Conciliumsbericht Oktober 2011

Allocutio
gehalten von P. Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des Conciliums

Im Jahr des 90jährigen Jubiläums der Gründung der Legion Mariens haben wir über verschiedene Aspekte des allerersten Treffens der Legion nachgedacht. Dieses erste Treffen ist deshalb etwas besonderes, weil sein Ablauf und sein Geist für alle anderen Treffen, die in der Legion stattfinden, richtungweisend ist. Wir haben schon lang und tief darüber meditiert, welch starken Einfluss die „Vollkommene Hingabe an Maria” des hl. Ludwig Maria von Montfort auf das erste Treffen hatte und wie unauflöslich deren Bindung an sie war. Ohne die Unterweisung der Legionäre „der ersten Nacht” über die Lehre des hl. Ludwig durch Frank Duff, wäre es wahrscheinlich nie zum ersten Treffen und zur Legion gekommen. Die Lehre und der Geist des hl. Ludwig wurden in die Seele der Legion geradezu eingebrannt. Aber es gab noch andere Dinge die zumindest von gleicher Bedeutung wie die vollkommene Hingabe an Maria für den Geist und die Motive der ersten Nacht und für jeden Augenblick der Existenz der Legion seither waren. Dies waren die geistliche Lesung und die erste Allocutio und die darauffolgende Diskussion über diese Themen.
Natürlich gab es damals noch kein Handbuch aus dem die geistliche Lesung entnommen werden konnte. Das wurde später mehr oder weniger üblich. So hat P. Michael Toher, der lokale Pfarrer das Kapitel 25 aus dem Matthäusevangelium vorgelesen und kommentiert – in Form einer Allocutio, worüber dann die kleine Gruppe ausführlich diskutierte. Sie konzentrierte sich auf die Worte: „was ihr für den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan”. Diese Worte wurden die Grundlage für Motive und Methoden des Legionsapostolates. Sie bringen die Lehre des Mystischen Leibes Christi in der klarsten und anwendbarsten Weise zum Ausdruck. Ohne die Lehre vom Mystischen Leib Christi gibt es keine Legion. Vom ersten Treffen an stellte der Heilige Geist sicher, dass die Legion in dieser Lehre des Evangeliums entsprechend verwurzelt ist. Frank Duff erinnerte sich lebhaft daran, wie die ersten jungen Legionäre untereinander wetteiferten, die Armen in der Krebsstation des Union Krankenhauses besuchen zu dürfen und welche Freude ihnen dieses Apostolat machte, weil sie fest daran glaubten, dem Herrn in diesen hoffnungslosen Patienten zu dienen.
Und auch in einer Ansprache an eine Gruppe von Quäkern über die Arbeit des Morning Star Hostel sagte er: „Wie kann die Arbeit im Morning Star möglich sein? Nur dann, wenn sie auf der christlichen Wahrheit beruht, dass wir in unserem Nächsten Christus unseren Herrn sehen und zwar nicht als Ausdruck einer Sentimentalität sondern als in der Realität gegeben, auch wenn dieser übernatürliche Gedanke jenseits unseres Erfassungsvermögens steht. Die Worte des 25.Kapitels des Matthäusevangeliums „so oft ihr es für einen meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr es für mich getan” sind die Stiftungsurkunde des Morning Star, sie sind dessen moralische Grundlage, treibender Leitgedanke und Erfolgsgarantie. Ohne die Kraft dieses Antriebs käme die Arbeit nicht weit. Sie ist zu undankbar, zu hart, zu furchtbar, und zu hoch über dem nur menschlichen Streben und Gedanken.
Man muss hinzufügen, dass die zentrale Haltung, Christus in unserem Nächsten zu sehen, nicht nur in unserer formellen Legionsarbeit zum Tragen kommt, sondern in jedem persönlichen Kontakt gegenwärtig sein sollte. Die Aussage, dass der Legionär immer im Dienst ist, erhält dadurch eine tiefere Bedeutung. In seinen Schriften, Briefen oder Audiokassetten, oder im Handbuch kommt man sicher auf Passagen wie folgt: „Der Legionär wird auf alle, ob reich, arm, respektiert oder aus irgendeinem Grund nicht respektiert, mit der gleichen respektvollen Haltung zugehen”. Dies ist keine geschäftsmäßige Haltung, die man annimmt um gewinnend zu wirken. Es ist eine Konsequenz, die sich aus dem Mystischen Leib ergibt. „So oft ihr es für die geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan”. Das gilt für die Undankbaren, die Bösen, die Widerwärtigsten, auch denen muss ehrfürchtig und fürstlichen gedient werden.”
Diese Lehre vom Mystischen Leib Christi entwickelte und vertiefte sich schrittweise im Denken und Leben unseres Gründers. Er lernte jedenfalls die Anwendung des Textes des Matthäusevangeliums in seinen Jahren in der Vinzenz- Gemeinschaft, der er im Jahr 1913 beitrat. Er schrieb in seinem „vorlegionären” Klassiker „Können wir Heilige sein?” über das Sehen Christi in unserem Nächsten. Er freute sich, dass diese Lehre die Grundlage des ersten Treffens der Legion war und dass sie in allen Ausgaben des Handbuches inkorporiert war. Und letztlich findet sie sich in der „Regelmäßigen Unterweisung”, die im ersten Treffen jedes Monats gelesen werden soll, damit sie nicht vernachlässigt oder übersehen wird: „der Legionsdienst verlangt von jedem Legionär die Durchführung einer wesentlichen aktiven Legionsarbeit im Geist des Glaubens und in solcher Vereinigung mit Maria, dass sie, die Mutter Jesu, Christus den Herrn selbst in den Mitlegionären und in denen, für die man arbeitet, aufs neue sieht und ihm dient”. Ich denke, dass es von Zeit zu Zeit für jedes Präsidium eine hilfreiche Übung wäre, sich zu fragen, ob es wirklich die Lehre vom mystischen Leib Christ in ihren Treffen lebt. Wenn es dort nicht gelebt wird, wie kann es dann in unserem Apostolat und anderen persönlichen Begegnungen gelebt werden.
Zum Schluss möchte ich hinzufügen, dass auf einem der auf Video aufgenommenen Interviews der verstorbene Priester Al Norrell als Interviewer Frank Duff fragte, was er von der Legion als Wiege von Heiligen halte. Frank fand diese Bezeichnung ganz berechtigt. Er sagte: „Die Legion Mariens gibt dem Legionär die Fähigkeit, die großen katholischen Lehren zu verstehen: die Lehre vom Mystischen Leib, die Mutterschaft Mariens, und den außerordentlichen Einfluss Marias mit dem Heiligen Geist. Diese Dinge sind heilig und heiligend – setzte er hinzu – und sie machen haufenweise Heilige”. Die Legion ist nicht ein fromme Vereinigung von Männern und Frauen mit einer tiefen, aber sentimentalen Marienverehrung und dem geschäftigen Eifer, alle möglichen Kleinigkeiten für die Kirche zu tun. Vom ersten Treffen an entschied sie sich, die großen Lehren der Kirche besonders die Lehre vom Mystischen Leib Christ und die der Mutterschaft Mariens zu leben und hat sich auf heroisches Apostolat spezialisiert und war bereit das in Angriff zu nehmen, was aus menschlicher Sicht unmöglich schien.
Berichte

Asien

JAPAN
Senatus Osaka: Den Tsunami- und Erdbebenopfern wird geholfen. Einige Legionäre stellen ihre Zeit und ihre Fachkenntnisse zur Verfügung. Exerzitien unter Führung des Geistlichen Leiters sind geplant.

WESTMALAYSIA
Regia Kuala Lumpur: Berichte über vier Präsidien mit insgesamt 50 Mitgliedern wurden vorgelegt. Sie beinhalten Haus- und Spitalsbesuche, Besuche in AIDS-Zentren für Männer, Frauen und Kinder; ebenso in Waisenheimen für Buben und in Seniorenheimen, Hilfe bei den RCIA-Kursen, Katechismusunterricht, Hilfe in Suppenküchen und Frühstücksausgabestellen und Rosenkranzgebet vor der Messe. Einige Präsidien fuhren auf Ausbreitung. Legions-Jubiläumsfeiern fanden statt und Erzbischof Murphey Pakian von der Erzdiözese Kuala Lumpur brachte seine besten Wünsche zum Jubiläum der Legion zum Ausdruck.

HONGKONG
Comitium Hongkong: Durchschnittlich nehmen 93% an den Treffen teil. 1.500 Menschen nahmen an der 90-Jahr-Jubiläumsmesse, bei der Erzbischof Tong und 20 Priester konzelebrierten, teil. Unter den angeführten Arbeiten waren Arbeit mit dem Bücherwagen, Ausbreitung und Pfarrarbeiten. In seinen Allocutiones hat Hw. Lok über drei Monate hindurch sein Schwergewicht auf die Evangelisation gelegt, die ein großer Segen für den Legionär darstelle und zum Wesen der Kirche gehöre.
Senatus Singapur: Am 8. Oktober 2010 wurde die Curia Kenningau des Comitiums Kota Kina Balu zu einem Comitium erhoben. Im Comitium Kota Kina Balu wurden im vergangenen Jahr zwei Curien aufgestellt. Im Comitium Kuching ist eine neue Curia im Entstehen. Der Erzbischof Nicholas Chia wird bei den 90-Jahrfeierlichkeiten der Hauptzelebrant sein. Eine Legions-Wanderausstellung wurde zusammengestellt und der Senatuspräsident hat die Curien aufgefordert, darauf zu achten, dass sie in jeder Kirche gezeigt wird. Zu den geleisteten Arbeiten zählen Haus- und Spitalsbesuche, Vorbeten bei Begräbnissen und Totenwachen. Das Universitätspräsidium hat am 25. März einen Bücherwagen aufgestellt und eine Patrizierrunde abgehalten. Ein anderes Präsidium hat trotz Semester-Prüfungen die Visitation durchgeführt.

TAIWAN
Senatus Taiwan: Eine erfolgreiche PPC gab es in der von japanischen Ureinwohnern besiedelten Nan-ao-Region. Große Unterstützung wurde durch einen Priester geleistet; ein Präsidium konnte aufgestellt werden. In den letzten vier Monaten konnten auf Taiwan insgesamt vier neue Präsidien gegründet werden. Viele Präsidien unterhalten Sonntagsschulen für Kinder. Taiwanesen sind vom Eucharistischen Kongress sehr begeistert und viele planen für Juni 2012 eine Reise nach Dublin.

KOREA
Senatus Soul: Die Regia Wonju hat insgesamt 523 Präsidien mit 4.281 aktiven und 3.457 Hilfsmitgliedern. Drei neue Curien konnten aufgestellt werden. 923 Taufen, 1.155 Wiederaufnahmen der Glaubenspraxis, 31.188 bei kranken und lauen Katholiken sowie 13.129 bei kranken und schwachen Nicht-Katholiken wurden gemeldet.
Die Regia Chuncheon mit 489 Präsidien, davon 12 Jugendpräsidien, hat 4.130 aktive und 3.900 Hilfsmitglieder. Dort wurden 1.400 Taufen und 1.144 Wiederaufnahmen des Sakramentenempfangs erreicht. Die Berichte von zwei Taxifahrer-Präsidien sind beim Senatus eingelangt.
Senatus Gwanju: Der Präsident und der Kassenführer des Senatus sowie die Präsidenten von vier angeschlossenen Regien besuchten das Conciliumstreffen im August. Das Sam-Dong Comitium verfügt über sieben Curien, inklusive einer Jugendcuria, mit insgesamt 99 Erwachsenen- und acht Jugendpräsidien. Darunter befindet sich auch das erste Präsidium des Landes, das 1953 gegründet wurde.
Senatus Daegu: Die Erzdiözese beging im Mai ihr hundertjähriges Bestehen. 395 Legionäre wirkten dabei mit. Rund 3.000 Legionäre nahmen am 1. Mai an einem Nachtgottesdienst am Heiligtum Unserer Lieben Frau teil, der vom Erzbischof zelebriert wurde. Die Informationen von der Conciliums-Website werden übersetzt. Die Legionäre des Comitiums der Pfarre Taejon nahmen an der Pfarrmission teil. Der Pfarrer hatte zum Straßenapostolat und zu Hausbesuchen aufgerufen. Seitdem haben sich 120 Personen für Glaubenskurse angemeldet.

INDONESIEN
Senatus Malang: Das 90-Jahrjubiläum wurde vom Senatus in einem dreitägigen Gebetstriduum vom 5. – 7. September begangen. Alle Curien und Präsidien nahmen daran teil. Der Geistliche Leiter und vier Legionäre besuchten das September-Treffen des Conciliums. Sie besuchten das Frank Duff-Haus und andere legionsrelevante Stätten. Ein Präsidium in Bangil besucht laue Katholiken, Kranke, hilft bei der Erstkommunion-Vorbereitung mit und ist an der Sozialarbeit der Pfarre beteiligt. Dies betrifft die Ernährungs- und die Gesundheitsfürsorge armer Kinder.
Senatus Jakarta: Das Comitium Cengkereng hat 1.202 aktive Mitglieder, 84 Prätorianer und 122 Adjutoren. Die Legion wirkt in 16 Pfarren und auf zwei Bahnhöfen. Die Curia Serpang hält monatliche Hilfslegionärstreffen ab. Die Studentencuria „Spiegel der Gerechtigkeit” hat neun Erwachsenenpräsidien mit 77 aktiven und 138 Hilfsmitgliedern an fünf Universitäten. Eine koreanische Curia hat vier Präsidien.

EUROPA

ÖSTERREICH UND LÄNDER UNTER SEINER OBHUT
Senatus Österreich: Die Ausbreitung unter den Spanisch-Sprechenden läuft gut. Der Senatus bemüht sich auch um den Aufbau des Französisch-Sprechenden afrikanischen Präsidiums. Ein Präsidium macht Straßenmädchen-Apostolat. Die Curia West von Wien macht regelmäßige Ausbreitungsbemühungen in sieben Pfarren, in denen es noch keine Legion gibt. Die angeschlossenen Comitien und Curien haben das 90-Jahrjubiläum mit Wallfahrten, Gesprächen über den Gründer der Legion mit anschließender Messe sowie durch die Anregung einer Novene begangen.

UKRAINE: Alle Räte haben eine Aciesfeier abgehalten. Ausbreitungsbemühungen gab es auf der Krim, in Saporosche und Kamenez. Die Ausbreitungsarbeiterin Elisabeth Kriss steht mit allen Räten in Verbindung.

MOLDAU: Sieben Legionäre der Curia Chisinau besuchten die Sommerschule in der Ukraine. Bemühungen werden unternommen, um die Arbeit zu zweit zu gewährleisten.

BULGARIEN: Die Besuche von P. Calice und österreichischen Legionären sind gut verlaufen. Vorbereitungen zur Gründung von Präsidien und für den Druck der Tessera sind im Gange. Ein griech. kath. und zwei röm. kath. Bischöfe haben die Erlaubnis für die Arbeit der Legion in ihren Diözesen erteilt.

SLOWAKEI: Das Comitium Zseliz und die Curia Egyhazgelle bemühen sich um Ausbreitung. Die Gründung eines Comitiums wird erörtert. Die Curia Trnava verteilt die Legionsnachrichten per E-Mail.

TSCHECHISCHE REPUBLIK: Der Geistliche Leiter des Comitiums Prag, Bischof Karel Herbst, feierte anlässlich des 90. Jahrestages der Legion am 7. September eine Messe. Das Comitium Olmütz mit sechs Präsidien und der angeschlossenen Curia Brünn macht Haus- und Gefangenenbesuche.

BELARUS
Das Comitium Minsk führt sieben direkt angeschlossene Präsidien und zehn Curien. Die Visitationen bei den angeschlossenen Präsidien und Curien werden sorgfältig durchgeführt. Die meisten Präsidien machen ähnliche Aufgaben wie: Besuche von kranken Katholiken, bei Problemfamilien, in Sozial- und Waisenhäusern sowie in Krankenhäusern; auf Wunsch begleiten sie dorthin den Priester. Sie machen auch Apostolat in Parks und bei Busstationen und verrichten Arbeiten in der Kirche. Die Curia Witebsk berichtet von der Vorbereitung von Kindern auf die Firmung in einer Internatsschule. Die Curia Lida ist nun gesegnet mit einem Geistlichen Leiter. Bei der Arbeit in einem Waisenhaus bereiten die Legionäre acht Kinder auf die Firmung und drei auf die Erstkommunion vor.

KROATIEN UND LÄNDER UNTER SEINER OBHUT:
Regia Zagreb: Die berichtenden Präsidien können dank ihres Einsatzes in Spitälern, Gefängnissen und bei Hausbesuchen auf eine stattliche Anzahl von Personen verweisen, die mit dem Sakramentenempfang wieder begonnen haben. Das Comitium Osijek hat vom Erzbischof ein Anerkennungsschreiben für die Evangelisation in der Diözese erhalten. Die Curia „Königin der Märtyrer” hat ein zweitägiges Kanafest für Junglegionäre organisiert. 77 folgten der Einladung und befassten sich mit dem Thema „Das Leben von Frank Duff”.

BOSNIEN UND HERZEGOWINA: die Curia Sarajewo hat ein neues Präsidium aufgestellt, womit die Gesamtzahl auf sechs gestiegen ist. Zu den Arbeiten zählen Besuche bei Familien, in Krankenhäusern und in Altersheimen. Nach sechs Kontakten konnte der Empfang der Sakramente nach langer Zeit erreicht werden.

SLOWENIEN: Die Curia Ljubljana hat 6 Präsidien, 762 Hilfslegionäre, von denen 29 Adjutoren sind. Zwei Personen nahmen die Glaubenspraxis wieder auf.
UNGARN
Regia Budapest: Zum 90. Jahrestag der Legion wurde eine Wallfahrt nach Mariazell organisiert. In Angriff genommene Arbeiten sind: Eucharistische Anbetung organisieren, Vorbeten des Rosenkranzes bei Beerdigungen und Unterrichten von Kindern in Schulen und Kindertagesstätten, wie man betet. Fahrtschwierigkeiten sind der Grund für eine geringe Teilnahme am Treffen des Rates.

LETTLAND
Ein im Juni neugegründetes Präsidium in Salaspils hat 3 Mitglieder. Ein Präsidium, bestehend aus 7 Mitgliedern, berichtet, dass die Legionäre bei Hausbesuchen und Straßenkontakten auf eine immer größere Zahl junger Menschen treffen, die Zeugen Jehovas sind. Fr. Hsmars, Geistlicher Leiter des Comitiums, sprach bei einer Priesterkonferenz über die Legion in Riga. Eine Reihe von Priestern zeigte Interesse.

LITAUEN
Comitium Kaunas: Ein neues Präsidium wurde in Pasturva mit 8 Mitgliedern und 18 Hilfslegionären gegründet. Ein Präsidium aus 6 Mitgliedern hat eine 5-köpfige Familie zur Kirche geführt.
Comitium Telsiai: Ein Präsidium mit 12 Mitgliedern brachte den Priester zu 15 Kranken in ihre Wohnungen. Bei den Hausbesuchen konnten sie 47 Personen für das Rosenkranzgebet gewinnen. Ein Jugendpräsidium mit 6 Mitgliedern hat 142 Menschen zur Messe eingeladen und sprach mit 130 jungen Menschen in Schulen.

POLEN
Regia Lublin: Drei neue Präsidien wurden errichtet. Einige Früchte des Apostolats sind: vier Rückführungen zu den Sakramenten, vier Kinder wurden getauft und drei Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet. In Lubelski feierte Bischof Mizinski mit 25 Geistlichen Leitern eine hl. Messe zum 90. Jahrestag der Legion Mariens.
Comitium Warschau: Das Comitium organsierte im polnischen Fernsehen eine erste katholische TV-Sendung mit dem Titel: “Zwischen Himmel und Erde”. Am Sonntag, 11. September, sprachen P. Jozef Sarznski, Geistlicher Leiter der Regia Lublin und Anna Karlowicz, Schriftführerin des Comitiums Warschau kurz über die Legion anlässlich des 90. Geburtstag. Eine neue Curia wurde in der Diözese Plock gegründet. Hilfen für Drogen- und Alkoholabhängige und arme Kinder scheinen in den Berichten auf.
Comitium Katowice organisierte 3 Peregrinatio-pro-Christo-Projekte nach Ostrava in Tschechien. Die 17. nationale Wallfahrt der Legion Mariens zum Heiligtum „Unserer Lieben Frau von Tschenstochau” fand am 9. und 10. September statt. Etwa 8.000 aktive und polnische Hilfslegionäre und 50 weißrussische Legionäre kamen zur Jasna Gora (Gottesmutter). Die ganze Nacht war dem Thema “Das Charisma von Frank Duff und die Legion” gewidmet. Die hl. Messe wurde von Bischof Marcinkowske und mehr als 70 Priestern konzelebriert.
AFRIKA
ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK
Senatus Bangui machte ein riesiges und vielfältiges Apostolat mit Tausenden von Mitgliedern, darunter eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen. Beim jährlichen Gemeinschaftsfest des Comitiums waren 643 anwesend. Der Senatus berichtet über viele Fälle von Heilungen von Drogenmissbruch, von Ehesanierungen, Verhinderungen von Abtreibungen, von der Betreuung von Waisenkindern und kranken Menschen. Viele Sektenmitglieder wurden durch Freundlichkeit wieder zurückgewonnen. In der Diözese Bossangoa gibt es 2327 aktive Mitglieder.

DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Nach dem Besuch der Visitatoren des Conciliums im Kongo durch Pia Makengo und Henri Kaite, fanden im Senatus Kinshasa Gespräche bzgl. des richtigen Wahlvorganges statt. Die Regia von Kisangani hielt einen Kongress.
Senatus von Kananga: Von diesem Rat hat man jetzt längere Zeit nichts gehört, allerdings beim Besuch von Vertretern Kinshasas und auch durch die Besucher vom Concilium wurde festgestellt, dass der Senatus gut gearbeitet wird. Ein Dankesbrief wurde an den Erzbischof von Kananga gesendet für die Zustimmung zur Benutzung seines Internetzuganges, damit die Protokolle an das Concilium gemailt werden können und damit man Briefe vom Concilium empfangen kann, da die Postverbindung unverlässig ist.
Senatus von Bukavu: Aus Berichten der Comitien geht hervor, dass zwei junge Legionäre vor kurzem zu Priestern geweiht wurden, auch deren Eltern sind aktive Legionäre. Zwei neue Comitien wurden gegründet, eine in Burhuba und die andere in Kamole. Zwei neue Jugendcurien wurden ebenfalls errichtet. Gemeldet wurde der Tod von P. Andre Nakalonge, RIP, aus dem Comitium Cimpunda. Die apostolische Arbeit umfasst die Vorbereitung auf die Sakramente, die Einschreibung von 2.532 in die Katechese, Besuche von 4.940 kranke und ältere Menschen und Vermittlung von 1534 Kommunion, sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus, die Sanierung von 39 Ehen, Besuche bei 300 ehemaligen Legionären, von denen 252 in die Legion zurückkamen. Bei einem Missionseinsatz konnten 10 Protestanten, 3 Anglikaner und 8 Zeugen Jehovas in die katholische Kirche zurückgeführt werden. Der Senatus hat 1.000 Handbücher in Swahili in Butembo gedruckt.
REPUBLIK KONGO
Senatus Butembo: Arbeitsberichte bei den Treffen sind: Kindern Gebete lehren, Kranke auf die Sakramente vorbereiten, 48 Ehesanierungen, 6 konvertierten von Sekten und viele wurden zur Beichte geführt.
RUANDA
Senatus Kigali: Ein diözesanes Seelsorgerteam gratulierte der Legion für ihre Anstrengungen in den Schulen. Zwei Curien und viele Präsidien darunter eine in der Universität und ein weiteres wurde in einer Schule gegründet. Eine Comitium hat 2.692 aktive Mitglieder in 17 Curien und 9 direkt angeschlossen Präsidien und 3 Jugendpräsidien. Ein weiteres Comitium mit 4.500 aktiven Mitgliedern hat 33 Curien, 24 angeschlossene Präsidien und 4 Jugendpräsidien.
MAURITIUS / RODRIGUES
Protokolle zeigen, dass die neuen Amtsträger der Regia Mauritius gut arbeiten. Berichte erreichten uns vom Comitium St. Sakrament, der Curien St. Gabriel, Rodrigues und St. Pauls. Einkehrtage und Exerzitien sowohl für Jugendliche als auch Erwachsenen wurden erwähnt. Bei den jährlichen Ausflügen wirbt die Jugendcuria für neue Mitglieder. Eine hl. Messe wurde am 18. September zum 90. Jahrestag der Legion gefeiert.
REUNION
Berichte von 3 Erwachsenencurien und einer Jugendcuria; Die Arbeiten umfassen Hausbesuche, Besuche in Krankenhäusern und Vorbeten bei Begräbnissen. Legionäre geben Katechismusunterricht. Die Curia St. Peter hat 47 Präsidien. Die Umstrukturierung eines Rates wurde mit Conciliumsamtsträgern beim jüngsten Besuch auf den Seyschellen besprochen. Der Präsident und Dena, der Kassenführer, berichteten auch von Besuchen dreier Curien auf Madagaskar. Sie trafen sich mit Bischof Martin Nugent, er war vor seiner Weihe Legionär in Dublin gewesen und interessiert sich sehr für die Arbeit der Legion.
ARGENTINIEN
Senatus Buenos Aires: Es wurde ein Treffen abgehalten, um die Punkte zu besprechen, die dem Senatus Präsidenten und dem Schriftführer bei ihrem Besuch im Concilium vorgeschlagen wurden. Alle Anwesenden waren von dem Bericht und allem, was vorgeschlagen wurde begeistert und haben es akzeptiert. Ein Bericht vom Conciliumsbesuch wurde auch bei einem nationalen Treffen von Legionären in der Corrientes Regia gegeben, an dem die meisten Räte der Republik vertreten waren. Viele argentinische Legionäre hoffen, zum Internationalen Eucharistischen Kongress nach Irland reisen zu können.
Senatus Salta: Im Januar ist eine dreitägige nationale Jugendkonferenz geplant, an dem auch Alfie Lambes Jubiläum in Buenos Aires gefeiert werden wird. Besonders in Dörfern ohne Priester wird ausgebreitet. An einem der wichtigsten Plätze der Hauptstadt wurde während der Patronatsfeierlichkeiten der Provinz ein Legionsstand betrieben, an dem mehr als 100.000 Pilger und Touristen vorbeigekommen sind.
Senatus Cordoba: Es gibt nur 5 direkt angeschlossene Präsidien und 2 Comitien, sowie 6 Curien in der Erzdiözese. In den Provinzen gibt es 5 Comitien und 5 Curien. Zwei Präsidien wurden in Olivia kürzlich gegründet.
Regia Corrientes: Es gibt 6 Comitien, 9 Curien und 26 Präsidien in der Regia. Es ist zu hoffen, mit einigen der 26 Präsidien eine neue Curia bilden zu können. Eine Reihe von Präsidien wurde vor kurzem eingestellt. Gefängnissen werden besucht.
Regia Rosario: Ein Präsidium hält Vorträge für die Taufpaten und hilft dem Priester bei den Taufen. Sie hielten ein Treffen für die Förderer von Frank Duff s Seligsprechungsprozess und wurden dabei in das Braune Skapulier eingetragen. Die Regia hat im Indianer-Reservat ausgebreitet.
BRASILIEN
Senatus Belo Horizonte: Es fand eine Wochenend-Konferenz für Amtsträger, die direkt dem Senatus angeschlossen sind, statt. Im Senatus gibt es über 65.000 aktive Mitglieder. Ein City Präsidium besuchte alle in seinem Bereich: Wohnungen, Geschäfte und besonderes Augenmerk wird den Hausangestellte geschenkt. Zwei Gefangene berichteten von ihrer Bekehrung durch die Besuche der Legionäre, die es ihnen ermöglicht hatten, anderen zu vergeben. Medizinische und andere Mitarbeiter werden in einem Notrufzentrum kontaktiert. Nach einer Konferenz für Geistliche Leiter äußerte ein Pfarrer sein neues Vertrauen in die Legion.
Senatus Fortaleza: Ein Comitium berichtete von 249 Herz-Jesu Thronerhebungen in den Häusern, ein Comitium in Crato berichtete von 8.640 Besuchen in Wohnungen und eine Curia besuchte 2.337 kranke Menschen im Krankenhaus.
Senatus Ponta Grossa: Die neue Regia von Guarapuava berichtete von 6.534 Hausbesuchen, viele besuchten die Familien mit Todesfällen, die Kranken zu Hause und im Krankenhaus, besuchten die Häftlinge in den Gefängnissen, die Angehörigen von Gefangenen und Drogenabhängige.
Senatus Recife: Der Senatuspräsident verdankt seine Genesung von einer schweren Krankheit den Gebeten mit der Fürbitte zum Diener Gottes Frank Duff. Der Rosenkranz wird in vielen Häusern, auch in denen der Protestanten, gebetet. Fernstehende Familien kehren zum katholischen Glauben zurück. Junglegionäre machen zusammen mit den erwachsenen Mitgliedern Tür-zu- Türbesuche. Ein Comitium meldete einen Anstieg von 71 aktiven Mitgliedern, von denen 51 aus den Reihen der Jugendlegion kamen. Alle Räte sind an der Ausbreitung nach den Plänen des Senatus beteiligt. Der Senatus bringt eine Legionszeitschrift mit über 27.000 Exemplaren für das gesamte Land heraus.
Senatus Rio de Janeiro: Der Rosenkranz wird häufig bei den Hausbesuchen, auch in vielen protestantischen Häusern gebetet. Die Kranken werden in ein Krankenhaus zur medizinischen Behandlung begleitet. Legionäre im US-Bundesstaat Rio bereiten Paare in Gruppen auf das Sakrament der Ehe vor. Regia Niteroi ist Gastgeber für eine nationale Konferenz für Geistliche Leiter. Bis zu 70 Priester und zwei Bischöfe werden erwartet. Die angeschlossene Regia Belem berichtete von Exploratio Dominicalis Projekten und der Errichtung von vier Präsidien. In der westlichen Region des Amazonas begleitet der Bischof die Legionäre bei den Besuchen.
Senatus Salvador: Viele Präsidien haben zwischen 10 und 16 Mitglieder. Ferner gibt es Bemühungen zur Errichtung von Jugendpräsidien. Beim Apostolat für die Kranken führen die Legionäre auch die Wundversorgung durch und geben Injektionen. In lebensbedrohlichen Situationen wird auch Blut gespendet. Jugendliche werden für den Katechismusunterricht rekrutiert. In der Stadt Barra halten Legionäre Kurse für Eltern und Paten zur Vorbereitung auf die Taufe von Kindern. In der Stadt São Felipe wird besondere Anstrengung unternommen den Rosenkranz zu fördern, insbesondere bei den Männern. Familien in Konfliktsituationen und Familien von Ermordeten wird durch die Besuche der Legionäre geholfen, unter diesen tragischen Bedingungen weiter überleben zu können. Ein Legionspaar betreut eine Familie, die an AIDS leidet.
Senatus São Luís: Zweimal pro Woche findet ein öffentlicher Rosenkranz auf der Straße statt und 10.000 Rosenkränze wurden in den Häusern gebetet. Außerdem fanden mehr als tausend Bibelrunden in den Häusern statt. In einem anderen Haus reichten sich ein protestantischer Geistlicher und die Legionäre beim Beten des Ave Maria die Hände. Rund 10 Korrespondenten nehmen an den Regiatreffen teil. Neben die Gefangenen besuchen die Legionäre auch deren Familien. Zweiundzwanzig Menschen bekamen Unterricht in Lesen und Schreiben und es gab auch handwerkliche Kurse.
Senatus São Paulo: Einige junge Legionäre waren auf Peregrinatio Pro Christo in drei Städten in Porto Alegre und berichteten darüber. Ein Jugendpräsidium wurde errichtet. Im Septembersenatus berichteten einige andere junge Legionäre über den Weltjugendtag in Madrid. Ein Comitium berichtete von 456 Kontakten beim Straßenapostolat mit Menschen, die der Kirche fern waren. Regia Brasília: Der Bischof von Mozarlandia schrieb an die Regia einen Brief, in dem er für das Peregrinatio Pro Christo-Projekt dankte, das zur Errichtung der Legion in seiner Diözese führte. Bei den Hausbesuchen in den Familien fördern die Legionäre den Empfang der Sakramente und die Teilnahme an den Katechismuskursen. Auch der Rosenkranz wird gefördert und Bibelrunden werden organisiert. Die Regia visitierte eine Curia in einer Region, die mehr als 800 km entfernt liegt.
ELISABETH KRISS – AUSBREITUNGSARBEITER IN DER UKRAINE
Elisabeth Kriss ist weiterhin in der Ukraine im Einsatz und hat ein Erwachsenen- und ein Jugendpräsidium unter den unierten Katholiken gegründet. Sie wird die Ukraine am Ende dieses Monats verlassen, um für das Visum in Wien einzureichen, das es ihr ermöglichen wird, auch weiterhin ihre Arbeit zu tun. Gleichzeitig wird sie die Formulare für ihr Visum nach Kasachstan einreichen. Bitte behalten Sie sie in Ihren Gebeten.
Besuch vom Concilium in den Räten von Cincinnati, Ohio und New York
Mary Fahy und Mary Bonner nahmen am Cincinnati Senatustreffen teil und besuchten einige der angeschlossenen Präsidien. Die Legion umfasst fünf Staaten und ist in allen fünf vertreten. Es gibt einen Ausbreitungsarbeiter in diesem Rat, der die Legion im Norden von Cincinnati ausbreitet. Einige der Arbeiten, die von Legionären gemacht werden sind die Glaubenskurse RCIA und die Krankenbesuche. Die Bedeutung der Legionsarbeit in Paaren wurde betont. Sie trafen sich auch mit dem Weihbischof. Die Mitglieder dieses Rates bedankten sich auch besonders bei ihrer Korrespondentin, Noreen Murphy.
Die Legionäre besuchten auch den Senatus New York, der sich über 2 Diözesen erstreckt. Er hat 6 Comitien, 14 Curien und 21 Präsidien angeschlossen. Sie nahmen am Senatus Treffen teil und besuchten einige Präsidien und stellten fest, dass sie sehr gut arbeiten. Die Arbeiten, die durchgeführt werden, sind Besuche in Gefängnissen und Pflegeheimen. Die Legionäre arbeiten in enger Verbindung mit dem Priester.
Sile Ni Chochlain, Präsident des Concilium, bedankte sich bei den Legionären für die Durchführung dieses Besuches.
Das Concilium dankt allen Legionsräten, die eine besondere Messe zum 90. Jahrestag der Gründung der Legion veranstalteten.
Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Frank Duff
Alle Legionsräte, Präsidien und einzelne Legionäre sind aufgefordert, aktiv den Prozess des Dieners Gottes, Frank Duff, durch die weite Verbreitung der Frank Duff Gebetzettel an all Legionäre und die allgemeinen Öffentlichkeit, durch die Organisation von Frank Duff Gebetsgruppen und die Abhaltung von Gedächtnismessen.
Wenn Sie Frank Duff Gebete (engl.) benötigen, kontaktieren Sie bitte das Concilium. In deutscher Sprache:
HYPERLINK “mailto:Materialstelle@legion-mariens.at”
Materialstelle@legion-mariens.at
Achtung!
Alle Amtsträger von Legionsräten, die sich für den Internationalen Eucharistischen Kongress in Dublin angemeldet haben, werden gebeten zu beachten, dass das Juni 2012 Conciliumstreffen am Samstag, den 9. Juni 2012 um 03.00 Uhr im Legions- Hauptquartier stattfinden wird.
Materialstelle@legion-mariens.at
Materialstelle@legion-mariens.at
mailto:Materialstelle@legion-mariens.at

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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