Conciliumsbericht Januar 2011

Allocutio
gehalten von P. Bede McGregor O.P. Geistlicher Leiter des Conciliums

Frank Duff und die Vinzenz von Paul Gemeinschaft
Wenn Gott jemanden zu einer bestimmten Lebensaufgabe beruft, gibt er ihm natürliche Gaben und Gnaden um diese Aufgabe zu erfüllen. In seiner Vorsehung bildet Gott ihn so heran, wie es dessen Sendung erfordert. Dieses Prinzip kommt im Leben Frank Duffs besonders klar zu Tage. Im Oktober 1913 ist Frank Duff im Alter von 24 Jahren der Vinzenz von Paul Gemeinschaft beigetreten. Dieser Schritt bedeutete eine markante Änderung seines inneren Lebens und seiner Aktivitäten. Zu dieser Zeit war er – wie er selbst sagte: „ ganz eingenommen vom Vergnügen, besonders vom Sport. Ich habe alles ausprobiert – Schwimmen, Laufen, Radfahren und Tennis. Diesen Dingen habe ich einen Großteil meiner Freizeit gewidmet”. Einige Amtskollegen hatten ihn zum Eintritt in die Gemeinschaft eingeladen, wozu er sagte: „Die Vorstellung, der Vinzenz Paul Gemeinschaft beizutreten und religiöse Arbeit aufzunehmen gefiel mir überhaupt nicht. Ich war ja nur ein ganz normaler, weltlich ausgerichteter junger Mann”. Dann lernte ich natürlich damals einige Mitglieder der Gemeinschaft kennen, ich mochte sie, aber ich fühlte mich nicht hingezogen.”
Aber ein Kollege in seiner Abteilung im Ministerium namens Jack O‘Callaghan schaffte es, ihn zum Beitritt in die Gesellschaft zu bewegen. Und Frank Duff sagte dazu: „Er hatte Erfolg, wo andere keinen hatten, weil ich ihn besonders gern hatte. Anders gesagt, die Motive waren nicht 100% rein, aber es waren eben natürliche und normale Motive, wie sie Gott verwendet”. Später hat er im Handbuch festgehalten, dass es das erste Ziel eines Legionärs wäre, Freundschaft mit anderen zu schließen, weil auf diese Weise die Einflussnahme am wirksamsten sei.
Von seiner allerersten Teilnahme am Treffen der Gemeinschaft an war er ganz eingenommen und nahm das spirituelle Leben mit äußerster Ernsthaftigkeit an. Anfangs hieß es, zwei Abende pro Woche zu opfern, einen für das Treffen und einen anderen für die ihm zugewiesene Arbeit. Er hat sich ganz dem Leben der Ärmsten der Armen hingegeben. Wir können uns kaum die Armut dieser Zeit vorstellen. Frank Duff sagte: „Niemand konnte sich das Ausmaß der Armut vorstellen. Z.B. stand in den öffentlichen Statistiken, dass 90.000 Menschen in Dublin damals nur ein Zimmer in Zinshäusern bewohnten. Daraus können Sie die furchtbaren Bedingungen unter denen ein Großteil der Stadtbevölkerung lebte ersehen”. Die meisten Familien lebten in einem Zimmer und unser Gründer erzählte, dass er öfters 13 bis 14 Leute in einem Zimmer antraf. Mit dieser entsetzlichen Armut gingen Depressionen, allerlei Krankheiten und Trunksucht und oft auch kriminelle Vorfälle und manchmal Gewalt einher. Viele Jahre vor und nach der Gründung der Legion hat Frank Duff regelmäßig tausende von diesen unter Armut gezeichneten Häusern besucht. Diese Besuche haben unseren Gründer besonders tief und dauerhaft geprägt und er nahm dies in die Legion mit und hat damit einige der großen Grundsätze des Handbuchs unterlegt. Die Anfänge der Legion wurzeln in der wahrhaft großen Erfahrung unseres Gründers. Wenn z.B. Frank Duff den Hausbesuch als Grundarbeit der Legion bezeichnet, weiß er das, weil er aus seinen großen persönlichen Erfahrungen weiß, welche apostolische Fruchtbarkeit daraus zu gewinnen ist. Unter dem Eindruck seiner Erfahrung lernte er auch, die materielle Hilfe einzuschränken und den spirituellen Nöten der Armen und Hilflosen gleichzeitig zu entsprechen. Die Erfahrungen, die er bei seinem ständigen Umgang mit den Armen lernte, sind endlos und wir werden später im Jahr auf viele davon zurückkommen.
Das neue Leben Frank Duffs war aber nicht nur ein intensiver Anstieg seiner unglaublichen Aktivität. Neben und in seiner apostolischen Tätigkeit gab es eine außerordentliche Entwicklung seines spirituellen Lebens. Während der Fastenzeit gleich nach seinem Eintritt in die Gemeinschaft begann er täglich die Messe zu besuchen, die heilige Kommunion zu empfangen und setzte dies bis zu seinem Lebensende fort. Er begann den Rosenkranz und den Rosenkranz der sieben Schmerzen täglich zu beten. Während der Mittagspause ging er zur Anbetung in das Kloster der Ewigen Anbetung und nach Arbeitsschluss schlüpfte er in die Kirche und betete noch einmal an bevor er seine apostolische Arbeit aufnahm. Er begann das kleine Stundenbuch Unserer Lieben Frau zu beten und ging dann auf das ganze Stundenbuch auf Latein über. Und das hat er keinen einzigen Tag seines Lebens ausgelassen. Insgesamt betete er 4 bis 5 Stunden pro Tag. Außerdem widmete er dem Lesen geistlicher Schriften viel Zeit, besonders dem Leben der Heiligen. Er begann oft Exerzitien zu machen. Jedes Jahr ging er nach Lough Derg. Die Qualität seines christlichen Lebens muss als heroisch bezeichnet werden. Außerordentliche Hingabe an das Gebet und ebenso an aktiver apostolischer Arbeit sind die Marksteine des Charismas Frank Duffs, aber beide kamen in einer köstlich menschlichen, unaufdringlichen, humorvollen, stets höflichen und demütigen Weise zum Ausdruck. Er wurde ein Mann außerordentlicher seelsorgerlicher Nächstenliebe. Die Rettung der Seelen wurde zum herausragenden Interesse seines Lebens. Wir werden noch mehr Zeit in den kommenden Monaten auf die Enthüllung der Auswirkungen der Vinzenz von Paul Gemeinschaft auf unseren Gründer verbringen.

BERICHTE

AFRIKA

Republik BENIN
Im Laufe eines Jahres hat das Präsidium „Unsere Frau vom Berge Karmel” bei Tür-zu-Tür-Besuchen 1.333 Personen kontaktiert, 9 aktive Legionäre und 2 Hilfsmitglieder geworben. Weitere Früchte der Legionsarbeit sind 16 Katechumenen, 18 Taufen, 21 Personen besuchen wieder die Sonntagsmesse, 13 empfangen wieder die Sakramente, für 8 Ehen konnte Versöhnungsarbeit geleistet werden und in 2 Fällen konnte eine kirchliche Trauung veranlasst werden; außerdem wird ein Jugendpräsidium geleitet.
Das Präsidium „Unsere Frau von der Lagune” kann auf ähnliche Erfolge zurückblicken und pflegt zusätzlich noch den Kontakt zu 74 Muslimen. Durchschnittlich sind in den Präsidien der Curia „Unsere Frau des Friedens” je 20 Mitglieder.
BURKINA FASO (vormals OBERVOLTA)
Das Comitium Ouagadougou hält monatliche Treffen ab. Hw. Narcisse Kiswensida widmet sich ganz der Legion und dem Charisma ihres Gründers: Er spricht über Newman und Frank Duff, gründet neue Präsidien und macht Informationsveranstaltungen für Geistliche Leiter auf diözesaner und nationaler Ebene. Die Besuche bei Menschen aller Bekenntnisse, wie Protestanten und Muslimen, werden ebenso fortgesetzt wie die liebevolle Sorge für Mütter in Entbindungsheimen. Vorrang genießen solche mit nur geringem oder gar keinem Rückhalt.
KAMERUN
Im Oktober hielt der Senatus von Douala sein 100. Treffen ab. Im Comitium gibt es Präsidien mit über 100 Mitgliedern. Der Senatus unternimmt durch Besuche Schritte, um hier regulierend zu wirken. Die Regia Yaounde betreibt recht erfolgreich ihre Ausbreitungsarbeiten. Das Comitium Bamenda ist im Begriffe, ein weiteres Comitium in der Diözese zu gründen. Das Comitium Bafousam stellt ein weiteres in Mbouda auf. In Nkongsamba konnten drei neue Präsidien aufgestellt werden. In Douala ist eine Krebspatientin, nachdem sie drei Jahre lang besucht worden war, wieder in die Kirche eingetreten und hat vor ihrem Tod erreicht, dass auch die übrigen Familienangehörigen den gleichen Schritt gesetzt haben.

SENEGAL
Die Regia Lome/TOGO hat im September im Senegal eine Visitation durchgeführt.
TOGO
Vom 7. Auf den 8. September wurde anlässlich des 89. Jahrestages der Gründung der Legion eine Vigil gehalten. Die meisten Räte berichten von der Förderung des Seligsprechungsprozesses von Frank Duff durch das Beten von Novenen, die mit 7. November abgeschlossen wurden, als Erzbischof Amuzu-Dzakpah eine Messe konzelebrierte. Am 13. November wurde eine Konferenz zum Thema „Die Priester und die Laien – die Sicht Frank Duffs” abgehalten. Die Berichte beinhalten Kongresse, Patrizierrunden, Exploratio Dominicalis und führen auch Konversionen von Angehörigen von Naturreligionen an. Die meisten Berichte der Räte beinhalten Exerzitien und eine Curia in Lome berichtet von einem Präsidium in einem Gefängnis. Drei neue Comitien wurden aufgestellt, je eines in Tsvié und Kara und eines in der Diözese Sokodé, wo es auch eine neue Curia in Kpomé gibt. 2010 gab es eine PPC nach Ghana. Vorbereitungen für eine weitere 2011 sind im Gange. Am 27. Feber wird eine Messe gefeiert, um den Abschluss der Feierlichkeiten zum 60.Bestandsjubiläum der Legion in Togo zu begehen.
Republik GUINEA
Im Comitium Conakry wurden alle vier Amtsträger für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Eine Curia plant für das Comitium und in engem Kontakt mit diesem einen nationalen Kongress für alle Legionäre in Guinea.
MITTELAMERIKA

MEXIKO
Senatus Mexiko City
Der Senatus plant anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung der Legion eine Fahrt nach Dublin.
Senatus Merida
Zwei Präsidien, drei Curien und drei Comitien haben Berichte abgegeben. Es ist geplant, ein neues Comitium in der Diözese Campeche zu errichten. Eine Reihe von Präsidien wurden in verschiedenen Räten aufgestellt. Die Curia des Senatus (die direkt angeschlossenen Präsidien) haben einen Kongress veranstaltet. In einem Comitium mit 18 Präsidien und zwei Curien wurden 11.000 Wohnungen besucht.
Regia Guadalajara
Die Berichte weisen Taufen, Erstkommunionen und Firmungen als Ergebnis von Legionsarbeit auf. Ein Präsidium mit 20 Mitgliedern, von denen 10 Prätorianer sind, machen Tür-zu-Tür-Besuche und bieten die Wandermuttergottes an, die nach einer Woche wieder abgeholt wird. Dadurch sollen die Menschen zur Hingabe an Unsere Liebe Frau ermutigt werden. Eine Reihe von Legionären wirken als Katecheten.
Regia Leon
Im Berichtszeitraum haben 6 Curien, 2 Comitien und 3 Präsidien berichtet. Eine Curia, die schon 49 Jahre besteht, berichtete von Baumpflanzungen zur Verschönerung der Umgebung einer Altensiedlung. Legionäre unterstützen Familien in der üblichen Gebetswoche nach dem Tod eines geliebten Angehörigen. In einem Gefängnis konnte ein drittes Präsidium aufgestellt werden. So konnte dort bereits eine eigene Aciesfeier abgehalten werden.
Regia Acapulco
Sieben Präsidien und zwei Curien haben berichtet. Ein Gefängnispräsidium konnte einigen Insassen, die sich Sekten angeschlossen hatten, wieder in die Kirche zurückführen. Eine angeschlossene Curia meldete die Wiederaufnahme der Glaubenspraxis von 18 Personen; fünf davon haben nun auch kirchlich geheiratet.
Regia Hermosillo
Beim Treffen wurden fünf Berichte gegeben. Ein junger Priester, der erst vor einem Jahr die Priesterweihe empfangen hat, wurde Geistlicher Leiter und stellt nun eine große Ermutigung für die Legionäre dar. Ein Präsidium in einem Frauengefängnis ist sehr aktiv und engagiert. Die internen Legionäre beginnen pünktlich mit dem Treffen, auch wenn die Legionäre von draußen noch nicht anwesend sind. Ihre Arbeiten beinhalten die Hilfe für kranke Insassen, eine Bibelrunde sowie den tägliche Rosenkranz um 18.00 Uhr.
Regia Durango
Seit dem letzten Bericht wurden acht weitere gegeben. Ein großes Präsidium mit 22 Mitgliedern verfügt über 20 Prätorianer. Eine Teilung wurde ihnen geraten.30 Herz-Jesu-Thronerhebungen konnten durchgeführt werden. Das Comitium Mazathian mit 5 Curien und 14 Präsidien hat 471 aktive sowie 1.200 Hilfsmitglieder. Zwei Legionäre waren auf Ausbreitung in einer 25km entfernt liegenden Stadt.
Regia Monterry
In der letzten Periode wurden acht Berichte gegeben. Zwei neue Präsidien wurden aufgestellt, eines davon auf einer Ranch. Bei den Hausbesuchen wird für den Angelus geworben; dabei wurden auch 3.000 Ringrosenkränze verteilt. Ein Präsidium mit jungen Erwachsenen ist im Entstehen. An einer marianischen Jugendkonferenz nahmen 200 Personen teil. Dabei erhielt einer die Berufung zum Priestertum. Unter den Veranstaltungen anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung der Legion finden sich Kinderclubs, Herz-Jesu-Thronerhebungen, die Pionierbewegung und die Fahrt nach Dublin.

COSTA RICA
Senatus San Jose
In den Monaten Mai bis Oktober gibt es Rosenkranzprozessionen, bei denen die Statue Unserer Lieben Frau, das Vexillum und die Legionsfahne mit durch die Straßen getragen werden. In Vorbereitung auf die Sakramente werden Bibelrunden für Kinder organisiert.

HONDURAS
Senatus Honduras
Der Senatus leistet gute Arbeit, doch gibt es noch Schwierigkeiten, die auf Naturkatastrophen zurückgehen. Ein neues Präsidium mit 19 Mitgliedern ist schon recht aktiv, macht Hausbesuche und ist hauptsächlich bemüht, Kontakte zu Jugendlichen herzustellen.

ASIEN
Dieser Bericht deckt 13 Länder in Asien und 8 im Nahen Osten und umfasst 6 Senatus, 6 Regiae, 16 Comitien, 7 Curien und 4 Präsidien, die direkt an das Concilium angeschlossen sind.

MYANMAR
Ein Workshop ist für Legionäre zum Thema Ausbreitung organisiert worden. Mehrere Besuche wurden in das Comitium Pathein, ein großes Gebiet im Süden und Stützpunkt der Legion, gemacht. Der Bischof hat grünes Licht für mehrere Curien- und Comitiengründungen gegeben. Das Ziel ist es, auf eine eigene Regia hinzuarbeiten.

PAKISTAN hat ungefähr 350 Erwachsenen- und 50 Junglegionäre in der Diözese Karachi.

THAILAND: Ein Comitium im Norden brachte Amtsträger von 21 Curien dazu, sich spirituell zu erneuern und den Legionären zu helfen, die Legion in den abgelegenen Gebieten auszubreiten.

VIETNAM: 82 Legionäre besuchten das Augusttreffen des Senatus. Ein Comitium in der Mission im Gebiet des Mekong-Flusses hat 327 Mitglieder in 3 Curien. Der Bischof ist sehr hilfsbereit. Fernstehende sind zurückgekommen, Familien sind wieder versöhnt und Kinder wurden für die Sakramente vorbereitet.

ARMENIEN: Es gibt ein Präsidium in Eriwan, das 8 aktive Mitglieder, 14 betende und 6 Adjutoren hat. Es arbeitet um verlassenen Kindern zu helfen. Mutter Teresa Schwestern baten die Legionäre um Mithilfe beim Religionsunterricht. Das armenische Handbuch steht nur in abgeschriebener Form zur Verfügung.

GEORGIEN: Der Kontakt mit der Legion war eine Herausforderung. Das Präsidium in Ude mit 5 Mitgliedern macht weiterhin gute Arbeit.

SRI LANKA: Besuche in Altersheimen und Krankenhäusern und ein Apostolat bei Beerdigungen stellen die Hauptarbeiten dar. Drei Lager werden besucht und die Kinder der Gefangenen betreut.
INDIEN

Der Senatus Pondicherry hat 17 Präsidien, 27 Curien, 4 Comitien angeschlossen mit insgesamt 10.566 Erwachsenen-, 489 Junglegionären und 3.225 betenden Mitgliedern. Die Ausbreitung wird fortgesetzt, es gibt Kontakt mit Aussätzigen, Drogenabhängigen, an Selbstmordgefährdeten, Waisen und Behinderten.

Kottar: hat 10 Präsidien und 28 Curien angeschlossen. Sie wurden gebeten, mehr Comitien zu errichten. Es werden in regelmäßigen Abständen Amtsträgertage abgehalten, um zu einer besseren Verwaltung der Räte zu kommen.

Visakhapatnam: Die Curienamtsträger aus der Nähe nehmen an den Treffen teil, aber die Teilnahme der Präsidiumsamtsträger muss verbessert werden. Christen und Nichtchristen freuen sich über die Legionsbesuche in den Krankenhäusern.

Tuticorin: Erlaubnis für die Gründung eines zweiten Comitiums in der Diözese mit 9 Curien wurde bereits gegeben. 72 nahmen an einem Mini-PPC-Projekt teil. 300 gingen mit bei der jährlichen Wallfahrt zum Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Schnee.

Tiruchy: Die Amtsträger haben ihren jährlichen Bericht gesandt und wurden gebeten, die monatlichen Protokolle zu senden. Viel gute Arbeit wird durch die Legionäre in den Familien zum Frieden beigetragen, indem sie die Herz Jesu Thornerhebungen verbreiten.

Madurai schickte eine positive Antwort auf die Regiagründung und plant nun regelmäßige monatliche Protokolle zu senden.

Palaymakottai hat 20 Präsidien und mindestens 5 Curien. Die Jugendcuria hat 8 Präsidien mit 100 Mitgliedern. Den Schülern wird der Katechismus gelehrt. An einer 10-tägigen Bibeltagung hatten 85 Jungen und Mädchen teilgenommen.

Comitium Port Blair (gelegen auf den Andaman & Nikobaren Inseln): Ein zusammenfassender Bericht über das Jahr 2009 ist eingegangen und sie wurden gebeten, monatlichen Protokolle zu senden.
Kolkata: nach einer Pause von mehreren Monaten kommt die Kommunikation mit dem Erhalt von 6 Protokollen der letzten Monate wieder in Fluss.

Senatus Kerala: Protokolle gibt es bis November 2010. Der Kontakt zum Concilium wurde wiederhergestellt. Menschen aller Religionen werden kontaktiert, eine Reihe von Konversionen wurde berichtet, Ehen kirchlich saniert.

Comitium Ernakulam ist sehr aktiv in der Ausbreitung. Sechs neue Präsidien wurden gegründet, 74 Personen fanden zurück zu den Sakramenten.

Comitium Neyyattinkara: Ein Seminar und Marianisches Camp für Jugendliche, das in der Errichtung eines Präsidiums für junge Männer und eines für junge Frauen geführt hat.

Nachruf auf Phyllis McGuinness, R.I.P.

Phyllis Dowdall trat der Legion in Pfarrei der Heiligen Familie Aughrim Street in Dublin bei, als sie gerade elf Jahre alt war. Sie setzte ihre Mitgliedschaft durch Schuljahre bei Stanhope Street und Loreto fort. Sie stieg auf in die Reihen der Erwachsenenlegion, setzte sich sehr für die Jugendbewegung in der Legion ein, wobei ihre besondere Aufmerksamkeit den Mädchenpräsidien in Dominikanerkloster Schule, Eccles Street in Dublin galt. Als gewählter Vizepräsident der Curia Veneranda in Dublin, hatte sie die Rolle der Begrüßung eines Ex-Legionärs, Dr. Michael McGuinness zum neuen Curienpräsidenten, der von Frank Duff empfohlen worden war.

Sie war eine von den zwei Legionären, die ernannt wurden, um die von der Hierarchie gewünschte Ausländermission an den irischen Auswanderern in Großbritannien zu unterstützen, die den Columbanerpatres anvertraut war. Michael nahm inzwischen eine ärztliche Stellung in London an, kehrte aber zurück um Phyllis zu heiraten und beide gingen zurück nach London und haben dort segensreich gewirkt. Phyllis arbeitete im Hauptquartier der Columbaner am Ovingtom Platz. Sie wirkte in der Londoner Legion und war stark an der der Entwicklung des Columbaner- Werbesonntags beteiligt. Michael wurde zum Präsidenten des Londoner Senatus gewählt, während Phyllis zum Schriftführer gewählt wurde. Beide waren sehr aktiv im Legionsapostolat in London, machten Nachtstraßenapostolat in Soho und führten die ersten Exerzitien für Straßenmädchen in London ein.

Im Jahr 1969 kehrten sie nach Dublin zurück. Nach ihrer Rückkehr nach Dublin, hatten sie die Ehre, Frank Duff, dem sie immer nahe waren, nach seiner Krankheit zur Erholung in ihrem Haus zu haben.

Als Schriftführer-Assistent des Conciliums, war sie verantwortlich für den Seligsprechungsprozess von Frank Duff und mobilisierte ein Team von Helfern, um Briefe und Papiere zu sortieren und das Frank-Duff-Haus zu betreuen. In ihrem letzten Jahr war sie an den Vorsitz der Dubliner Curia Porta Coeli gewählt, und zeigte, dass sie weder ihre Begeisterung noch ihr Engagement verloren hatte.

Sie starb am 18. November 2010. Das Concilium drückt sein tiefes Mitgefühl für Michael und ihre Tochter Susan aus. Möge sie ruhen in Frieden.

Besucher aus Brasilien

Verlaine Alves, Schriftführer des São Paulo Senatus, Brasilien und Mariana de Moraes, ein Legionär in São Paulo, deren Vater, Nelson, Präsident vom Senatus São Paulo ist, wurden beim Conciliums-treffen herzlich begrüßt. Beide drückten ihre Freude darüber aus, hier sein zu dürfen. Wir hörten etwas über die Arbeit der jungen Legionäre in Brasilien an anderen jungen Menschen, es werden auch Exerzitien und Gebetswachen organisiert.

Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Frank Duff
Brief von Pater. Bede McGregor, OP – Geistlicher Leiter des Concilium Legionis Mariae

Liebe Legionäre!

Als Postulator, schreibe ich an die Legionäre auf der ganzen Welt über den Seligsprechungsprozess unseres Gründers des Dieners Gottes Frank Duff. Zunächst einmal möchte ich Ihnen für alles danken, was Sie getan haben, um der Causa zu helfen und für das, was Sie weiterhin tun werden.
Der Seligsprechungsprozess wurde offiziell von Kardinal Desmond Connell 1996 eröffnet und besteht aus mehreren Teilen. Der erste Teil war die große Aufgabe alle Schriften von Frank Duff zu sammeln: seine Bücher, Artikel und Briefe (bisher insgesamt etwa 33.000), seiner Aufnahmen, der Bücher, die über ihn geschrieben wurden, und jedes Material, das für die Bewertung seines Lebens und seiner Heiligkeit von Bedeutung sein können. Dieser Teil der Causa ist bereits abgeschlossen.
Der zweite Teil betrifft das Tribunal, das die Aussagen der Zeugen zu prüfen hatte, die unter Eid über das Leben und die Tugenden und eventuelle Fehler unserer Gründer aussagten. Das Gericht führten der Vertreter von Kardinal Connell, als Promotor Justitiae, und zwei Sekretäre. Dies dauerte mehrere Monate und ist weitgehend abgeschlossen.
Der dritte Teil betrifft die theologische Beurteilung der veröffentlichten Werke unseres Gründers und geschah durch zwei angesehene Theologen.
Der vierte Teil betrifft die Arbeit der Historischen Kommission. Diese muss noch getan werden und dem bischöflichen Delegaten vorgelegt werden. Wir brauchen euer Gebet, damit dieser zentrale Teil des Prozesses so schnell wie möglich zu einem erfolgreichen Abschluss kommen kann.
Neben all den oben genannten Arbeiten sammeln wir weiterhin alle Gebetserhörungen, große und kleine, die durch die Fürsprache unseres Gründers erfolgt sind.
Wenn alle diese Schritte abgeschlossen sind und das gesamte Material an den Erzbischof von Dublin vorgelegt worden ist und er es für in Ordnung befindet, wird er alle Unterlagen nach Rom für die nächste Phase des Prozesses weiterleiten.
Wesentlich ist, dass der Seligsprechungsprozess von den Legionären in aller Welt gefördert wird. Dies geschieht dadurch, dass Frank Duff sowohl innerhalb als auch außerhalb der Legion besser bekannt wird. Darüber hinaus müssen wir zu unserem Gründer um Gunsterweise beten, insbesondere um Wunder. Der zentrale Punkt meines Briefes an Sie, liebe Legionäre, ist Sie zu ermutigen, weiter für den Seligsprechungsprozess zu beten. Ein Dank den vielen Legionäre, die bereits das Gebetbildchen in ihre Sprache und Dialekte übersetzt haben. Bitte fahren Sie fort, diese an die Legionären und die breite Öffentlichkeit zu verteilen, in der Überzeugung, dass sich unsere Gründer unserer Bedürfnisse annehmen wird. Eine der ersten Fragen, die in Rom gestellt wird, lautet: Besteht eine Nachfrage an seiner Seligsprechung? Wer will das? Sicherlich werden unsere geschätzten 10.000.000 Mitgliedern (aktiven und betende), von ganzem Herzen danach verlangen? Es liegt an uns allen in der Praxis zu zeigen, dass es unserer Wunsch ist, dass unser Gründer seliggesprochen wird.

Kardinal John Henry Newman, der einen grundlegenden Einfluss auf Frank Duff hatte und sehr häufig im Handbuch zitiert wird, wurde vor kurzem selig gesprochen. Seine Seligsprechung hatte enorme Auswirkungen auf diejenigen, die anwesend waren und weiterhin auf die ganze Kirche. Dies sollte uns anspornen, hart daran zu arbeiten, Frank Duff besser bekannt zu machen. Wenn jedes Land, in dem es die Legion gibt, seinen Prozess fördert, würde er eine Quelle großen Segens und der Ermutigung für viele Menschen sein. Sein Geist und der Geist Mariens wären ein riesiges Geschenk für jeden Einzelnen, jede Gruppe, Ortskirchen und sogar für eine ganze Nation.
Es ist wichtig, sich immer vor Augen zu halten, dass wir uns nicht einfach bemühen zu zeigen, dass Frank Duff ein wahrhaft großer Mann war, sondern dass wir beten, dass – wenn es Gottes Wille ist – Frank Duff heiliggesprochen wird. Wir bemühen uns, seine heroische Praxis der theologischen und moralischen Tugenden, die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes in seinem Leben und die Inspiration und das Beispiel der Dynamik und des Feuers seines inneren Lebens für das Wohl der Legion aber auch für die ganze Kirche ins Licht zu setzen. Wir müssen nicht nur die äußere Chronologie seines Lebens und seiner vielen Errungenschaften kennen, sondern viel mehr die Geschichte seiner Seele. Sein Leben ist ein anschauliches Beispiel für die Berufung zur Heiligkeit aller gläubigen Laien in der Kirche und für die Grenzenlosigkeit der Berufung und der Möglichkeiten des Laienapostolates.
Das Anliegen der Förderung ist einer der wichtigsten Aspekte des ganzen Seligsprechungsprozesses. Auf diese Weise kann jeder von Ihnen auf konkrete Weise am Prozess Anteil haben. Noch einmal, ich danke Ihnen für den Beitrag, den Sie leisten.
Lasst uns zu Maria beten, die Mutter und eigentliche Gründerin der Legion, dass sie uns in allen unseren Bemühungen um die Seligsprechung hilft.

Mit freundlichen Grüßen dankbar in Corde Mariae,

Bede McGregor O.P.
Postulator für den Seligsprechungsprozess

 

Bitte melden Sie alle Gebetserhörungen auf die Fürsprache von Frank Duff an:

Concilium Legionis Mariae,
Morning Star Avenue,
Brunswick Street,
Dublin 7, Irland.

Bitte kopieren Sie diesen Brief und leiten sie ihn allen Präsidien weiter.

Alle Legion Räte, Präsidien und einzelne Legionäre sind aufgefordert, den Prozess des Dieners Gottes, Frank Duff, durch die weite Verbreitung des Frank Duff Gebettexte, durch die Veranstaltung von Frank Duff Gebetsgruppen und die Abhaltung von Messen zum Gedenken an sein Leben, zu unterstützen..

Wenn Sie Frank Duff Gebete benötigen, kontaktieren Sie bitte ihre Materialstelle der Legion Mariens.

Wollen Sie uns schreiben?

Bitte beachten Sie: Kommentare werden von Hand freigeschalten. Es kann daher eine Weile dauern bis Ihr Kommentar aufscheint. Vielen Dank für Ihre Geduld!



Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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