Conciliumsbericht Juni 2011

Allocutio
gehalten vom geistlichen Leiter des Conciliums, P. Bede McGregor O.P.
Die Heiligste Dreifaltigkeit
Heute ist das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit und so passt es gut, über dieses wesentliche Geheimnis unseres Glaubens nachzudenken und zu beten. Die Dreifaltigkeit ist nicht nur eine Lehre, die unsere Gedanken fordert, sie ist das innere Leben Gottes, an dem wir teilzuhaben und zu wohnen berufen sind. Wir sind auf das Leben in der Dreifaltigkeit getauft. Die Beziehungen, die wir zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist haben sind die tiefsten, die wir in unserem Leben haben können. Als Christen nehmen wir ja wirklich am Leben der Dreifaltigkeit teil. Das Gnadenleben ist nichts anderes, als das Innewohnen der Dreifaltigkeit im Innersten unseres Seins, unserer Seelen und unseres Lebens in jeder Hinsicht. Das Geheimnis unseres Glaubens ist nicht nur das Zentrum und das Herz unseres kontemplativen Lebens, sondern treibende Kraft und das Ziel unseres apostolischen Lebens. Bei den letzten Worten des Herrn auf Erden und bei seiner Forderung, die ganze Welt zu evangelisieren, geht es darum, auf das Leben der Dreifaltigkeit getauft zu werden. Beim ganzen pastoralen und missionierenden Apostolat geht es letztlich nur darum, die Menschen in das Leben und die Innigkeit Gottes, des Vaters, mit dem Sohn und dem Heiligen Geist zu führen. Das ist das Wesen der Bekehrungsarbeit.
Das Kapitel des Handbuchs „der Legionär und die Heilige Dreifaltigkeit” ist vielleicht der tiefste und praxisbezogendste Teil des Handbuches. Frank Duff, unser Gründer, schreibt hier: „Die Heiligen betonen mit Nachdruck, dass es notwendig ist, zwischen den drei göttlichen Personen zu unterscheiden und jede so zu verehren, wie es ihr zukommt. Das Athanasianische Glaubensbekenntnis stellt diese Forderung in befehlendem und seltsam drohendem Ton, denn die Verherrlichung der Dreifaltigkeit ist das Endziel der Schöpfung und der Menschwerdung”. Wie es Frank Duff eigen ist, hat er Einsicht in die Beziehung, die wir zu jeder einzelnen Person der Dreifaltigkeit haben, über Maria gesucht. Er schreibt: „Aber wie kann ein so unfassbares Geheimnis auch nur annähernd erforscht werden? Gewiss einzig und allein durch göttliche Erleuchtung, aber diese Gnade darf mit Vertrauen von Maria erbeten werden, denn sie war die Erste auf Erden, der die Lehre von der Dreifaltigkeit ausdrücklich anvertraut wurde. Das geschah im bahnbrechenden Augenblick der Verkündigung. Die Heilige Dreifaltigkeit offenbarte sich Maria durch einen der höchsten Erzengel in diesen Worten: „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.”(Lk1,35) In dieser Offenbarung werden alle drei göttlichen Personen klar unterschieden: Erstens, der Heilige Geist, von dem gesagt wird, dass er die Menschwerdung bewirkt; zweitens, der Höchste, der Vater dessen, der geboren werden soll; und drittens, das Kind, das „groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden wird”. (Lk 1,32). Die Betrachtung der verschiedenen Beziehungen Marias zu den einzelnen göttlichen Personen hilft uns, zwischen ihnen zu unterscheiden.”
Einfach gesagt, der Herr lässt uns an seinem Leben in der Dreifaltigkeit teilnehmen. Er lehrt uns zu beten „Abba Vater”, weil es der Realität entspricht. Wir sind die Kinder des Vaters in Christus. Durch ihn streben wir immer und überall den Willen des Vaters zu tun. Wie der selige Dom Marmion zu sagen pflegte, muss unser Leben völlig ad patrem, also dem Vater zugewandt, sein. Wir leben im Umkreis der liebenden Vorsehung des Vaters, die im kleinsten Detail unser Leben beherrscht. Wir können im Glauben die Liebe des Vaters und seine Beziehung zu Jesus und die Beziehung Jesu zum Vater erfahren. Dies ist die umwerfende Wahrheit und die Realität unseres Glaubens. Wie hoffnungslos verarmt wäre unser Leben ohne sie.
Und dann wäre natürlich noch zu sagen, dass wir alles mit dem Kreuzzeichen beginnen und beenden. Durch das Kreuz hat Christus uns Zugang zum Leben der Dreifaltigkeit verschafft. Unser Leben in der Dreifaltigkeit ist die Frucht des Leidens und des Todes des Herrn. Der hl. Franziskus betete gerne: „Mein Herr und mein Gott, mein Gott und mein alles”. Unser Glaube und unser Leben sind natürlich im Wesen christozentrisch.
Und dann gibt uns der Vater seinen Sohn und dann mit dem Sohn das Geschenk des Heiligen Geistes. Wir werden Tempel des Heiligen Geistes. Wir sind in das Leben der Dreifaltigkeit eingeschlossen. Dieses trinitarische Leben ist die Frucht der Erlösung und der Beginn des ewigen Lebens, sogar schon hier auf Erden. Das Handbuch erklärt dies noch genauer und schöner wie Maria das Geheimnis der Dreifaltigkeit in seiner Einheit der drei göttlichen Personen auslebt. Wir werden niemals aufhören, vom wiederholten Lesen dieses Kapitels des Handbuches zu profitieren.
Der beste Kommentar zu diesem Kapitel, den ich gefunden habe ist das Leben der Dienerin Gottes Edel Quinn und ihre Worte. Der Vizepostulator für ihren Seligsprechungsprozess hat einen wunderbaren Artikel mit der Überschrift „Ein Leben in der Dreifaltigkeit” verfasst. Zum Schluss noch einige Zitate der Edel Quinn und die Schlussfolgerung dieses Artikels. Sie schreibt: „Bitten wir um die Gnade, unser Leben in Anbetung der Dreifaltigkeit in Christus durch Maria zu leben”. „In Christus haben wir alles”. „Bedenkt dies. Bringt ihn oft der Dreifaltigkeit dar, die in unserer Seele gegenwärtig ist, gebt ihm alle Ehre, Genugtuung und Ehre den ganzen Tag”. „Bedenke, dass ich ein Tempel Gottes bin, eine Wohnstatt der Dreifaltigkeit”. „In Christus beten wir die Dreifaltigkeit an”. Sanctus,sanctus,sanctus. „Lasst uns die Dreifaltigkeit mit Christus und der Hilfe Mariens anbeten”. „Verzichte auf unnütze beunruhigende Gedanken…um mit und in Einheit mit Jesus die Dreifaltigkeit in der Seele per mariam anzubeten”.
P.Anselm Moynihan schließt wie folgt: „Für Edel Quinn war die Lehre von der Heiligen Dreifaltigkeit nicht nur etwas Abstraktes, das man zwar im Glauben, aber mit wenig Bezug auf die praktischen Auswirkungen unseres Lebens, annehmen kann. Für sie war sie extrem praxisbezogen und voller Kraft. Wie sie dies in ihrem Leben, in ihrem Gebet und ihrer Arbeit und in ihren Beziehung zu anderen angewendet hat, gibt uns ein Beispiel zum nachahmen – zur Ehre des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.” Er schließt mit einem Zitat der Seligen Elisabeth von der Dreifaltigkeit, deren Schriften Edel begierig gelesen hat: „Die Heilige Dreifaltigkeit ist unsere Wohnstätte, unsere Heimat, das Haus des Vaters, das wir niemals verlassen dürfen”. Ich möchte hinzufügen, dass, wenn wir ernstlich versuchen, ein tiefes christliches Leben zu leben, was ja das vorrangige Ziel jedes Legionärs ist, wir lernen müssen, ernsthaft ein Leben mit der ungeheuren Wirklichkeit der in unseren Seelen innewohnenden Dreifaltigkeit zu praktizieren.

Berichte

ARGENTINIEN
Senatus Buenos Aires: Während des gesamten Jahres wird dem Seligsprechungsprozess von Alfie Lambe hohe Bedeutung beigemessen. Senatusamtsträger treffen Vorbereitungen für ein Gespräch mit dem Kardinal und Erzbischof von Buenos Aires zur Bestimmung eines neues Postulators für den Prozess. Die Jugendkonferenz „Jugend für Maria” ist gleich ausgerichtet wie die in Dublin durch „Deus et Patria”.
Senatus Salta: Beim jährlichen Korrespondententreffen helfen erfahrene Legionäre neuen Korrespondenten. Beim ebenfalls jährlichen Planungstag hat die Ausbreitung hohe Priorität. Die Regia Jujuy organisierte ein Triduum für die Seligsprechung von Alfie Lambe, bei dem auch Nicht-Legionäre teilnahmen.
Senatus Cordoba: Ein angeschlossenes Comitium berichtet von Straßenapostolat, Hausbesuchen, der Leitung von Andachten und dem Beten des Rosenkranzes bei Totenwachen.
Regia Rosario: Eine Curia mit neun Präsidien hat 59 Wandermuttergottes-Statuen im Einsatz. Einige Präsidien machen Tür-zu-Tür-Besuche und es gibt 14 Gebetsgruppen. Eine andere Curia führte eine Exploratio Dominicalis in einem Stadtteil durch, der noch nie besucht worden war. Diese Curia hat 11 marianische Gebetsgruppen.

BRASILIEN
Senatus Belo Horizonte: Zwei Bischöfe und 30 Priester nahmen an einer vom Senatus organisierten Konferenz für Geistliche Leiter teil. Die durchschnittliche Präsenz der Präsidiumsamtsträger bei den letzten Senatustreffen beträgt 50%. Ein spezielles Apostolat richtet sich an Portiere von Wohnblöcken. Das Apostolat an den Kranken schließt die Familienmitglieder, Krankenpfleger und Ärzte mit ein. In einer Allocutio erinnerte der Geistliche Leiter die Legionäre daran, dass geistliche Betreuung zu körperlicher Gesundheit beitragen kann. In ländlichen Gebieten ohne Priester geben Legionäre Katechismusunterricht. In der Stadt Itabrito wird um fünf Uhr früh der Rosenkranz gebetet. 35 Kranken wurde das Sakrament der Buße vermittelt. Für Obdachlose wurde eine Weihnachtsparty organisiert. In drei Wohnblöcken wurden gut besuchte Weihnachts-Novenen gebetet. Armen Familien wird bei den Besuchen gezeigt, wie man billig Essen bereiten kann und Babys werden abgewogen. Durchschnittlich nehmen 72 Personen am Straßen-Rosenkranz teil.
Senatus Fortaleza: Es wird von tausenden Haus- und Krankenbesuchen – zu Hause und in Spitälern -berichtet. Die hl. Kommunion wird zu vielen Kranken in die Wohnungen und in Krankenhäuser gebracht. Die Herz-Jesu-Thronerhebung wurde in vielen Wohnungen durchgeführt. Besuche von Gefangenen und Katechismusunterricht zählen auch zu den Arbeiten.
Senatus Ponta Grossa: Die Berichte von sechs Comitien ergeben eine Gesamtsumme von 18.700 Hausbesuchen mit 43.000 Kontakten. Die neue Regia Guarapuava (etwa 200km westlich von Ponta Grossa) wurde am 12. Feber gegründet.
Senatus Recife: Die Ausbreitungsarbeit in den Stadtpfarren wird fortgesetzt. Ein Präsidium betreibt Apostolat in einer hügeligen und armen Gegend, das bei den Familienbesuchen auch das Abwiegen von 386 Kindern mit einschließt. Ein Comitium hat über 800 Junglegionäre. Durch die Sorge von Legionären um eine junge, alleinerziehende Mutter konnte ein Selbstmord verhindert werden. Besuche bei Evangelikalen führten dazu, dass nun einige den Rosenkranz beten. Legionäre evangelisieren auf den Straßen und in Bussen. Bei ihrem Apostolat helfen sie auch Drogenabhängigen bei ihrer Rehabilitation.
Senatus Rio de Janeiro: Die erst jüngst gegründete Regia Niteroi hat zwei neue Präsidien. Es wird von 16.000 Rosenkranzgebeten in den Wohnungen berichtet. Das Gefangenenapostolat beinhaltet neben Besuchen der Gefangenen auch die Begleitung von Familienangehörigen in Gefängnisse, was dazu geführt hat, dass eine Mutter aktive Legionärin wurde. In Volta Retonda werden Kranke gebadet und ihnen Injektionen verabreicht. In der Amazonasprovinz Roraima konnte eine neue Curia aufgestellt werden. In der westlichen Amazonasprovinz Acre wurden 140 Kinder auf die hl. Erstkommunion vorbereitet. In einem Spital gibt es neun Gebetsgruppen, zu denen auch Protestanten zählen. In der Regia Sao John de Meriti, nördlich von Rio, begleiten die drei Bischöfe, ehemalige Legionäre bzw. die Söhne von Legionären, die Legionäre bei einigen ihrer Arbeiten.
Senatus Salvador: Eine an Aids leidende Familie wird betreut und eine Person mit besonderen Bedürfnissen steht gänzlich unter der Obsorge der Legion. An Kranken werden zahlreiche Dienste geleistet. In einem Gebiet mit drogen-bezogenen Gewalttaten werden bei Mordanschlägen Beraubte ermutigt und getröstet. Während die Eltern ihren Lebensunterhalt verdienen, wird auf die Kinder von Armen aufgepasst. Mit Gefangenen wird der Rosenkranz gebetet.
Senatus Sao Luis: Im Aprilprotokoll ist von einer halben Million Gegrüßet seist du Maria die Rede. Zusammengefasste Statistiken ergeben 13.500 monatliche Hausbesuche. Eltern und Paten werden auf die Taufe der Kinder vorbereitet. In den Familien werden Bibel- und Gebetsrunden organisiert.
Senatus Sao Paulo: An Wochenend-Exerzitien nahmen über 100 junge Legionäre teil. Beim Märztreffen wurde über die jährliche Kassaprüfung berichtet. Die neue Regia Campo Grande berichtete von 3.395 Hausbesuchen bei Familien. Die Berichte weisen zahlreiche Besuche bei Kranken und älteren Personen und sonstige Hausbesuche auf.
Regia Brasilia: Eine Exploration Dominicalis, bei der über 800 Personen kontaktiert wurden, erbrachte ein neues Präsidium. Ein großes Familienapostolat umfasst Überzeugungsarbeit an Eltern hinsichtlich ihrer Aufgaben ihren Kindern gegenüber, von der Taufe bis zur Teilnahme am Katechismusunterricht in den Pfarren. In der Provinz Goias werden Bemühungen unternommen, die Menschen in Bars, Schulen, bei Jugend-Workshops und auf Farmen zu erreichen.

Europa

ÖSTERREICH
Senatus von Österreich: Der Senatus in Wien organisiert eine weit verbreitete Weihe des österreichischen Volkes an Jesus durch Maria mit Hilfe der Texthefte der „33 Schritte”. Kardinal Schönborn bat die Legion die eucharistische Anbetung in den Pfarreien zu fördern. Ein neues Präsidium wurde in der Curia Wien Süd gegründet. Das Comitium Hollabrunn plant das jährliche Kanafest für junge Menschen in Maria Roggendorf. Bischof Küng wird anlässlich des 90. Jahrestages der Legion eine heilige Messe im September feiern, die von den Comitien Zwettl und Ybbs organisiert werden wird.

Länder unter der Verwaltung des Senatus von Österreich:
UKRAINE: Neben der Ausbreitung auf der Halbinsel Krim, besuchten Elizabeth Kriss und Leo Führer einige Räte in der Ukraine. Die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine ist offen für den Start der Legion.
TSCHECHISCHE REPUBLIK: Die Senatus gab dem Comitium Olmütz finanzielle Unterstützung für den Druck von Legionsliteratur.
SLOWAKEI: Die Senatus und das Comitium Szeliz erwägen die Gründung eines zweiten Comitiums in der Region. Curia Trnava breitet aus.
BULGARIEN: P. Florian Calice, Elisabeth Ruepp und Bruder Tomicz, ein gebürtiger bulgarischer Legionär aus Österreich, besuchten Bulgarien und erhielten die Erlaubnis, die Legion dort starten.
WEISSRUSSLAND: Comitium Minsk bemüht sich weiter um die Ausbreitung in den Diözesen Grodno und Witebsk. Ein neues Präsidium wurde in Logoisk gegründet. Die Arbeiten der Präsidien und Räte sind hauptsächlich Straßenapostolat an Bushaltestellen, Plätze und Einkaufszentren. Die Taufe von drei Kindern wurde gemeldet. Ein Präsidium von 12 Mitgliedern besucht häufig ein Haus für Veteranen, wo eine Gebetsgruppe für sie organisiert wurde.

KROATIEN
REGIA ZAGREB: Die Ausbreitung wird fortgesetzt, wodurch einige neue Präsidien entstanden. Ein Präsidium mit 6 Mitgliedern gründete ein neues Präsidium in einer benachbarten Gemeinde. Ein neues Präsidium mit 6 Mitgliedern berichtete von der Taufe einer 60-jährigen Person. Zwei Curien gründeten neue Präsidien. Das Comitium Osijek berichtet von der Arbeit mit der Jugend und Legionäre der Curia Ost in Split machen Gefängnisbesuche. Einige sichtbare Erfolge sind die Rückkehren zu den Sakramenten nach langer Zeit und die Krankensalbung. Jährliche Kassenprüfungen werden der Regia mit den Jahresberichten vorgelegt.

Länder unter der Verwaltung von der Regia Zagreb:
BOSNIEN-HERZEGOWINA: Der Bischof hat einen neuen Geistlichen Leiter für die Curia Sarajevo ernannt. Das Apostolat der Legionäre hat bei 2 Kontakten zum Empfang der Sakramente nach vielen Jahren geführt.
SLOWENIEN: Curia Ljubljana mit 6 Präsidien berichtet über Schwierigkeiten bei neuen Pfarren bei der Ausbreitung. Die Regia hat sich bereit erklärt zu helfen. Legionäre machen Straßenapostolat und eine Person kehrte nach langer Zeit zu den Sakramenten zurück.

UNGARN
Regia von Ungarn: Vier neue Präsidien wurden gegründet und zwei Präsidien wurden zusammengelegt. Im Jahr 2010 wurden 160 Exploratio Dominicalis Projekte durchgeführt. Es wurden 18 Konversionen, 31 Eheschließungen und 253 Sakramentenrückkehren nach vielen Jahren gemeldet. Curia Pecs macht Besuche bei jungen Familien und ermutigt sie, ein gläubiges Leben zu führen.

LITAUEN
Comitium Telsiai hat 10 Präsidien und 2 Curien mit 176 aktiven und 3600 betenden Mitgliedern. Die Bemühungen um die Legion in 3 neue Gemeinden zu starten war nicht erfolgreich. Die angeschlossene Curia „Maria, Königin der Familien” macht bei den Familien Hausbesuche, besucht aber auch Krankenhäuser und Pflegeheime.
Comitium Kaunas: Die Bemühungen um ein neues Präsidium in Kaunas zu starten waren vorerst nicht erfolgreich. Ein Präsidium mit sechs Mitgliedern hat vor kurzem begonnen. Patrizierrunden werden abgehalten und bei den Hausbesuchen wird dafür geworben. Die Visitationen der Präsidien werden in allen Protokollen genannt.

LETTLAND
Zwei Pfarrer am Rande der Stadt haben die Erlaubnis zur Gründung der Legion gegeben. Ein Präsidium mit 5 Mitgliedern in Riga spricht mit Menschen in Heimen, Krankenhäusern, auf Straßen und Bahnhöfen. In einem Krankenhaus wurde mit einer Heiligen Stunde begonnen, an der 8 bis 10 Patienten teilnehmen.

POLEN
Regia Lublin: Ein neues Comitium mit 3 Curien wurde am 5. März in Tschenstochau gegründet. Der Bischof hat die Errichtung einer Curia in Radom bewilligt, und in Leczna wird von einem ausgezeichneten Apostolat berichtet: die Legionäre organisieren eine Schule, veranstalten Katechismusunterricht für blinde Kinder und besuchen Obdachlose. Zwölf kirchliche Eheschließungen, 13 Firmungen, 2 Taufen, 63 Beichten waren einige der sichtbaren Ergebnisse. Ein Comitium hielt einen Rosenkranz – Kongress und eine Legionskongress.
Comitium Warschau: Das Comitium arbeitet gut, steht in gutem Kontakt mit all seinen Präsidien und angeschlossenen Curien, zwei in der Region Warschau und eines in Malbork im Norden. Der Kontakt wird mit anderen Diözesen im Norden hergestellt. Die Curia in Wolomin hat starke Präsidien und eine stattliche Anzahl von Hilfslegionären.

RUMÄNIEN
Regia Satu Mare hat 15 Präsidien, 3 Curien und 1 Comitium angeschlossen. Ein neues Präsidium wurde vor kurzem gegründet. Das Apostolat umfasst Nazaret- Gruppen, Radio Maria, das Krankenhaus und Pflegeheimbesuche sowie Besuche in sozial benachteiligten Familien.
Afrika

ZENTRAL AFRIKANISCHE REPUBLIK
Den Berichten zufolge gibt es enorme Arbeit bei der Wiederherstellung von zerrütteten Ehen, bei der Verhinderung von Abtreibungen, bei Gefängnisbesuchen und bei der Rettung von Mädchen aus Bordellen. Amtsträgertage fanden in Bangui und in den Provinzen statt. Der Gründungstag des Senatus wurde zu einem öffentlichen Feiertag erklärt. P. Francis Athimon hat die Aufgabe des Geistlichen Leiters des Senatus an P. Serge-Hubert, dem Nationalleiter des Laienapostolats weitergegeben.

Demokratischen Republik Kongo
Derzeit besuchen Vertreter des Conciliums den Kongo. Die Regia Lubumbashi und der Senatus Kananga wurden besucht. In Kinshasa sie nahmen an der Beerdigung von David Kindombi, dem ehemaligen Vizepräsidenten des Senatus teil. Er war seit kurzem als Präsident gewählt worden, als er plötzlich gestorben ist. Die Besucher reisten nach Mbandaka und sie trafen dort mit dem Erzbischof von Kisangani zusammen.
Senatus Bukavu: Ein angeschlossenes Comitium hielt 3-tägige Exerzitien für 60 Junglegionäre. 33 neue Legionäre legten ihr Versprechen ab. Aus den Berichten der angeschlossenen Räte ging folgendes hervor: 220 Christen kehrten zu den Sakramenten zurück, sowie die Taufen von 280 Babys und 1500 jungen Erwachsenen. 2210 Katechisten wurden vorbereitet verschiedene Sakramente zu unterrichten. 200 Ehesanierungen, sowie 700 Krankenbesuche wurden gemacht. 300 Menschen, welche früher Sekten angehörten, kamen in die katholische Kirche zurück. 14 Familien, von denen die Häuser abgebrannt und zerstört wurden, wurden getröstet. 180 Begräbnisse wurden mitgefeiert. Apostolat an den Jugendlichen wurde durchgeführt. Die Amtsträger werden zu Amtsträgertagen eingeladen.
Insel Reunion: Das Apostolat beinhaltet Haus- und Spitalsbesuche, Gebetsdienst in Leichenhallen, das Vorbeten des Rosenkranzes in der Kirche, Mesnerdienste, Besuche bei Hilfslegionären, Katechismusunterricht, die Vorbereitung der Kranken zuhause auf den Empfang der Beichte und das Organisieren von Kreuzwegandachten in der Fastenzeit. Ein Hilfslegionärstreffen wurde mit dem Geistlichen Leiter am Fest der Unbefleckten Empfängnis gehalten. Ein Jugendpräsidium mit 20 aktiven Legionären verteilt wundertätige Medaillen, warb andere junge Mitglieder und half beim Chor mit, wo einige Instrumente spielen.
Wahl vom neuen Conciliumspräsidenten
Vorschläge wurden für das Amt des Conciliumspräsidenten gesucht, da Tommy McCabe seine 2. Amtszeit beendet hatte. Sile Ni Chochlain und Mary Murphy wurden vorgeschlagen und sekundiert. Nach der Wahl wurde Sile Ni Chochlain zum neuen Präsidenten ernannt. Sie dankte Tommy McCabe für seinen hervorragenden Einsatz als Conciliumspräsident und Mary Murphy für ihre Kandidatur. Fr. Bede McGregor, der Geistliche Leiter vom Concilium, wünschte Sile Ni Chochlain Gottes Gnade und Segen zur Wahl zum Conciliumspräsident.

Erhebung von Räten zu einem höheren Status

Regia Toronto (Kanada) zum Senatus: Das Concilium schlug die Erhebung der Regia Toronto zum Senatus vor und sekundierte diese. Der Rat besteht aus 13 Erwachsenen- und 5 Jugendpräsidien, 9 Curien und 3 Comitien. Die Legion ist in 8 Diözesen vertreten. Dem Senatus wurde bereits die Verantwortung für Gebiete wie Neuschottland, Neufundland und Prinz-Edward-Insel übergeben, welche früher dem Concilium angeschlossen waren. Es gibt 2056 erwachsene Legionäre, sowie 422 Junglegionäre. Die kirchliche Erlaubnis wurde eingeholt und gewährt.
Regia West Visayas (Philippinen) zum Senatus: Die Regia sorgt für die Legion in der Erzdiözese Jaro auf den Philippinen und seinen 7 Suffraganbistümern. Es gibt 16 Präsidien, 18 Curien und 12 Comitien. Die Legion setzt sich gut in allen Diözesen ein. Es gibt dort 17575 erwachsene Legionäre und 2584 Junglegionäre. Der Erzbischof gab seine Erlaubnis zur Erhebung der Regia zum Senatus, welche beim Juni-Conciliumstreffen vorgeschlagen und sekundiert wurde. Der Erzbischof drückte seine Anerkennung für den großartigen Einsatz der Legionäre aus.
Regia Karnataka (Indien) zum Senatus: Diese Regia betreut die Legion in der Erzdiözese Bangalore, Indien und besteht aus 9 Präsidien, 15 Erwachsenencurien, einer Jugendcuria und 5 Comitien. Es gibt 4406 erwachsene Legionäre und 883 Junglegionäre. Die Legion ist in 9 von den 11 Diözesen mit wachsender Entwicklung vertreten. Darüber hinaus bat das Concilium den Senatus bei der Ausbreitung in der Erzdiözese Hyderabad zu helfen. Das Concilium schlug die Erhebung zum Senatus vor und sekundierte diese. Kirchliche Erlaubnis wird eingeholt.
Glückwünsche werden ausgesprochen für all jene, die für die Erhebung dieser 3 Räte zu einem höheren Status, verantwortlich sind. Gottes Gnade und Segen wird für die wunderbaren Einsätze gewünscht, die für die Gottesmutter gemacht werden.

Katholische Jugendkonferenz in Dublin
Die 10. jährliche katholische Jugendkonfernz hat im „All Hallows College” von Samstag, 11. Juni bis Sonntag, 12. Juni statt gefunden. Fr. Bede McGregor, Geistlicher Leiter vom Concilium, begrüßte die Zusammenkunft und lud die Jugend ein das Thema „Vertraue Christus, wie er dir vertraut” zu betrachten und es im täglichen Leben um zu setzen. Unter den Referenten war Most Rev. Patrick O’Donoghue, der em. Bischof von Lancaster, der über die Kraft des Gebetes sprach. Andrew O’Connell hielt eine Powerpoint Präsentation über die Kritik der Medien. Sr. Miriam Duggan sprach über ihre Herausforderungen in Uganda. Sie erzählte wie ihr Vertrauen in Gott getestet wurde, als die Geldmittel ausblieben, um ihr Spital fertigstellen zu können. Die Spende eines Nicht-Katholiken erlaubte die Fertigstellung.
Die Abendmesse wurde von Fr. John Harris OP zelebriert. Anbetung mit Heilungsgebet wurde von Fr. Michael Ross SDB gehalten und 4 Priester hörten Beichte. Nach dem üblichen Fußballspiel abends wurde gesungen und getanzt. Am Sonntag war die erste Referentin Carole Browne, eine Laientheologin aus dem mittleren Westen Amerikas. Sie gab mehrere Einblicke in ihr eigenes Leben, wo ihr Vertrauen in Gott belohnt wurde. Die Sonntagsmesse wurde vom Bischof O’Donoghue gehalten und von 6 Priestern konzelebriert. Fr. Paul Churchill sprach in seiner Predigt über das Gebet und dem absoluten Vertrauen in Gott. Fr. Terence Crotty OP sprach über Bekehrungen, durch sein Vertrauen in Gott. Die Konferenz endete mit dem Aufruf durch Fr. Padraig O’Cochlain, dass die Jugend die Zukunft der Kirche sei.
Für viele waren die Zeugnisse von 4 Legionären in den 2 Tagen das Highlight der Konferenz und zeigten, wie Gott uns hilft, wenn wir ihm das Vertrauen und die Liebe schenken, die ihm gebührt.

Ausbreitung in Amsterdam
Ann und Eddy Evers aus Dublin und Agnes und Ron Jones aus Birmingham waren vom 21. bis 29. Mai 2011 in Amsterdam auf Ausbreitung. Sie besuchten viele Räte mit guten Ergebnissen. Während ihres Besuches trafen sie Bischof Punt, der seine Bereitschaft kund getan hat, dass entweder er selbst oder sein Erzbischof bei der Festmesse der 90-Jahr-Feier der Legion vorstehen werde. Er bat die dortigen Legionäre alle Mittel zu nutzen die Legion bekannt zu machen und dafür zu werben. Die Diözesan-Homepage und das Nachrichtenblatt, sowie die nationalen Zeitungen sollten dafür genutzt werden. Der Erzbischof regte zu Gesprächen bei den halbjährlich statt findenden Treffen mit den Diakonen, dem dortigen Priesterseminar und bei der Versammlung der Erneuerungsbewegungen in Holland an. Dank und Anerkennung wurde den Legionären für diesen Einsatz ausgesprochen.

Gedächtnisfeier vom Diener Gottes, Frank Duff, im Glasnevin Friedhof in Dublin
Die jährliche Gedächtnisfeier für den Diener Gottes, Frank Duff, wurde am Sonntag, 5. Juni 2011, am Fest Christi Himmelfahrt, am Friedhof Glasnevin in Dublin gehalten. Paddy Fay, Schriftführer vom Concilium, hielt eine begeisterte Ansprache über viele Ereignisse aus dem Leben von Frank Duff und schloss seine Rede mir folgender Aussage ab: „Als unser Herr das große Gebot gab, welches seit Jahrhunderten widerhallt: ‘Geh und verkünde das Evangelium allen Geschöpfen’ (Markus 16,15), verbrachte Frank Duff sein Leben damit, diesem Gebot Gottes zu folgen. Folgen wir seinen Fußspuren?” Ca. 250 Leute waren anwesend. Die Feier endete mit dem Rosenkranz und einer Prozession zum Grab von Frank Duff.

90-Jahr-Feier der Legion Mariens am Mittwoch, 7. September 2011

Tag der offenen Tür im Legionshauptquatier ab 10 Uhr
An diesem Tag werden geführte Touren angeboten: Legionshauptquatier, Hostels und im Haus von Frank Duff
Besuch vom Grab von Frank Duff in Glasnevin
Ausstellung über den Aufbau und die Geschichte der Legion
Hl. Messe um 19.30Uhr in der Kirche von unserer lieben Frau der Engeln in der Church Street, anschließend Agape und geselliges Zusammensein im Legionshauptquatier

Besuche von Räten in den kommenden Monaten
Das Concilium gab vor kurzem die Erlaubnis 2 Legionäre in folgende Länder zu senden:
Holland im Mai 2011; wurde bereits von Anne und Eddy Evers aus Dublin und Agnes und Ron Jones aus Birmingham besucht
Mosambik im Juni 2011
Kanada im Juli 2011
Trinidad und Tobago im Oktober 2011
Dominikanische Republik im Jänner 2012
USA zwei getrennte Besuche sind geplant im Herbst 2011 – einer in die Gebiete von New York und Cincinnati und der andere im Raum Houston

Wollen Sie uns schreiben?

Bitte beachten Sie: Kommentare werden von Hand freigeschalten. Es kann daher eine Weile dauern bis Ihr Kommentar aufscheint. Vielen Dank für Ihre Geduld!



Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

Weiter