33 Schritte mit Maria zu Jesus – 2010

33 Schritte
mit MARIA zu JESUS!

Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens
Weihevorbereitung von 5. November bis 7./8. Dezember 2010

 

Wenn Sie an diesem Projekt teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an eine Gruppe der Legion Mariens in ihrer Nähe. Sie finden die Gruppen in dieser Website unter „Organisation” –> „Legionsgruppen in Österreich”.

Priester, die dieses Projekt in ihrer Pfarre durchführen wollen und noch kein Legionspräsidium haben, können sich auch direkt an uns wenden:   senatuswien@gmail.com
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Weiheorte, Weihevorbereitungen, Termine; gegliedert nach Diözesen:

Diözese Eisenstadt

Weihe:
Oggau: Dienstag, 7. Dezember; im Rahmen der Vorabendmesse um 18.00 Uhr; Pfarrkirche
Apetlon: Mittwoch, 8. Dezember; 14.00 Uhr Andacht und Weihe; Pfarrkirche
Mönchhof: Mittwoch, 8. Dezember; 14.00 Uhr Andacht und Weihe; Pfarrkirche 

Diözese Feldkirch

In der Diözese Feldkirch wurde die Aktion “33 Schritte” unter dem Titel “Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens” im Jahr 2009 zum ersten Mal durchgeführt. 1800 Personen bestellten die Broschüre zur Vorbereitung auf die Lebensübergabe bzw. luden sie aus dem Internet herunter.
Auch heuer wird dieses Projekt wieder in der Diözese Feldkirch durchgeführt: von 4. November bis 7. Dezember 2010.
Anmeldung:
per Post: Bischöfliches Sekretariat, Hirschgraben 2, 6800 Feldkirch
per Telefon: 05522/72080-7503
per Mail: bischof@kath-kirche-vorarlberg.at

Startveranstaltung:
Feldkirch: Donnerstag, 4. November, 19.00 Uhr; Dom zu Feldkirch
Einkehrtag:
Maria Bildstein, Sonntag, 14. November; 14.00 bis 18.00 Uhr; Wallfahrtskirche und Pilgersaal
Weihe:
Dornbirn: Dienstag, 7. Dezember, 18.30 Uhr; Pfarrkirche Hatlerdorf
Weitere Informationen: http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/themen/mit-maria-zu-jesus/willkommen 
 

Diözese Graz-Seckau

Folgende Weihetermine stehen für die Diözese Graz-Seckau schon fest:
8. Dezember um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Graz-Mariengasse mit P. Florian Parth CM (Hl. Messe)
8. Dezember um 16.00 Uhr in der Fatimakirche Graz-Münzgraben mit P. Max Svoboda OP (Hl. Messe)
8. Dezember um 12.00 Uhr in der Pfarrkirche Feldkirchen bei Graz mit Pfarrer Msgr. Josef Gschanes (Gnadenstunde)
8. Dezember um 17.00 Uhr am Pöllauberg

Diözese Gurk-Klagenfurt

Pfarrkirche St. Jakob, Kolbnitz
Weihegottesdienst: 8. 12. 2010, 10 Uhr

Stadtpfarrkirche Maria Dorn, Feldkirchen
Weihegottesdienst: 8. 12. 2010, 10 Uhr

Autobahnkirche Dolina, Grafenstein
Weihegottesdienst: 8. 12. 2010, 15 Uhr

Pfarrkirche Maria Hilf, Ebenthal
Weihegottesdienst: Sa. 11. 12. 2010, 18 Uhr

Information für Oberkärnten inkl. Villach:
Anna Stadler, anna@stadler.cc
Information für Mittel- und Unterkärnten:
Hans Gassner, hans.gassner@aon.at

Diözese Innsbruck

Anmeldung:
per Post: Legion Mariens, Maximilianstraße 8, 6020 Innsbruck
per Mail: com-innsbruck@legion-mariens.at  

Dom zu St. Jakob, Innsbruck
Weihegottesdienst:  8. 12. 2010, 16 Uhr, mit Bischof Manfred Scheuer

Widum, Imsterberg
Weihegottesdienst:  8. 12. 2010, 10.00 Uhr, nach dem Hochamt

Lienz, Franziskanerkloser
Weihe am 8. Dezember um 17.00 Uhr mit P. Renê Dorer OFM

Diözese Linz

Basilika Maria Puchheim
Weihegottesdienst: 8. 12. 2010, 15 Uhr

Pfarrkirche Pierbach
Weihegottesdienst: 8. 12. 2010, 14 Uhr

Diözese St. Pölten

Für die Diözese St. Pölten konnte nun eine gemeinsame Startveranstaltung am Freitag, den 5. November fixiert werden: Bischof Klaus Küng wird um 17.00 Uhr im Dom zu St. Pölten mit allen Anwesenden den ersten der “33 Schritte” gemeinsam setzen!

Am 7. Dezember, dem Vorabend des Weihetages, leitet P. Karl Wallner OCist vom Stift Heiligenkreuz ab 20.00 Uhr eine Jugendvigil in Maria Taferl.

Die “offiziellen” Weiheorte am 8. Dezember in der Diözese St. Pölten werden folgende 7 sein: Maria Taferl (mit Bischof Klaus Küng), Dom zu St. Pölten, Stiftskirche Göttweig, St. Wolfgang, Maria Dreieichen, Sonntagberg und Stiftskirche Lilienfeld. Die genauen Uhrzeiten sowie die Zelebranten werden noch bekannt gegeben.

Jede Pfarre bzw. Gemeinschaft hat natürlich auch die Möglichkeit, selbst eine Feier zur Weihe zu veranstalten. Wenn Sie nicht zu einem der “offiziellen” Weiheorte fahren können/wollen, erkundigen Sie sich in Ihrer Pfarre oder einer Ihrer Nachbarpfarren

Hier das umfangreiche Programm in der Diözese St. Pölten:  http://www.33schritte.at/st-poelten/

Anmeldung:
per Post: Pfarramt Maria Taferl, 3672 Maria Taferl
per Telefon: 07413/278-0 (Pfarramt Maria Taferl)
per Fax: 07413/278-24
per Mail: info@basilika.at 

Erzdiözese Salzburg

Weihe in Maria Plain am 8. Dezember 2010 um 16 Uhr.

Erzdiözese Wien

1. Bezirk:

Curhauskapelle,
Stephansplatz 3, 1010 Wien,
7. Dezember 2010, 19.00 Uhr 

7. Bezirk

Pfarrkirche “Zur Unbefleckten Empfängnis”
Kaiserstraße 7, 1070 Wien
Weihegottesdienst: Mittwoch, 8. Dezember; 19.30 Uhr

14. Bezirk:

Pfarre Penzing
Einwanggasse 30a, 1140 Wien
8. Dezember 2010, 10.00 Uhr hl. Messe

Pfarre Oberbaumgarten
Hütteldorferstraße 282-284, 1140 Wien
7. Dezember 2010, nachmittags, eigene Feier

15. Bezirk:

Kirche Maria vom Siege, 1150 Wien
Dienstag, 8. Dezember, 9.00 Uhr und 10.30 Uhr;

19. Bezirk:

Karmeliterkirche
Silbergasse 35, 1190 Wien
8. Dezember 2010, 9 Uhr mit Heiliger Messe 

20. Bezirk:

Pfarre “Zum Göttlichen Erlöser”
Burghardtgasse 30a, 1200 Wien
Anmeldekarten liegen in der Kirche auf.
Startgottesdienst: Fr. 5. 11. 2010, 18 Uhr
Weihegottesdienste: Di. 7. 12., 18 Uhr, und Mi. 8. 12., 9 Uhr

21. Bezirk:

Pfarre “Gartenstadt”
Galvanigasse 1 – 3, 1210 Wien
Anmeldekarten liegen in der Kirche auf.
Gemeinsame Weihevorbereitung ab 5. November täglich in der Kapelle:
Mo. 8 Uhr, Di, Mi, Fr., Sa. um 17.15 Uhr, Do. 18.30 Uhr, So. 8.45 Uhr
Weihegottesdienst am 8. 12. um 9.30 Uhr

Pfarre “Schwarzlackenau”
Weißenwolffgasse 36, 1210 Wien
Anmeldekarten liegen in der Kirche auf.
Startgottesdienst: Fr. 5. 11. 2010, um 18.30 Uhr
Weihegottesdienste: 8. 12. 2010, um 9 Uhr und 10.30 Uhr

Vikariat  Unter dem Wienerwald:

Pfarre Maria Lanzendorf
Hauptstraße 4, 2326 Maria Lanzendorf
Weihetermin 7. Dezember 2010
18:00 Rosenkranz, 18:30 Heilige Messe
Info: Manfred Jaros, Tel. 0664/544 28 10
und Andrea M. Cervenka, Tel. 0699/166 55 014

Marienheim, Baden
Weihegottesdienst: Dienstag, 8. Dezember, 8.00 Uhr;

Pfarrkirche Pottschach
Weihegottesdienst: Dienstag, 8. Dezember, 13.00 Uhr, nach der Weltgnadenstunde;
mit Pfarrer Wolfgang Fürtinger

Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel
Weihegottesdienst: Dienstag, 8. Dezember, 13.00 Uhr, nach der Weltgnadenstunde;
mit Dechant Josef Grünwidl

Pfarrkirche Würflach
Weihegottesdienst: Dienstag, 8. Dezember, 14.00 Uhr;
mit P. Gereon Gschwandtner OCist

Klausen-Leopoldsdorf, Pfarrkirche
Weihegottesdienst: Dienstag, 7. Dezember; 18.30 Uhr

Heiligenkreuz, Kreuzkirche
Weihegottesdienst: Dienstag, 7. Dezember; 18.45 Uhr

Kleinmariazell, Wallfahrtsbasilika
Weihegottesdienst: Mittwoch, 8. Dezember, 10.00 Uhr Anbetung, 12.00 hl. Messe mit Weihe

Maria Raisenmarkt, Wallfahrtskirche
Weihegottesdienst: Mittwoch, 8. Dezember; 18.30 Uhr

Vikariat  Unter dem Manhartsberg:

Wallfahrtskirche Maria-Roggendorf
Weihegottesdienst: 8. 12., 2010, ab 14.00 Beichtgelegenheit; 15.00 Rosenkranzgebet; 15:30 hl. Messe und Weihe

Groß-Inzersdorf
Weihegottesdienst: 8. 12., 2010, 15:30 Rosenkranzgebet; 16:00 Weiheandacht

Pulkau St. Michael-Kirche
Weihegottesdienst: 8. 12., 2010, 7:30 hl. Messe mit Weihe

Pulkau Hl. Blutkirche
Weihegottesdienst: 8. 12., 2010, 9:15 hl. Messe mit Weihe

Ziersdorf Pfarrkirche
Weihegottesdienst: 8. 12., 2010, 12:00 Gnadenstunde mit Weihe

Weitere Informationen (z. B. Begleittreffen an verschiedenen Orten) 
finden Sie auch unter
 
www.33Schritte.at 

 

Ziel

Das Projekt „33 Schritte” folgt dem Anliegen der Glaubenserneuerung und Neuevangelisierung. Deshalb ist der Teilnehmerkreis nicht auf eine katholische Elite beschränkt, sondern soll möglichst viele Gläubige zu einer Erneuerung und Vertiefung ihres geistlichen Lebens führen.

Der Titel „33 Schritte mit Maria zu Jesus!” soll ausdrücken, dass die Teilnehmer in Form einer geistig-geistlichen Wallfahrt an der Hand der Muttergottes zu ihrem Sohn Jesus Christus pilgern, um mit ihm stärker verbunden zu werden.

Die Texte der Lebensübergabe wurden im September/Oktober 2009 in der Diözese Feldkirch (Vorarlberg) verwendet und sprachen dabei eine größere Zahl von Gläubigen an. Ermutigt durch die erfolgreiche Durchführung in der Diözese Feldkirch startet nun das Projekt, diese an vielen Orten in Österreich durchzuführen. Jahr für Jahr kann sie dann erneuert werden; auch, um damit weitere Personenkreise anzusprechen.

Der 8. Dezember erweist sich aus historischen Gründen als sehr geeignet für die Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens in Österreich.

Inhalt

Die „33 Schritte” sind Schritte spiritueller Erneuerung des Einzelnen. Unter diesem Motto brechen die Teilnehmer zu einer 33tägigen geistlichen Wallfahrt auf. Jeder Tag ist ein neuer Schritt auf Jesus Christus zu, jeder Tag eine schrittweise Erneuerung des Herzens. Bei der Lebensübergabe am Ende der 33 Tage schenkt der geistliche Wallfahrer sein erneuertes Herz Jesus Christus. Echte Erneuerung (in der Kirche) betrifft jeden einzelnen! Wenn sich viele Gläubige auf den Weg mit der Muttergottes zu Jesus machen, kann die Kirche als Ganze einen inneren Aufbruch und eine Erneuerung erfahren.

Die Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens bedeutet:
· Erneuerung des Taufversprechens: Die Mehrzahl der Christen in Europa wurde als Kind getauft. Die Lebensübergabe ist eine intensive Erneuerung der Taufe durch die Vorbereitungszeit und die öffentliche Ablegung und Unterzeichnung des Textes.
· Weihe an Jesus durch Maria: Eine andere Bezeichnung für Lebensübergabe lautet „Weihe”. Jeder Christ erfährt tagtäglich seine Unzulänglichkeit. Durch die Weihe wird der Blick des Menschen ganz bewusst auf seine Beziehung mit Gott in seinem Leben und in seinem Alltag gelenkt.
· Exerzitien im Alltag: Der Teilnehmer bereitet sich über 33 Tage anhand der Vorbereitungsmappe auf die Lebensübergabe vor. Jeden Tag geht er einen weiteren geistlichen Schritt.

Zeitplan

September/Oktober:
Anmeldung zur 33tägigen Weihevorbereitung mittels Anmeldekarte und Verteilung der Weihevorbereitungstexte an die Teilnehmer.
November:
Start der Weihevorbereitung am 5. November
Dezember:
7. Dez. abends oder 8. Dez. vormittags – Lebensübergabe im Rahmen oder nach einer hl. Messe

Organisatorisches

Zum Abschluss der 33 Tage legen die Teilnehmer die Lebensübergabe ab, entweder gemeinsam und öffentlich oder in privater Form.

Möglicher Ablauf:
- Rosenkranz mit Beichtgelegenheit
- Hl. Messe mit Lebensübergabe
- anschließend stille Anbetung

Die Lebensübergabe selbst erfolgt nach der Kommunion, indem die Teilnehmer zuerst gemeinsam den Text verlesen. Anschließend unterschreiben sie den vorbereiteten Weihetext (1 Blatt pro Teilnehmer) am Altar bzw. beim Kommuniongitter und nehmen das auch vom Pfarrer unterschriebene Blatt dann mit. Aber es ist natürlich auch jede andere Form der Lebensübergabe möglich, z. B. nach einer hl. Messe oder auch ganz privat.

Aufbau der Texte

Die Texte zur Vorbereitung auf die Lebensübergabe beinhalten folgende Bestandteile. Der tägliche Zeitaufwand beträgt ungefähr 30 Minuten. Diese Zeitspanne soll helfen, still zu werden und im Gebet Gott zu begegnen – jeden Tag einen Schritt auf ihn zuzugehen.

Die 33 Tage sind in 5 thematische Wochen gegliedert:
1. Woche: Weihe unseres äußeren Seins (Leib) – Herkunft, Pläne, Sinne, Grenzen…
2. Woche: Weihe unseres inneren Seins (Seele) – Verstand, Wille, Gefühle…
3. Woche: Weihe unseres spirituellen Seins (Geist) – Leiden, Hoffnung, Glück…
4. Woche: Weihe unserer Handlungen – Beziehungen, Misserfolge, Zukunft…
5. Woche: Weihe an die Heiligste Dreifaltigkeit – Vater, Sohn, Hl. Geist

Jeder der 33 Tage steht unter einem bestimmten Motto, zum Beispiel:
Weihe der Pläne Gottes für mein Leben (2. Tag), Weihe der familiären Beziehungen (14. Tag)
Weihe der Geistesgaben und Charismen (20. Tag), Weihe unserer Misserfolge (23. Tag)

Täglicher Ablauf der Gebete:

Eröffnung: Kreuzzeichen
Gebet: meist ein kurzes Gebet zum Heiligen Geist
Glaubensbekenntnis: Bekräftigung des Glaubens an den dreifaltigen Gott
Schriftlesung: einige Verse aus der Bibel
Gedanke eines Heiligen: die Heiligen als Vorbilder des Glaubens
Betrachtung: eine Hilfe zum Nachdenken über das Wort Gottes
Gedanken von Papst Johannes Paul II.: Auszüge aus Predigten und Ansprachen
Vertiefung: Impulsfragen zum Überlegen
Gesätzchen des Rosenkranzes: 10 Gegrüßet seist du Maria mit Geheimnis nach Wahl
Weihegebet: alles in die Hände der Gottesmutterlegen
Abschluss: Maria mit dem Kinde lieb’, uns allen Deinen Segen gib!

Konkretes Textbeispiel

1. Tag: Weihe unserer Herkunft

Eröffnung: Im Namen des Vaters…

Gebet: „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein.
Die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad!”
Glaubensbekenntnis: Ich glaube an Gott, ……

Schriftlesung:
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist. Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.” (1 Petr 1, 3-5)
Gedanke eines Heiligen:
„Gott hat die Welt groß genug geschaffen, er wünscht, dass alle Menschenkinder das Licht der Welt erblicken dürfen. Aber unsere Herzen sind nicht groß genug, um jedes Leben zu wollen und anzunehmen.” (sel. Mutter Teresa)

Betrachtung:
Ich habe mein Volk, meine Rasse, meine Hautfarbe, meine Nation, meine Familie nicht selbst gewählt. Die Bibel sagt im Buch Deuteronomium: „Gott hat die Gebiete der Völker festgelegt” ( Dtn 32, 8 ) und bei Jeremia: „Alle Völker sind in ihm gesegnet.”  ( Jer 4, 2 ) In Matthäus 1, 1-17 sehen wir, dass Jesus in der Folge eines ganzen Stammbaumes, der die Geschichte eines Volkes schildert, in die Welt gekommen ist, um alle diese Generationen zu erlösen. Indem ich Gott meine Herkunft und meine familiären Wurzeln weihe, trete ich in diese Erlösung ein; ich erlaube ihm somit, auch meine Vorfahren zu segnen. So kann ich in einer neuen Freiheit „ja” sagen, meine Vorfahren annehmen und Gott danken für die Familie, in der ich geboren bin. Ich danke ihm für meinen Vater und für meine Mutter, die mir das Leben geschenkt haben.

Gedanken von Papst Johannes Paul II.:
Durch die Erziehung in eurer Familie nehmt ihr an einer bestimmten Kultur und auch an der Geschichte eures Volkes oder eurer Nation teil. [...] Dieses Erbe stellt zugleich eine moralische Aufgabe dar. Indem ihr den Glauben übernehmt und die Werte und Inhalte erbt, die zusammen die Kultur eurer Gesellschaft, die Geschichte eurer Nation bilden, wird jeder von euch in seinem individuellen Menschsein geistig ausgestattet. Es bietet sich hier das Gleichnis von den Talenten an, die wir vom Schöpfer auf dem Weg über unsere Eltern und Familien, sowie über die nationale Gemeinschaft, der wir angehören, empfangen. Vor diesem Erbe können wir nicht in einer passiven oder sogar ablehnenden Haltung verharren, wie es der letzte jener Arbeiter gemacht hat, die im Gleichnis von den Talenten genannt werden. Wir müssen alles tun, was wir können, um dieses geistige Erbe aufzunehmen und zu bestätigen, es zu erhalten und zu fördern. Diese Aufgabe ist wichtig für alle Gesellschaften, besonders aber wohl für jene, die sich am Anfang ihrer autonomen Existenz befinden, oder auch für jene, die diese Existenz und ihre wesentliche nationale Identität vor der Gefahr äußerer Zerstörung oder innerer Auflösung verteidigen müssen. (Apostolisches Schreiben Dilecti Amici, Nr. 11, 1985)

Vertiefung:
Für Deine zukünftige Lebensgeschichte ist es gut, Gott Deine Vergangenheit zu übergeben, alle Begebenheiten, die dazu beigetragen haben, dass du heute die Person bist, die Du bist (alle positiven Erfahrungen, die Freuden, die Leiden und Schwierigkeiten, Deine Familiengeschichte). Nimm Dir eine Zeit der Stille und schreibe auf, was Du Gott übergeben willst, damit Du frei wirst, und mit Vertrauen in die Zukunft schauen kannst.

Gesätzchen des Rosenkranzes: in den Anliegen der Gottesmutter

Weihegebet:
Maria, Du bist die Mutter Jesu, die Mutter Gottes! Ich danke Dir, dass Du auch meine Mutter bist; denn Jesus hat Dich mir als Mutter geschenkt, als er sagte: „Siehe deine Mutter!” (Joh 19, 27). Ich weiß, dass Du mich kennst und mich liebst. Ich vertraue mich dir jetzt ganz an, und ich weiß, ich brauche keine Angst zu haben, sondern ich kann Dir in allem vertrauen! Ich weihe Dir auch meine Herkunft, ich weihe Dir meinen Vater und meine Mutter, meine Vorfahren, mein Volk und mein Land. Mit Dir glaube ich, dass Gott mich erwählt hat und dass Er mich unendlich liebt mit meiner ganzen Geschichte (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft). Mit Dir danke ich für den Erlösungsplan, der Er für mich, für meine Familie und für mein Volk hat. Amen.

Abschluss: Maria mit dem Kinde lieb’, uns allen Deinen Segen gib!

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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