Conciliumsbericht Dezember 2010
Allocutio gehalten von P. Bede McGregor O.P. Geistlicher Leiter des Conciliums
W E I H NA C H T E N
Zu Beginn möchte ich Ihnen allen und in der Tat allen Legionären auf allen fünf Kontinenten Weihnachtsgnaden und Weihnachtsfreude im Überfluss wünschen. Unser Gründer liebte die Weihnachtszeit, weil sie uns in einen besonders engen und intimen Kontakt mit dem Herzen Gottes bringt. Er schreibt: „Die Weihnachtszeit und die Erscheinung des Herrn ist eine Zeit der ungetrübten Freude: Sie ist eine der wenigen Zeiten des Kirchenjahres, die eine so glückselige Note hat. Die traurigen Folgen der Ereignisse dieser Zeit sind noch weit weg, wir können sie aus unserem Bewusstsein drängen und uns in reiner Freude in diese Zeit vertiefen. Sie ist eine Gnade. Ich denke, der Umstand, dass wir die Freude so stark spüren können, zeigt, dass, welche Schwächen wir auch immer haben, wir mit der Kirche und ihrem Leben in Eintracht stehen”.
Er schreibt weiter: „Schon der Gedanke an das Kommen des Herrn sollte bewirken, dass wir in unserem Innersten berührt werden. Von allen Ereignissen ist es eigentlich das wichtigste: das Göttliche kommt zu uns, wie es uns von Anfang an verheißen wurde”. In diesen zwei kurzen Zitaten erhalten wir einen glasklaren Hinweis auf die bedeutendsten Charakteristiken des Innenlebens Frank Duffs. Es hat seine Einstellung auf das liturgische Jahr als große Gnade empfunden. Die Liturgie war eine Schule, durch die man in einen lebendigen Kontakt mit der Realität der Geheimnisse Christi und dem Gnadenangebot aus jedem dieser Geheimnisse kommt. Es ist also nicht überraschend, dass er über alle großen Feste und Zeiten des Lebens der Kirche geschrieben hat.
Weihnachten war ihm besonders wichtig. Vielleicht war einer der Gründe für diese Liebe zu Weihnachten, dass dieses Fest so liebevoll aufzeigt, wie die Schicksale Jesu und seiner Mutter in Ewigkeit verflochten sind. Er hat in der Krippe die absolut zentrale Rolle Marias, Christus in die Welt zu bringen, betrachtet. Auch wenn Jesus die wichtigste Person in der Krippe war, war es für Frank nicht möglich, Maria auf die Seite zu stellen. Es war ja sie, die es ermöglicht hat, dass Christus zu uns kommt und einer von uns wird. Es ist das Charisma der Legion, in dieser so menschlich, so lebhaft in der Szene der Geburt ausgedrückten lehrmäßigen Wahrheit verwurzelt zu sein.
Als ich die Aufzeichnungen der verschiedenen Reden über Weihnachten wieder einmal las, war ich von der Ehrfurcht vor der unendlichen Demut Gottes, die er fühlte und ausdrückte, sehr beeindruckt. Die Tugend der Demut hat er in Maria so bewundert und für die Legionäre herbeigesehnt, aber er hat deren Hauptquelle in der Demut Gottes im Angesicht des Kindes, das Gott war, gesehen. Er hat ein wenig gefühlt, dass unsere modernen Krippen eine sentimentale und hygienische Version dessen, was tatsächlich geschehen war, sind. Er schreibt: „Sie war nicht der pittoreske Hafen, wie es die Krippen mit duftendem Stroh und als Wiege darstellen. Die Realität war eine andere. Der hl. Hieronymus beschreibt sie als ein bessere Loch, und er sollte es wissen, hat er doch dort 30 Jahre gelebt, als er die Bibel ins Lateinische übersetzte. Der Ort war eine Zuflucht für Tiere, den Rest können wir uns vorstellen”. Das Baby in Windeln ist ein deutliches Zeichen von Gottes Identifizierung mit den Ärmsten der Armen und den verwundbarsten Kindern, aber auch das überzeugende Zeichen dafür, dass niemand vom Zugang zu einem vertrauten Umgang mit Gott ausgeschlossen ist. Eng verbunden mit Gottes Identifizierung mit den Hilflosen in so vielen, verschiedenen Weisen, dürfen wir alle uns hilflos fühlen. In einer seiner Reden über Weihnachten gibt es einen Passus, der für Legionäre besonders wichtig ist. Und zwar: „ Man hat uns gesagt, der Herr wäre zu den Kleinsten gekommen. In diese Kategorie fallen die Hirten Judeas. Sie waren verachtet und abgelehnt. Vor Gericht duften sie nicht aussagen und waren mit den Heiden gleichgestellt. Und doch sind sie es vor allen anderen Menschen, nach denen sich die Hände des Babies ausstrecken und sie sind es, die dem Herrn als erste Ehrerweisung zukommen lassen, der die Hoffnung aller Völker war. Dies ist ein Zeichen der Hoffnung für uns Legionäre, die wir uns ganz instinktiv den ärmeren Schichten der Bevölkerung zuwenden.” Es ist sicherlich Teil des Charismas unseres Gründers und der Legion, dass wir entschlossen trachten, dass diese Männer, Frauen und Kinder, die wirtschaftlich, sozial und kulturell arm sind, von den Schätzen unserer katholischen Kirche und ihres Lebens nicht ausgesperrt bleiben. Andere sind zur großen und biblischen Aufgabe berufen, sich um die materiellen Bedürfnisse der Armen zu kümmern, die Legion ist speziell berufen, auf die geistlichen Bedürfnisse anderer ein zu gehen und so vielen wie möglich zu helfen, in den Himmel zu kommen. Wir wollen nicht das Werk der Gemeinschaft des hl. Vincent de Paul und anderer ähnlicher Körperschaften duplizieren. Wir sind in direkter Evangelisierung besonders in der Pfarre, aber nicht ausschließlich dort, tätig.
Die nächste Synode der katholischen Kirche wird sich mit der Neuevangelisierung beschäftigen und unser Beitrag wird durch unsere Begeisterung und Treue zu unserem eigenen spezifischen Charisma entstehen. Die Szene der Geburt Jesu ist lebendige Lehre in unserem Charisma. Dort sehen wir Christus, der durch Maria in unsere Welt gekommen ist. Das ist Gottes Plan für die Evangelisierung der Welt und wir müssen damit übereinstimmen. Mit Maria, durch Maria und in Maria streben wir danach, eine Begegnung mit dem Herrn jedem, mit dem wir in Kontakt kommen, zu erleichtern. Jesus ist Marias größte Schatz, so wie auch unserer und mit ihrer Hilfe sind wir bestrebt, diesen Schatz mit soviel wie möglich anderen zu teilen.
BERICHTE
AFRIKA
MALAWI
Senatus Blantyre: Der Senatus wurde am 12. Juni gegründet. Bei der Messfeier konzelebrierten der Bischof der Diözese Mangochi, ein Weihbischof von Blantyre, der Geistliche Leiter und einige andere Priester. Die erste von vier neuen Regien war dazu reif. In der Erzdiözese Blantyre gibt es nämlich nun 10 Comitien, 17 Curien und 14 dem Senatus direkt angeschlossene Präsidien mit insgesamt über 10.000 Mitgliedern.
Senatus Uganda: Übersetzung und Druck von Legionsliteratur in die dort zahlreichen Sprachen ist im Gange. So war es überaus ermutigend, nach einer Reihe von Verzögerungen einen Brief des Senatuspräsidenten mit Kopien des Runyankole/Rukiga-Handbuches zu erhalten. Dies bedeutet, dass nunmehr viele Legionäre in West-Uganda das Handbuch in ihrer eigenen Sprache haben.
Senatus Kenya: Innerhalb von drei Monaten hat ein Comitium 599 ehemalige Legionäre kontaktiert, wovon nun 67 wieder aktiv mitarbeiten. 44 weitere konnten geworben werden. 235 laue Katholiken praktizieren wieder ihren Glauben und 15 Paare haben kirchlich geheiratet. Die Sorge um Jugendliche sticht in vielen Berichten hervor. Ein Präsidium hat einem anderen geholfen zu überleben und pflegt das Grab der verehrungswürdigen Edel.
NIGERIA
Senatus Ibadan: Die Benin City-Regia berichtete von 304 Konversionen, darunter von 24 Muslimen; 125 Ehen wurden saniert, 127 Fernstehende kehrten zurück und 12 Erwachsenen- wie 2 Jugendpräsidien konnten errichtet werden.
Regia Lagos: Als Ergebnis von Legionsbesuchen haben 59 Personen ein Bordell verlassen. Es gab 365 Konversionen, darunter 65 Muslime; 389 Fernstehende kehrten zurück. Zahlreiche Explorationes Dominicales wurden durchgeführt. Fünf neue Präsidien wurden in einer Polizeikaserne errichtet und viele Messen wurden im Gedenken an Frank Duff gefeiert. Regia Abuja: Ein Curien-Kassenführer hat zwei Jahre hindurch bei keinem der Präsidiums-, Curien- und Comitiumstreffen gefehlt. Ein Comitium berichtete von 464 Konversionen und ein anderes im Zuge von 11.795 Kontakten von 9.559 Konversionen, darunter 917 Muslime. Im Zuge einer Rückfrage beim Geistlichen Leiter und Präsidenten bestätigten diese die Angaben.
Regia Kanduna: Zwei Comitien mit zusammen 2.365 aktiven Erwachsenen- und 1.059 Junglegionären berichteten von zahlreichen Haus- und Spitalsbesuchen und auch von Besuchen in Gefängnissen, Waisenhäusern und Hotels. Sie führten zu zahlreichen Sakramentenempfängen, Rückkehr zur Glaubenspraxis und zu fünf Konversionen. Zwei Exploratio-Projekte wurden durchgeführt, wobei zahlreiche Personen geworben werden konnten.
Senatus Enugu: Berichtet wird von der Vorbereitung auf den Sakramentenempfang vieler Menschen, der Weihe von Wohnungen an das Heiligste Herz Jesu, Kontakten zu Familien mit Neugeborenen, der Errichtung von Rosenkranz-Gebetszentren, Ausbreitung, Versöhnungsarbeit in Familien, Empfang des Ehesakraments und wunderbaren Leistungen sowie Ergebnissen bei Exploratio Dominicalis-Projekten. Ein Comitium der Regia Onitscha berichtete von 38 Konvertiten, 278 kirchlichen Eheschließungen, der Vorbereitung auf den Sakramentenempfang vieler Menschen sowie der Errichtung von 10 Erwachsenen-, 13 Jugend- und 4 jungen Erwachsenen -Präsidien.
Regia Jos: Eine Curia in einem Priesterseminar zählt zwölf Präsidien. Im Comitium Hausa wurden 2.290 Mitglieder geworben und durchschnittlich nehmen 640 Patrizier an deren monatlichen Treffen teil.
Regia Ikot Ekpene: Die Berichte aller Präsidien und Räte weisen zahlreiche Kandidaten, die auf den Sakramentenempfang vorbereiteten werden, auf. Berichtet wird auch vom Empfang des Ehesakraments, von Konversionen und der Rückkehr zu den Sakramenten. Ausbreitungsanstrengungen waren sehr ergiebig.
SAMBIA
Regia Lusaka: Die Arbeiten beinhalten Besuche von Kranken, lauen Katholiken und Gefangenen. Außerdem gibt es gute Berichte über Wiedereintritte in die Kirche und Ehesanierungen. Die Amtsträger des Rates hatten ein Treffen mit dem neuen Pastoral-Koordinator, um ihm den Dreijahres-Rhythmus der Amtsträger zu erklären.
Regia Kasama: Während die Visitationen der Präsidien und Räte in der Nachbarschaft schon erfolgt sind, müssen entferntere noch besucht werden.
TANSANIA
Comitium Dar-Es-Salaam: In den Berichten gab es ermutigende Neuigkeiten: Die überfälligen Wahlen waren erfolgreich abgeschlossen worden.
Comitium Mtwara: Eine Curia mit 226 Mitgliedern in 10 Präsidien gab einen Dreijahres-Bericht. An Arbeiten werden angeführt: Leitung von Andachten in kleinen christlichen Gemeinschaften und in Kirchen. Ein Präsidium konnte wiederbelebt werden. Es gab Kontakte mit Jugendlichen, die keine Schule besuchen und einige nahmen dann an Einführungen in die Sakramente teil. 19 Personen konvertierten, 48 Abgefallene kehrten zurück und 31 Paare heirateten kirchlich. Hierbei befanden sich auch 7 Nichtkatholiken, die auch getauft wurden.
Comitium Njombe: Es verfügt über sechs Curien und neun angeschlossene Präsidien.
Comitium Songea hat 11 Curien und 12 direkt angeschlossene Präsidien mit insgesamt 1.500 aktiven Mitgliedern.
In der Diözese Mbinga gibt es vier Comitien mit zusammen fast 3.000 Mitgliedern.
Die Comitien Hai Moschi und Rombo berichten von Haus- und Spitalsbesuchen, durch die zahlreiche Personen wieder die Sakramente empfangen und kirchliche Trauungen herbeigeführt werden konnten. Besucht werden höhere Schulen, um dort Präsidien zu errichten. Eine neue Curia konnte errichtet werden.
GAMBIA
Curia Banjul macht große Anstrengungen zur Aufstellung weiterer Präsidien.
EUROPA
PORTUGAL
Ein Comitium auf den Azoren mit 15 Präsidien und 7 Curien konnte unlängst ein neues Jugendpräsidium gründen. Ein Präsidium von elf in einem sozial schwachen Rayon Lissabons hat nur zwei des Lesens und Schreibens kundige Mitglieder. Sie leisten hervorragende Arbeit bei Kranken und Hinterbliebenen. Die Curia Setubal berichtete von Gefängnisbesuchen. 63 Insassen wurden auf das Sakrament der Buße vorbereitet und einer getauft. Am Kreuzweg nahmen 71 Insassen teil.
SPANIEN
Senatus Madrid trifft Vorbereitungen für den Weltjugendtag 2011. Die hervorragende Arbeit wie die Kontakte mit jungen Spaniern in Bars wird fortgesetzt. Die meisten sind aufmerksam, horchen mit Respekt zu und bewundern die Arbeit der Legionäre. Ein spezielles Bemühen zielt bei den Hausbesuchen daraufhin ab, Eltern zu ermutigen, ihren Kindern beten zu lehren. Im November wurde von Hilfsmitgliedern berichtet, die aktive Legionäre wurden. Ein Ehepaar ist einem Präsidium beigetreten und viele ehemalige Legionäre sind nun wieder aktive Mitglieder. In der Dominikaner-Pfarre konnte ein neues Präsidium aufgestellt werden.
Senatus Barcelona: Ein Präsidium kann auf eine 40-jährige Erfahrung bei der Arbeit mit Straßenmädchen zurückblicken. Viele von ihnen sind nun schon alt und krank und werden zu Hause oder im Spital besucht. Die Tochter einer von ihnen ist nun eine junge Erwachsene und wurde auf die Erste hl. Kommunion vorbereitet. Eine spezielle Messe wurde für den verstorbenen Patty Kavanagh angesetzt, der viele Jahre Korrespondent beim Senatus war.
ITALIEN
Senatus Rom: das Comitium Paterno mit vier angeschlossenen Curien verfügt über insgesamt 51 Präsidien und 500 Mitglieder. Ausbreitungsbemühungen in Rom, in der Basilicata, einer Region in Süditalien, und anderswo werden fortgesetzt. Ein Priester einer römischen Pfarre hat sein Präsidium ersucht,” an jede Tür zu klopfen”. Ersucht wurde um das Gebet für den Geistlichen Leiter, Msgr. La Rosa, der im Spital lag.
Regia Mailand: Gute Kontakte ergeben sich in Bars, Parks und auf Märkten. Philippinische Legionäre unterhalten Kontakte zu jungen Polen. Lebenslanger Einsatz um die Rehabilitation eines Alkoholikers wurde durch die Konversion mit Empfang des Bußsakraments belohnt. Radio Mater sendet ein Gespräch über Frank Duff und Kardinal Newman sowie die Biographie von Hw. Bradshaw über Frank Duff.
Comitium Padua: Als Ergebnis des Gebets zu F. Duff erhielt ein Präsidium zwei neue Mitglieder. Auf Ersuchen des Spitalskaplans wird der Rosenkranz auf Deutsch und Italienisch vorgebetet. Zwei Priester und zwölf Legionäre nahmen an der PPC der Malteser Legionäre in der San Bellino-Pfarre teil. Bei 850 Wohnungen wurde angeläutet. An ihre Wohnung gebundene Invalide wurde das Sakrament der Buße und Eucharistie vermittelt. 180 Familien wurden zur Messe, Beichte und zum Familiengebet eingeladen.
ZYPERN
Drei Präsidien in Nikosia und eines in Limassol helfen bei der Sonntagsliturgie, stellen gute Kontakte zu lauen Katholiken beim Straßenapostolat her und machen Besuche mit der Wandermuttergottes in Seniorenheimen.
MALTA
Im Rahmen eines Pfarrfestes wurde eine Frank Duff-Ausstellung gemacht, bei der es zu zahlreichen guten Kontakten kam. Bei einem Fünftage-Apostolat konnten fünf neue Mitglieder gewonnen werden. Die Berichte beinhalten Exploratio Dominicalis, Patrizierrunden, Wohnungsweihen an das heiligste Herz Jesu, Kontakte zu Touristen und Busfahrern sowie Gespräche über Unsere Liebe Frau in einer Volksschule. Ein Muslim konnte vor seinem Tod in die Kirche aufgenommen werden und zwei Abtreibungen konnten verhindert werden. Halbtags-Einkehrtage für Hilfslegionäre wurden abgehalten, an denen bei zweien 15 bzw. 20 Personen teilnahmen. An einem marianischen Liederfest auf Gozo nahmen 28 Personen teil.
GRIECHENLAND
Dem Geistlichen Leiter des Präsidiums auf Rhodos wurde Legionsliteratur und Material über die vollkommene Hingabe übersandt. Ein neues philippinisches Präsidium in Athen konnte errichtet werden.
USA
Senatus St Louis: Zwei neue Präsidien sind errichtet worden. Die Legionsarbeiten umfassen Gefängnisbesuche, Arbeit mit Alkoholikern und die Förderung des Familienrosenkranzes. Auch die Herz Jesu Thronerhebung in den Häusern führt die Menschen wieder in die Kirche zurück.
Senatus Boston: Legionäre der meisten Räte besuchen Altenheime, Krankenhäuser und Pflegeheime. In einem Jugendgefängnis lehren die Legionäre die Häftlinge Lesen und Schreiben, einer von ihnen erhält nun Religionsunterricht.
Senatus Houston: In New Orleans wurde eine neue Regia errichtet, die nun ganz Louisiana verwaltet. Der Bischof von Tyler bat die Legion um einen Straßenapostolatseinsatz bei der großen Wirtschaftsmesse in East Texas. Die chinesische Curia organisierte die jährliche Heilige Messe für die Asiaten, die durch ihre Gemeinde auch gut unterstützt wurde. Eine neue Curia, die erst vor 3 Jahren gegründet wurde, berichtete nun von ihrer dreizehnten Präsidiumsgründung. Die vietnamesische Curia berichtete von 18 bzw. 15 Mitgliedern in zwei ihrer Präsidien. Ein weiteres Präsidium warb 28 neue Hilfslegionäre. Das spanische Comitium veranstaltete am Sonntagmorgen eine Straßenmission, bei der sie den Menschen Erfrischungen und Beratung anboten.
Philadelphia Senatus: Im Karl Borromäus Priesterseminar wurde ein zweites Präsidium errichtet; die Mitglieder besuchten die Kranken und Obdachlosen. 200 Personen nahmen an einem „Marianischen Tag” teil. Das Comitium Camden berichtete, dass 16 Personen zum Glauben zurückkehrten, eine Frau nach 42 Jahren, und dass sie Apostolat am Bücherwagen machen. Sieben Gefängnisse werden regelmäßig besucht. Die Regia Pittsburgh hat ein Gefängnispräsidium und besucht auch andere Gefängnisse in ihrem Gebiet. Ein Bischof nahm an einer ersten Eucharistischen Prozession teil. Die koreanischen Curia in Delaware County berichtete von 2 Konversionen, dass 6 Personen zur Kirche zurückkehrten und von 3 Erwachsenentaufen. Der Senatus hatte 221 Teilnehmer bei den jährlichen Exerzitien.
San Francisco Senatus: In San Francisco machten die Legionäre Straßenapostolat in der Innenstadt und beim Zoo der Stadt. Dem Comitium Oregon sind 4 Erwachsenen- und ein Jugendpräsidium angeschlossen. Das Comitium Seattle mit 10 Curien und 15 Präsidien berichtete von der Errichtung einer neuen spanischen Curia mit 3 Präsidien. Das Comitium San Jose betont die jährliche Kassenprüfung. Gehsteigberatung wird vom Comitium in Anchorage berichtet. In Salt Lake City wächst die katholische Kirche laut Berichten der Curia Utah Nord.
Senatus New York: Der 75. Jahrestag der Gründung der Legion wurde in der Kathedrale mit 3.000 Legionären gefeiert.
Senatus Los Angeles: Eine neue Curia wurde in einer philippinischen Pfarrei errichtet.
Senatus Cincinnati: Der Senatus ernannte einen Ausbreitungsarbeiter. Ein Comitium gibt jeder Pfarrei in der Diözese eine Kopie der Schrift “Der Priester und die Legion”. Bei den Hausbesuchen stoßen die Legionäre auf viele Fernstehende. Regia Arlington ernannte einen Ausbreitungsarbeiter, der bereits 2 Präsidien in Nord Virginia aufgestellt hat. Eine Curia in Raleigh berichtete von einer Bekehrung und konnte eine Abtreibung verhindern. Das Comitium Baltimore berichtete von 5 Personen, die nun wieder zu den Sakramenten gehen, von 2 Konversionen und einer Ehesanierung. Die Curia Fairfax ist zu einem Comitium erhoben worden.
KANADA
Senatus Montreal: Der Senatus war im September von der Regia Toronto besucht worden.
Ontario Senatus macht am Markt Straßenapostolat. Achtundzwanzig behinderte Menschen wurden zu einer Wallfahrt mitgenommen. Eine alleinerziehende Mutter ließ ihre 5 Kinder taufen.
Regia Toronto: Zu einem Workshop mit dem Titel „Zurück zu den Wurzeln” waren 75 Legionäre gekommen. In vielen Räten wird die Ausbreitung fortgesetzt. Die Arbeiten umfassen Besuche in einer Seemannsmission, Vorbeten des Rosenkranzes bei den Totenwachen und Begräbnissen. Comitium Vancouver: 100 nahmen an einer marianischen Veranstaltung teil, 2 Erwachsene wurden kurz vor ihrem Tod getauft. Ein Legionär trat in ein Priesterseminar ein. In einem chinesischen Präsidium gibt es 15 aktive Mitglieder. Comitium Edmonton: Ein Legionsstand wurde auf einer Konferenz zum Thema „Familie” aufgestellt. Eine Curia dieser Regia hat eine eigene Website. Alle - auch die entfernten Räte wurden visitiert.
ANTILLEN
Senatus Santiago de los Caballeros: Für nicht verheiratete Paare fanden Exerzitien statt und das führte dazu, dass nun 22 Paare auf das Sakrament der Ehe vorbereitet werden. Diese wurden dann sofort in katholischen Aktivitäten wie die Legion und in die Katechese mit einbezogen. Die Arbeiten umfassen Haus-, Krankenhaus- und Gefängnisbesuche, Besuche bei Hinterbliebenen nach Todesfällen und Katechismusunterricht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Oktober beten alle Präsidien den Rosenkranz in den Häusern und Straßen ihrer Gemeinden. In Comitium Madre del Divino Nino gibt es 15 Patrizierrunden. Zwei Jugendliche von einer evangelischen protestantischen Familie wurden unterrichtet und traten in die katholische Kirche ein.
Senatus von Haiti: Die 2 angeschlossenen Comitien haben insgesamt 2.000 Mitglieder. Die Arbeiten umfassen Haus- und Gefängnisbesuche, Katechismusunterricht und Alphabetisierungs- und Missionskurse, die oft zum Empfang der Sakramente führen.
Senatus Porto Rico fördert den „Wahren Dienst an der Heimat”, die Freitagnacht- Anbetungen und helfen den Kranken in rechtlichen Angelegenheiten. Regia Miami besuchte im Mai die Regia Trinidad.
Jahresthema des Conciliums für das Jahr 2011
„Das Charisma von Frank Duff und die Legion Mariens”
Im Jahr 2011 feiern wir den 90. Jahrestag der Gründung der Legion Mariens, und es ist ein Jahr der Gnade für alle Legionäre. „Das Charisma von Frank Duff und die Legion Mariens”: Um unserer Aufmerksamkeit und unseren Bemühungen in diesem Jahr ein Ziel zu setzen, hat das Concilium dieses Thema vorgeschlagen.
Mit ‚Charisma‘ werden im katholischen Sinn die geistlichen Gnaden und Befähigungen bezeichnet, die jedem Christen zuteil werden, damit er seine Aufgabe in der Kirche erfüllen kann. Dem Gründer der Legion Mariens, dem Diener Gottes Frank Duff, wurde ein Charisma gewährt, d.h. eine Gabe des Heiligen Geistes von außergewöhnlicher Gnade für das Wohl der anderen. Er hat seine Gabe besonders gut dadurch genützt, die Legion zu gründen und zu leiten. Dies ist am besten in den Worten von Erzbischof Diarmuid Martin, Erzbischof von Dublin, beschrieben:
„Frank Duff starb vor dreißig Jahren. Dieser ruhige, bescheidene Mensch hat in den einfachen äußeren Umständen am 7. September 1921 in Dublin, eine Bewegung des Gebets, christlicher Verantwortung und marianischer Spiritualität gegründet. Die Legion Mariens ist eine Bewegung mit weltweiter Verbreitung und hat die Kirche in vielen Teilen der Welt bereichert, vor allem in Zeiten, in denen die Kirche in Schwierigkeiten und Verfolgungen war. Wir sind gekommen, um Gott für das Charisma von Frank Duff zu danken, ein Charisma, das in besonderer Weise durch das Zweite Vatikanische Konzil Anerkennung gefunden hat und bei dem er anwesend war. Wir danken Gott für die geistliche Bereicherung, die sein Charisma den Mitgliedern der Legion Mariens gebracht hat. Wir danken Gott für die christliche Sorge und die spirituellen Bildung, die Millionen durch den Kontakt mit der Legion Mariens erfahren haben. Wir erinnern uns vor allem an die Beharrlichkeit dieses nach außen hin ruhigen Mannes: die Beharrlichkeit die Botschaft von Jesus ohne Scheu zu den Menschen in den verschiedensten Situation ihres Lebens zu bringen, eine Beharrlichkeit, nicht geprägt durch menschlichen Ehrgeiz, sondern getragen durch eine Marienverehrung, die in jeder Situation sein Herz öffnete, um den Willen Gottes zu verstehen.”
(Einleitung bei der 30. jährlichen Messe im Gedenken an den Diener Gottes Frank Duff in der Pro-Kathedrale von Dublin am 20. November 2010).
Im Jahr 2011 bittet das Concilium alle Legionäre sich durch folgende Anstrengungen auf dieses Thema zu konzentrieren:
1. mit größerem Einsatz den Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes Frank Duff zu fördern.
2. jeden Legionär zu bitten, die Gebetsbildchen für die Seligsprechung Frank Duffs bei sich zu tragen und an Menschen, denen sie im täglichen Leben begegnen, weiterzugeben.
3. allen Legionsräten zu empfehlen eine Jubiläumsmesse im Gedenken an Frank Duff zu organisieren, wenn möglich mit dem Diözesanbischof, zu der man alle Katholiken einladen kann.
4. zu unserem Gründer um neue aktive Mitglieder und Hilfslegionäre zu beten, die sich der Legion anschließen und sich mit Maria für die kirchliche Evangelisierungsarbeit vereinen.
5. Anlässlich des 90. Jahrestages der Legion Mariens durch eine entsprechende Veranstaltung oder ein Unternehmen ein Zeichen zu setzen: z.B. konnte jeder Präsidium ein neues Präsidium gründen?
6. Dieses Thema auf die Tagesordnung des Rates und des Präsidiums zu setzen und regelmäßig ein Feedback einzuholen, welche Fortschritte diesbezüglich und hinsichtlich der angeführten Anregungen gemacht werden.
7. das Handbuch, wenn möglich täglich, zu studieren um das Charisma von Frank Duff und der Legion Mariens zu verinnerlichen.
70. Jahrestag der Legion Mariens in Frankreich
Im Namen des Conciliums besuchte Michael McManus, Anne und Aodan O’Brien und Enda Dunleavy die Jubiläumsfeier zum 70. Jahrestag der Gründung der Legion Mariens in Frankreich in Nevers im Jahr 1940.
Die hl. Bernadette trat in das Kloster von St. Gilldard, dem Mutterhaus der Schwester von Nevers im Jahre 1864 im Alter von 20 Jahren ein. Das Gebäude war erst wenige Jahre zuvor erbaut worden und es war ihr Zuhause für den Rest ihres kurzen Lebens. 15 Jahre blieben ihr bis zu ihrem Tod im Alter von 35 Jahren im Jahre 1879.
Hoch oben ist in großen Buchstaben auf der Klostermauer ihr Motto “Deus caritas est” - Gott ist Liebe - zu lesen. Sie erinnern sich an Papst Benedikts erste Enzyklika, die diesen Titel hat. Was Sie vielleicht nicht wissen ist, dass er am 16. April zum Papst gewählt wurde und das ist auch das Fest der heiligen Bernadette. Das Gebäude wird nun als „Espace Bernadette” bezeichnet und wird nicht mehr als Kloster verwendet. Es ist ein Konferenzzentrum mit hervorragenden Einrichtungen und war die ideale Gegebenheit für die 200 Delegierten an diesem Wochenende der Jubiläumsfeier.
Es hätte keinen geeigneteren Ort in Frankreich gefunden werden können, um die Legion Mariens in Frankreich zu beginnen. Die Statue der Unbefleckten Empfängnis auf unserem Altar: Im Herzen unseres missionarischen Leitbildes des „Vexillums” befindet sich die Medaille von der Unbefleckten Empfängnis, und alle Legionäre sind aufgefordert, im Leben wie wunderbare Medaillen zu sein. Und in Nevers sehen wir den unverwesten Körper derjenigen, die „Die Unbefleckte Empfängnis” sah. Sie schläft und wartet darauf, die Augen im ewigen Leben wieder zu öffnen.
Während Frankreich mit Orten wie der Rue de Bac, Lourdes und Nevers gesegnet ist, sind wir als Legionäre durch unsere Vereinigung privilegiert an allen Gnaden Unserer Lieben Frau teilzuhaben, die aus dieser dreifachen Gnadenquelle fließen. Es war ein großer Segen für uns, dort in Nevers dabei sein zu können, um den 70. Geburtstag mit unseren Brüdern und Schwestern in der Legion zu feiern. Wir danken dem Concilium, das uns gebeten hat, es zu diesem so freudigen Anlass zu vertreten.
BESUCH im Concilium von den Amtsträgern des Comitiums Derry und seinen angeschlossenen Räten:
Am 13. November 2010 kamen die Amtsträger des Comitiums Derry, Irland und seiner angeschlossenen Curien zu Gespräche mit den Amtsträgern des Conciliums:
Comitium Derry: Präsident Gerard Gallagher, Vizepräsident Martin Doherty, Schriftführer Ann Marie Hassan und Kassenführer Kathleen Boyle; von der Curia Mater Dei: Präsident Margaret Harte und Vizepräsident Kathleen Kelly; von der Curia Inishown: Kassenführer Rose Duffy und ein Mitglied Rosemarie Moore; von der Curia Königin des Friedens: Kassenführer Terry Harkin.
Einige der Themen, die besprochen wurden: Die Führung der Legion, die Abhaltung von regelmäßigen monatlichen Amtsträgerbesprechungen, die Visitationen der angeschlossenen Präsidien, die Veranstaltung eines Kongresses und die wahre Verehrung Mariens.
Tommy McCabe, Präsident des Concilium, dankte den Amtsträgern, die nach Dublin gekommen waren und ermutigte sie, all die guten Werke, die sie für Unsere Liebe Frau tun, fortzusetzen.
Nachruf auf Sam Hughes, ehemaliger Präsident des Conciliums R.I.P.
Sam Hughes wurde 1914 geboren und trat der Legion Mariens vermutlich in den späten 1930er Jahren bei, so dass er über 70 Jahre als Legionär diente. Er war ein unermüdlicher Legionsapostel und im Laufe seines langen Lebens diente er in vielen Ämtern und initiierte verschiedene apostolische Unternehmungen. Er war der erste Präsident der Curia Porta Coeli in Dublin und organisierte die Teilnahme der Legion an der Platzierung und Segnung der Statue Unserer Lieben Frau im Hafen von Dublin an der Bull Mauer. Er übernahm sechs Jahre lang den Vorsitz des Morning Star Hostels und führte bessere Lebensbedingungen für die Indoor-Brothers ein.
Er organisierte die Feiern des Goldenen Legionsjubiläums und die erste Legions-Jugendwallfahrt zur Abtei Heiligenkreuz. Eine seiner großen Taten war die Organisation der Peregrinatio Pro Christo nach Trinidad, wodurch die Legion dort neue Höhen erreicht und zur Verwaltung der Legion in weiten Teilen der Karibik und in den Guyanas geführt hat. Sein Bruder, ein Dominikaner Priester war in Trinidad gestorben und es war ein ergreifendes Erlebnis für Sam zu sehen, wo sein Bruder zum Aufbau der Kirche gearbeitet hatte.
Sams Arbeit wurde vom Diener Gottes Frank Duff sehr geschätzt und er hat ihn zu seinen Gefährten bei den jährlichen Radausflügen erwählt. Sam diente als Conciliumsamtsträger einige Jahre lang vor seiner Wahl zum Präsidenten des Conciliums im Jahr 1981. Während seiner sechs Jahre in diesem Amt diente er auch einige Zeit als Redakteur der Maria Legionis. In seiner Sorge um den Glauben der Jugendlichen initiierte er die Maria et Patria Bewegung. Später wurde er zum Präsidenten der Curia Immaculata gewählt. Abgesehen davon, dass er ein aktiver Förderer der Herz-Jesu-Pioniervereinigung zur totalen Abstinenz war, gründete er eine eucharistische Anbetungsgemeinschaft in seiner eigenen Pfarre in Crumlin. Sam war viele Jahre lang ein engagierter Conciliums- Korrespondent für die Legionsräte in Irland und in anderen Ländern. Eines davon war Korea, wo die Legion große Fortschritte gemacht hat. Kurz nach seinem Eintritt in die Legion warb Sam den bereits verstorbenen John Gavin, der später als Präsident des Conciliums und in anderen Conciliumsämtern diente.
Sam arbeitete in der Urney’s Schokoladenfabrik und lebte mit seiner Schwester Kathleen im Elternhaus in Crumlin. Kathleen starb vor ihm und in den letzten Jahren zog Sam in ein Pflegeheim nach Bray. Leider verschlechterte sich sein Gehör in seinen späteren Jahren sehr stark. Er starb am 9. November 2010. Sams Beitrag zur Legion Mariens war ganz außerordentlich. Seine große Hingabe an Jesus und Maria und an die Kirche konnte man an seinem treu geführten christlichen Leben und seiner totale Hingabe an das Legionsapostolat erkennen. Möge seine großzügige und treue Seele ruhen in Frieden.
Gebet zur Seligsprechung des Dieners Gottes, Frank Duff
Alle Legionsräte, Präsidien und alle einzelnen Legionäre sind aufgefordert, aktiv den Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Frank Duff, zu unterstützen, indem die Frank Duff Gebetsbildchen verbreitet werden, durch Gründungen von Frank Duff Gebetsgruppen und Organisieren von heiligen Messen zu seinem Gedächtnis.


