Conciliumsbericht August 2010
Allocutio
gehalten von Pater Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des ConciliumsEs kommt nicht sehr oft vor, dass das Treffen des Conciliums am Tag des Festes der Aufnahme Mariens in den Himmel mit Leib und Seele stattfindet. Dies ist eine offensichtliche Einladung zur Meditation über dieses großartige Fest Marias. Maria Himmelfahrt hat stellt zumindest drei Dinge dar: ein Geschenk der Freude, ein Zeichen der Hoffnung und eine Quelle großer Ermutigung für die Kirche und für jeden von uns, besonders in Zeiten der Hoffnungslosigkeit, wenn alles gegen uns gerichtet zu sein scheint und wir erkennbares Versagen erfahren und versucht sind, von unseren Bemühungen, heiliger zu werden und vom Apostolat, Abstand zu nehmen.
Die drei Dinge müssen besondere Charakteristiken der Legion sein, wenn sie wahrhaftig die Gegenwart Marias in unserer verweltlichten und manchmal radikal feinseligen Welt sein soll.
Die Aufnahme in den Himmel als Geschenk der Freude. Ich denke, dass Papst Benedikt einen schönen Grund für die Freude an diesem Fest angibt wenn er sagt: „Das Fest der Aufnahme Mariens ist ein Tag der Freude. Gott hat gewonnen. Die Liebe hat sich stärker als der Tod erwiesen, Gott besitzt die wahre Kraft und seine Kraft ist Güte und Liebe. Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen: auch für den Leib ist in Gott Raum. Der Himmel ist für uns nicht mehr eine entfernte und unbekannte Sphäre, die wir nicht kennen. Wir haben eine Mutter im Himmel. Es ist die Mutter Gottes, die Mutter des Sohnes Gottes, sie ist auch unsere Mutter. Er selbst hat es gesagt. Er machte sie zu unserer Mutter, als er den Jüngern und uns allen sagte: „Siehe deine Mutter”. Wir haben eine Mutter im Himmel. Der Himmel ist offen. „Der Himmel hat ein Herz”. Maria war das Tor Gottes zur Erde und zur Menschheit, und jetzt ist sie unser Tor zum Himmel. Wir müssen durch das Herz Marias gehen, wenn wir wahre Kinder Gottes und Brüder und Schwestern Jesu in der Kraft des Heiligen Geistes sein wollen.
Die Aufnahme in den Himmel als Zeichen der Hoffnung. Eine der größten Anfeuerungsrufe der Legion ist: der Sieg kommt durch Maria. Sie hat den Tod durch die Macht des Sohnes gebrochen. Sie hat den Satan besiegt und die Sünde zerstört. Die Aufnahme Marias in den Himmel gibt uns in dem wilden und unnachgiebigen Krieg zwischen Gut und Böse in unserer Welt und in unserem inneren Leben die Zuversicht, dass sie uns das letzte Wort gibt und zu Jesus ihrem Sohn führt, wenn wir mit ihr verbunden bleiben. Ihre mütterliche Liebe zu uns ist grenzenlos und die Macht ihrer Fürsprache für uns hat keine Beschränkung.
Das II. Vatikanische Konzil sagt ganz einfach: Maria leuchtet auf der Erde weiter….als ein Zeichen sicherer Hoffnung und des Trostes für das pilgernde Volk Gottes.
Papst Benedikt weist darauf hin, dass es heute Menschen gibt, die so leben, als müssten sie niemals sterben oder als wäre mit dem Tode alles aus; andere wiederum glauben, dass der Mensch allein der Lenker seines Schicksals ist, und verhalten sich so, als würde Gott nicht existieren und versteigern sich sogar dazu, Gott in unserer Welt keinen Raum zuzugestehen. Aber der Heilige Vater verweist darauf, dass nur die Offenheit für die Geheimnisse Gottes, der die Liebe ist, den Durst in unseren Herzen für die Wahrheit und das Glück löschen kann. Nur die Aussicht auf das ewige Leben kann den geschichtlichen Begebenheiten echten Wert verleihen, besonders der menschlichen Schwachheit, dem Leiden und dem Tod. Das Geheimnis der Aufnahme in den Himmel lässt uns die Ewigkeit als den letzten Sinn und den Horizont unseres Lebens erkennen. So sind wir Legionäre berufen, mit Maria Boten des ewigen Lebens zu sein. Wir sind berufen, unseren Mitmenschen einen Sinn des Lebens anzubieten. Und er ist das ewige Leben, das hier und jetzt durch die innewohnende Dreifaltigkeit durch Gnade beginnt und zu seiner vollen Blüte im Tode kommt. In anderen und einfachen Worten ist die Legion berufen, wie Maria ein großes Zeichen der Hoffnung zu sein, besonders für die, die sich als die Hoffnungslosesten sehen.
Die Aufnahme in den Himmel als Quelle der Ermutigung. Es hat jemand einmal sehr schön gesagt, dass sowohl die Menschheit als auch die Gottheit sich in Maria völlig zuhause fühlen. Gott hat mit Sicherheit seinem Sohn in Marias Herzen ein perfektes Heim gemacht. Der Herr hat dreißigmal so lange mit seiner Mutter zugebracht als die Zeit seiner Verkündigung gedauert hat. Einer der naheliegendsten Gründe für die Aufnahme Mariens in den Himmel ist, dass Jesus einfach seine Mutter mit ihm im Himmel haben wollte. Sie waren im Leben unzertrennlich und es ist verständlich, dass sie auch in alle Ewigkeit unzertrennlich bleiben. Und wie können wir ihre Menschlichkeit vergessen. Sie war ganz und gar eine von uns. Sie lebte ein Gnadenleben in dieser Welt. Sie kochte und wusch ab, sie hielt das Haus rein und gab sich freudig der Gastfreundschaft und Geselligkeit hin. Sie half diskret jungen Paaren im Dorf, die heiraten wollten, sie pflegte in besonderer Weise ihren sterbenden Ehemann Josef, sie half still und unaufdringlich den Menschen ohne ihnen schmeicheln zu wollen, sie war eine Mutter , deren Rat gefragt war. Für alle, die mit ihr in Kontakt kamen, war sie ein lieblicher Zugang zur Gnade. Sie war ein unheimlich gute Frau und Mutter. Keine dieser schönen Qualitäten sind im Himmel verlorengegangen sondern haben sich noch vertieft, wir können uns gar nicht vorstellen, wie sehr.
Zuletzt möchte ich sagen, dass jene Maria, die die Legion gegründet hat, nicht nur die Frau, die vor 2000 Jahren in Nazareth gelebt hat war, sondern die Frau, die in den Himmel aufgenommen wurde, die den Tod besiegt hat und die von Gott als Mittlerin aller Gnaden eingesetzt wurde. Die Frau, die uns unfehlbar zu Jesus und durch ihn zum Vater im Heiligen Geist führt. Amen.
BERICHTE
USA
Senatus St. Louis: Es gibt einige neue Präsidien. In einigen Räten wird Apostolat in Gefängnissen gemacht. Fünf Personen wurden in die Kirche aufgenommen und fünf begannen wieder mit dem Sakramentenempfang. Drei Ehen wurden saniert und von drei Taufen wurde berichtet. Kinder erhalten in der Schule Religionsunterricht.
Senatus Boston: Drei neue Präsidien wurden aufgestellt. Gefängnisarbeit beinhaltet Religionsunterricht und danach Betreuung der Gefangenen. Ein Präsidium konnte im Gefängnis aufgestellt werden. Das Sancta Maria-Präsidium hat sechs Mitglieder. Nach zahlreichen Besuchen empfing ein älterer, lau gewordener Herr noch knapp vor seinem Tod die Sakramente.
Senatus Cincinnati: Während des Berichtsjahres wurden alle Präsidien und Räte besucht. Unter anderem wird Personen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, die Krankenkommunion gebracht; in einem Seniorenheim wurde ein Kommuniondienst eingerichtet und Neubekehrte werden besucht.
Senatus Philadelphia: Das Comitium Norristown beging den 50. Jahrestag ihres Bestehens im Juni mit einem Festmahl. 165 Legionäre nahmen daran teil. Die Legionäre sorgen zweimal wöchentlich für eine Möglichkeit für Obdachlose, wo sie duschen können und wo ihnen verschiedene Aktivitäten angeboten werden. Unter anderen Arbeiten machen sie Besuche in einem Gefängnis und einem Spital. Auch von einem Bücherwagen und Patrizierrunden wird berichtet. Der Senatus hob den 30. Jahrestag der Erstellung der nordamerikanischen Beilage zur Maria Legionis durch eine schöne Festausgabe hervor, worin die wunderbare Entwicklung der Legion in den USA aufgezeigt wurde. Im Comitium Metuchen werden Gefängnis- und Heimbesuche gemacht. Acht Erwachsene wurden getauft und 11 Paare spendeten sich das Sakrament der Ehe. An einem Alfi Lambe-Gedenktag nahmen 40 Personen teil, die, gestellt von Pfarre und Legion, Tür-zu-Tür-Besuche machten und dabei hervorragende Kontakte hatten. Die Curia Allenton berichtet von Besuchen bei zwei sehr alten Damen; eine starb zehn Minuten nach dem Besuch und die zweite drei Wochen später. Beim Besuch fühlten beide, dass sie in ihrer Todesstunde von Maria in die Arme genommen würden. Die Curia Delaware County Süd betreibt einen Bücherwagen. Die Curia Mater Dolorosa war gesegnet durch drei Eintritte in Priesterseminare. Berichtet wird von höheren Teilnehmerzahlen bei den Treffen durch Änderung der Termine.
Senatus San Francisco: Der Senatus hat 12 direkt angeschlossene Präsidien. Das Comitium Seattle verfügt über 9 Curien und 15 Präsidien. Ein spanisches Präsidium wurde aufgestellt. Die Curia Nord Mateo hat 27 Präsidien, davon 3 Jugendpräsidien. Einem Familienpräsidium gehören 11 Elternteile und 7 Jugendliche an. Sie machen Hausbesuche und Straßenapostolat. Die Jugendlichen bilden Ministranten aus und wenden sich an Gleichaltrige. Der Curia Süd San Mateo sind 13 Präsidien angeschlossen; dazu zählt auch ein Präsidium in einem Priesterseminar. Comitium Stockton berichtet von Hausbesuchen, Straßenapostolat und Arbeit in einem Gefängnis. Comitium Oakland hat ein neues chinesisch-sprechendes Präsidium. Das Comitium Anchorage berichtet von Hausbesuchen und Straßenapostolat an stark frequentierten Plätzen.
Senatus Houston: Es wurden zwei PPCs durchgeführt; eine nach Corpus Christi und eine nach Del Rio in Texas. Hierbei wurden etwa 1.000 Hausbesuche mit zahlreichen ausgezeichneten Gesprächen gemacht. Im Comitium New Orleans gibt es ein Präsidium an der Universität mit acht Legionären. In der Curia Baton Rouge gibt es ein neues Präsidium. Das lateinamerikanische Comitium hat sechs Mitglieder für die PPC in Del Rio gestellt. Die Ausbreitung schreitet kräftig voran, sodass es in Kürze notwendig sein wird neue Curien zu gründen. „Zurück zu den Wurzeln” ist das Hauptthema aller 12 Präsidien in der Curia Nord in diesem Jahr. Sie haben an beiden PPCs teilgenommen und sind bei der Ausbreitung recht aktiv. Das Comitium San Antonio hielt im Juni einen Kongress ab. Die chinesischen, vietnamesischen in koreanischen Curien in Houston, Dallas und Fort Worth unterstützen insbesondere ihre jeweiligen Gemeinschaften, kümmern sich um die Katechumenen und Behinderte. Sie bringen die Pfarrnachrichten in Geschäftshäuser und Arztpraxen. Weiters ermutigen sie Laue, die Glaubenspraxis wieder aufzunehmen. Das Farmers-Branch-Präsidium des Comitiums Dallas musste auf Grund hoher Mitgliederzahl geteilt werden.
Senatus New York: Die Zusammensetzung der berichtenden Räte sieht wie folgt aus: Die Morris County Curia ist in 6 von 48 Pfarren vertreten und hat 36 Mitglieder. Die Curia Unsere Frau vom Tal hat ein Jugend- und 9 Erwachsenenpräsidien mit 30 Hilfsmitgliedern. Die Curia North Bronx verfügt ebenfalls über ein Jugend- und 17 Erwachsenenpräsidien. Die West Side Curia hat 4 Präsidien mit 39 Mitgliedern. Die Arbeiten im Senatus umfassen Haus-, Seniorenheim- und Spitalsbesuche, sowie Besuche in Einsegnungshallen. Ebenso wird von Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Ehesanierungen und Herz-Jesu-Thronerhebungen berichtet. Zwei Familien kamen von Sekten wieder zurück in die Kirche.
Senatus Chicago: Einen Kontakt gab es bei einer Homo-Parade. Ein Jugend- und ein Erwachsenenpräsidium konnten aufgestellt werden. In der Spanischsprachigen Curia muss ein Jugendpräsidium geteilt werden, weil so viele Jugendliche an der Evangelisation teilnehmen wollen.
KANADA
Senatus Montreal: der Besuch von Legionären aus Toronto erfolgt im September. Kinder- und Erwachsenentaufen konnten erreicht und hl. Kommunionen zu Kranken gebracht werden. Erwachsenen wird Katechismusunterricht gegeben.
Senatus Ontario: Ausbreitung erfolgt mit etwas Erfolg. Kinder werden auf die erste hl. Kommunion vorbereitet und Studenten wird der Rosenkranz erklärt. Ebenso erfolgen Heim- und Spitalsbesuche.
Regia Toronto: Die angeschlossenen Präsidien machen Straßenapostolat und Hausbesuche. Am Workshop „Andauerndes Lernen” nahmen 75 Personen teil. Einige angeschlossene Räte führten Ausbreitung durch und warben neue Mitglieder. Im Comitium Toronto konnten drei neue koreanische Präsidien aufgestellt werden. In der Curia St. John, Brunswick wird die Vollkommene Hingabe studiert. Im Comitium Scarborough konnten 18 neue Mitglieder gewonnen werden. Ebenso erfolgen Besuche in einem Gefängnis. Das Comitium Mississauga hat zwei Patrizierrunden. In der Peterborough Curia wird der Rosenkranz in vier Schulen vorgebetet.
Comitium Edmonton: Bei einer Familienkonferenz konnte ein Legionsstand aufgestellt werden. Bemühungen werden unternommen, um in einem Gefängnis ein Präsidium zu errichten.
Comitium Vancouver: In einem Spital konnte mit einem Jugendpräsidium mit acht Mitgliedern begonnen werden. Arbeit erfolgt bei Leuten, die unterwegs sind und bei Seeleuten. In einem herunter gekommenen Viertel konnten zwei Frauen von der Straße weggeholt werden, sodass sie ihr bisheriges Leben aufgaben. Ebenso wurde von zahlreichen Leuten berichtet, die den Sakramentenempfang wieder aufnahmen. Glaubenslehre kann in der spanischen Gemeinde erteilt werden. Monatlich wird ein Video vorgeführt und Reversionen werden gemeldet.
WESTINDIEN (Karibische Inseln)
Regia Trinidad: 77 Legionäre nahmen an Exerzitien teil. In Heimen wird der Rosenkranz vorgebetet und denen erklärt, die ihn noch nicht kennen. Religiöse Unterweisungen können in staatlichen Schulen gegeben werden.
Senatus Santiago de los Caballeros: Zur Seligsprechung des Dieners Gottes F. Duff und der Ew. Dienerin Gottes Edel Quinn wurden Messen gefeiert. Zwei Personen wurden vor ihrem Tod mit der Kirche ausgesöhnt. Besuche in Heimen, Spitälern und Gefängnissen werden gemacht. Ehen wurden saniert und die hl. Kommunion wird zu den Kranken gebracht.
Senatus Haiti: Die Arbeiten umfassen Besuche in Heimen, Spitälern und Gefängnissen. Katechismusunterricht wird erteilt. Bei ihren Krankenbesuchen werden die Priester begleitet. Sechstägige Exerzitien und ein Kongress wurden abgehalten.
Afrika
Kenia
Ein Bischof und zwölf Priester nahmen am ersten Treffen eines neuen Comitiums der Regia Kisumu teil. Die Jugendcuria Nairobi hat acht Präsidien und berichtet von vier lauen Personen, die nun wieder ihren Glauben leben. Alle Berichte zeigen auf, dass durch die Hausbesuche viele Menschen wieder zu den Sakramenten gehen, Ehen saniert werden können und zahlreiche für eine Katechese gewonnen werden können. Es läuft ein Ausbreitungsprogramm des Senatus, das jeder Pfarre der Diözese Meru gilt. Die Übersetzung des Edel-Quinn-Buches auf Kikuyu ist abgeschlossen, die Legionäre wünschen weitere in andere Sprachen. Eine große Menschenmenge versammelte sich zur jährlichen Messe am Grab von Edel Quinn. Legionäre aus Uganda, Tansania und allen Teilen Kenias nahmen daran teil.
UGANDA
Senatus von Uganda: Bei einer sehr bunten Aciesfeier der Schulcurien waren 644 gekommen, während 1.000 Mitglieder an einer Acies der Mitglieder der Dritten Orden teilnahmen. Sechs Präsidien starteten in den Hochschulen und Priesterseminaren. In 2 Berichten stellten die Seminaristen ihre externen Arbeiten vor: Krankenbesuche und Hilfe als Tribunen in den Schulpräsidien. Das Studium des Handbuchs im Einklang mit “Zurück zu den Wurzeln” wird gefördert, wie auch die Verbreitung der wahren Marienverehrung.
NIGERIA
Senatus Enugu: Zwei Regiae berichteten von vielen, die für die Sakramente vorbereitet wurden, beide berichteten von je einer Moslem Familie, die zur Kirche gefunden hatte. In zwei Gebieten wurden einige Straßenmädchen in ihre Familien zurückgeführt, Familienstreitigkeiten ausgesöhnt und Ehen kirchlich gesegnet. 107 Erwachsenen- und 108 Jugendpräsidien wurden gegründet.
SENATUS IBADAN: Ein Comitium berichtete, dass 207 Ehen legalisiert wurden, 104 Fernstehende kehrten zur Kirche zurück, während eine Curia von 3 Bekehrungen berichtete, einschließlich der eines Muslims.
REGIA ONITSHA hielt einen Trainingstag für 1.030 Amtsträger von Präsidien, Curien und Comitien ab. Das Thema lautete: “Führung der Legion Mariens in dieser gegenwärtigen Welt”. 80 Legionäre nahmen an einem 8-tägigen Projekt in 10 Dörfern teil.
REGIA JOS: Die meisten Präsidien werben mindestens 10 neue Mitglieder pro Jahr und Junglegionäre treten mit 18 Jahren in die Erwachsenenpräsidien ein. Eine Curia in einem Priesterseminar hatte 15 Mitglieder zu Priestern und Diakonen geweiht und ein neues Präsidium wurde gegründet.
REGIA IKOT EKPENE: Ein Comitium führte eine Woche lang ein Ausbreitungsprojekt mit 26 Legionären durch, indem 9 Stationen einer Pfarrei besucht wurden, wobei eine Wiederbelebung der schwachen Präsidien bewirkt und ein neues Präsidium begonnen werden konnte..
REGIA LAGOS: Fünf Curien wurden gegründet, 8 Ehen legalisiert und 22 Mitglieder einer Curia machten die Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria, und ein Comitium hatte 4 Konversionen, darunter ein Muslim.
REGIA ABUJA: In einer Jugendcuria stieg die Mitgliederzahl von 90 auf 190 in einem Jahr und 5 Erwachsenen- und 2 Jugendpräsidien wurden gegründet. In den letzten 3 Jahren hat ein Comitium seine Mitgliederzahl von 1834 auf 2650 erhöht. Ein Präsidium berichtete von 7 Konversionen, einschließlich der eines Moslems, jetzt ist er ein Legionär. Die Regia hatte einen erfolgreichen Geistlichen-Leiter-Tag. Auch ein Bischof nahm daran teil.
REGIA KADUNA: In den Protokollen von April und Mai kamen die Acies, die Seligsprechungsprozesse, die Patrizier und ein Kongress zur Sprache. Es wurde ein Treffen der drei Regiae im Norden Nigerias organisiert, bei dem auch die Drucklegung des Handbuches in der Hausasprache und in Englisch und auch andere Themen von gemeinsamem Interesse besprochen wurden.
TANSANIA
COMITIUM HAI MOSHI: Die Berichte umfassen Haus- und Krankenhausbesuche mit vielen Sakramentenrückkehren und kirchlichen Eheschließungen. Moslems wird der katholische Glaube gelehrt und 5 der 18 Drogenabhängigen gaben durch den Kontakt mit den Legionären ihre Gewohnheit auf. Das Dar-Es-Salaam Comitium besuchte kürzlich die 5 Diözesen, die unter seiner Verantwortung stehen, um die Zusammensetzung der Räte zu bestätigen. Die Ausbreitung ist im Gange. Die jährliche Hl. Messe zu Ehren der Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn wurde am 12. Mai gefeiert und war gut besucht. Jedes Präsidium wurde gebeten, eine Messe und eine Novene im Mai halten.
COMITIUM KAMAHA: Nach langem Schweigen erhielt das Concilium einen Bericht über die Acies vom 16. Mai. 127 Legionäre nahmen an der Feier, die auch mit einer hl. Messe begangen wurde, teil. Am Vortag fand zur Vorbereitung ein Einkehrtag statt.
COMITIUM MTWARA: Die Arbeiten der Legionäre sind Krankenbesuche. Es wird mit den Kranken gebetet und die Legionäre erweisen ihnen Hilfsdienste. Sie geben Katechismusunterricht, bereiten Paare auf die kirchliche Hochzeit vor und organisieren den Kreuzweg. Ehen werden kirchlich geschlossen, Fernstehende kehren zur Kirche zurück, einschließlich einiger Muslime. Ein Präsidium wurde neu gegründet.
SAMBIA
REGIA LUSAKA: Die Legionäre besuchen die Kranken, die Fernstehenden und es gibt gute Berichte über Rückkehren und Ehe-Legalisierungen. Einkehrtage und Wallfahrten wurden gehalten und gut besucht. In zwei Diözesen ist die Ausbreitung geplant. Weitere Informationen über die wahre Marienverehrung wurden angefordert.
GAMBIA
Die Curia Banjul hat 8 Präsidien. Analphabetismus ist ein ernstes Problem auch unter vielen Amtsträgern der Präsidien.
MALAWI
REGIA BLANTYRE: Für den geplanten Start des Senatus in Blantyre am 12. Juni wurden die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Die Umstrukturierung betrifft auch die Gründung von 4 Regiae. Die Mitgliedschaft ist angestiegen, aber in einigen Bereichen ist die Teilnahme ein Problem. Die Errichtung von Jugendpräsidien wird gefördert.
EUROPA
MALTA
REGIA MALTA: Die Arbeiten umfassen die Verteilung einer Broschüre mit den Messzeiten in allen größeren Hotels, ein Apostolat in der italienischen Gemeinde und Besuche in einem Flüchtlingsheim, auch in einer Jugendstrafanstalt. 47 Hilfslegionäre besuchten einen Einkehrtag. Zwei Radiosendungen über die Legion werden wöchentlich ausgestrahlt. Gute Kontakte gibt es mit den Muslimen und den fernstehenden Katholiken. Eine Curia berichtete vom Katechismusunterricht und die Herz-Jesu-Weihe der Häuser. Vier Jugendcurien wurden zusammengelegt, um eine stärkere Jugendcuria zu bilden. Es gibt jetzt auf Malta 2 Jugendcurien und vier weitere auf der Insel Gozo.
COMITIUM GOZO: Sechzig Legionäre besuchten einen Kongress zum Thema “Wahre Hingabe an Maria”. Drei Curien berichteten über Hausbesuche und den Kontakt mit Touristen. Siebenundzwanzig junge Leute besuchten das „Abendmahl”, das von der Jugendlegion organisiert wurde.
GRIECHENLAND
ATHEN: Ein Präsidium bestehend aus 8 Mitgliedern besucht die Kranken und beteiligt sich an zwei ökumenischen Gruppen. RHODOS: ein Präsidium mit 8 Legionären, dessen Geistlicher Leiter der Generalvikar ist, hat auch Kontakt zur albanischen Gemeinde. THESSALONIKI: Ein Präsidium, bestehend aus 10 Mitgliedern, macht Haus-, Gefängnisbesuche und die Legionäre besuchen auch psychiatrische Anstalten.
ALBANIEN
Comitium Shkoder hat 31 Präsidien und ist in 3 Curien gegliedert. Zwei Mitglieder der Regia Malta besuchten im Mai das Comitium und man erörterte die Leitung der Legion durch die Räte, das Studium des Handbuchs, die wahre Marienverehrung und die Neuauflage des Handbuchs, der Tesserae und der Grundgebete. Albanische Legionäre besuchen Familien, lehren den Katechismus und beten mit den Muslimen.
PORTUGAL
SENATUS LISSABON: Fünf mittellose Familien wurden der Pfarre bekannt gemacht, sodass ihnen nun geholfen wurde. In Setubal wurde die Legion in 4 Pfarren gegründet. Legionäre aus Benfica organisierten Kurse für die Evangelisierung der Erwachsenen und einen Alpha-Kurs für nichtpraktizierende Katholiken.
AZOREN: Der Kontakt mit den Eltern von 76 Kindern, die durch Legionäre unterrichtet wurden, wird aufrecht erhalten. Sechsundzwanzig Teilnehmer kamen zur Priesterkonferenz, die von der Legion organisiert wurde. Der Bischof von Angra erklärte: “Wir sind dankbar, dass diese Organisation stattgefunden hat, die Geistlichen haben viel zu verdanken.” Faro hat nur 5 Präsidien. Die Regia von Coimbra plant in der Aveiro Diözese ein zweites Präsidium.
ZYPERN
Nach dem jüngsten Besuch des Papstes sind die Legionäre voll Begeisterung. Die 2 Präsidien in Nikosia und Limassol tun eine Menge Apostolat. Bei ihren Besuchen fördern sie den Rosenkranz.
ITALIEN
SENATUS ROM: Bischof Martinelli besuchten das erste Präsidium in der Diözese von Frascati. Die Peregrini aus Malta besuchten im Mai das Senatustreffen in Rom.
Die Regia Mailand hofft auf der Katholischen Universität ein Präsidium beginnen zu können. Die Regia unterstützt die Diözese in der Vorbereitung für einen Besuch des Papstes in Mailand im Jahr 2010. Die Comitium von Genua organisierte einen Kongress. Ein Filipino - Präsidium in Turin berichtet von Ehesanierungen unter ihren Landsleuten. Comitium Padua: Eine Gruppe von Kindern betet monatlich auf Radio Mariae den Rosenkranz vor. Präsidien in Lana, in Südtirol machen Straßenapostolat und während der Sommermonate führen sie einen Bücherwagen.
SPANIEN
SENATUS MADRID: Es gibt schon viele Pläne für die vielen jungen Legionäre, die in Madrid im Jahr 2011 zum Weltjugendtag mit dem Papst reisen werden. Die Senatus plant eine gemeinsame PPC mit dem Senatus Bilbao. Einige Legionäre machen Touristenapostolat mit den vielen Menschen, die ihre Kirchen besuchen. Pesca Joven ist der Begriff für die Jugendarbeit der Legionäre, die auf den Straßen geschieht.
Senatus Bilbao: Das Apostolat beinhaltet Hausbesuche, Besuche in Spitälern und Fürsorgeheimen, Bibelunterricht in den ländlichen Gebieten und Kontakt mit jungen Männern in einer Entzugsklinik. Das Comitium Logrono organisierte Wallfahrten nach Fatima und Lourdes. Legionäre bringen die hl. Kommunion zu Menschen, die nicht mehr ihr Haus verlassen können. Die Curia Basauri organisierte zwei Exerzitien für junge Menschen.
Senatus Barcelona: Es werden Kinder zur Erstkommunion und Firmung vorbereitet, beim Apostolat in Lourdes geholfen, Touristen werden kontaktiert, sowie die Familien von Gefängnisinsassen besucht.
Konferenz mit den Amtsträgern aus Österreich
19 Amtsträger vom Senatus Österreich und deren Geistlicher Leiter P. Florian Calice CO nahmen vom Mittwoch, 11. August bis Freitag, 13. August 2010 an der Amtsträgerkonferenz im Hauptquartier der Legion Mariens teil. Am Samstag besuchten sie die Marienbasilika von Knock in Co. Mayo und am Sonntag nahmen sie am Conciliumstreffen teil.
Das Thema der Konferenz war „Die Neuevangelisation: Die große Herausforderung im neuen Jahrtausend”. Zu diesem Thema wurden folgende Punkte besprochen:
Die Kirche ist mit der Heiligkeit seiner Mitglieder aufgebaut. Die Taufe, der mystische Leib Christi, die Eucharistie und die wahre Marienverehrung, sowie die Führung in der Legion wurden dazu besprochen.
Am 2. Konferenztag wurden über die Formung der Legionäre, die Ausbreitung der Legion in Österreich, die Leitung der Legion und die Finanzen und deren Überprüfung bearbeitet.
Am letzten Tag wurden die Arbeiten der Legion in Richtung Neuevangelisation und die Förderung der Seligsprechungskanditaten erarbeitet.
Beim Conciliumstreffen dankte P. Florian dem Concilium für die interessante und informative Konferenz und Elisabeth Ruepp, Senatuspräsidentin von Österreich erzählte, dass Österreich 9 Diözesen und eine Militärsdiözese hat. Die Legion ist in den 9 Diözesen vertreten. Dem Senatus sind 10 Comitien, 42 Curien mit insgesamt 339 Erwachsenen- und 23 Jugendpräsidien angeschlossen.
Tommy McCabe, Conciliumspräsident, dankte den österreichischen Legionären für ihr Kommen nach Dublin und lobte sie für ihr großes Wissen, ihren Geist und ihre Treue zur Legion und ihre wunderbare Mitwirkung in allen Besprechungen.
Anerkennung von Tom Smith, R.I.P.
Tom Smith, der am Donnerstag, den 22. Juli 2010 an einem Schlaganfall starb, wird von vielen vermisst, die ihn kannten. Er war in der Legion seit seinem 19. Lebensjahr und diente ihr 50 Jahre lang. Sein erstes Präsidium hat sich im Haus eines großartigen Legionärs, Barney Quinn, getroffen. Eine seiner ersten Legionsarbeiten war Straßenapostolat vor der Medical Mission, einem der letzten Proselytenzentren von Dublin. Seine nächste regelmäßige Arbeit war ein Bücherwagen bei der G.P.O.
Als die Curia Bethlehem in Dublin Mitte 1960 gegründet wurde, wurde er als 1. Präsident gewählt. Er begegnete Frank Duff, der ihn zur jährlichen Einkehrwoche in der Zisterzienserabtei Mount Melleray eingeladen hat. Seit 1968 waren sie auch regelmäßig miteinander auf Radtouren. Man könnte sagen, dass er seither ein Vertrauter von Frank war. Sein großes Interesse in Thomas von Aquin führte Frank dazu ihn als „Thomas der Kleine” zu bezeichnen. Als er zum Conciliumsamtsträger gewählt wurde, bekam er eine zusätzliche Verantwortung für die Incolae Mariens und versorgte das Team von P. Bradshaw mit Freiwilligen von England, Österreich, Irland und den USA in Island.
Vor nicht langer Zeit erstellte er eine Liste von den Ländern, in denen Incolae gearbeitet haben: England, Schottland, Frankreich, Spanien, Dänemark, Holland, Gibraltar, Island, Südafrika, Argentinien, Papua-Neuguinea. Er war sehr erfreut, dass von seiner Incolae-Liste 7 Studenten zum Priester geweiht wurden; davon arbeiten 2 noch immer in Island. Einer von ihnen wurde zum Generalsvikar bestellt.
Er war bis vor kurzem Korrespondent für den Senatus von Schottland und die Räte in Südafrika. Er legte sein Herz in jedes Vorhaben hinein. Eines, welches nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, war die Gründung eines Präsidiums im irischen Parlamentsgebäude, dem Leinsterhaus. Er wurde von den philippinischen Immigranten in der Curia Bethlehem sehr geschätzt. Sein letztes großes Werk war die Gründung eines Präsidiums für die Philippinen, die im südlichen Stadtteil leben oder arbeiten. Er war ein treuer Katholik, der seinen Glauben, seine Pfarre und die Legion liebte.
Möge er in Frieden ruhen.


