Conciliumsbericht August 2011

Allocutio
August 2011, gehalten von P. Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des Conciliums

Nach allen objektiven Maßstäben ist das Kapitel des Handbuchs „Arbeitsvorschläge” sehr eindrucksvoll und herausfordernd. Jeder Bischof oder Pfarrpriester, der dieses Kapitel liest, wäre erstaunt darüber, was die Legion ihm anbieten kann, wenn sie nur eine kleine Möglichkeit dazu erhalten oder eine Ermutigung dazu finden würde. Viele dieser Arbeiten sind heute fast überall in der katholischen Welt als dringend und relevant anzusehen. Von besonderer Bedeutung ist der Abschnitt „Glaubensunterricht für Kinder”. Die Legion hat auf diesem Gebiet in vielen Teilen der Welt eine lange und fruchtbare Geschichte hinter sich. Die Katechese für Kinder war eine der frühesten Arbeiten, die Br. Duff als junger Mann selbst vorgenommen hatte. Aus persönlicher Erfahrung kannte er die ergiebigen Möglichkeiten dieses Apostolates – nicht nur für Kinder, sondern auch für deren Familien und Nachbarschaft. Es erstaunt nicht, dass er dieses Apostolat im Handbuch als „diese überaus wertvolle Tätigkeit” bezeichnet.
Aber warum ist dieses Arbeit so besonders wertvoll? Im Grunde genommen ist das Ziel eines jeden Glaubensunterrichtes, dass das Kind Jesus als größten Freund und dessen tiefe Bedeutung für sein Leben kennen lernt. Kann es eine schönere Arbeit als diese geben? Es war und ist die Mission und Berufung Mariens uns Jesus zu geben und dies muss daher einen besonderen Stellenwert in der Legion haben. Ich denke hier an die Worte Papst Benedikts: „Es gibt nichts Schöneres als vom Neuen Testament durch die Begegnung mit Christus in Erstaunen versetzt zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und mit ihm über unsere Freundschaft mit ihm zu sprechen”.
Zur Zeit, als er als Mitglied der Vinzenz von Paul Gesellschaft in den bedrückenden Slums Dublins und später als Betreuer vieler anderer Armutsfälle in den von ihm gegründeten Hostels tätig war, wusste er genau, wie wichtig die Bekämpfung der materiellen Not ist. Gemeinsame Akte der Barmherzigkeit sind ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Lebens. Als Christen können wir die Verantwortung dafür nicht ablegen. Aber unser Gründer war völlig davon überzeugt, dass die größte Armut die Armut der Seele ist. Die größte Beraubung für jeden, besonders aber für ein Kind ist die Beraubung des Geschenkes des Glaubens, von dem Wissen von der Liebe Christi. Das größte Geschenk, das man jemanden anbieten kann, ist das Geschenk unseres katholischen Glaubens. Es gibt absolut nichts Wertvolleres als unseren katholischen Glauben. Diese Überzeugung muss hinter jeder Katechese stehen. Ihr Wert für ein Kind ist nicht zeitlich begrenzt sondern bleibt auf ewig.
Für den Legionär gibt es natürlich noch eine besondere Grundeinstellung und einen besonderen Zugang zum Glaubensunterricht. Es lohnt sich, aus dem Handbuch dazu zu zitieren: „Bei allen Arbeiten sollte die Legionsparole lauten: „Wie würde Maria diese ihre Kinder betrachten und behandeln?” Dieser Gedanke sollte bei der Jugendarbeit noch mehr als sonst lebendig sein. Es gibt einen natürlichen Hang, mit Kindern ungeduldig zu sein. Aber ein noch größerer Fehler läge darin, die Unterweisung in einem rein geschäftsmäßigen und so weltlichen Ton zu erteilen, dass sie von den Kindern nur als zusätzliche Schulstunden empfunden wird. Wenn es dazu kommt, werden neun Zehntel der Ernte uneingebracht bleiben. So überlege man noch einmal: „Wie würde die Mutter Jesu diese Kinder unterrichten – sie, die in jedem einzelnen von ihnen ihr eigenes geliebtes Kind erblickt?”. Klar ist, dass besondere Sorgfalt bei der Auswahl von katechetischem Material nötig ist, damit es voll mit der Lehre der Kirche übereinstimmt. Glücklicherweise steht uns heute exzellentes Material zur Verfügung. Zunächst sollte der Legionär, wenn möglich, den Katechismus der katholischen Kirche langsam durchlesen und beten. Wenn dies aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, steht das Kompendium des Katechismus, die Kurzfassung, die man sich leicht aneignen kann, zur Verfügung. In Ermangelung dieser primären Quellen haben viele Bischofkonferenzen lokale Katechismen, die genau auf die Kinderkatechese ausgerichtet sind, hergestellt. Es gibt aber auch eine Reihe von unternehmenden Bischöfen, die ihre eigenen Katechismen entwickelt haben, von denen einige hervorragend sind. Wie immer, wenn ein Legionär Glaubensunterricht geben will, braucht er das Grundwissen eines Katechismus, der auf der jeweiligen Lehre des II. Vatikanischen Konzils und der lokalen Kultur und Sprache basiert.
Muss man einen Glaubenskurs besuchen? Es könnte offensichtlich nützlich sein, doch man sollte einen solchen Kurs sehr sorgfältig auswählen. Aber ist nicht unbedingt notwendig einen formellen Kurs zu besuchen. Viele Eltern haben weder die Möglichkeit noch die Zeit so einen Kurs zu besuchen und werden dennoch von der Kirche als die besten Glaubenslehrer empfohlen. Der wahre Glaubensunterricht besteht nicht nur in der Bekanntmachung des Glaubens, sondern auch in der Weitergabe unserer eigenen Glaubensüberzeugungen, besonders durch Zeugnisse. Wenn wir Glaubensunterricht erteilen wollen, scheint mir die Grundfrage zu sein, was bedeutet mir der Herr tatsächlich und in der Praxis?
Zusammenfassend denke ich mir, wäre es großartig, wenn Legionäre aus aller Welt diesen Abschnitt des Handbuchs von neuem besprechen und in jedem Präsidium den besten Weg erarbeiten, diese „überaus wertvolle Tätigkeit” des Glaubensunterrichts für Kinder zu leisten. Wir müssen uns mit der Rettung der Kinder unserer Welt beschäftigen.

Berichte
USA
Senatus Saint Louis: Die Legion hatte einen Ausstellungsstand beim Eucharistischen Kongress, der an der St. Louis Universitäts-High-School (eine höhere Schule der Jesuiten) und in der Kathedrale abgehalten wurde. Andachten wurden im Jefferson County Gefängnis und im Jugendanhaltezentrum gehalten. Beichten wurden organisiert. Zwölf weibliche Gefangene besuchen RCIA-Kurse (katholische Glaubenskurse) und zwei Insassen bekehrten sich. Zwei Gefängniswärter erhalten Katechismusunterricht. Nach einer Novene zu Frank DUFF wurde eine an Arthritis leidende Frau geheilt. Details werden dem Concilium mitgeteilt.
Senatus Houston: 18 Legionäre nahmen an einer PPC in Arizona teil. Das Comitium Gallup wechselt die Orte der Treffen, um eine höhere Beteiligung zu erreichen. Das Comitium Süd hatte eine Ausbreitung und hofft, ein neues Präsidium gründen zu können. In der Regia New Orleans machte ein Präsidium insgesamt 538 Stunden Tür-zu-Tür-Besuche. Herz Jesu-Thronerhebungen fanden in vielen Wohnungen statt. Die vietnamesische Curia ist für ihre Gemeinden und deren Priester eine große Unterstützung. In der Curia Bay Area veranstalteten Junglegionäre Haustiertage in Altenheimen. Eine chinesische Curia organisierte eine Muttertagsfeier.
Senatus Chicago: In der Curia Rockford erbrachten Tür-zu-Tür-Besuche 12 Konversionen und weitere 12 Personen kamen zur Kirche zurück. Ein Präsidium in Chicago vermittelte einem Altenheim einen Priester, wo dann 16 Personen das Sakrament der Beichte empfingen. Es gibt vier Gefängnis-Präsidien. Die Mitglieder hoffen, auch nach der Entlassung Legionäre bleiben zu können. Acht Gefangene wurden bekehrt. Straßenapostolat wird in Bahnhöfen gemacht und bei einer sechstägigen Ausstellung wurde ein Stand unterhalten. Es gab gute Gespräche.
Senatus Philadelphia: Das Comitium Metachen reaktivierte ein untätiges Präsidium und begann mit einem Jugendpräsidium. Comitium Camden besucht Gefangene; vier Bücherwägen waren im Einsatz. 26 Personen nahmen das Glaubensleben wieder auf, sieben Taufen und eine kirchliche Trauung konnten vermittelt werden. Ein Frauenasyl wird besucht. In der Regia Pittsburgh werden ein Frauenhaus und eine Frauenbesserungsanstalt besucht. Weiters wird Straßenapostolat in einem schwierigen Bezirk gemacht. Mit zwei neuen Präsidien konnte begonnen werden. Die koreanische Curia betreibt auch Straßenapostolat und besucht Flohmärkte. Sie konnte außerdem drei Bekehrungen, drei kirchliche Hochzeiten und achtzehn Kindertaufen erreichen.
Senatus Boston: Zwei Visitatoren von New York besuchten den Senatus im Mai. Katholiken werden ermutigt, wieder die Sonntagsmesse zu besuchen. Universitäten werden besucht, um die Jugend zu motivieren, katholisch zu werden. Außerdem wird dabei der Wert der hl. Messe erklärt. Gefängnisse werden besucht und es gibt auch einige Präsidien in Gefängnissen. Der Kardinal, der früher selbst Legionär war, besuchte das Sancta Maria Frauenhaus. Als Geschenk hatte er ein Bild Unserer Lieben Frau vom Wegrand mitgebracht.
Senatus Cincinnati: Der Rat setzt seine Besuche der angeschlossenen Räte fort.
Senatus New York: Am Versöhnungstag für 7 – 9-Jährige und 10 – 13-Jährige nahmen 106 Kinder teil. Der Tag bestand aus Spielen, eucharistischer Anbetung, Beichte und Messe. Das angeschlossene Comitium Rockville hielt einen Amtsträgertag ab, an dem die Motivierung der Legionäre zur Aufstellung neuer Präsidien besprochen wurde. Innerhalb von neun Jahren wurden 30 Präsidien errichtet und 35 Legionäre verließen aus Alters- und Gesundheitsgründen den aktiven Dienst. Wo nicht derartige Gründe maßgebend sind, wird versucht Auflösungen zu vermeiden. Den überwachenden Curien wurde gesagt, sie dürften nicht nur dastehen und zuschauen. Schwachheit sei keine christliche Tugend.
Regia Miami: Der Rat visitierte das Immaculata-Comitium in Kingston/Jamaica. Die Legion arbeitet in der Curia Victoria gut. Sie verfügt über sechs gute Präsidien. In der haitianischen Curia konnte ein neues Jugendpräsidium aufgestellt werden. Ein Kongress wird im November abgehalten werden.

Kanada
Hw. Bruder Colm Mannion und Pat O’Hora besuchten die Senatus Toronto, Ontario und Montreal. Ein Bericht darüber befindet sich an anderer Stelle des Berichts.
Senatus Toronto: Beim Marianischen Kongress hatte der Senatus einen Tisch. Hervorgehoben werden die Hausbesuche, Besuche in Spitälern und in einem Club für Seeleute. Dort wird Katechismusunterricht gegeben und, wo erforderlich, auf die Erste hl. Kommunion und Firmung vorbereitet. Gefängnisse werden aufgesucht und bei Begräbnissen mitgewirkt.
Comitium Vancouver: Pläne für die Feier des 90-Jahrjubiläums der Legion sind in Vorbereitung. Ein italienisches Präsidium machte einen Familien-Rosenkranz-Feldzug, bei dem vielen das Beten des Rosenkranzes gelehrt wurde. Zu Ostern wurden zwei Personen getauft. Bahnhöfe und Bereiche, in denen sich Obdachlose sammeln, werden aufgesucht.
Senatus Ontario: Präsidien machen Straßenapostolat in einem Marktgebiet, wo sie Medaillen und Rosenkränze verteilen. Sie leiten Wortgottes-Feiern und besuchen Friedhöfe.
Comitium Edmonton: Ausbreitung ist nach Devon und Spring Grace geplant. Ein Mitglied ist in ein Seminar eingetreten. Eine Patrizierrunde wurde gehalten. Haus- und Spitalsbesuche werden gemacht.
Karibik
Dominikanische Republik
Senatus Santiago de los Caballeros: Das Comitium Sagrado Corazon de Maria hat sechs angeschlossene Curien. Ein Mann, der ein ungeordnetes Leben führte und dem ein Bein amputiert werden musste, hat nach dem Kontakt mit Legionären die Sakramente empfangen und hilft nun im kirchlichen Bereich. Das Comitium Sanctissima Trinidad hat vier angeschlossene Curien. Ihre Arbeiten beinhalten Besuche in Wohnungen, Spitälern und Gefängnissen. Kinder werden auf die hl. Erstkommunion vorbereitet. Nur zusammen lebende Paare empfingen das Sakrament der Ehe.
Senatus Santo Domingo: Berichte von einigen Monaten sind eingetroffen. Hervorragende Arbeit wurde geleistet. Große Aufmerksamkeit wird auf Haus-, Spitals- und Gefängnisbesuche gelegt. Das Comitium Reina de los Martires bereitet Kranke auf die hl. Erstkommunion, auf die Taufe und zwei Paare auf das Sakrament der Ehe vor. Auch von Eheberatung wird berichtet. Das Comitium Immaculata Corazon de Maria machte 1.500 Hausbesuche und führte Erwachsene, Jugendliche und Kinder zum Sakrament der Taufe. Weiters wird von 7 Firmungen, 100 Beichten, 16 hl. Erstkommunionen von Erwachsenen und 3 kirchlichen Trauungen berichtet.
Haiti
Senatus Notre Dame de L’Assumption: Im Auftrag des Conciliums kamen zwei Legionäre der Regia Paris zum Senatus auf Visitation. Sie wurden freundlich aufgenommen und motivierten die Legionäre trotz der vielen Leiden durch das Erdbeben und der ausgebrochenen Cholera. Viele schlafen in Zelten, so auch Seminaristen und Legionäre. Sie haben Bedarf an allem, so auch an Legionsliteratur und -ausstattung.
Trinidad
Regia Trinidad: Kontakte werden am Markt, am Strand und in Alkoholläden geknüpft. Die Polizeistation wurde aufgesucht und den dort Beschäftigten das Michaelsgebet überreicht.
Puerto Rico
Senatus Puerto Rico: Die Präsenz bei diesem Ratstreffen lässt zu wünschen übrig. Angeschlossen sind 7 Comitien, 6 Curien und 7 Präsidien. Das Comitium Manati konnte sieben Frauen zu den Sakramenten führen. Legionäre begannen in den Diözesen mit einer Schule „Christliche Bildung” für Erwachsene und eine Abendmesse konnte wieder aktiviert werden. In den Berichten wird die TDN (Wahre Hingabe an das Vaterland, HB Kap.12/3) immer wieder betont. Mit Hilfe der Behörden wurde ein Haus für eine Familie beschafft, die nach einem Brand obdachlos geworden war. Auf den Virgin Inseln wird Immigranten geholfen, eine protestantische Familie ist zum katholischen Glauben übergetreten und ein Obdachloser wurde mit seiner Familie in den USA wieder zusammengeführt. Die Curia auf St. Thomas Island hat vier Präsidien und auf der Insel St John gibt es ein Präsidium.

Europa

ITALIEN
Senatus Rom: Berichte handeln meistens von der Beteiligung an der Pfarrarbeit; Kommunionspenderdienste, Katechesen für Erstkommunion und Firmung, die Vorbereitung der Taufpaten und Ehevorbereitung. Legionäre helfen den Mutter Teresa Schwestern in einem Heim für alleinerziehende Mütter. In Salerno, berichten die beiden Curien von Krankenbesuchen sie haben auch Kontakt mit Immigranten. Ein Mitglied in Tivoli betreibt ein Blog, um das Wort über die Legion zu verbreiten. Der Bericht des ersten Präsidiums der Diözese Frascati zeigt ein sehr aktives Präsidium bestehend aus 13 Mitgliedern. Die Ausbreitungsbemühungen in Latina haben zu einem neuen Präsidium geführt. Am 12. Oktober hat der Senatus eine Audienz beim Heiligen Vater und Legionäre aus ganz Italien werden zu diesem besonderen Anlass nach Rom reisen.
Regia Mailand: Es wurde berichtet, dass der öffentlich Rosenkranz in den Höfen der Wohnhäuser im Mai eine große Teilnehmerzahl hatte. Legionäre sprechen mit einsamen Jugendlichen, die sich in öffentlichen Plätzen, Bars, Märkten und Gärten treffen über ihre vielen Probleme. Ein neues Präsidium “Madonna de Fatima” wurde gestartet.
Comitium Padua: Der geistliche Leiter, Fr. Don Gino, ein de Montfortanerpater, hielt zwei Vorträge über das Leben und Spiritualität von Frank Duff. Das Präsidium Mutter der Weisheit veranstaltete ein Rosenkranzgebet an einem öffentlichen Platz, wo sich Drogenabhängige treffen. Seitdem sind dort keine Spritzen mehr dort gefunden worden. Man stieß auf eine Gruppe von Nigerianern, die das Handbuch lasen und die Tessera der Legion beteten. Es ist zu hoffen, dass sie dem Comitium als Präsidium angeschlossen werden können.

PORTUGAL
Senatus Lissabon: Großartige Legionsarbeit wird bei einem Pfarrzentrum in Faro gemacht, wo arme und mittellose Menschen kontaktiert werden. Legionäre besuchen auch ein Wohnheim für ledige Mütter. Ein Präsidium hat 5 neue Mitglieder, Früchte einer Columbanerwerbung. Präsidien sind in einem Pastoral Programm der Diozese tätig, wo Familien mit Schwierigkeiten und auch mit der Ehe verbundenen Probleme besprochen werden. Eine getrenntes Ehepaar wurde versöhnt. Kontakt wird mit Drogenabhängigen, Arbeitslosen und Einwanderern gemacht. Schulkinder werden auf die Firmung vorbereitet.

SPANIEN
Senatus Madrid: Der Senatus hat sehr aktiv beim dem Weltjugendtag in Madrid mitgeholfen. Viele brasilianische Legionäre wurden in den Senatus Räumlichkeiten untergebracht. Einige der jungen Legionäre, aus Argentinien und Brasilien planen, vor der Heimreise das Concilium zu besuchen. Eine Madrider Curia war maßgeblich ­­­­­­­­­daran beteiligt, dass in der Kapelle einer privaten Klinik, die sie besuchen , das Allerheiligste installiert wurde. Die Curia La Linea verfügt über 16 sehr gute Präsidien und ist in der Ausbreitung aktiv. In Ceuta, in Nordafrika gibt es ein Präsidium und weiter sind geplant. Die Curia in Compostella macht viele Legionsarbeiten, doch wurde den Legionären vorgeschlagen, sie könnten sich auch an die vielen Pilger wenden, die zur Wallfahrt kommen. Marisa Pico, der viele Senatusämter inne hatte, und deren Leben der Legion gewidmet war, starb im Juli. R.I.P.

Senatus Barcelona: Das Präsidium „Virgen de Gracia” unterrichtet den Einwanderern Spanisch und Katalanisch. Der Senatus bemüht sich um die Förderung der Verehrung von Frank Duff. Es gibt Pläne für die Feier des 90. Jahrestages der Legion.

Der Senatus Bilbao war Gastgeber der alle zwei Jahre stattfindenden Treffen der drei Senatus Räte in Spanien. Eines der Themen lautete, „was für junge Menschen und Zuwanderer getan werden kann”. Es wurde erkannt, dass es notwendig ist, das Apostolat zu verbessern; Werke des Trostes sind am häufigsten. Der Prätorianergrad scheint schwierig zu sein, da die täglichen Messen nur knapp angeboten werden.

ZYPERN
Der 4 Präsidien in Zypern organisierten eine gemeinsame Aciesfeier in Nicosia. Sie besuchen Altenheime für die Kranken und älteren Menschen, die meist griechisch orthodox sind und ihre Besuche schätzen. Sie fördern den Rosenkranz durch Besuche mit der Wandermuttergottes und durch das Vorbeten des Rosenkranzes in einer Grotte einer Pfarre.

MALTA
Regia Malta: Eine Serie von 13 Vorträgen über die wahre Marienverehrung wurde auf einem lokalen Radiosender ausgestrahlt. An einem Treffen für Geistliche Leiter nahmen 23 teil, sowie der Erzbischof, der über die Bedeutung der Neuevangelisierung und die neuen Herausforderungen für die Legionäre sprach. Ein in italienischer Sprache geführtes Präsidium wirkt apostolisch in der italienischen Gemeinde. Zur Fastenzeit und im Advent finden Einkehrtage für sie und ihre Hilfs-Mitglieder statt. Die Präsidien berichten von Katechismusunterricht und Besuchen in Erziehungsanstalten und Flüchtlingslagern und vom Apostolat an Matrosen. Ein wöchentliches Treffen für unverheiratete Mütter wird veranstaltet, an dem ca. 23 Mütter teilnehmen. Vier Junglegionäre traten der Erwachsenenlegion mit Erreichen des 18. Lebensjahres bei. An alle Pfarren wurden Plakate mit Angabe der Messzeiten in fremden Sprachen gesendet.

Comitium Gozo: Der Bischof besuchte das Gemeinschaftsfest, die Acies und einen Einkehrtag für Geistliche Leiter. Gemeinsam mit Mitgliedern anderer Laienorganisationen unternahmen Legionäre Mariens ein 6-Tages-Apostolat, um Menschen in Geschäften, Clubs, etc. zur Messe, zu den Sakramenten und zum Gebet einzuladen. Ein Priester begleitete jedes Team.

GRIECHENLAND
Das Präsidium in Thessaloniki hat 9 aktive und 25 Hilfs-Mitglieder. Ihr Apostolat besteht aus Hausbesuchen, religiöser Unterweisung von Kindern, und kümmern sich darum, dass die Alten und Schwachen in die Messe und zu anderen Gemeindeaktivitäten kommen.

ALBANIEN
Die Korrekturen am albanischen Handbuch sind kurz vor der Fertigstellung und werden bald in Druck gehen. Das Comitium Shkoder trifft sich weiterhin monatlich in der Kathedrale. Eine Pilgerfahrt fand am 13. Mai zum Marienheiligtum mit einer großen Teilnahme von Legionären der angeschlossenen Curien Bajza, Lezhe und Sape statt.

Afrika

NIGERIA
Senatus Enugu: Die Regiae Owerri und Abakaliki berichten, dass viele in die Kirche aufgenommen und Tausende auf die Sakramente vorbereitet wurden. Zwölf Legionäre wurden zu Diakonen in Owerri ordiniert. Die Regia gründete 31 Erwachsenen- und 31 Jugendpräsidien.12 stillgelegte Präsidien arbeiten jetzt wieder. Abakaliki hat ein fruchtbares Apostolat an den Anhängern der Naturreligionen, 59 wurden katholisch. Sie gründeten im letzten Jahr 59 Präsidien, 8 Erwachsenen- und 6 Jugendcurien, sowie 2 Comitien. Ein Comitium, angeschlossen an die Regia Onitsha gründete eine Curia. Die Berichte enthalten viel von der Vorbereitung auf die kirchliche Eheschließung und die anderen Sakramente. Die Nacharbeit auf Exploratio Projekte wird hervorgehoben und erweist sich als sehr fruchtbar. Regia Jos unterstützt die Initiative einer Jugendcuria in einem Gebiet, das von 95% Adventisten bevölkert ist. Zwei Comitien wurden errichtet.

Senatus Ibadan: A Comitium gründete 5 Curien, hatte 229 Ehen legalisiert und 55 Fernstehende kehrten zur Kirche zurück. Ein Präsidium in Ibadan Universität führt eine Patrizierrunde, während ein Präsidium in Bordellen Kontakt zu 120 Personen aufnehmen konnte. Regia Benin City berichtete, sie habe 3 Erwachsenen-, 6 Jugendcurien, 28 Erwachsenen- und 6 Jugendpräsidien gegründet. Regia Lagos: In einer Curia sind nur 102 der 1956 Mitglieder über 40 Jahre. Ein Rat berichtete von 274 sanierten Ehen. Ein Mitglied ist 95 Jahre alt. Regia Abuja: Ein Präsidium hatte 10 Konversionen, 8 kirchliche Eheschließungen und 4 Fernstehende kehrten zurück. Ein Mitglied starb bei einem Bombenanschlag. Die Regia berichtete von 10.509 Konversionen, einschließlich der 995 Muslime im letzten Jahr. Sechs Jugendpräsidien wurden in einem College errichtet. Regia Kaduna: In den letzten 6 Monaten berichteten sie von 5.900 Menschen, die sie auf die Sakramente vorbereitet hatten, über 2.400 wurden geworben, 23 Bekehrungen, darunter 5 Muslime, 220 Fernstehende praktizieren wieder. 311 Eheschließungen wurden in der Kirche gesegnet und 70 Eheproblemsfälle konnten in Ordnung gebracht werden. Es gab viele Hinweise auf die Visitationen der Räte, auf Exploratio Projekte und Patrizierrunden. Die Seligsprechungsprozesse werden gefördert.

KENIA
Senatus von Kenia: Rt. Rev. Martin Kivuva, Bischof von Machakos war der Hauptzelebrant der Messe beim Grab der ehrwürdigen Edel Quinn am 8. Mai. Es war ein großes Treffen von Legionären, darunter 137 aus Uganda mit 9 Priestern. Es gibt Pläne, den 75. Jahrestag der Legion in Kenya am 8. Dezember zu feiern. Das Comitium Thika berichtet vom Katechismusunterricht, von der Sorge für Junglegionäre. Ein Heiler der traditionellen Naturreligion gab sein Geschäft auf. Der Senatus ist sehr fleißig um die Visitationen der angeschlossenen Räte bemüht. Die Ausbreitung wird durchgeführt und es gibt Pläne für die Gründung mehrerer höherer Räte. Comitium Embu berichtete 5 Rückkehren zu den Sakramenten.

UGANDA
Senatus Uganda: Viel Jugendarbeit wird unternommen, Diakone bilden junge Legionäre auch in den Schulen heran. Präsidien und Musikfestivals für Jugendliche führen zur Teilnahme anstatt zum Wettbewerb. Die Legion wird in einer anderen Hochschule eingeführt, während das Präsidium im großen Seminar St. Mbaaga geteilt wird. Zum Gemeinschaftsfest der Schulcuria waren 783 gekommen. Von einer Studentencuria wurde berichtet, dass 8 evangelische Schüler und 1 Moslem konvertierten. Dr. Cyprian Kizito Lwanga, Erzbischof von Kampala besuchte das Senatustreffen im Dezember. Das Stück über das Charisma von Frank Duff wird in 11 Sprachen übersetzt. Die Gedächtnismesse für Alfie Lambe wurde zu seinem Jubiläum gefeiert. Legionäre aus der Regia Kabale nahmen an der 382 km langen Fußwallfahrt zum Heiligtum der Märtyrer von Uganda teil.

MALAWI
Senatus Blantyre: Der Senatus schenkt seinen 4 neugegründeten Regien große Aufmerksamkeit. Sie sind erst 2010 gegründet worden und der Senatus hat beantragt, dass alle angeschlossenen Räte ihre Jahrespläne für das kommende Jahr vorlegen und Kopien an ihre Priester, einschließlich der Senatus und Regia Geistlichen Leiter geben. Da nun 21 Curien direkt an den Senatus angeschlossen sind, war es notwendig, mehr Comitien in der Erzdiözese Blantyre gründen. Die kirchliche Erlaubnis dafür wurde bereits eingeholt und Seminare zur Vorbereitung finden statt. Das Handbuch ist wurde für die Diözese Mzuzu in Tumbuka übersetzt; die Legion wird im Süden von Malawi von Jugendgruppen auf Radio Maria gefördert.

GAMBIA
Curia Banjul hat kürzlich 2 neue Präsidien mit 18 bzw. 14 Mitgliedern gegründet.

TANSANIA
Comitium Hai Moshi berichtet von der Sakramentenvorbereitung von Erwachsenen und Kindern und lehren ihnen Gebete. Haus – und Krankenhausbesuche führen zu vielen Rückkehren und kirchlichen Eheschließungen. Nach dem Kontakt mit 30 jungen Drogenabhängigen haben 15 von ihnen die Sucht aufgegeben. Comitium Rombo berichtet, dass die Legionäre 2.300 Kindern und 200 Erwachsenen die Gebete lehrten. 120 kehrten wieder in die Kirche zurück und 460 Ehen wurden kirchlich geschlossen. Ausbreitungsbemühungen brachten viele neue jüngere Mitglieder in Schulen und neue Präsidien in den Pfarreien. Comitium Mtwara: Ein Curia veröffentlichte 21 kirchliche Eheschließungen und 17 Fernstehende kehrten zurück. Legionäre beten den Rosenkranz in die Außenstationen im Oktober. Eine weitere Curia besucht die Kranken zu Hause und im Krankenhaus, arbeitet mit Junglegionären und fördert die Ursachen. Sie haben ein Ausbreitungsprogramm für die Diözese erarbeitet. Comitium Njombe: Die Legionäre fördern die kirchliche Eheschließung von bloß zusammenlebenden Paaren, führen Fernstehende zur Glaubenspraxis zurück, das Gebet für die verschiedenen Anliegen, 13 getrennten Paaren waren versöhnt und hatte ihre Ehe gesegnet. Durch intensive Werbung wurden stillgelegte Präsidien wieder aktiv.
Es scheint, dass von 8 Präsidien nur höchstens 17 Legionäre an der Curia teilnehmen. Der Curienpräsident appellierte vor kurzem für eine verbesserte Teilnahme. Fr. John Keane, der kürzlich das Concilium besuchte, nimmt an den Curientreffen teil. Einige Präsidien erscheinen gut, während andere schwach sind. Zweiundzwanzig Legionäre mit Fr. Keane und ein Gast-Pfarrer besuchten ein Seminar über die Pflichten der Amtsträger. Eine Patrizierrunde wurde auch erwähnt.

SAMBIA
Regia Lusaka:Bei den Wahlen im Mai gab es Schwierigkeiten, der Korrespondent bemüht sich, sie zu beheben zu helfen.
Regia Kasama: Ausbreitung ist geplant, wird aber durch Geldmangel behindert. Eine Grotte, die sie mit aufgebaut hat, führte zu einer erhöhten Marienverehrung.

Besuch vom Concilium bei den kanadischen Räten
Rev. Br. Colm Mannion und Pat O’Hora besuchten den Senatus Toronto, Ottawa und Montreal vom 6. bis 27. Juli 2011.

Eines der Ziele des Besuchs lag darin, die Räte an die Bedeutung der Bekehrung vor die Werke des Trostes zu stellen, sie daran zu erinnern, dass Legionsarbeit in erster Linie eine apostolische Organisation sei. Sie besuchten die Ordinariate in jeder Erzdiözese. Se. Exz. Erzbischof Collins von Toronto war vom apostolischen Charakter der Legion beeindruckt. Er bot an, sich mit dem Geistlichen Leiter und den Amtsträgern des Senatus von Toronto treffen, um die weiteren Pläne der apostolischen Arbeit zu überlegen, wobei auch die Schaffung eines Präsidiums im Seminar diskutiert wurde. Weiters bot er der Legion eine Sendezeit auf “Salt and Light” der Multi-Media-Organisation der Erzdiözese an. Auch in den anderen Erzdiözesen wurden sie ähnlich positiv aufgenommen.
Insgesamt waren die zwei Legionäre aus Dublin von den hart arbeitenden aktiven Mitgliedern in jedem der Räte beeindruckt. Einer der Höhepunkte des Besuchs war ein Bericht des Scarborough Junglegionären (Jungen / Mädchen 12 +), die mit den Erwachsenen Legionären Straßenapostolat machten. Weitere Höhepunkte des Besuchs waren fröhliche Abende mit den aktiven Mitgliedern aus jedem Senatus.

In Toronto gab es am Samstag 16. Juli eine hervorragende Konferenz zu den Themen, die Frank Duff die drei Säulen der Legion nannte, und zwar: die Weiterbildung, Maria und Evangelisation. Die Amtsträger der angeschlossenen Räte des Senatus Toronto und des Senatus von Ottawa nahmen an dieser Konferenz teil. Rev. Br. Colm und Pat nahmen an dem Empfang am Sonntag, 18. Juli für die Erhebung der Regia von Toronto, in den Status Senatus teil. Die beiden Legionäre bedankten sich bei allen, die den Besuch zu einem Erfolg gemacht haben.

Sile Ni Chochlain, Präsident des Concilium, bedankte sich bei den Legionären für ihre gründliche Vorbereitung vor dem Besuch, der sich als sehr fruchtbar erwiesen und wird wahrscheinlich einige Nacharbeiten erforderlich machen.

Amtsträger des Senatus Kwangju, Korea, besuchten das Concilium:

Am Freitag, den 19. August diskutierten die Amtsträger des Senatus Kwangju und der angeschlossenen Regiae mit den Conciliumsamtsträger. Am Samstag besuchten sie das Heiligtum ULF von Knock, besuchte Co. Mayo und am Sonntag, das Conciliumstreffen.

Die Amtsträger aus dem Senatus waren: Kim Johannes Maria Vianney, Präsident, Theresa Lee Minja, Kassenführer, sowie die Präsidenten der 4 Regiae des Senatus, Francis (Masan Regia), Thomas (Busan Regia), Germano (Jeju Regia) und Michael (Cheon Ju Regia).

Sile Ni Chochlain, Präsident des Conciliums, dankte den Amtsträgern für ihr Kommen nach Dublin, für die Arbeit, die sie für Unserer Lieben Frau machen und schickte Grüße an alle die Legionäre in Kwangju.

Gebet für die Seligsprechung des Dieners Gottes, Frank Duff

Alle Räte der Legion, alle Präsidien und einzelnen Legionäre sind aufgefordert, aktiv den Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Frank Duff, durch die weite Verbreitung der Frank Duff Gebet Flugblätter, durch die Organisation von Frank Duff Gebetsgruppen und die Abhaltung von Gedenkmessen mitzuwirken.

Wenn Sie Frank Duff Gebet Broschüren benötigen, kontaktieren Sie bitte die Materialstelle der Legion in Wien, (deutsch), bzw. das Concilium (englisch).

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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