Conciliumsbericht September 2010
Allocutio
gehalten von P. Bede McGregor O.P. Geistlicher Leiter des ConciliumsIch denke, dass ich in diesem Jahr, in dem wir uns mit dem Thema „zurück zu den Wurzeln” beschäftigt haben, Überlegungen zur „symbolische Tat” anstellen sollte. Jedem Präsidium, das ernsthafte apostolische Arbeit durchführt, werden früher oder später Schwierigkeiten begegnen oder sogar anscheinend unlösbare Situationen. Wenn die Dinge am schlechtesten stehen, muss die Legion ihr Bestes geben. Also lasst uns ein wenig nachdenken, wie die Legion dem Unmöglichen begegnet.
Papst Johannes Paul II bezeichnet Maria oft als ersten „Evangelisierer”. Das ist leicht zu verstehen. Maria bringt Jesus in die Welt und in das Leben von uns allen. Ohne sie gäbe es keinen Jesus, weil die Dreifaltigkeit den Weg zur Rettung so entworfen hat. Maria und den Stellenwert, den Gott ihr in unserem Leben gegeben hat, nicht zu kennen, wäre schwerwiegend. Sie ist die Mutter der guten Nachricht und es ist schwer, an ein Bemühen um Evangelisation ohne sie zu denken. Die ist eine der tiefsten Überzeugungen der Legion. Aber es muss uns mehr und mehr bewusst werden, dass Maria die erste war, die evangelisiert wurde und dass wir zulassen müssen, wie sie und mit ihr evangelisiert zu werden.
Eine der großen Wahrheiten, die sich in die Seele Marias bei der Verkündigung der guten Nachricht, dass Gott Mensch wird, eingebrannt haben, ist die Erkenntnis, dass für Gott nichts unmöglich ist. Diese Wahrheit ist ein grundlegendes Element des Denkens und des Geistes Marias. Deshalb muss es für die Legion Mariens unerlässlich sein, dass wir jede anscheinende oder objektiv feststellbare Unmöglichkeit mit dem Herzen und dem Geist Marias angehen. Dies ist der Geist, der hinter der berühmten Vorgangsweise der symbolischen Tat der Legion steht. Sie ist besonders wahr, wenn es um die Rettung der Seelen geht. Für Gott ist nichts unmöglich, wenn die Rettung sogar des härtesten Sünders ansteht. Wir können nicht aufgeben und sagen, wir hätten genug getan wenn es um das ewige Schicksal einer Seele geht.
Bevor wir uns mit der Frage beschäftigen, wie man mit anscheinend unmöglichen Leuten oder Situationen umgehen soll, betrachten wir eine Stelle aus dem Handbuch: „Es ist ein Grundprinzip der Legion, dass wir bei jeder Arbeit unser Bestes geben sollen. Ob leicht oder schwer, sie muss im Geist Mariens getan werden”. Das heißt nicht, dass wir mit verbissenem und ängstlichem Bemühen vorgehen, sondern mit einer Entschlossenheit, die aus einer tiefen Liebe zu Maria kommt, und immer in Gemeinschaft mit ihr.
Es gibt Aufgaben, die nur unmöglich zu sein scheinen, es aber in Wirklichkeit nicht sind. Wir brauchen nur ehrliches Bemühen und unnachgiebige Hartnäckigkeit. Aber manchmal stehen wir vor Aufgaben, die wirklich unmöglich sind, also solche, die über jeder menschlichen Möglichkeit stehen. In solchen Fällen kommt der Grundsatz der symbolischen Tat immer und immer wieder zu Anwendung und die Angelegenheit wird von da an Gott überlassen. Für Ihn ist nichts unmöglich. Aber wir müssen unseren Part spielen. Wichtig ist, dass die symbolische Tat eine Handlung ist, und zwar das Beste, was in dieser Situation möglich ist. Natürlich müssen wir ohne Unterlass beten, aber wir müssen auch handeln. Zumindest müssen wir eine Geste oder symbolische Tat setzen. Es wäre sonderbar, würden wir Gott um Hilfe bitten, uns selbst aber in keiner Weise bemühen. Mit Gott und unserem Bemühen wird absolut nichts unmöglich sein. Das Wort „unmöglich” hat im Wortschatz der Legion keinen Platz. Aber wir müssen versuchen, Gottes Gnaden durch das Fehlen unserer Bemühung nicht abzublocken.
Im Handbuch steht es wie folgt: „Sowohl im natürlichen wie im übernatürlichen Bereich gilt: Die Nichtanerkennung einer Unmöglichkeit ist der Schlüssel zum Möglichen. Diese Haltung allein kann die Probleme lösen. Und es kann noch viel mehr geschehen, denn gewiss bedeutet dies, dass wir auf das Wort des Evangeliums hören: Für Gott ist nichts unmöglich”. Daraus sollte sich ergeben, dass jedes Präsidium symbolische Taten setzt. Es ist jene Art der Vorgangsweise, die den Glauben und den Mut der Mitglieder aufzeigt und ein Absinken des Präsidiums in die Mittelmäßigkeit oder noch weiter verhindert.
Zum Abschluss möchte ich noch ein paar kurze Stellen aus dem Handbuch zitieren: „Jede Unmöglichkeit lässt sich in 39 Stufen teilen, von denen jede Einzelne zu bewältigen ist”
„Die Betonung liegt auf Handeln. Gleichgültig von welchen Grad die Schwierigkeit ist, ein Schritt muss getan werden. Natürlich muss dieser Schritt so wirksam wie möglich sein. Ist aber ein wirksamer Schritt nicht in Aussicht, müssen wir einen weniger wirksamen tun. Und ist auch der nicht möglich, dann muss eine zeichenhafte Handlung getan werden(das heißt nicht nur Gebet), die wenigstens in die Richtung geht oder irgendwie in Beziehung steht zu dem angestrebten Ziel, selbst wenn sie keinen offensichtlichen praktischen Wert hat. Diese entscheidende herausfordernde Geste nennt die Legion die „symbolische Tat”. Setzt man sie ein, wird die Unmöglichkeit, die in unserer eigenen Vorstellung existiert, zunichte gemacht. Und andererseits tritt man mit dieser symbolischen Tat in den Geist des Glaubens ein, der im dramatischen Kampf mit der tatsächlichen Unmöglichkeit steht”.
In diesem Kontext schauen Sie sich die symbolische Tat Marias in Kana an. Der Wein ist bei der Hochzeit ausgegangen und es standen nur noch große Krüge mit Wasser zur Verfügung. In dieser unmöglichen Situation wandte Maria sich zu den Dienern und sagte diese unsterblichen Worte: „Tut, was er euch sagt”. Das Unmögliche wurde zunichte gemacht.
Berichte
ASIEN
Myanmar (vormals Burma): Die Informationen aus Mandalay berichten von zwei angeschlossenen Curien, wobei sich das Comitium um die Legion in den meisten der 5 Suffragan-Diözesen kümmert.
Sri Lanka: In Anwesenheit des Erzbischofs wurde durch den Senatus eine neue Curia aufgestellt. In einem Gebiet, das vom Tsunami verwüstet worden war, trifft man mit Buddhisten, Moslems und Hindus zusammen. Eine Familie konnte in die Kirche aufgenommen werden. Eine Woche lang wurde im Mai in 15 Pfarren für das Rosenkranzgebet geworben.
Pakistan: Aus Pakistan sind keine Berichte eingetroffen; jedoch über die USA kam die Bitte um das Gebet für die Legionäre aus dem Gebiet von Rawalpindi.
Kasachstan: Der Erzbischof hat am Treffen der Curia Karaganda teilgenommen. Die Legionäre besuchen weiterhin ältere Leute und Kranke, die an der hl. Messe nicht teilnehmen können, und beten mit ihnen den Rosenkranz. Für das Jugendpräsidium wurden dreitägige Exerzitien veranstaltet.
Indien: Die Regia Mumbai hat vor kurzem drei neue Curien aufgestellt. Die Evangelisation in Spitälern erweist sich als fruchtbar. Der Prätorianergrad wird weitgehend gefördert. Eine monatliche Edel-Quinn-Stunde wurde organisiert. Die Besuche bei Nicht-Christen werden fortgesetzt und einsame Menschen werden in Altenheimen aufgesucht.
Der vorgelegte Kassabericht des Senatus Pondicherry für 2009 kann als mustergültig bezeichnet werden.
Comitium Visachapatnam: Von den Präsidien und Räten werden vierteljährliche Berichte entgegengenommen. Es werden Besuche bei Nicht-Christen, Waisen und in Spitälern durchgeführt, wobei auch Unterricht erteilt wird. Das Handbuch in Telugu wurde neu aufgelegt.
Comitium Thoothukudi: Ihm sind 12 Präsidien und 15 Curien unmittelbar angeschlossen. Aids-Patienten, Leprakranke, sowie Nicht-Christen werden neben Katholiken besucht.
Andaman- und Nicobar- Inseln: Das Comitium sandte einen zusammengefassten Bericht, der acht angeschlossene Präsidien und fünf Curien aufweist. Gefördert wird das Familiengebet, besucht werden Heime und Spitäler, geholfen wird bei Begräbnissen. Gefördert wird auch die Anbetung des Altarsakraments. Die fünf Curien verfügen über 6 - 15 Präsidien.
Comitium Palayamakottai: Am Treffen nahmen 15 Amtsträger von 20 direkt angeschlossenen Präsidien und 11 Amtsträger der 5 Curien teil. Die Jugendcuria gab wöchentlich 40 Schülern Katechismusunterricht und organisierte ein Bibelstudium, an dem 85 Buben und Mädchen teilnahmen. Ein Workshop über das Handbuch wurde durchgeführt.
Comitium Kottar: Das Comitium, dem 28 Curien angeschlossen sind, wurde ersucht, die Gründung weiterer Comitien in der Diözese in Betracht zu ziehen. Es wird getrachtet, das Handbuch in Tamil für die eigenen Erfordernisse zu drucken. Das Comitium wurde gebeten, die Vexilla von einem örtlichen Betrieb herstellen zu lassen.
Vietnam: In einem abgelegenen Missionsgebiet mit zahlreichen Flüssen und Kanälen gibt es 9 Präsidien mit 116 Mitgliedern sowie auch 30 Jugendlichen. Das Comitium Vinh hat 21 Erwachsenen-Curien und eine Jugendcuria mit 5.356 Erwachsenen und 995 Jugendlichen.
Thailand: Der Senatuspräsident war sehr beeindruckt von der Hingabe der Legionäre in einer bäuerlichen Gemeinschaft, die ihre Treffen um fünf Uhr in der Früh abhalten. Viele Leute werden ermutigt, ihre Glaubenspraxis wieder aufzunehmen. Gebets- und Bibelrunden wurden aufgestellt. Unterprivilegierten Kindern wird am Wochenende regulärer Schulunterricht erteilt.
Mongolei: Es wird berichtet, dass 16 koreanische und mongolische Gläubige im Mai das Sakrament der Firmung empfangen haben.
Naher Osten
Libanon: Für das Studium des Handbuchs werden für die libanesischen Legionäre dringend arabische und französische Handbücher gesucht. 85% aller Legionäre nahmen an einem erfolgreichen Kongress teil.
Israel:
Das Comitium Jerusalem mit 7 Präsidien und 4 Curien hat in Rafidia mit einem Männer-Präsidium begonnen, wo schon ein Frauen-Präsidium besteht. Bemühungen werden darauf konzentriert, in katholischen Schulen die Legion zu etablieren. Es wurde betont, dass das Handbuch eine Quelle dafür darstellt, viele Probleme lösen zu können.
EUROPA
Niederlande:
Amsterdam: Der Druck des niederländischen Handbuchs steht in der Endphase und sollte bald fertig sein. Dies wird für die Legion in den Niederlanden, Belgien und Suriname (Südamerika) sehr hilfreich sein.
Brüssel: Am Triduum in Namur nahmen 1.000 Personen teil. Ein englischsprachiges afrikanisches Präsidium mit 15 Mitgliedern unterhält eine Gruppe von Kindern, die sich „Kadetten Mariens” nennen; 20 Kinder im Alter von 3 - 12 Jahren werden in die Geheimnisse des Rosenkranzes eingewiesen, Begebenheiten aus der Bibel werden ihnen erzählt usw.
Dänemark:
Ein Präsidium in Kopenhagen hat 12 Mitglieder und betreibt Apostolat für Gefangene. Legionäre nahmen an einer sehr erfolgreichen Wallfahrt nach Asebakken zu Ehren der Jungfrau Maria teil. Bischof Czeslaw Kozon und 25 Priester führten die Wallfahrt an.
England:
Senatus Birmingham: 7 Priester und 3 Diakone nahmen an einer für sie veranstalteten Konferenz teil. Zwei Legionäre verbrachten eine Woche zur Ausbreitung in Tipton und Dudley. Junglegionäre schrieben im Anschluss an das Jahr des Priesters Dankeschön-Karten an alle Priester der Erzdiözese. Ein Apostolat bei der Homo-Gemeinschaft und an Reisenden, ein Projekt im Rotlichtviertel, die Wiederaufnahme des Sakramentenempfangs von zwei lauen Katholiken, der Katechismusunterricht für Kinder und die Aufnahme von zwei Personen zu Ostern in die Kirche waren die Highlights des Berichts. Die Curia Leicester erwartet die kirchliche Genehmigung zum Anschluss an den Senatus Birmingham.
Senatus Liverpool: Im Juni wurde ein erfolgreicher Kongress abgehalten. An der PPC-Konferenz nahmen 140 Personen, inklusive 9 Priester, teil. Jugendliche und junge Erwachsene des Comitiums Manchester haben beim Neubeginn des RCIA-Programms, das vom geistlichen Leiter Hw. Pat Tansey unterstützt wird, geholfen. (RCIA ist ein Prozess der stufenweisen Einführung von Erwachsenen und älteren Kindern in den römisch-katholischen Glauben nach Vorgaben des 2. Vatikanischen Konzils.) Das Präsidium „Maria, Stern des Meeres” in Warrington entwickelt sich nach Erhalt der CRB-Bescheinigung gut; Legionäre der Insel Man sind an Tauf- und Firmgesprächen beteiligt. (CRB = Criminal Record Bureau: Erwachsene, die mit Kindern oder schutzbedürftigen Erwachsenen zu tun haben, brauchen in England eine Bescheinigung ihrer Unbescholtenheit, eine Art Leumundszeugnis. Diese Bestimmung gilt offenbar auch für Gruppen der Legion Mariens, die in diesen Bereichen arbeiten.)
Das Comitium Middleborough beabsichtigt Besuche im Stockton-Gefängnis für den eucharistischen Dienst.
Comitium Brentwood: Ein neues Jugendpräsidium mit sieben Mitgliedern konnte errichtet werden und ein neues Präsidium in Chelmsford hat nun zwei Amtsträger. Nach einer PPC gibt es große Hoffnung für ein Präsidium in Epping.
Comitium Southwark: Ein Präsidium in Gillingham lud Frauen aus drei örtlichen Kirchen und der örtlichen Moschee zu einem Nachmittags-Tee ein; der Einladung folgten 50 Frauen. Das Erwachsenen-Präsidium in Camberwell mit 23 Mitgliedern besucht Neu-Bekehrte, zeichnet verantwortlich für ein Kinder- und Jugendpräsidium, gibt Katechismusunterricht und organisiert monatliche Rosenkranzprozessionen auf pfarrlichem Boden. Nach Hausbesuchen hat eine Reihe von Leuten wieder den Messbesuch und Sakramentenempfang aufgenommen. Ein Präsidium in der Pfarre der Southwark-Kathedrale mit acht Mitgliedern besucht eine Entzugsklinik für Alkohol- und Drogenabhängige. Die Legionäre beten auch mit vielen lauen Katholiken, die als Obdachlose gelebt haben, den Rosenkranz.
Curia Westminster: Am Fest Maria-Himmelfahrt konnte mit einem Präsidium in Clapton begonnen werden. Bei den Arbeiten werden Straßenapostolat am Soho-Platz, Besuche in Bordellen, die Führung von Patrizierrunden, Heimbesuche mit der Wandermuttergottes und öffentlicher Rosenkranz am Speaker´s Corner im Hyde Park angeführt.
Curia Brent und Harrow: Das Präsidium Mutter Christi in Wembley veranstaltete ein Weihnachtsspiel in einem Altersheim, an dem auch muslimische Bedienstete teilnahmen.
Curia West Middlesex: Die Berichte bezogen sich auf drei Präsidien. Heim- und Spitalsbesuche werden gemacht. Eine laue Katholikin, nahm den Sakramentenempfang wieder auf.
Curia Hammersmith: Eines von den beiden berichtenden Präsidien hat 14 aktive und 42 Hilfslegionäre. Es führte den Pfarrangehörigen die Legions-DVD mehrmals vor. Das zweite Präsidium hat vier Mitglieder und zwölf Hilfslegionäre. Fünf Altersheime und örtliche Spitäler werden besucht.
Curia Enfield and Harringey: Gute Berichte waren eingelangt von Tottenham und Stroud Green.
Frankreich
Regia Paris: organisiert vom 19. - 21. November in Nevers eine Feier zum 70. Jahrestags der Gründung der Legion in Frankreich. Im Juni wurden zwei Pfarrpräsidien formal der Regia angegliedert.
Regia Valence: Der ehemalige Geistliche Leiter, Bischof Planet von Carcassone, sandte eine Kopie seines Pfarrblatts, in dem eine PPC in Castlenaudray angekündigt wird. Die vietnamesische Curia in Lyon verfügt über vier Präsidien, die Apostolat an ihren Landsleuten in Heimen und Spitälern betreiben. Die Regia hatte bei dem vom Bischof von Valance organisierten Missionstag im Juli einen Stand.
Regia Dax: Die Regia umfasst 18 Diözesen, wobei die Legion nur in 4 vertreten ist. Eine Curia in Bordeaux und acht Präsidien sind der Regia direkt angeschlossen. Dieser Rat ist auch für die Permanence in Lourdes verantwortlich.
DEUTSCHLAND
SENATUS FRANKFURT hat eine neue Legions - Website für ganz Deutschland erstellt. Eine Gedenkfeier fand anlässlich des 100. Geburtstages von Hildegard Firtel statt. Sie hat die Legion in Deutschland gegründet. Die Frankfurter koreanische Curia hat 12 Präsidien angeschlossen und ein neues vor kurzem begonnen.
REGIA KÖLN hat 2 Comitien, 5 Curien und 9 Präsidien angeschlossen. Drei Mitglieder unterstützten München bei der Gründung eines neuen Präsidiums in Haroldbach.
Das COMITIUM FREIBURG berichtet von einem neuen Präsidium in Mosbach.
SENATUS MÜNCHEN ist ab jetzt eine Regia und Frankfurt angeschlossen. Die Curia Deilingen berichtete von Ausbreitungsbemühungen in der brasilianischen Gemeinde. Die Curia Amberg Welden hat 11 Präsidien, eine Patrizierrunde und eine Nazaretgruppe. Ein neues Präsidium begann in Bad Gögging. Bischof Dr. Gerhard Müller feierte die heilige Messe mit den Legionären bei der Aciesfeier. Curia Teisendorf hatte 90 Teilnehmer bei Curienexerzitien und die Curia Ingolstadt verteilte Wunderbare Medaillen bei einem Musikfestival.
GIBRALTAR
CURIA GIBRALTAR hat 6 Präsidien und neben den üblichen Legionsarbeiten wie Haus- und Spitalsbesuchen, besuchen die Legionäre auch das Gefängnis und organisieren Wallfahrten. Legionäre organisierten einen ökumenischen Kreuzweg am Karfreitag, eine Prozession zum Fronleichnamsfest und halten eine Heilige Stunde an jedem ersten Freitag im Monat.
NORWEGEN
Es gibt zwei Präsidien in Norwegen, im März hielten sie ihre erste Acies zusammen. Das Präsidium in Tonsberg hatte 6 Mitglieder und 12 Hilfslegionäre, und es sind 8 aktive Legionäre in Drammen mit 12 Hilfslegionären. Rosenkranzbeten von Haus zu Haus, Katechismusunterricht und die Menschen ermutigen, regelmäßig die Messe zu besuchen, das alles gehört zu ihren Aufgaben.
SCHOTTLAND
In Falkirk war die Aktion “Light a Candle Say a Prayer a Day” (Zünd eine Kerze an und bete jeden Tag) am Mittwoch in der Karwoche sehr erfolgreich. Die Legionäre luden Passanten in die Kirche ein. Das Präsidium „Sitz der Weisheit” in der Universität von Glasgow hat 10 Mitglieder. Bei ihrer Werbung organisierten sie auch eine Veranstaltung mit Käse und Wein für neue Studenten, bei der auch die neue Legions - DVD gezeigt wurde. Zum Alfie Lambe Jubiläum machten sie Apostolat an einer Bushaltestelle, führen einen Club, eine Patrizierrunde und machen Hausbesuche mit der Wandermuttergottes. Ein chinesischer Student, den man dem Geistlichen Leiter Father John Keenan vorstellte, wurde später katholisch.
SCHWEDEN
Das Präsidium in Malmö hat 11 Mitglieder aus Südamerika, Asien und Afrika. Sie besuchen die Kranken und Leute, die nicht mehr aus dem Haus kommen, bereiten die Kinder auf die Sakramente vor und planen ein Präsidium in Linköping.
SCHWEIZ
CURIA ZÜRICH hatte über 250 Teilnehmer bei ihrer Acies, Bischof Vitues Hounder feierte die Festmesse. Curia Luzern berichtete vom Apostolat an den Mormonen.
WALES
CURIA SWANSEA hat 4 Präsidien angeschlossen und steht unter der Verantwortung des Senatus Birmingham. Ausbreitungsbemühungen werden unternommen und ihre Legionsarbeit umfasst Straßenapostolat, Bücherwagen-Apostolat und Apostolat im Rotlicht-Viertel.
Cardiff Comitium ist an den Liverpool Senatus angeschlossen und berichtete von einem guten Zeitungsecho nach dem öffentlichen Kreuzweg durch die Innenstadt zu Ostern.
MEXIKO
SENATUS MEXIKO STADT
Im Zuge der Tür- zu Türbesuche meldeten sich viele Familien, die ihre Häuser dem Heiligsten Herzen und dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht haben möchten. Viele Legionäre sind Katechisten und bereiten die Kinder auf die Sakramente vor. Legionäre gaben ein Bild Unserer Lieben Frau einem Gefangenen, der zu Unrecht inhaftiert war und beteten mit ihm. Zu seiner Überraschung und in Antwort auf das Gebet wurde er entlassen.
SENATUS MERIDA: Im Laufe der letzten Monate wurden 6 Präsidien, 4 Curien und 4 neue Comitien gemeldet. Die Kassenprüfung 2009 wurde abgegeben. Ein Comitium mit 52 Curien hat zwei weitere Comitien gemeldet. Die wichtigsten Legionsarbeiten sind Straßenapostolat und Hausbesuche. Viele junge Leute, die man dabei kontaktiert hat, sind nicht getauft. Fünf Familien kehrten von den Sekten zur Praxis des Glaubens zurück. Es wurden drei Kinder getauft und 2 der Getauften wurden Legionäre. Eine neue Curia wurde am Stadtrand von Merida gegründet.
REGIA GUALDALAJARA
Jugendpräsidien sind in der Werbung neuer Mitglieder aktiv und errichten neue Präsidien. Die Wunderbare Medaille und die Verehrung der Madonna von Guadalupe wird bei den Hausbesuchen gefördert.
REGIA LEON
Eine Jugendcuria gründete ein neues Präsidium. Junge Erwachsene wurden vorbereitet und empfingen die erste heilige Kommunion. Legionäre sind bei den Totenwachen Vorbeter, leiten den Rosenkranz und die anderen Gebete.
REGIA ACAPULCO
9 Präsidien, 3 Curien, einschließlich einer Jugendcuria, berichteten über ihre Arbeit. Ein Präsidium sorgt dafür, dass Sterbende den Besuch des Priesters empfangen können. Ein anderes Präsidium erklärt den Wert der Sakramente und ein Gefängnis-Präsidium führt die Gefangenen aus unterschiedlichen Sekten erfolgreich zum katholischen Glauben zurück.
REGIA HERMOSILLO
Die Amtsträger trafen mit dem Erzbischof zusammen, der einen neuen Geistlichen Leiter ernennen wird. Zwei neue Präsidien wurden errichtet. Das neue Präsidium im Frauengefängnis hat 22 Mitglieder und die Atmosphäre im Gefängnis hat sich erheblich verbessert, seit die Legionäre ihre Arbeit dort begonnen haben.
REGIA DURANGO
Das angeschlossene Comitium Soto Maynes macht Besuche bei psychisch Kranken und Aids-Kranken. Der Schriftführer des Gefängnispräsidiums besuchte im Mai das Treffen der Regia und sprach von dem Wert der Legionsmitgliedschaft, während er im Gefängnis saß. Das Gefängnis Präsidium gab seinen ersten Bericht. Bei der Aciesfeier im Gefängnis gab es eine Teilnehmerzahl von ca. 50-60. Auch der Bischof war anwesend.
REGIA MONTERREY
Es werden die täglichen 5 Minuten im Studium des Handbuchs zum Jahresthema „Zurück zu den Wurzeln” ernst genommen. Zu den neuen Arbeiten im Saltillo Comitium gehören Filmproduktionen über berühmte Priester, wie Pfarrer von Ars, Padre Pio, etc. Für ein neues Präsidium werden junge Erwachsene geworben, die eine Mission in ländlichen Gebieten organisieren.
ZENTRALAMERIKA
SENATUS HONDURAS
Mehrere Präsidien, Jugend- und Erwachsenenpräsidien, wurden in allen Räten errichtet. Auch ein neues Comitium wurde in der Regia Santa Ana gegründet. Durch die Hausbesuche kamen wieder viele zur Praxis des Glaubens aus den verschiedenen Sekten zurück. Nach dem Besuch eines Bordells verließen vier Mädchen dieses Leben auf der Straße.
REGIA GUATEMALA CAMOTAN
Legionäre und Amtsträger schätzen den Besuch von 2 Legionären aus dem Senatus von Merida im Namen des Conciliums. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen war sehr hilfreich. Zwei Erwachsenen- und eine Jugendcuria wurden kürzlich errichtet. Die Jugendbewegung im Camotan Bereich ist sehr stark hauptsächlich wegen ihres sehr aktiven Geistlichen Leiters, Father Rogelio.
REGIA NICARAGUA, MANAGUA
Legionäre begleiten die Priester bei den Krankenmessen in den Wohnungen der Kranken und stellen dann den Kontakt mit dem Rest der Familie her. Hilfslegionäre werden an den Wert ihrer Mitgliedschaft erinnert.
COMITIUM PANAMA
Eine Curia in der Diözese Penonome stellte 4 Präsidien auf. Man lud die Hilfslegionäre ein, bei der Verteilung von materiellen Gütern zu helfen. Ein Exploratio Dominicalis Projekt wurde in einem Gebiet, wo wenige in die Kirche gehen, durchgeführt. Legionäre betonten bei ihren Besuchen die Rolle der Jungfrau Maria und gaben in den Schulen Religionsunterricht. 26 Taufen, 48 Heilige Erstkommunionen und 9 Eheschließungen wurden gemeldet.
Afrika
Benin
Regia Cotonou: Die Regia leitet 5 Comitien und 52 Curien mit insgesamt 559 Präsidien. Die Legion ist in allen 6 Diözesen vertreten, in 5 dieser Diözesen gibt es Comitien. Die Berichte beinhalten hervorragende Haus- und Spitalsbesuche und aktives Jugendapostolat. Große Bemühungen werden gemacht, um Kinder in Jugendpräsidien zu begleiten.
Burkina Faso: Legionäre aus Ouagadougon, der Hauptstadt von Burkina Faso, wurden von einer Aktion der protestantisch evangelischen Kirche informiert, wöchentlich Kinder zu versammeln, um ihnen Essen, materielle Hilfe und finanzielle Unterstützung zu gewähren. P. Kiswandono sprach in seiner Allocutio über Frank Duff und seinen Kampf um die Bekehrung der Seelen. Junglegionäre haben 3 Blinde für den Katechismusunterricht eingeschrieben und ein blindes Mädchen für die Legion geworben. Die Junglegionäre besuchten auch Moro Naaba, welcher der höchste Anführer vom Mossi-Volksstamm ist. Die Curia Gounghin hat im Rahmen seiner umfangreichen Besuche 494 Hausbesuche bei Muslimen und 326 Krankenbesuche bei Muslimen gemacht.
Republik Kongo
Regia Brazzaville: Die Regia konnte 3 neue Comitien gründen und seine direkt angeschlossenen Curien von 19 auf 13 reduzieren. Das Frank Duff-Gebet wird am Ende des Treffens gebetet.
Elfenbeinküste: Viele Muslime konvertierten, davon sind einige nun in der Legion.
Guinea
Comitium Conakry: Das Comitium leitet 11 Curien und 14 Präsidien. Ein Legionskongress wurde im Februar 2009 in Guinea abgehalten.
Kamerun/Tschad: Die Acies wurde in Räten gefeiert. Die Jugendcuria Cotonou hat 5 Präsidien mit insgesamt 131 Mitgliedern und 2 Frank Duff Kindergruppen, die von 62 Kindern besucht werden. Die Organisation von Exerzitien, die Weihe von Häusern an das heiligste Herz Jesu und die Vorbereitung auf die Ganzhingabe sind nur einige Arbeiten von denen berichtet wurde. Die Curia Regina Pacis gründete 2 Jugendpräsidien.
Gründung einer neuen Regia in Campo Grande, Mato Grosso do Sul in Brasilien
Das Concilium bestätigte die Erhebung des Comitiums Assumpta in Campo Grande zum Status einer Regia, um die Legion im Staat von Mato Grosso do Sul (MS), welcher im westlichen Teil des Senatusgebietes Sao Paulo liegt, zu leiten. Der Erzbischof von Campo Grande erteilte seine Erlaubnis, somit wird die Installation der Regia am 30. Oktober 2010 sein. Der Regia werden 5 Comitien angeschlossen.
Die neue Regia wird die Legion in der Erzdiözese Campo Grande und seinen 5 Suffragandiözesen leiten: Corumba, Coxim, Dourados, Jardim und Tres Lagoas. Der Erzbischof wünscht, dass die Regia den portugisischen Namen „Nossa Senhora da Assuncao” trägt. Die Regia wird dem Senatus Sao Paulo angeschlossen.
Wahl vom Schriftführerassistenten im Concilium
Da die 3-jährige Amtszeit von Rose Caulfield beendet war wurden Vorschläge beim Conciliumstreffen im August 2010 für den Schriftführerassistenten, der die Verantwortung für Irland und Europa trägt, gesucht. Sie wurde nochmals vorgeschlagen und sekundiert. Da es keinen weiteren Vorschlag gab wurde sie ordnungsgemäß für eine 2. Amtszeit von 3 Jahren ernannt. Tommy McCabe dankte ihr für ihre Zustimmung zu dieser großen Aufgabe für eine 2. Amtszeit.
Wahl vom Kassenführer im Concilium
Vorschläge wurden für das Amt des Kassenführers gesucht. Mary Murphy wurde vorgeschlagen und sekundiert. Da es keine weiteren Vorschläge gab wurde sie ordnungsgemäß für eine 3-jährige Amtszeit ernannt. Tommy McCabe dankte ihr für ihre Großzügigkeit und für ihren weiteren Einsatz und wünschte ihr alle Gnaden und allen Segen. Er dankte auch der früheren Kassenführerin, Janet Lowthe, für ihren unermüdlichen Einsatz im Concilium, besonders in ihrer Funktion als Kassenführer.


