Conciliumsbericht Oktober 2010
Allocutio
Oktober 2010, gehalten von P.Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des ConciliumsDas Geschenk des Rosenkranzes
Wie alle Legionäre wahrscheinlich wissen, hat Frank Duff einige Jahre vor der Gründung der Legion ein Büchlein unter dem Titel „Können wir Heilige sein” geschrieben. Er steht mit großer Überzeugung auf dem Standpunt, dass Gott jeden Menschen ohne Ausnahme zur Heiligkeit berufen hat und ihm alles was dazu notwendig ist, bereit gestellt hat. Er kam nie wieder auf dieses Büchlein zu sprechen, außer in einem Brief, in dem er dessen Übersetzung ins Polnische genehmigt hat. Der Grund dafür ist wahrscheinlich der Umstand, dass das zentrale Thema dieses Büchleins inzwischen zum zentralen Thema des Handbuches und Ziel aller Legionäre geworden ist. Die Legion ist ein Ruf und ein praktischer Weg zur Heiligkeit. Das erste Ziel der Legion ist die Heiligung ihrer Mitglieder. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Büchlein und dem Handbuch. Als er „Können wir Heilige sein” schrieb, hat er sich noch nicht mit der tiefen religiösen Erfahrung, die der Hl. Ludwig Maria v.Montfort vermittelt hat, und mit dessen „Ganzhingabe an Maria” auseinandergesetzt. Auch das Buch von De Concilio „Das Wissen um Maria”, welches ihm das Verstehen der Arbeit vom Hl. Ludwig ermöglich hat, hatte er noch nicht gelesen.
Die umwerfende Erfahrung aus der Ganzhingabe an Maria hat sein Leben radikal verändert. Er hat eine tiefe Einsicht in die Stellung Marias im Heilsplan Gottes erhalten. Sie war für diesen Plan notwendig, weil es Gott so wollte. Welches Geheimnis unseres Herrn wir auch immer betrachten, Maria spielt darin eine wesentliche Rolle. Wenn wir also damit beginnen, dass Gott in ihrem Leib Platz nahm, sehen wir uns mit einer erstaunlichen Wahrheit konfrontiert: Jesus lebt im Schoß Marias und wird somit völlig abhängig von ihr in seiner menschlichen Realität. Es ist keine biologische Mutterschaft sondern eine Bindung von höchst unvorstellbarer Intimität zwischen der Mutter und ihrem göttlichen Kind. Indem wir in das Leben Christi getauft sind, sind wir zur Teilhabe an seiner Beziehung zu seiner Mutter und ihrer Beziehung zu ihm eingeladen. Dann enthält das Johannesevangelium zum Ende seines Lebens einige kolossale Aussagen. Wir lesen: Bei dem Kreuz stand seine Mutter”. Maria ist unlösbar in die Passion und den Tod Jesu, ihres Sohnes eingebunden. Dann hören wir den Schrei unseres Herrn im dramatischsten Moment seines Lebens: „Siehe, deine Mutter”. Während seines Lebens lehrte der Herr uns das Vaterunser und am Kreuz lehrt er uns das „Unsere Mutter”. Frank Duff hat ein langes Leben damit verbracht, die volle Bedeutung der Mutterschaft Maria von Jesus und seines mystischen Leibes, der Kirche, zu begreifen. Er wusste mit absoluter Sicherheit, dass man niemals ohne Hilfe Marias oder einer durchdringenden Beziehung zu ihr ein Heiliger werden kann.
Nur im Zusammenhang mit allen Geheimnissen des Lebens Christi können wir den Reichtum des Rosenkranzes als Marias großes Geschenk an die Menschheit ausloten. Papst Paul VI sagte, der Rosenkranz wäre eine Zusammenfassung aller Evangelien. Andere meinten, der Rosenkranz wäre ein Evangelium auf Knien. Er taucht uns tatsächlich in die ganze Heilgeschichte ein. Er öffnet uns für die besonderen Gnaden jedes der Geheimnisse Christi. Wir werden in die Geheimnisse Christi eingetaucht. Die meisten Mütter erinnern sich an die bedeutenden Erlebnisse und Worte ihrer Kinder, aber Maria vergaß nie etwas von dem, was Jesus sagte oder tat. Sie bewahrte immer alles in ihrem Herzen. Sie war die liebende Hüterin des ganzen Evangeliums, so dass es niemals ausgerottet werden kann. Im Rosenkranz lässt sie uns an ihren Erinnerungen an Jesus teilhaben. Johannes Paul II. sagte liebevoll: „Im Rosenkranz betrachten wir Jesus und seine Geheimnisse mit den Augen und dem Herzen Marias”. Wir können viel über die Ganzhingabe an Maria aus Büchern, Vorträgen oder Arbeitsgruppen lernen, aber wenn wir den Rosenkranz beten, leben wir tatsächlich das Herz dieser Hingabe, welche uns zu Jesus durch Maria führt. Der wahre Grund, warum uns Maria ohne Unterlass bittet, den Rosenkranz zu beten, ist einfach der, dass er uns in Geist und Herz mit Jesus in Kontakt bringt. Unsere Begegnung mit Jesus ist eine unfehlbare Weise, dem mütterlichen Herzen Marias Freude zu bereiten.
Es ist ganz offensichtlich, dass der Rosenkranz für die Legion von größter Bedeutung ist. Im Handbuch steht: „Was das Atmen für den menschlichen Körper ist, ist der Rosenkranz für die Legion”. Das gilt umso mehr für den einzelnen Legionär. Der Rosenkranz ist ein wesentlicher Teil des inneren Lebens jeden Legionärs, weil er Jesus in die Mitte unseres Lebens stellt.
Kurz vor seinem Tod war unserer Gründer Frank Duff bei einer vom Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II. zelebrierten Messe zugegen. Danach frühstückten sie zusammen und führten ein längeres Gespräch. Das Treffen war für Frank eine besondere Freude, weil er sozusagen einen Gleichgesinnten traf. Das Motto des Papstes „totus tuus” hat die Wichtigkeit der Ganzhingabe an Maria des hl. Ludwig Maria von Monfort für sein spirituelles Leben unterstrichen und könnte auch das Leben Bruder Duffs und der Legion zusammenfassen. Auch, was der Papst über den Rosenkranz schrieb, könnte ebenso von Bruder Duff stammen, der schrieb: „Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Ein wunderschönes Gebet! Wunderschön in seiner Einfachheit und Tiefe…..Der Rosenkranz selbst ist ein betrachtendes Gebet und auch eine mächtige Art der Fürsprache: in der Tat, wer immer ihn betet ist mit Maria in den verschiedenen Situation des Lebens und der Geschichte vereint”.
Berichte
ASIEN
Senatus Singapur
Der Schulleiter der katholischen Schule in Sibu lud Legionäre der dortigen Curia ein, vor den Lehrern und Schülern zu sprechen. Als Ergebnis konnten drei Jugendpräsidien aufgestellt werden. Für September hat der Senatus ein Legionsseminar geplant.
Hongkong
Comitium Hongkong: Die durchschnittliche Präsenz bei den Amtsträgern beträgt 94% und bei den anderen Mitgliedern 87%. Hohe Präsenzzahlen gibt es auf allen Ebenen des Rates. Wenn bei einem Präsidium nur 70% anwesend sind, gilt dies als niedrig. Die Curia Fidelis gab in ihrem Bericht an, dass, dass ihre Teilnehmerquote auf 87% gesunken sei. Die meisten Präsidien führen Hilfsmitgliedslisten mit einer Anzahl von Adjutoren und Prätorianern. Den Junglegionären wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Indonesien
Senatus Malang: Die Berichte über die Arbeiten enthalten die Ausbildung von Katechumenen, Besuche bei geistig behinderten Kindern und bei katholischen Familien. Im Mai wurde ein Besuch auf Indonesisch-Papua gemacht. Zwei Präsidien konnten seitdem aufgestellt werden, eines im Gefängnis Doyo, in dem Hw. John Kebu OFM Geistlicher Leiter ist. Ein fernstehender Justizbeamter hat sein Glaubensleben wieder aufgenommen. Zur Errichtung des Comitiums Lewoleba mit 6 Curien und 6 Präsidien, haben der Präsident und Geistliche Leiter des Senatus eine Zweitagesreise per Flugzeug und Schiff unternommen. Der Senatus hielt eine dreitägige Konferenz ab, an der 163 Personen, davon 25 Geistliche Leiter, die Senatusamtsträger und die Amtsträger der drei Regiae, teilnahmen.
Senatus Djakarta: Eine Curia auf Pangal Pinang (auch: Pangkal Pinang), eine Insel unweit von Sumatra verfügt nun über 7 Präsidien. Die Regia-Amtsträger machten dorthin eine dreitägige Visitation, wobei mit dem zuständigen Priester gesprochen wurde und Anstrengungen zur Förderung der Legion gemacht wurden. Eine andere Curia auf der Insel weist eine hohe Wachstumsrate auf. Gehörten ihr im Jahr 2008 nur 16 Präsidien an, waren es 2010 bereits 43. Die Regia Medan zeichnet für 2 Comitien, 2 Curien, 15 Erwachsenenpräsidien und ein Jugendpräsidium in der Erzdiözese Medan und Palembang verantwortlich. Es gibt 47 Pfarren, die dringend eine Ausbreitung bräuchten. Die Regia strahlt über Radio Maria/ Indonesien den Rosenkranz live aus. Die Curia Campus Djakarta verfügt an 5 Universitäten über 14 Präsidien mit 133 aktiven und 196 Hilfsmitgliedern.
Korea
Senatus Seoul: Der Präsident und Schriftführer des Conciliums zusammen mit anderen Legionsdelegierten aus Übersee nahmen an einem Evangelisationskongress teil, der vom Päpstlichen Laienrat organisiert war. Das Thema der Veranstaltung, die vom 01. bis 05. September dauerte, war „Jesus Christus in Asien heute”. Sr. Agnes Han, Präsidentin des Senatus, gab eine Präsentation der Legion Mariens in Asien. Pfarrer Pater Pio Min, Geistlicher Leiter des Senatus, wurde der Dank für die Hilfe bei der Organisation des Kongresses ausgesprochen. Der Präsident und der Schriftführer des Senatus trafen sich mit den Amtsträgern aller drei Senatus von Korea, Seoul, Gwangju und Daegu. Die Teilnehmerquote an den Senatustreffen stieg in den letzten drei Monaten von 61% auf 100%. Zwei Präsidien von Taxifahrern, die im April 2009 aufgestellt worden waren, haben bereits insgesamt 16 aktive und 17 Hilfsmitglieder. Die Regia Wonju hat 4.299 aktive Mitglieder, inklusive 71 Junglegionäre und 3.401 Hilfsmitglieder. Die Regia Chuncheon verfügt über 4.285 Mitglieder mit 125 Junglegionären und 3.762 Hilfsmitgliedern. Die beiden Regiae meldeten insgesamt 1.828 Taufen.
Senatus Gwangju: Ein Comitium in einem ländlichen Gebiet hat 6 Präsidien direkt angeschlossen und eine Jugendcuria. Die Legionäre luden 439 Personen zur Kirche ein.Im Juli fand eine Amtsträgerschulung für Jugendpräsidien statt. Es gab auch Amtsträgertagungen für Curien- und Comitiumsamtsträger.
Senatus Daegu: An einem Fortbildungstreffen für Legionäre in Gumi nahmen 320 Personen teil. Es gibt eine Curia an der katholischen Universität in Daegu und zwei an der staatlichen Universität in Gyongbuk. Das Comitium Waegwan, das sich in einer ländlichen Region befindet, verfügt über insgesamt 8 Jugendpräsidien mit je 10 - 12 Mitgliedern. Da großes Gewicht auf Jugendpräsidien gelegt wird, gibt es auch keine Schwierigkeiten bei der Besetzung von Amtsträgerposten durch erwachsene Legionäre. Ein Comitium in Podang wurde für ihre Sorge um die Militärkirche beim Marine-Rekruten-Ausbildungskommando gelobt. Sie sorgen sich hauptsächlich um den Religionsunterricht der Rekruten, die das Sakrament der Taufe empfangen wollen. Ein anderes Comitium müht sich um die Bekehrung von Gefangenen. Die Regia Andong hat 7 Comitien mit insgesamt 34 Curien und 362 Erwachsenen- und 8 Jugendpräsidien.
Regia Kuala Lumpur: Es gab drei Events: Der Gründungstag im Februar, der Legionstag im Mai fördert den Bekanntheitsgrad der Legion Mariens und ihres Apostolats in den Pfarren und der Marianische Kongress, an dem 1.500 Personen teilnahmen. Er hatte zum Thema „Maria, Vorbild für die Missionierung”.
Taiwan
Senatus Taiwan: Faltblätter für die drei Seligsprechungsprozesse wurden in die üblichen Sprachen übersetzt und gedruckt. Die Legionäre werden angespornt, für die Gebete Werbung zu machen und sie zu verteilen. Die Gebetsaktion in diesem Jahr, durch die 150 Jahre Christentum und 60 Jahre Legion auf Taiwan begangen werden, ist im Laufen. Ein Vertreter der Legion nahm am Evangelisationskongress für Asien teil, und war erfreut, mit so vielen Legionären zusammenzutreffen.
EUROPA
Österreich
Senatus von Österreich: die neue koreanische Curia in Wien gab ihren ersten Bericht. Im Comitium Burgenland wurde eine muslimische Familie katholisch. Die Curia Wien Nordost gab ihren ersten Viermonatsbericht. Zweimal jährlich wird Apostolat mit Straßenmädchen durchgeführt. Das Comitium unter dem Wienerwald hat 5 Erwachsenencurien; ein Flughafenapostolat wird durchgeführt. Im Comitium Hollabrunn hat Bischof Turnovsky eine Gedächtnismesse für Frank Duff zelebriert. Das Comitium Zwettl hielt ein Nachmittagstreffen für Geistliche Leiter, zu dem vier Priester kamen. Das Comitium Ybbs statte ihrem Bischof einen Besuch ab und gab ihm ein Update seiner Arbeiten für die Kirche.
Slowakei
Comitium Zselis: Der ungarisch sprechende Rat bemüht sich, eine slowakisch sprechende Curia zu errichten. Eine angeschlossene Curia machte Besuche bei einem Moslem im Gefängnis.
Ukraine: An der Sommerschule nahmen 50 Legionäre teil; darunter aus Vorarlberg Elisabeth Kriss mit zwei Legionären des Senatus von Österreich.
Belarus: Am 31. Mai feierte Erzbischof Kondrasewitsch in Konzelebration mit sieben Priestern eine hl. Messe zum Gedenken an den Diener Gottes Frank Duff. Unter den aufgezählten Arbeiten befinden sich die Vorbereitung auf die Sakramente, Betreuung eines ehemaligen Straßenmädchens, das nun eine alleinstehende Mutter ist, und Kontakte zu Jugendlichen auf den Straßen, in Parks und Bahnhöfen. 96 Legionäre und drei Priester haben an Exerzitien in Baranowitschi teilgenommen. Am August-Comitiumstreffen, das mit den jährlichen Exerzitien zusammengefallen ist, waren neun Erwachsenen-Curien vertreten. Die Curia Witebsk ist schwach und Bischof Wladislaw hat um Hilfe gebeten, die Legion zu stärken. Ein Legionär der Curia Lida ist ins Seminar eingetreten. Wie vom Concilium vorgeschlagen, werden Ausbreitungsanstrengungen in der Diözese Grodno unternommen. In drei Pfarren wurde die Legion vorgestellt und die Namen von Interessierten für das weitere Vorgehen festgehalten.
Kroatien
Regia Zagreb/Agram: Durch die weiter geführte Ausbreitung werden viele neue Präsidien in den angeschlossenen Räten gegründet. Die Berichte führen Konversionen, Ehesanierungen und zahlreiche Wiederaufnahmen des Sakramentenempfangs - eine nach 60 Jahren - an. Das Comitium Ossiek hat 9 Präsidien, 2 Erwachsenen- und 2 Jugendcurien sowie 5 Nazaret-Gruppen. In der Curia Sisak leiten Junglegionäre in einem Hauptschul-Wohnheim den Rosenkranz. Der Bischof von Sisak unterstützt ganz besonders die Jugendarbeit und versprach, einen Geistlichen Leiter zu ernennen. Mit der Erlaubnis des Bürgermeisters macht die Curia Zadar-Ost Apostolat beim Schulpersonal.
Bosnien und Herzegowina: Die Amtsträger der Curia Sarajewo wurden beim Juni-Treffen der Regia Zagreb herzlich begrüßt. Die Curia hat 5 Präsidien mit 42 Mitgliedern. Die Legion konnte sich an einem Studientag für katholische Laienorganisationen präsentieren.
Slowenien
Die Curia Ljubljana/Laibach hat 6 Präsidien, 772 Hilfslegionäre und 28 Adjutoren. Die Arbeiten beinhalten Straßenapostolat, Besuche in Altenheimen und die Betreuung von Hilfslegionären. Ein ehemaliger Curienamtsträger ist in eine Ordensgemeinschaft eingetreten.
Ungarn
Regia Budapest: Angeschlossen sind 25 Präsidien, 12 Curien und 6 Comitien. Zwei der Comitien liegen in Rumänien und eine Curia in der Ukraine; in allen befinden sich ungarisch-sprechende Legionäre. Im Berichtszeitraum konnten drei neue Präsidien aufgestellt werden. Zu den Arbeiten zählen Besuche in Heimen, Spitälern, Gefängnissen, Straßenapostolat und die Vorbereitung auf die Sakramente. Ein Obdachloser bat vor seinem Tod um einen Priester und empfing nach 30 Jahren wieder die Sakramente.
Lettland
Das Comitium schätzt sich glücklich in Hw. Ilmars Tolstovs einen Geistlichen Leiter gefunden zu haben. Ein Präsidium von sechs Mitgliedern wirbt für eine heilige Stunde, zu der 30 - 40 Personen kommen. Eine Ausbreitung in Bolderaja erbrachte ein Präsidium mit vier Mitgliedern. Eine Ausbreitung an einem Wochenende konnte die Mitgliederzahl eines schwachen Präsidiums von drei auf neun erhöhen.
Litauen
Comitium Kaunas: Pläne für einen Kongress am 28. November sind in Ausarbeitung. Nach einer Ausbreitung erhielt ein Präsidium in Kaunas vier neue Mitglieder dazu. Ein anderes Präsidium berichtete von 11 Wiedereintritten in die Kirche. Um mehr junge Leute für die Legion zu gewinnen wurde vorgeschlagen, sie dort aufzusuchen, wo sie sich treffen: in Gasthäusern, Cafes, Bars und in der Nähe von Kinos.
Comitium Telsai hat 11 Präsidien und 2 Curien angeschlossen. Ein Präsidium mit 13 Mitgliedern hat bei Heim- und Spitalsbesuchen 54 Personen auf den Empfang der Sakramente vorbereitet. Legionäre der Curia Königin der Familie besuchten 500 Familien, wobei dann zwei Erwachsene auf die Erste hl. Kommunion vorbereitet wurden und drei Ehen saniert werden konnten.
Polen
Regia Lublin: Eine Curia hat zwei neue Präsidien in der St. Jadwiga-Pfarre in Lublin. Ausbreitungsbemühungen gab es in den Diözesen Kielcach und Wroclaw/Breslau. Eine neue Curia in Mieliec ist im Entstehen. Das Comitium Warschau gibt vierteljährlich die Legionszeitschrift in einer Auflagenstärke von 5.000 Stück heraus und versendet sie an alle Bischöfe sowie an die nationalen und Universitäts-Bibliotheken. Ein drittes Präsidium konnte in Gdynia/Gdingen aufgestellt werden. Am 11. September versammelten sich 8.000 Legionäre in Tschenstochau zur 15. nationalen Legionswallfahrt. Zwei Bischöfe und 60 Priester konzelebrierten die hl. Messe.
Rumänien
Curia Bukarest: Ihr sind 13 Präsidien angeschlossen. Die Errichtung einer weiteren Curia in Iasi oder Craiova (Nord-Rumänien) ist geplant. Dies wäre eine große Hilfe für die Amtsträger aus dieser Region, da sie dzt. auf Grund der großen Entfernung an den Curientreffen nicht teilnehmen können.
AFRIKA
Zentralafrikanische Republik
Senatus Bangui: Der Senatus leitet zwei Regiae im Landesinneren und zwei weitere, die auf eine Bestätigung warten. Die Berichte der angeschlossenen Räte zeigen beeindruckende Ergebnisse bei der Lösung von Eheproblemen, auf dem Gebiet des Drogenmissbrauchs, bei der Vermeidung von Abtreibungen durch Beratung und Verhütung von Selbstmorden. Der Senatus hat sich dazu entschlossen, zu gewährleisten, dass Junglegionäre mit 18 Jahren in Erwachsenenpräsidien überwechseln; dies sei besser als in ihren Gruppen zu verbleiben. Der Senatus ist mit diesem erreichten Fortschritt zufrieden. Vorbereitungstreffen für das Legionsversprechen werden regelmäßig abgehalten.
Demokratische Republik Kongo
Senatus Butembo: Der Senatus führt 44 Comitien mit 45.000 Legionären, darunter 10.000 Junglegionären. Der Senatus hofft, weitere höhere Räte aufstellen zu können.
SENATUS BURUNDI: Vor kurzem wurde ein Kongress abgehalten.
RUANDA
SENATUS RUANDA: Alle Räte wurden visitiert. Ein Präsidium mit 16 Mitgliedern hat einen Geistlichen Leiter, führt ein Jugendpräsidium und macht viele Hausbesuche zu Kranken, Trauerfamilien und zu Hilfslegionären. Sie helfen beim Ackern in der Landwirtschaft bei arbeitsunfähigen Personen, reinigen das Pfarrzentrum und bereiten ältere Menschen auf die Taufe vor.
MAURITIUS
REGIA MAURITIUS: Auffallend ist die gute Planung und Organisierung in diesem Rat, wie etwa von Wallfahrten, Exerzitien, Ausflügen, Hilfsdiensten und der angeschlossenen Jugendlegion. Sie feierte im September 2010 ihr 70-jähriges Gründungsjubiläum mit einer Festmesse, Beiträgen des Erzbischofs, Herausgabe von Büchern über die Geschichte der Legion in Mauritius und das Leben von Edel M. Quinn.
REUNION
COMITIUM ST. DENIS: Die Hauptarbeiten dieses Rates sind Straßenapostolat, Haus- und Spitalsbesuche, besonders Besuche in Trauerfamilien, Vorbeten des Rosenkranzes in der Aufbahrungshalle und Katechesen. Die Legionäre begleiten den Priester bei den Krankenbesuchen und nachdem die Kranken das Bußsakrament empfangen haben, überbringen die Legionäre auch die Krankenkommunionen. Nach vielen langen Gesprächen konvertierte eine moslemische Frau und wurde katholisch. Junglegionäre werden von 2 erwachsenen Legionären begleitet und zusammen besuchen sie Familien mit Kindern und beten mit den Familien den Rosenkranz. Einmal im Jahr gibt es ein Zusammentreffen von den ca. 2000 aktiven Legionären des Landes, bei dem auch eine gemeinsame hl. Messe gefeiert wurde.
MADAGSKAR
CURIA STELLA MARIS: Die Curia hielt im April ihr 101.Treffen ab. Zu den Arbeiten zählen Haus- und Spitalsbesuche. Durch verstärkte Werbung kam es zu einem neuen Präsidium mit 5 Mitgliedern.
ARGENTINIEN
SENATUS BUENOS AIRES: Die Gruppe, die die Fußwallfahrt zum Grab des Dieners Gottes Alfie Lambe organisierte, gab auch ein Faltblatt über ihn heraus. Viele Legionäre, die zum ersten Mal Ausbreitungsarbeiter sind, werden am Ausbreitungsprogramm im Sommer teilnehmen. In allen Berichten ist von der Werbung die Rede. Ein einziges Präsidium lud im vergangenen Jahr 1000 Personen zum Treffen des Präsidiums ein, 12 von ihnen waren gekommen.
SENATUS CORDOBA: Die Legion ist in allen Diözesen außer einer einzigen vertreten.
SENATUS SALTA: Die Legionäre beten für einen Legionär, der an Lungenkrebs erkrankt ist zu Alfie Lambe um seine Fürsprache bei Gott. Dieser Legionär wurde erst vor kurzem zum Präsidenten einer Jugendcuria gewählt. Die Legionäre machen Apostolat bei einer großen Wallfahrt nach Milagro unter den Pilgern. Junge Legionäre helfen beim monatlichen Senatustreffen, indem sie den Raum herrichten und die Legionäre begrüßen, die von weit her gekommen waren.
REGIA ROSARIO: Eine Curia mit 12 Präsidien macht Apostolat mit der Wandermuttergottes und betreut 17 Gebetsrunden. Viele dieser Gebetsgruppen treffen sich in Privathäusern und es kommt dadurch zu vielen Rückkehren zu den Sakramenten. Ein Comitium in einem anderen Gebiet berichtete ebenfalls von der Rückkehr zu den Sakramenten durch die Besuche mit der Wandermuttergottes. Ein anderes Comitium besucht ein Frauenhaus für alleinstehende Mütter und schaut darauf, dass die Babys getauft werden.
BRASILIEN
SENATUS BELO HORIZONTE: Die Räte entwickeln verschiedene Strategien für die Hausbesuche in Wohnblocks. So sollten die Legionäre wenigstens einen Bewohner persönlich kennen oder sie suchen beim Pfarrer um ein Schreiben an, das sie dann dem Hausverwalter vorlegen, oder sie schließen Freundschaft mit den Hausbesorgern. Einige frühere Katholiken kehrten von den Sekten zurück. Das Gefängnispräsidium brachte 45 Häftlinge zur Beichte.
SENATUS FORTELZA: In vielen Berichten scheinen Haus- und Spitalsbesuche auf. Die Legionäre geben Katechismusunterricht. Eine Curia in Sobral bereitete 180 Kinder auf die hl. Erstkommunion vor und 40 für die Firmung. Die Curia organisiert auch den Religionsunterricht in einem Heim für AIDS - Kranke. Der Senatus war glücklich über den Conciliumsbesuch im letzten Juni.
SENATUS PONTA GROSSA: Die Berichte zeigen gute Früchte der Tür- zu Türbesuche und anderer Kontakte, zerstrittene Ehen wieder saniert werden. Ein evangelikales Paar bekehrte sich, ein Atheist geht jetzt regelmäßig zur Messe und ist Hilfslegionär geworden. Spitals- und Gefängnisbesuche, sowie Katechismus- Unterricht sind die üblichen Legionsarbeiten.
SENATUS RECIFE: Zwei Senatusamtsträger verbrachten einen Tag mit den Leitern anderer kirchlicher Bewegungen im Gespräch mit Sr. Exz. dem Erzbischof, Dom Fernando Saburido. Alle Pfarren ohne Legion wurden den einzelnen Präsidien oder Räten zur Ausbreitung zugeteilt. In der Hauptstadt und im Inneren des Landes wurden Präsidien gegründet. Früchte des Legionsapostolates waren unter anderem die Heilung von jungen Drogenabhängigen, Aussöhnung von Familien, Konversionen und Rückkehren zu den Sakramenten.
SENATUS RIO DE JANEIRO: Im Programm „Wahre Liebe zur Heimat” lehren die Legionäre den Mittellosen und Gestrandeten einfache Handarbeiten. In einem Frauengefängnis leiten Legionäre öfter den Wortgottesdienst. Für die Werbung werden große Anstrengungen gemacht. Drei Legionäre von Rio verbrachten zwei Wochen im Amazonasgebiet. Der Bischof von Tefe im Westamazonas lud den Senatus ein die Legion in seinem Gebiet wieder zu beleben.
SENATUS SALVADOR: In einem Gebiet der Stadt wurden zwei neue Curien errichtet, eine Erwachsenen- und eine Jugendcuria und 4 neue Erwachsenenpräsidien. 2 Jugendpräsidien sind im Aufbau. Eine frühere Prostituierte hat kirchlich geheiratet und ist nun ein aktiver Legionär. Ein protestantischer Enkel einer alten Frau war so beeindruckt von der Vorbereitung auf die hl. Erstkommunion der Großmutter, dass er nun auch katholisch wurde.
Ein Präsidium nahm sich zweier unheilbar kranker Kinder an. Sie geben ihnen auch die notwendigen Injektionen und machen ihnen Hilfsdienste. In anderen Fällen helfen die Legionäre den Patienten bei den Ansuchen um staatliche Unterstützung und bei den Amtswegen.
SENATUS SAO LUIS: Die Legionäre versuchen in staatlichen Schulen, in Pubs und Autobusstationen Kontaktarbeit zu machen. Dabei kommen sie auch mit Leprakranken und Straßenkindern zusammen. Die Besucher vom Concilium hatten die Gründung einer neuen Regia vorgeschlagen, sodass der Senatus diesen Gedanken einigen Bischöfen einiger Diözesen vorgeschlagen hat. Sie waren alle sehr begeistert davon.
SENATUS SAO PAULO: Die neue Regia in Cuiaba in Mato Grosso wurde am 31. Juli 2010 gegründet. Es war ein sehr festlicher und beglückender Anlass. Die Gründung der Regia Campo Goande, Mato Grosso do Sul, ist für den 30. Oktober vorgesehen. Die Legion war beim Eucharistischen Kongress in Brasilien im Mai dieses Jahres vertreten. Im Mai fand auch ein Legionskongress für die Präsidien, die direkt dem Senatus Sao Paulo angeschlossen sind, statt. Es wurde sehr positiv davon berichtet. Aus den Berichten geht hervor, dass wertvolle Arbeit geleistet wird. Ein Comitium berichtete von 1060 Besuchen und Wiederholungsbesuchen bei Anhängern verschiedener Religionen, 1388 Besuche bei Alten und Kranken und 1909 Besuche in Heimen mit der Krankenkommunion. Bei 154 Spitalsbesuchen haben die Legionäre mit 1422 Patienten gesprochen. Der Senatus war sehr erfreut im Juni die Conciliumsvertreter begrüßen zu können.
REGIA BRASILIA: In Luziania wurde eine Patrizierrunde gegründet. Die Hauptarbeit der Legionäre sind Hausbesuche. An die 5000 Haushalte wurden besucht. Die Legionäre geben Jugendlichen und Erwachsenen Katechismusunterricht.
Jährliche Wallfahrt zum Heiligtum Unserer Lieben Frau von Knock
Die jährliche Legionswallfahrt zum Heiligtum ULF von Knock fand heuer am Sonntag, den 26. September statt. Der Tag war spirituell erfüllt und es nahmen an die 8000 Legionäre und Freunde der Legion teil. Die Basilika war bis zum letzten Platz besetzt. Kardinal Sean Brady war Hauptzelebrant der Messe und hielt auch die Predigt. Catherine Murphy und die Curia Kilalla, die die Wallfahrt organisiert hatten, wurden herzlich bedankt.
Besuch der Amtsträger der Comitien von Kerry und Cork und der Curia Ross:
Die Amtsträger des Comitiums Kerry, Präsident Mary B. O´Sullivan, Breda Hallisey, Vizepräsident, Sheila Daly, Schriftführer und Breda Daly Kassenführer waren gekommen. Vom Comitium Corkwaren der Präsident Joseph Conway, der Schriftführer Dolores Harrington und von der Curia Ross der Präsident Martin O´Mahony nach Dublin gekommen um mit den Amtsträgern des Conciliums zu beraten und außerdem nahmen sie am Conciliumstreffen, am Sonntag, 17.Oktober 2010, teil.
In den Besprechungen lag das Thema Ausbreitung an vorderster Front, wobei die Pfarren ohne Legion ins Auge gefasst wurden. In seiner Ansprache beim Conciliumstreffen betonte Br. Joseph Conway, dass es für sie eine große Ehre sei, Mitglied der Legion zu sein und am Conciliumstreffen teilnehmen zu können.
Tommy McCabe, der Präsident des Concilium, dankte den Amtsträgern für ihr Kommen und wünschte ihnen viel Segen und Gnaden für ihre Arbeit in der Legion.
Wahl des Conciliums - Schriftführer- Assistenten:
Für das Amt des Schriftführer-Assistenten wurde Sr. Miriam Phelan vorgeschlagen. Da sie ihre erste Amtszeit vollendet hatte, wurde sie vorgeschlagen und sekundiert. Da es keine anderen Vorschläge gab, gilt sie für ihre 2. Amtszeit als ordentlich gewählt.
Wahl des Kassenführer-Assistenten:
Da Br. Raymond Mulrooney seine 2. Amtszeit beendet hatte, wurden Kandidaten für den Kassenführer Assistenten gesucht. Liam Haydn wurde vorgeschlagen und sekundiert und da es keine anderen Vorschläge gab, gilt Br. Liam Haydn als Kassenführer - Ass. für die erste Amtszeit gewählt.
Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes, Alfie Lambe - Besuch in Argentinien
P. Oliver Skelly, Pfarrer von Coole in der Diözese Meath ist der Vize-Postulator des Prozesses. Noel Lynch, der frühere Gesandte in Argentinien, Seamus Rickard aus dem Navan Comitium berichteten von ihrem Besuch in Argentinien vom 13.- 19. Juli 2010. Kurz nach ihrer Ankunft wurde mit Irene Sauer, Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses für Argentinien, ein Treffen abgehalten, in dem die Geschichte des Prozesses in beiden Ländern beleuchtet wurde. Die Geschichtskommission wird ihre Arbeit in Rom fortsetzen. Es sollen noch mehr Beiträge aus den anderen Ländern Südamerikas eingereicht werden. Der Fall soll weit verbreitet werden. Das Gebet um die Seligsprechung soll nicht nur von Legionären, sondern von allen Katholiken, dem Klerus, von kontemplativen Ordensleuten und von den Laien in der ganzen Welt gebetet werden.
Anschließend besuchten sie auch das Grab von Alfie Lambe am La Recolletta Friedhof.
Die Besucher planten an der Wochenend-Konferenz in Salta teilzunehmen. Da aber alle Flüge wegen des Wetters gestrichen werden mussten, konnten sie dennoch mittels einer Telefonkonferenzleitung teilnehmen. 300 Legionäre waren in Salta zu dieser Konferenz gekommen. P. Skelly traf in Buenos Aires auch mit Sr. Isabel Fernandez zusammen, die als Notar im Buenos Aires Prozess fungiert. Auch sie empfahl, man möge den Fall besser verbreiten.
Die Besucher nahmen am Comitiumstreffen in Belgrano teil. Die Begeisterung war ansteckend. Im Hauptquartier der Legion in Adrogue fand ein Treffen mit 16 Geistlichen Leitern statt. Einer dieser Priester erzählte ausführlich von seinen Begegnungen mit Alfie Lambe in der Legion, wie ihn seine tiefe geistliche Haltung, seine Demut, seine Freundlichkeit und seine Rücksichtnahme für andere beeindruckt hätten. Die Besucher aus Irland hatten auch ein Treffen mit dem Erzbischof Adriano Bernardini. Sie trafen mit jungen Legionären und deren Geistlichen Leiter zusammen, die alle Jahre eine Wallfahrt zu Alfies Grab organisieren. Bernardo de Nardo, der frühere Legionsgesandte für Asien begleitete die Besucher eine Woche lang. Die Besucher trafen auch mit Lina Vaccaro zusammen, der früheren Gesandtin in Brasilien und mit den Eltern einiger Ausbreitungsarbeiter von früher. Die Besucher waren sehr dankbar für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft, mit der man ihnen in Argentinien entgegenkam.


