängigkeit von ihr um effektiver zu werden und in Christus verankert zu bleiben. Im Handbuch steht: Die Legionäre verrichten ihre Arbeit in Einheit mit Maria, besonders durch ihre Teilnahme an der Feier der Eucharistie. Der Grund dafür ist offensichtlich. Marias Rolle im göttlichen Heilsplan für die Welt ist es, Jesus den Menschen zu bringen. Am besten kann dies, nämlich Jesus jedem Einzelnen und jeder christlichen Gemeinde zu bringen, durch die Eucharistie erfolgen. Die Eucharistie ist die Realpräsenz Jesu, deshalb hat Maria den machtvollen Wunsch, uns alle zur Eucharistie zu führen. „Maria führt die Gläubigen zur Eucharistie” (Johannes Paul II). Deshalb ist dies auch ein vorrangiges Ziel der Legion.
Wir haben gesehen, dass die Feier der Eucharistie in drei bedeutenden und untereinander verbundenen Teilen besteht. die Liturgie des Wortes, die Liturgie des Eucharistischen Opfers und die heilige Kommunion. Betrachten wir sie kurz, einen nach dem anderen. Maria tut alles nach Gottes Wort, nicht nur bei der Verkündigung, sondern in ihrem ganzen Leben. Sie bewahrt jedes Wort des Herrn in ihrem Herzen, aber besonders die Worte der Heiligen Schrift. Wir sehen, dass ihr Gebetsleben, wie aus dem Magnifikat ersichtlich, ein Mosaik der Gebete des Alten Testamentes ist. Das Handbuch zitiert Papst Paul VI aus Marialis Cultus: „Wenn wir in der Feier der Liturgie des Wortes teilnehmen, ist Maria unser Vorbild, weil sie die „aufmerksame Jungfrau ist, die das Wort Gottes gläubig annimmt, in dem Glauben, der in ihrem Fall das Tor und der Weg zu göttlicher Mutterschaft war.”

Um Marias Stellung in der hl. Messe zu verstehen müssen wir uns zwei fundamentale Prinzipien ins Gedächtnis rufen. Erstens hat der Herr das Werk der Erlösung nicht ohne die feierlich eingeholte und freiwillig gegebene Zustimmung Marias begonnen. Und genauso hat er es nicht vollendet ohne ihre Gegenwart und ihren Zustimmung. Die einfachen Worte des hl . Johannes haben eine unerschöpfliche Bedeutung; “Unter dem Kreuz Jesu stand seine Mutter”. Sie hat nicht nur freiwillig auf ihre mütterlichen Rechte auf ihren Sohn verzichtet, sondern sie hat sich zusammen mit ihm für die Rettung der Welt aufgeopfert. Sie nimmt auf eine unübertreffliche Art am Opfer Christi am Kreuz teil.
Diese Wahrheiten im Voraus annehmend sagt das Handbuch: „Auf Golgota stand Maria als Vertreterin der ganzen Menschheit beim Kreuz Christ; und bei jeder Messe vollzieht sich das Opfer unseres Erlösers unter denselben Bedingungen. Maria steht beim Altar, wie sie beim Kreuz stand. Sie ist hier, und wie immer wirkt sie mit Jesus zusammen- die Frau die der Schlange den Kopf zertritt, wie von Anfang an vorhergesagt worden ist. Wer die heilige Messe richtig mitfeiert, wird daher auch für Maria liebevolle Aufmerksamkeit haben.”
Nirgends hat der Herr eine wärmere und tiefere Gastfreundschaft erhalten als im Schoß und im Herzen Marias. Sie ist die Frau der eucharistischen Gastfreundschaft und wir müssen sie immer bitten, uns an ihrer Haltung des Willkommens und der Anbetung des Herrn in der Eucharistie teilnehmen zu lassen. Im Handbuch findet sich eine wunderschöne Stelle betreffend den Titel „Unsere liebe Frau vom heiligen Sakrament”, die eigentlich alles zusammenfasst, was ich Ihnen sagen will. „Der Titel, Unsere Liebe Frau vom allerheiligsten Sakrament” zeigt auf, wie Maria in ihrer Eigenschaft als Vermittlerin aller Gnaden auch das alleinige Verfügungsrecht über die Eucharistie und die mit ihr verbundenen Gnaden besitzt. Denn dieses Sakrament ist der sicherste Weg zum Heil, die herrlichste Frucht der Erlösung durch Jesus Christus. Deshalb ist es Aufgabe Marias, dafür zu sorgen, dass Jesus Christus in diesem Sakrament erkannt und geliebt wird. Es ist ihre Aufgabe, die Eucharistie über die ganze Erde zu verbreiten, in heidnischen Gebieten zu verteidigen. Es ist Marias Werk, die Seelen für den Empfang der heiligen Kommunion vorzubereiten, sie anzuregen, das Allerheiligste häufig zu besuchen und davor ständig zu wachen. Maria ist die Schatzkammer der Gnaden des allerheilgsten Sakramentes; aller Gnaden, die zur Eucharistie führen, aller Gnaden, die von ihr ausgehen.” (Tesniere, Mois de Notre Dame du T. S. Sacrament)
Es wäre ein großer Segen für uns Legionäre, wenn wir uns erinnern, warum Papst Johannes Paul II Maria als „unsere Frau der Eucharistie” bezeichnet hat. Ich denke, man kann seine Lehre in drei Begründungen zusammenfassen. Erstens, weil Jesus in der Eucharistie die Frucht ihres Leibes ist. Zweitens, weil Maria die Mittlerin aller Gnaden, besonders der größten, nämlich der Heiligen Eucharistie, ist. Drittens, weil sie eine Frau ist, die in vollkommenster Weise uns den Herrn in der Eucharistie zeigen kann und helfen kann, ihn zu empfangen.
BERICHTE

AFRIKA

KENIA
Senatus Kenia: Am monatlichen Gebet am Grab Edels nahmen im Jänner 48 Personen teil. Die Pläne für die Messe zum Jahrestag im Mai sind schon weit gediehen.
Regia Kisumu: Im Zuge der Spitalsbesuche erhielten 214 Personen die Krankensalbung, 264 wurden getauft. Von diesen starben kurz danach 423. Die kirchliche Hochzeit konnte 259 Paaren vermittelt werden, 1.603 nahmen am Katechismusunterricht teil und wurden anschließend getauft. Ebenso wurde berichtet, dass 91 Alkoholiker und 12 Drogenabhängige wieder zu einem gesunden Leben zurückgeführt werden konnten. Auch ein Medizinmann gab seine Praktiken auf. Zwei Curien wurden aufgestellt. Pläne für das 75-Jahrjubiläum der Legion in der Regia Kisumu werden geschmiedet. Der Senatus plant mit Eifer die Ausbreitung in den Diözesen, wo sie noch nicht Fuß gefasst hat. Schwachen Curien wird geholfen.

MALAWI
Senatus Blantyre: Der Rat hat 12 direkt angeschlossene Präsidien, 11 Curien und 15 Comitien in der Erzdiözese Blantyre und ist gut organisiert. Er führt die Legion in ganz Malawi und hat 10 angeschlossene Comitien und vier Regiae in anderen Diözesen. Die Räte wurden besucht und Workshops organisiert. Eine Messe zum 90. Geburtstag der Legion wurde von Bischof Montfort Stima und Hw. Khembo, dem Geistlichen Leiter des Senatus, zelebriert. Der Bischof hob hervor, dass die Kirche stark von der Legion und ihren Gebeten abhänge. Sie spiele bei der Erhaltung des katholischen Glaubens eine große Rolle.

UGANDA
Senatus Uganda: Die Berichte geben Einblick in die Arbeit in Gefängnissen. Diese kann nicht isoliert erfolgen, sondern verlangt eine Zusammenarbeit mit dem Anstaltsgeistlichen, den Justizwachebeamten, Ausbreitern und Legionären in den Anstalten. Ein Comitium berichtete von 723 Personen, die ihr Glaubensleben wieder praktizieren, 88 kirchlichen Hochzeiten, 134 Taufen und von 13 Moslems, darunter zwei Entlassene, die in die Kirche aufgenommen wurden. Neun Satanisten haben ihre Schreine vernichtet und sich einer Glaubenslehre unterzogen. Der Senatus beabsichtigt, allen neugeweihten Priestern ein Handbuch zu geben. Musikfeste für die Jugend mit religiösem Inhalt werden organisiert. Zwei Comitien wurden gebildet.

NIGERIA
Senatus Ibadan: Ein Comitium hatte 16 Konversionen zu verzeichnen, 14 Laue nahmen die Glaubenspraxis wieder auf, 213 Paare heirateten nun auch kirchlich und ein Paar nahm nach 30 Jahren den Sakramentenempfang wieder auf. Eine Curia hielt einen Vortrag über Alfie Lambe, während eine andere eine Messe zur Seligsprechung feierte. Eine weitere organisierte eine Frank Duff-Ausstellung.
Regia/Senatus Abuja: Die Präsenz in den Räten beträgt durchschnittlich 61%. Ein Comitium berichtete von zahlreichen Konversionen, der Rückkehr von Lauen, 9 Paare heirateten nun auch kirchlich. 21 zerstrittene Paare konnten wieder versöhnt werden. 8 Präsidien konnten errichtet werden. Der Jahresbericht der Regia verzeichnete 10.175 Konversionen, inklusive 781 Moslems. Am 22. April wurde die Regia als Senatus bestätigt.
Regia Lagos: Die Präsenz der Amtsträger von Räten betrug durchschnittlich 64% und solcher von Präsidien 31%. Der Korrespondent machte darauf aufmerksam, dass eine Exploratio Dominicalis nicht zusammen mit Charismatikern gemacht werden könne. Ein Comitium hielt Frank Duff-Novenen im Juni und November und ein Triduum für die Ew. Dienerin Gottes Edel Quinn. Die Berichte sprachen von 38 Paaren, die nun auch kirchlich geheiratet haben, 66 Personen, die das Glaubensleben wieder aufgenommen haben, und 7 Konversionen. 6 Präsidien konnten gegründet werden.
Senatus Enugu: Ein Comitium mit 2.460 erwachsenen Legionären, von denen 912 Prätorianer sind, und 15 angeschlossenen Jugendcurien mit 4.582 Mitgliedern (Erwachsene und Jugendliche) machte Sakramentenvorbereitung, Versöhnungsdienste für zerstrittene Ehen und Hinführungen zu kirchlichen Eheschließungen. Sowohl Erwachsenen- wie Jugendpräsidien konnten errichtet werden.
Ein Comitium, das der Regia Onitscha angeschlossen ist, berichtete von zahlreichen Wiederaufnahmen des Sakramentenempfangs, 56 Kircheneintritten, darunter vieler Heiden. Paare, die einfach zusammen lebten, wurden ermutigt, kirchlich zu heiraten. Dem Aufruf kamen 115 Paare auch nach. In einem anderen Comitiumsgebiet konnten vier Curien gegründet werden.
Regia Jos: Innerhalb eines Jahres konnten in einem Comitium 595 Mitglieder geworben werden. Viele von ihnen waren während der Unruhen aus dem Gebiet geflohen. Entfernt liegende Präsidien und Räte wurden visitiert. Das Apostolat wird im Gebiet der Regia trotz Schwierigkeiten fortgesetzt. Um das Gebet um Frieden wird gebeten.
Regia Ikot Ekpene: Ein Comitium organisierte ein Seminar zur Belebung schwacher Präsidien und Räte. Andere wieder mit mehr als 1.500 Mitgliedern machen Haus- und Spitalsbesuche und bereiten Erwachsene und Kinder auf die Sakramente vor. Große Aufmerksamkeit wird der Sorge um Jugendpräsidien gewidmet.

TANSANIA
Comitium Dar-Es-Salam: Das Jahresprogramm 2012 wurde im Detail besprochen. Die Vorbereitungen für eine PPC auf (die vorgelagerte Insel) Sansibar werden fortgesetzt. In einer neuen Pfarre wird Ausbreitung gemacht. Ein Problem besteht hinsichtlich angemessener und beständiger Versprechen. Der Mangel schwacher Teilnahme bessert sich. Nach Genehmigung durch das Concilium wird in naher Zukunft das Comitium zu einer Regia erhoben werden.
Comitium Mtwara: Zu den Arbeiten zählt das Ermutigen von Paaren, kirchlich zu heiraten; ebenso werden Kinder eingeladen, an der Messe und an Andachten teilzunehmen. Kranke werden besucht und ihnen die hl. Kommunion gebracht. Auf die Sakramente wird vorbereitet. Eine laue Person nimmt wieder regelmäßig am Glaubensleben teil und ein Paar heiratete kirchlich.
Comitium Hai Moschi: Die Berichte beinhalten Haus- und Spitalsbesuche, wobei es gelingt, viele zu bekehren und zu einer kirchlichen Hochzeit zu veranlassen sowie Kindern Gebete zu lehren. Sie machen auch Apostolat bei Alkohol- und Drogensüchtigen sowie bei Kraftfahrern, die eine Gefahr für andere darstellen.

Comitium Kilema: Nach einer dreijährigen Stille ist ein kurzes E-Mail eingetroffen. Der Präsident war krank. Der Rat unterhält 12 Curien und 55 Präsidien mit insgesamt 1.038 Mitgliedern.

SAMBIA
Regia Lusaka: Ein detailliertes Jahresprogramm und ein Zeitplan für einen Workshop über die Vollkommene Hingabe an Maria sind eingelangt. Die Arbeiten beinhalten Haus- und Spitalsbesuche, wobei die Legionäre den Patienten wie auch dem Personal Mut zusprechen. Es ist geplant, mehr Jugendpräsidien aufzustellen. Zwei Comitien konnten geteilt werden. Eine baldige Antwort auf die Bitte des Korrespondenten um Details über die Wahl wurde versprochen.

GAMBIA
In der Curia Banjul hat ein Jugendpräsidium eine Stärke von 30 Mitgliedern erreicht. 14 erwachsene und 6 Junglegionäre besuchten ein Gebiet mit weniger als 0,5% Christen, um bei der Werbung für das dortige Präsidium zu helfen.

EUROPA

ITALIEN
Senatus Rom: Das 90-Jahrjubiläum der Legion wurde mit einer Gedenkmesse in der Lateranbasilika gefeiert. Höchstanwesender war der Generalvikar der Vikariate Roms, Msgr. Paolo Mancini, Hauptzelebrant der Geistliche Leiter des Senatus, Msgr. Virgilio La Rosa. Er wurde assistiert von Geistlichen Leitern der Präsidien und Curien. Die Ausbreitung wurde im gesamten Senatusgebiet sowie auf Sardinien verstärkt.
Regia Mailand: Hw. Bradshaws Buch über Frank Duff wurde ins Italienische übersetzt und 500 Exemplare werden verteilt. Auszüge aus Hilde Firtels Buch über Alfie Lambe werden auf Radio Mater, Mailand gesendet. Ein philippinisches Präsidium half bei der Arbeitssuche für vier Landsleute.
Comitium Padua: Nach vielen Besuchen bekehrten sich zwei Personen. Ein Präsidium in Bruneck/Brunico betreibt einen Kinderclub und junge Legionäre der Curia Lana beten einmal monatlich auf Radio Mater den Rosenkranz vor. Deutsch sprechende Legionäre besuchen Familien mit erst kürzlich getauften Babys. Sie machen auch Besuche bei neuen Pfarrangehörigen und hielten ein Hilfslegionärstreffen ab.
ZYPERN
Legionäre helfen bei der Sonntagsliturgie als Lektoren und mit sonstigen Diensten. Sie sprechen mit den Besuchern nach der hl. Messe. Sie fördern den Rosenkranz, indem sie ihn bei einer Grotte vorbeten und Besuche mit der Wandermuttergottes machen. Sie leiten eine Gebetsgruppe, geben Katechismusunterricht und halten Bibelrunden für Kinder. Sie machen Hausbesuche bei älteren Leuten und in einem Gefängnis.

MALTA
Regia Malta: Die Regia machte 2011 drei PPCs in Italien und eine in England. Ein Präsidium mit sieben Mitgliedern organisierte zwei Halbtags-Einkehrtage für Hilfslegionäre. Ein Präsidium mit zehn Mitgliedern besucht Flüchtlinge, Moslems und Nicht-Katholiken. Eine Muttergottesstatue wird wöchentlich in eine Volksschule gebracht. Ein Jugendpräsidium mit fünf Mitgliedern macht Spitalsbesuche mit den erwachsenen Legionären.
Die Curia Hoffnung der Welt verteilte 100 Exemplare des Traktats über die vollkommene Hingabe an die selige Jungfrau Maria. Einige Familien wurden dem heiligsten Herzen Jesu geweiht. Eine Muttergottesstatue wurde in ein Kraftwerk gebracht und dort der Rosenkranz gebetet. Vier der 13 Präsidien der Curia Dienerin des Herrn halten Patrizierrunden. Die Curia Königin des Friedens berichtete von 30 Teilnehmern, inklusive einiger Touristen, an einem Rosenkranz im Freien. In jeder dritten Pfarre Maltas gibt es ein Jugendpräsidium.

Comitium Gozo: Der Bischof von Gozo besuchte ein Treffen, das Teil des 90-Jahrjubiläums war. Zu den Feierlichkeiten zählten eine Nachtanbetung und ein Wettbewerb über die beste Powerpoint-Präsentation für Junglegionäre. Zu den Ergebnissen zählen sechs erwachsene Anwärter auf die Mitgliedschaft, drei neue Junglegionäre und sechs Hilfslegionäre. Die vollkommene Hingabe wird monatlich besprochen.
Länder unter der Führung von Malta

Türkei
Die Zahl der Mitglieder in Istanbul wächst und die Legionäre haben den Geist des Apostolates verstanden. Gebete werden für das neue Präsidium in Izmir erforderlich, um einige ihrer Schwierigkeiten zu überwinden.

GRIECHENLAND
Der einzige Kontakt mit Griechenland war ein kürzlich eingetroffenes E-Mail vom Generalvikar der Erzdiözese von Rhodos Lukas. Die Legion in Rhodos wächst und neun neue Mitglieder legten ihre Versprechen im Januar ab. Das Apostolat schließt den Kontakt in den Sommermonaten mit vielen Touristen ein, die auch Legionsliteratur erhielten.

ALBANIEN
Der Malta-Korrespondent und ein Mitglied der Regia besuchte Albanien im Dezember. Sie besuchten eine Messe zum 20. Jahrestag der Gründung der Legion in Albanien. Der Hauptzelebrant war S.E. Msgr. Angelo Massafra, Erzbischof von Skhroder, Konzelebranten waren Seine Exzellenz Monsignore George Frendo, Weihbischof der Diözese Tirana-Durres und sieben Priester. Der Stephansdom in Skhroder war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Messe wurde live im Radio Maria übertragen. Es fanden Treffen mit den Amtsträgern und dem GL des Comitium und ihm angeschlossenen Curien statt. Die Legionäre arbeiten eng mit den Priestern zusammen, um Radio Maria als Mittel der Katechese zu fördern. Das Apostolat beinhaltet auch Familienbesuche, ihre Kinder taufen lassen, die Menschen zu ermutigen, zu den Sakramente zu gehen und den Katechismusunterricht.

PORTUGAL
Lissabon Senatus: ein Präsidium hat 67 Hilfslegionäre an ihrem Geburtstag besucht und sie auch zur Acies und zu Einkehrnachmittagen eingeladen. Sie besuchten Eltern wegen der Taufe ihrer Kinder und beglückwünschten sie zu ihrem Hochzeitstag. Bei Besuchen in Pflegeheimen Älterer wird der Rosenkranz gebetet, die Bibel gelesen und Marienlieder gesungen. Beim Krankenapostolat wird den Patienten geholfen, ihre Medizin zu nehmen. Viele Präsidien bereiten Kinder auf das volle katechetische Programm vor.

Die Regia von Porto hat ein neues Comitium errichtet. Der Senatus organisierte ein Treffen mit Ausbreitern verschiedener Comitien.

SPANIEN
Senatus Madrid: ein Kongress wurde vom Comitium Salamanca organisiert. Der Erzbischof nahm daran teil und lobte die Arbeit der Legionäre. Das Comitium Badajoz ist ein jugendlicher Rat mit großer Hoffnung für die Zukunft. Ein Pfarrer bat die Legionäre mit Jugendlichen zu arbeiten. Die jungen Leute, die sie ansprechen, sind an Besuchen in Spitälern und Altersheimen interessiert. Der Curia von Malaga wurde gedankt, dass viele Kirchen offen stehen und die Angesprochenen zur Anbetung eingeladen werden. Monatlich wird für die aktive Mitgliedschaft sehr geworben. Einer der geistlichen Leiter meinte dass Legionäre keine Angst vor dem alt werden haben sollen sondern in einem jugendlichen Geist leben sollen. Pesca Joven spricht untertags und auch nachts ab 23uhr Jugendliche an.
Senatus Bilbao: spanischer Unterricht findet für Immigranten statt. Legionäre helfen mit Frühstücken für die Ärmsten. In Santander wird der Rosenkranz in der Nähe einer Abtreibungsklinik mit anderen Gruppen und einem Priester in Bereitschaft gebetet. Einmal im Monat erscheint
Senatus Barcelona: die Mitglieder sind schon älter und es gibt wenige geistl. Leiter. Ein Präsidium in Barcelona liest einer blinden Frau vor, hilft in einem Lebensmittelzentrum und macht Hausbesuche. Prostituierten, meistens Ausländer, wird mit Sprachunterricht geholfen und man hilft bei der Arbeitssuche. Ein Reinigungsjob wurde gefunden aber die Arbeitsbewilligung wurde nicht erteilt. Menschen, die auf der Straße leben, werden kontaktiert, manche seit über 30 Jahren. In der Provinz Murcia wird bei den Kirchen Pförtnerdienst gemacht, damit diese geöffnet bleiben können. Ein Rumäne wurde auf die Sakramente vorbereitet. Die Curia von Valencia veranstaltet monatliche Treffen für Hilfslegionäre, führt 12 Patrizierrunden und besucht Gefängnisse.
USA

CINCINNATI
Senatus Cincinnati
Legionäre von 6 Präsidien besuchen Gefangene und beten mit ihnen den Rosenkranz. Unter den Gefangenen wurde ein Präsidium errichtet. Sie haben Amtsträger und Arbeiten werden im Gefängnis gemacht. Berichte zeigen eine Anzahl von Präsidien mit vielen Mitgliedern. Nichtkatholiken wird die Rosenkränze beigebracht und zukünftige Konvertiten werden unterrichtet. Der Senatus war dankbar für den Besuch des Conciliums.

BOSTON
Senatus Bosten
Türen zu Türbesuche wurden gemacht und Muttergottesstatue wanderte. Junglegionäre helfen bei der Vorbereitung der Erstkommunion von Kindern.

HOUSTON
Senatus Houston
Eine erfolgreiche PPC wurde in Sulphur, Louisiana im März abgehalten. Es gab über 800 Kontakte beim Besuch von 1200 Wohnungen. Der Bischof war sehr dankbar.
Eine Gruppe von 12 Legionären fährt nach Irland zum Eucharistischen Kongress und will an einem PP Projekt in einer Pfarre in Dublin teilnehmen. Das Tyler Comitium machte 80 Telefonate im Rahmen eines Projektes in einem nichtkatholischen Gebiet.

CHICAGO
Senatus Chicago
Die Northside Curia macht gute Kontakte im Milleniumspark und im Bahnhof. Die Southside Curia hat 9 Präsidien und zwei Jugendpräsidien. Die Siouxfalls Curia begann ein Präsidium mit 9 Mitgliedern und erhielt die Erlaubnis an der Kathedrale eines zu gründen. Als Ergebnis von Hausbesuchen wurden 25 neue Pfarrmitglieder für die Pfarre gewonnen und zwei kehrten zu den Sakramenten zurück. Das Präsidium „Our Lady of Knox” in der St. Peterskirche meldet die Revertierung zum Glauben einer Frau nach 30 Jähriger Pause.

PHILADELPHIA
Senatus Philadelphia: Ein Präsidium, gerade ein Jahr alt, hat 12 Mitglieder und 6 Legionäre in Probe, meist junge Erwachsene und insgesamt 4 Prätorianer. Sie organisierten eine 33-Tage-Vorbereitung der Vollkommenen Hingabe an Maria, an der 20 Pfarrgemeindemitglieder teilnahmen. Mater Dolorosa Curia verdoppelte ihre Mitglieder im vergangenen Jahr. Vierzig nahmen an einem Silvester-Besinnungsabend teil. Das Comitium Norristown organisierte ein 3-tägiges Einkehrwochenende für obdachlose Männer, die durch das Brother Haus-Projekt, das an zwei Abenden in der Woche geöffnet ist, in Kontakt sind. Die Legionäre besuchen auch ein Staatsgefängnis und ein psychiatrisches Krankenhaus, halten Patrizierrunden und führen einen Bücherwagen. 350-400 Personen nahmen an einem „Marianischen Tag” im St. Karl Borromäus Seminar teil, das von zwei Präsidien im Seminar organisiert worden war. Gastredner war P. Groeschel, CFR.

MIAMI
Regia Miami kontaktiert Räte und Präsidien, die nicht zu ihrem Bericht erschienen sind. Die meisten der angeschlossenen Räte haben Jugendpräsidien und die Regia hat eine Jugendcuria angeschlossen. Drei Amtsträger in der Regia werden jetzt von neuen Legionären besetzt, aber es bleibt dennoch eine gute Mischung aus Erfahrung, da P. Richard Souliere, der ehemalige Gesandte der Legion in Mexiko jetzt ihr treuer Geistlicher Leiter ist.

SAN FRANCISCO
Senatus San Francisco: Die Comitien Stockton, Idaho und Sacramento berichteten im November. Ihre Präsidien haben zwischen 2 bis 6 aktive und 20 bis 200 betende Mitglieder. Zu ihren Arbeiten gehören Hausbesuche von Tür-zu-Tür, Straßenapostolat, öffentliches Rosenkranzgebet, Gefängnisseelsorge und Katechismusunterricht für Kinder und Erwachsene. Das zuletzt errichtete koreanische Comitium hat 9 Präsidien und 3 Curien mit je 18, 12 und 2 Präsidien angeschlossen. Seattle Comitium hat 13 Präsidien und 9 Curien. Die Legionäre besuchen nicht praktizierenden Katholiken und halfen 17 Personen wieder in die Kirche zurück. Curia Portland zeigt in den letzten zwei Monaten eine Präsenz von 90%. Zur Vorbereitung eines Columbanersonntages machten sie eine Novene zu Frank Duff und erhielten 29 Namen von Interessenten, von denen 5 an einem Treffen des Präsidiums teilnahmen, darunter einige spanischsprachige Personen.
KANADA
Senatus Toronto: Das Comitium Mississauga berichtet von 27 Mitgliedern, die die 33 Tage- Vorbereitung auf die Vollkommene Hingabe unternommen haben. Muslime und Hindus beteten den Rosenkranz während Besuche mit der Wandermuttergottes mit. Die Curia Peterborough gewann 11 aktive und 14 betende Mitglieder dazu. Curia Niagara erhielt 25 neue Mitglieder. Die Curia Toronto Nord gewann vier neue Mitglieder und 5 Legionäre auf Probe. Viele Mitglieder unternahmen die 33-Tage-Vorbereitung. Winnipeg Curia breitet aus, zu ihren Arbeiten zählen Besuche zu Hause, im Krankenhaus, mit der Wandermuttergottes und Herz Jesu Thronerhebungen in den Familien. Sowohl erwachsene als auch Junglegionäre geben Katechismusunterricht. Das Comitium Hamilton gewinnt durch einen Columbanersonntag viele neue philippinische Hilfslegionäre. Tür-Zug-Tür-Evangelisierung, Gefängnisseelsorge, Besichtigung von Krankenhäusern, Herz-Jesu-Thronerhebungen und Straßenapostolat scheinen in den Berichten auf. Die drei Seligsprechungsprozesse der Legion werden bei den Hausbesuchen gefördert. 100 nahmen am Besinnungstag zum Thema „Maria und das Wort” im Scarborough Comitium teil.
ANTILLEN

DOMINIKANISCHE REPUBLIK
Senatus Santiago de los Caballeros: Die Legionäre besuchen Heime, Krankenhäuser, Kliniken, Gefängnisse und die Hinterbliebenen, fördern den Rosenkranz, bereiten die Kinder auf die Erstkommunion und die Firmung vor; Katechese für Jugendliche und Erwachsene und leiten Einkehrtage mit exzellenten Kontakten. Das Comitium von Madra de la Creación mit 10 Präsidien und 7 angeschlossenen Curien, hat 168 aktive, 124 betende und 14 Prätorianer- Mitglieder. Eine evangelikale Familie die bei einem Hausbesuch angetroffen wurde, hat um den Besuch eines Priesters gebeten, wurde vorbereitet und ist nun in die katholische Kirche aufgenommen worden. Alle Familienmitglieder und haben die Sakramente empfangen. Das Comitium „Maria, du kluge Jungfrau” verfügt über 2 Jugend- und 2 Erwachsenencurien mit 27 Prätorianern, 367 aktiven- und 297 betenden -und 8 Adjutoren- Mitgliedern. Ein Ehepaar, das nicht kirchlich verheiratet war, hatte sich getrennt, war aber nun mit der Hilfe von den Legionären wieder vereint und wird jetzt auf das Sakrament der Ehe vorbereitet. Das Comitium „Maria, du reinste Jungfrau” mit 3 Curien und 8 Präsidien plant die Ausbreitung in allen Pfarren ohne Legion.

HAITI
Senatus Haiti: Die Präsenz reicht von 58% bis 82%. Regelmäßige Korrespondententreffen sind von unschätzbarem Wert, da die Verkehrsbedingungen die Visitation sehr schwierig machen. Vieles aber wird per Telefon besprochen. Heime, Spitäler und Gefängnisse werden besucht, Straßenapostolat bringt gute Kontakte. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen werden besucht; die Legionäre halten die Gebetsstunden in den Leichenhallen, begleiten die Priester bei den Krankenbesuchen, organisieren Jugendpräsidien, Katechismus-, und Ehekurse, geben Unterricht in Lesen und Schreiben und bereiten die Gestaltung von hl. Messen vor. Viele kommen nach guter Vorbereitung wieder zur Kirche zurück.

PUERTO RICO
Senatus Puerto Rico: Betreuung der Kontakte beim Dienst am Bücherwagen, sowie die Nacharbeit dieser Kontakte bei der Erhebung der Pfarrkartei wird durchgeführt. Verlassene und missbrauchte Kinder werden von den Legionären betreut. Ein Jugendpräsidium wurde errichtet. Eine Familie wurde vom Spiritualismus weggebracht. Es gab wieder viele Rückkehren zu den Sakramenten. Die Legionäre organisierten einen Vortrag eines Polizeibeamten über die Gefahren des Drogenkonsums für Jugendliche.

Teresa de Ridder
Gesandte in Chile, 1965 -1971

Teresa de Ridder, ehemalige Gesandte in Chile, starb vor kurzem in den Niederlanden. R.I.P. Teresa war Holländerin und trat der Legion in den Niederlanden in den frühen sechziger Jahren bei. Sie meldete sich freiwillig und wurde als Gesandte akzeptiert und im Jahr 1965 nach Chile gesandt, wo sie sechs Jahre bis zum März 1971 diente. Teresa de Ridder baute und erweiterte die Legion in Chile während der späten sechziger Jahre. Dies war die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das eine schwierige Zeit war. Es ist ein sehr großes Land, und sie reiste von Punta Arenas im Süden bis nach Arica im Norden des Landes. Einige der Legionäre in Chile erinnern sich noch gern an Teresa. Die kleinen Samen, die sie in jenen Tagen gesät hatte, wachsen weiter und tragen Früchte in der Legion in Chile.

Nach der Rückkehr in die Niederlande gab es in ihrer Pfarre keine Legion und trotz ihrer Bemühungen war sie nicht erfolgreich bei der Errichtung eines Präsidiums. Allerdings setzte sie als Laienadjutor ihre Mitgliedschaft fort und gab einen großen Dienst in ihrer Pfarrgemeinde, insbesondere bei der Vorbereitung der Kinder auf die Sakramente. Es gab eine übervolle Kirche bei ihrer Beerdigungsmesse, und in vielen Ansprachen wurde über den Unterricht und die katholische Bildung, die sie ihr verdanken, gesprochen.

Teresa hat die letzte Zeit in einem Pflegeheim verbracht und starb am 4. April 2012, R.I.P.

ACHTUNG!
Alle Amtsträger eines Rates, die für die Internationalen Eucharistischen Kongress in Dublin registriert sind, werden gebeten zu beachten, dass das Juni 2012 Conciliumstreffen am
Samstag, 9. Juni 2012 um 15.00 Uhr
Im Hauptquartier der Legion stattfindet.

Der Eucharistische Kongress und die Legion Mariens

Der 50. IEC wird in Dublin vom 10.-17. Juni 2012 stattfinden.
Das Conciliumstreffen für Juni findet am Samstag, 9. Juni 2012 statt.

Im Folgenden finden Sie einige Vorschläge für Aktivitäten der Legion während des Kongresses:
1. Stand auf der RDS von 9.00 – 19.00 Uhr jeden Tag. Der Stand wird von Legionären in der ganzen Woche besetzt sein. Es ist zu hoffen, ein Shuttlebus-Service jeden Nachmittag vom RDS zu haben, um Besucher zum Concilium zu bringen.
2. Das Conciliumsbüro wird den ganzen Tag geöffnet sein, um Besucher zu empfangen.
3. Besuche zum Grab des Dieners Gottes, Frank Duff werden auch organisiert werden.
Das Myra Haus wird für Besucher geöffnet.
4. Besuche im Frank Duff House, im Regina Coeli Hostel und im Morning Star Hostel können arrangiert werden.
6. Aussetzung des Allerheiligsten Sakramentes findet den ganzen Tag in der Morning Star Hostel-Kapelle statt.
7. Am Samstag, den 16. Juni wird es einen Einschub von der Legion unter dem Thema “Maria und Evangelisierung” geben. Wir bitten alle Räte sich sehr anzustrengen, dass viele Räte daran teilnehmen. Es wird notwendig sein, sich zur Teilnahme anzumelden.
8. Die Freiwilligen werden zum Dienst an dem Legionsstand in den RDS und im Concilium erforderlich sein. Es ist wünschenswert, dass die Freiwilligen einen ganzen Tag geben und sein Antrag überprüft ist.
9. Legionäre in ganz Irland werden auch ermutigt, Veranstaltungen zu organisieren, um den Eucharistischen Weltkongress in ihren Gemeinden zu feiern.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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