Conciliumsbericht Juli 2010
Allocutio
gehalten von P. Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des ConciliumsNur mit Maria kommt man den Seelen nahe
In diesem Jahr, in dem wir zu den Wurzeln zurückgegangen sind um einen Schritt zur Erneuerung der Legion weltweit zu setzen, gehen wir heute von den vier Punkten der „Regelmäßigen Unterweisung” zu Kapitel 39 des Handbuchs (Grundsätzliches zum Legionsapostolat) über, das mit dem Abschnitt „Nur mit Maria kommt man den Seelen näher” beginnt.
Dies ist eine der wichtigsten Aussagen des Handbuches. Es bringt ein Prinzip und eine Wahrheit zum Ausdruck, durch die das ganze innere und äußere Leben des Dieners Gottes Frank Duff geformt wurde. Es umfasst die Bedeutung und die Methoden der Evangelisation, die dem Geist der Legion Mariens entsprechen. Päpste der jüngeren Vergangenheit nannten Maria den „Stern der Evangelisation”. Sie erhellt die wahre Natur der Evangelisation und begleitet jede Form und Aktivität der Evangelisation und des Apostolates.
Die Begründung für dieses grundlegende Prinzip der Evangelisation ist ganz einfach. Gott selbst verbindet Maria von Ewigkeit an mit der Menschwerdung Gottes und stellte von Anfang an Maria dem Erlöser zur Seite. Im Handbuch steht: „denn Gott selbst hielt es für angebracht, es so zu ordnen, dass Jesus weder ohne Maria verheißen wird noch ohne sie kommt, sich ohne sie schenkt oder offenbart” Gott erwählte Maria als Instrument , um Jesus in die Welt zu bringen. Jesus wird geschichtlich durch die Macht des Heiligen Geistes und durch das ganz freiwillige Jawort Marias. Sie akzeptiert den Verzicht auf ihre mütterlichen Rechte über ihren Sohn, damit er am Kreuz für uns sterben kann. Gott nähert sich der Menschheit durch Christus und durch sein Erlösungswerk nur durch Maria. Papst Johannes Paul II hat es so schön gesagt: „ die Erlösung vollzieht sich unter dem Herzen Marias”. Das Handbuch verweist darauf, dass Gott überhaupt auf Maria und sogar auf Jesus verzichten hätte können. Aber Gott hat sich entschieden, seinen Sohn durch Maria in die Welt zu senden und sie in alles, was Jesus für uns durch seinen Tod und seine Auferstehung tut, einzuschließen. Es ist daher für die Legion unerlässlich, den Plänen und Methoden Gottes für die Evangelisation und die Rettung der Welt unbeirrbar zu folgen. Wir werden auf das Prinzip der Untrennbarkeit von Jesus und Maria bei der Rettung der Welt noch zurückkommen müssen.
Aber fragen wir uns: wie nähert sich Maria eigentlich den Seelen? Die Antwort darauf stellt einen Plan für das ganze Legionsapostolat oder für das, was wir heute immer öfter Evangelisation nennen, vor. Als allererstes wäre zu sagen, dass Maria ganz auf Jesus ausgerichtet ist. Ihre Aufgabe ist es, Jesus in die Welt und in den Mittelpunkt jedes menschlichen Lebens zu bringen. Die Einheit mit Maria - das Ziel aller Legionsarbeit - ist die Absicht der Evangelisation. Maria nähert sich den Seelen als Mutter. Mütter handeln nicht abstrakt sonder kümmern sich um jedes einzelne Kind und zwar in einem engen persönlichen Kontakt. Dies gilt besonders für Maria, der Mutter der Kirche und der ganzen Menschheit. Es ist auch die Natur einer guten Mutter, alles mit ihrem Herzen zu tun, und sie kann sich nichts anderes wünschen, als das Beste für ihr Kind, besonders für dessen ewiges Leben. Ganz wichtig ist es auch für eine Mutter, dass sie ihr Kind niemals und unter keinen wie immer gearteten Umständen aufgibt. Die Legion ist bestrebt Anteil an Marias Mütterlichkeit zu haben und will daher den Weg Marias zu den Seelen gehen. Es ist ein großartiges Ideal, das unser Gründer der Legion vorgibt und wir müssen für unsere Inspiration und Führung darauf immer wieder zurückkommen
Berichte
Südamerika
KOLUMBIEN
Senatus Bogota: 43 Personen gehen wieder zu den Sakramenten. In einigen Gebieten kann auf Grund Geldmangels keine Ausbreitung durchgeführt werden. Die Legionäre kümmern sich um Hausangestellte und besuchen Straßenmädchen in einem Hostel. In vielen Pfarren sind Berufungskomitees eingerichtet; ein Jugendpräsidium mit acht Mitgliedern konnte aufgestellt werden. Eine Familie konnte von den Zeugen Jehovas wieder zurückgeholt und zwei Selbstmorde konnten verhindert werden. Zwei Kolumbanerwerbungen brachten 44 neue Mitglieder und drei neue Präsidien sind im Entstehen. Hilda Firtels Buch über Alfie Lambe wird neu aufgelegt.
Senatus Medellin: Als Vorbereitung auf eine PPC studierten die Legionäre einen Monat lang den Katechismus. Die PPC wurde dann in der Karwoche mit guten Ergebnissen durchgeführt. Als Beispiele der Legionsarbeiten werden angeführt: Betreuung von Kranken, damit sich die Angehörigen erholen können, therapeutische Behandlung von Drogenabhängigen und Einschulung von Kindern zur Errichtung von Maialtären. Eine Frau, die früher bei einer Sekte mitgemacht hatte, ist nun Legionär.
ECUADOR
Senatus Quito: Von der Regia Cuenca werden vier Gefängnisse besucht. Für junge Menschen wurden Exerzitien abgehalten. Behinderten Kindern wird bei den Hausübungen geholfen, gefährdete Kinder werden besucht, drei Explorationes wurden durchgeführt und 80 Legionäre nahmen an dreitägigen Exerzitien teil. Auf Anforderung von Pfarrern konnten vier Ausbreitungen durchgeführt werden.
URUGUAY
Senatus Montevideo: Ein Präsidium hielt einen Pfarr-Versöhnungsgottesdienst. In Salto konnte das Treffen zufolge außerordentlicher Hitze nicht stattfinden. Auf den Einwand, dass Kirchenreinigung keine echte Legionsarbeit sei, gab der zuständige Priester zu verstehen, dass er dafür niemand anderen zur Verfügung habe. Einige Legionäre bereiten sich auf seelsorgliche Laiendienste in der Diözese vor.
VENEZUELA
Senatus Caracas: Eine Aktion mit einer Million Rosenkränzen wurde an den Schulen durchgeführt und 1.800 Personen konnten über das Internet kontaktiert werden. Nach sechs Monate langen Besuchen durch Legionäre konvertierte eine Prostituierte in Chacao. Gespräche mit Studenten brachten neun von ihnen zur Praktizierung ihres Glaubens zurück. Zwölf Junglegionäre bildeten eine Tanz-, Musik- und Theatergruppe.
CHILE
Senatus Santiago: Hervorragende Arbeiten, wie das Apostolat bei der vergessenen Rasse der Mapuche-Indianer, werden gemeldet. Besuche in den Wohnungen von jungen Drogenabhängigen werden gemacht, um sowohl Eltern wie den Drogensüchtigen selbst zu helfen. Ein Priester in einer Pfarre flehte die Ausbreiter, die auf Schwierigkeiten gestoßen waren, an, die Columbanerwerbung am Wochenende nicht fallen zu lassen. Die vom Kardinal angeordnete landesweite Generalmission gibt den bei Tür-zu- Türbesuchen erfahrenen Legionären ein weites Betätigungsfeld.
BOLIVIEN
Senatus La Paz: Der Vizepräsident des Senatus ist noch ein recht junger Legionär. Er stellt gute Kontakte zu den vielen neu entstehenden Jugendpräsidien her. Der Geistliche Leiter des Senatus ist einer der Weihbischöfe und bereist laufend das ganze Land. Die meisten Präsidien machen zumindest eine Exploratio pro Jahr.
PERU
Senatus Lima: Im Berichtszeitraum berichteten 3 Comitien, 5 Curien und 2 Präsidien. Alle Berichte zeigen auf, dass Ausbreitung Priorität besitzt. Jeder berichtende Rat hat mindestens zwei Präsidien aufgestellt und in Callao, am Stadtrand von Lima, konnten acht Jugendpräsidien errichtet werden. Gespräche über die vollkommene Hingabe an Maria werden organisiert. Eine Anzahl junger Personen konnte von satanischen Gruppen befreit werden; sie erhalten nun Unterricht, um in die Kirche aufgenommen zu werden. Beim Straßenapostolat wird die wunderbare Medaille mit einer Erklärung angeboten.
KUBA
Comitium Havanna: Im Namen des Conciliums werden Legionäre des Senatus von Merida/Mexiko im September nach Havanna reisen.
PARAGUAY
Senatus Asuncion: Der Senatus organisierte einen Tag zum Studium des Schreibens der südamerikanischen Bischöfe über Aparecida (einem großen Wallfahrtsort). Exploratio Dominicalis-Projekte werden ordnungsgemäß durchgeführt, wobei bei einem auch Junglegionäre mitwirken. Im Zuge einer Jugendkonferenz wurden auch Junglegionäre zur Darstellung einer lebenden Krippe in der Weihnachtszeit herangezogen. Ein Präsidium organisierte für einen lokalen Polizeiposten vor der hl. Messe eine Andacht zur hl. Rosa von Lima, der Patronin der Polizei.
Asien
PAPUA NEUGUINEA
Regia Madang: Die eingelangten Berichte beinhalten Arbeiten zur Hilfe von Müttern bei der natürlichen Geburtenregelung, Bekehrungsarbeiten, die immer auf der Agenda stehen, und die Betreuung von Familien, die erst vor kurzem in die Kirche aufgenommen wurden. Besonderes Augenmerk wird auf die Herz-Jesu-Thronerhebung in den Familien gelegt.
Regia Rabaul: In den Berichten stechen die Sanierung von Beziehungen sowie die Vorbereitung von Kindern auf die Taufe hervor.
NEUSEELAND:
Senatus Auckland zeigt sich recht aktiv bei der Ausbreitung und der Werbung. In Schulen und Pfarren laufen Programme über die Sakramente. Im Maori-College wurden 17 Studenten im Alter von 14 - 17 in die Kirche aufgenommen. Eine Frau empfing im Alter von 103 Jahren die heilige Erstkommunion. Das koreanische Comitium umfasst 36 Erwachsenen- und 2 Jugendpräsidien. Die Betreuung von vor kurzem Getauften, der Transport zur hl. Messe und Besuche zu Fernstehenden werden berichtet. Die Jugendcuria besteht aus sieben Präsidien mit 90 Mitgliedern. Neben Tätigkeiten in der Kirche besuchen die Legionäre Altenheime und helfen den Kranken zur hl. Messe zu kommen, geben Katechismusunterricht und tragen die Wandermuttergottes weiter. Auf Amerikanisch Samoa - 3.200 km nordostwärts von Auckland und zu den USA gehörig - wurde nach einem Erdbeben ein Monat lang eine nächtliche Wallfahrt gemacht, bei der eine Wandermuttergottes von Haus zu Haus getragen wurde.
AUSTRALIEN
Senatus Melbourne: Weitgehend wird die Ausbreitung gefördert. Die Jugend ist in einigen Räten ziemlich stark vertreten. Die Mitglieder helfen bei der Kinderliturgie und besuchen Klassen der Erstkommunionkinder. In West Melbourne wird die Wandermuttergottes in die Wohnungen von italienischen Familien gebracht. Ein Pfarrer berichtet, dass eine heilige Stunde am Samstag, verbunden mit Beichtmöglichkeit, zu einem deutlichen Anstieg an Beichtenden geführt hat. Dem Senatus angeschlossen sind 10 Comitien und 3 Curien auf Pazifikinseln. Im westlichen Teil der Hauptinsel der Fidschiinseln konnte ein neues Präsidium errichtet werden.
Senatus Sydney: Berichtet haben 6 Curien mit 35 Präsidien und 300 Mitgliedern. Die Arbeiten beinhalten Katechismusunterricht in staatlichen Schulen, das Betreiben von religiösen Verkaufsständen, das Vorbeten des Rosenkranzes bei Begräbnissen und Transport zur hl. Messe. Die bei Tür-zu-Tür-Besuchen angetroffenen Fernstehenden werden ermutigt, ihren Glauben wieder zu praktizieren. Seeleute werden besucht und eine Curia verteilte 1.000 Gebetskarten anlässlich des Jahres des Priesters. Die vietnamesische Curia besteht aus 12 Präsidien mit 135 Mitgliedern. In Seminaren konnte mit drei neuen Präsidien begonnen werden. Im Senatusbereich werden die Seligsprechungsprozesse gefördert.
PHILIPPINEN
SENATUS MINDANAO: Zwei Fälle von möglichen Wunderheilungen durch die Fürsprache von Frank Duff wurden gemeldet. Ein Mormone konvertierte und ein Konvertit aus der Baptistenkirche ist nun aktiver Legionär. Ein Präsidium im Büro des Bürgermeisters kümmert sich um die Mitarbeiter im Büro und hat hervorragende Ergebnisse.
SENATUS BICOLANDIA: Die Herz Jesu Thoronerhebung in den Familien ist eine ständige Arbeit in allen Räten. Einem Teenager wurde wieder zum Sakrament der Buße verholfen. Legionäre halfen in der Vorbereitung für die Messe und die heilige Kommunion für 1.646 Schüler in den Grund- und weiterführenden Schulen. Ein 8-jähriges Kind wurde mit der Erlaubnis des protestantischen Vaters getauft. Legionäre von Naga City besuchten Läden auf dem Markt und luden die Geschäftsleute ein, an den religiösen Aktivitäten teilzunehmen. Legionäre aus Masbata kamen zum Senatus angereist, dabei mussten sie über das Meer fahren, was große Anstrengung und Mut erforderte.
SENATUS CEBU: Drei Regiae, 6 Comitien, 21 Curien und 6 Praesidien berichteten von einer Mitgliederzahl von 12.113 Erwachsenen-, 9.037 Junglegionären und 2.400 Mitgliedern in der Probezeit. Die Seligsprechungsprozesse werden kräftig unterstützt, die Visitationen der Räte durchgeführt, und man bemüht sich ständig um Ausbreitungen und Exploratio Dominicalis Projekte. In einem städtischen Gefängnis wurden fünf Praesidien gegründet. Eine Patrizierrunde mit Gefangenen in einer Polizeistation führte zu einer lebhaften Diskussion. Die Mitglieder der 12 Jugendpräsidien ermuntern ihre eigenen Familien zur Sonntagsmesse, es wurde eine Kampagne für Hausbesuche begonnen, um die Verehrung des Rosenkranzes zu fördern. Dabei helfen die Legionäre bei ihren Besuchen im Haushalt und laden frühere Junglegionäre ein zu ihren Präsidien zurückzukehren.
SENATUS FÜR DIE NORDPHILIPPINEN: Vier Curien wurden in den Status eines Comitiums und das Comitium Lipa wurde zur Regia erhoben. Im Februar fand ein Seminar über das Apostolat der Legion statt. Comitium Lucena berichtete von der Konversion eines Paares, das fünf der Sakramente empfangen konnte. San Pablo Comitium berichtete von 25 Bekehrungen zur Kirche. Comitium Novaliches hat Pläne, die Legion in ihren 8 Pfarrgemeinden, die noch kein Präsidium haben, die Legion auszubreiten. Ihr Apostolat in einer Kampagne für geistliche Berufe hat schöne Früchte gebracht: 2 Legionäre wurden Priester, einer Diakon, 3 Seminaristen, 2 Ordensschwestern und 3 Postulantinnen. Mgr. Ditan eiferte die Legionäre an, ihr katechetisches Wissen während der Hausbesuche zu stärken. Ein Geistlicher Leiter sagte in seiner Predigt, dass die Legionäre ihn mit ihrem Eifer für ihre Arbeit für die Seelen und ihrem Engagement für das Apostolat beseelt hätten.
REGIA WESTERN VISAYAS: Es gibt 16 direkt angeschlossene Präsidien und 21 Räte. Drei Comitien und 6 Curien berichteten über ihre Arbeiten zu denen Hausbesuche mit Kranken- und Altenpflege, Religionsunterricht in öffentlichen Schulen und Leitung von Jugendpräsidien gehören. Fernstehende werden eingeladen wieder zur Praxis ihres Glaubens zurückzukehren und mehrere kranke Menschen und einige, die dem Tode nahe waren, wurden wieder versöhnt. Ehen wurden saniert und die Paare ohne Trauschein werden aufgefordert, das Sakrament der Ehe empfangen. Mehrere Exploratio Dominicalis Projekte wurden durchgeführt.
AFRIKA
GHANA/ LIBERIA
SENATUS GHANA: Die Legion in Ghana feiert ihren 70. Geburtstag. Nach Besuch des liberianischen Flüchtlingslagers in Budumburan wurde ein Präsidium eingerichtet und die liberianischen Legionäre nahmen an der Acies teil. Neue Präsidien wurden in den Gefängnissen gegründet und die Arbeit wird fortgesetzt. Auch eine Acies war im Gefängnis gehalten worden. Es gibt 40 interessierte Häftlinge in einem anderen Gefängnis. Die Senatus organisierte ein Seminar und lud Paare ein, die Ehe in der Kirche zu schließen. Die Ausbreitung ist im Gange und in verschiedenen Räten wurden mehrere neue Praesidien aufgestellt.
ANGOLA
SENATUS BENUAELA: Der pensionierte Bischof von Benguela, D. Oscar Braga, besuchte im Dezember 2009 den Senatus und hielt die Allocutio im Januar-Senatustreffen. Dabei bat er den Priestern die Wertschätzung zu zeigen und für sie zu beten. Er bat die Legionäre für den verstorbenen Pater. Henrique Verdijk, CSSp. zu beten, der die Legion in Angola gegründet hatte. Eine neuer Geistlicher Leiter wurde ernannt. Es gab eine große Teilnahme bei dem Treffen, einschließlich der Amtsträger von Huambo und der Lubango Regiae. Ein nationales Treffen für die Jugend ist für September geplant. Eine Jugendcuria wurde geteilt wodurch eine neue Jugendcuria mit sieben Präsidien entstand.
REGIA LUANDA: Für die Amtsträger der höheren Räte wurde ein Einkehrtag abgehalten. Ein neues Comitium wurde gegründet.
MOSAMBIK
REGIA MAPUTO: Am 5. Oktober 2009 feierte die Regia den 50. Jahrestag der Legion in Mosambik. Der Hauptzelebrant bei der Messe war D. Paulo Mandlate, emeritierter Bischof von Tele. Mehrere Geistliche Leiter konzelebrierten, 1.200 Legionäre haben teilgenommen. Zur Feier des Jubiläums schrieb die Regia dem Erzbischof von Maputo einen Brief mit einer kurzen Geschichte der Legion in Mosambik seit ihrer Gründung.
LESOTHO
Das Handbuch in der Landessprache ist bereit für den Druck. Arbeiten in den jüngsten Berichten sind die Sorge der Legionäre um eine Familie, die durch den Verkauf von Alkohol lebt; Legionäre kümmern sich um den Viehbestand der Kirche.
ZIMBABWE
Hwange Comitium: Manche Legionäre gehen 80 km zu Fuß bis zum Comitiumstreffen. Die Legionäre sind im Alter zwischen 18-40 Jahre. Die Jugendlegion ist sehr stark.
Südafrika
Comitium Marianhill: Legionäre laden die Katholiken und Nichtkatholiken zum Rosenkranzgebet im Mai und Oktober ein und verteilen die wunderbaren Medaillen. Außerdem helfen sie den Armen und kümmern sich um Waisen. Armen Kindern verhelfen sie zu Büchern.
Comitium Matatiele: Die Patrizierrunde konnte wieder begonnen werden. Zur 1. Runde kamen 40 Teilnehmer.
Senatus Johannesburg: 4 Räte und 20 Präsidien sind angeschlossen. Ihre Arbeiten beinhalten Hausbesuche bei Katholiken und Nichtkatholiken, Straßenapostolat und Apostolat bei Taxiständen. Ausbreitungen werden gemacht und 2 Präsidien konnten wieder belebt werden.
Senatus Cape Town: Der Senatus folgt ernstlich dem Jahresthema vom Concilium für 2010 „Zurück zu den Wurzeln” durch das Handbuchstudium. Eine Konferenz für die Amtsträger ist für den 1. August mit diesem Thema geplant. Am Einkehrtag wurde über das Legionsversprechen gesprochen.
Cape Verde/Guine Bissau
Regia Cape Verde: Alle Präsidien führen die Exploratio Dominicalis durch. Guine Bissau feiert sein 43-jähriges Bestehen und ist der Regia Cape Verde für seine Unterstützung dankbar.
Ägypten: Viele Legionäre und Bischöfe nahmen an den verschiedenen Aciesfeiern teil. Einige sudanesische Legionäre kamen auch. Legionäre wurden zu einer Konferenz, über die Synode vom Nahen Osten, nach Rom im Oktober 2010 eingeladen. Der Senatus plant eine Konferenz für Legionäre in 2011.
Besuch von den Amtsträgern aus Polen
Am Sonntag, den 18. Juli 2010 nahmen die Amtsträger der Räte von Lublin, Warschau und Praga am Conciliumstreffen teil. Von der Regia Lublin waren der Geistliche Leiter P. Josef Sarzynski, Präsident Linda Kozlowska, Schriftführer Maria Wojtanowicz und Kassenführer Zofie Grabowska vertreten. Vom Comitium Warschau kamen der nationale Geistliche Leiter von Polen P. Janusz Wegizecki, Präsident Maria Elzbieta Kowalxzyk, Vizepräsident Jolanta Widenka, Schriftführer Anna Karlowicz und Kassenführer Grazyna Stachera. Vom Comitium Praga kamen der Geistliche Leiter P. Thomas Nowaczek, Präsident Irena Cieslak, Vizepräsident Liliana Chmielewska, Schriftführer Ewa Mackiewicz und Kassenführer Jadwiga Malinowska.
Linda Kozlowska, Präsident von der Regia Lublin, berichtete dem Concilium von ca. 4500 aktiven Legionären in 27 Diözesen. Die Bischöfe von 5 weiteren Diözesen erteilten die Erlaubnis die Legion dort auszubreiten. Das Apostolat wird, wie im Handbuch beschrieben, durchgeführt. Es gab ein PPC Projekt in Tschechien. Der Rat bemüht sich um geistliche Vertiefung. In seiner Ansprache sagte P. Janusz, dass wir die Seelen der Menschen nicht ohne die Gottesmutter berühren können. Das Comitium Warschau hat 51 Präsidien mit insgesamt 438 Mitgliedern. Das Comitium Praga hat 42 Präsidien mit insgesamt 474 Mitgliedern. Am Vortag gab es ein Treffen mit einigen Conciliumsamtsträgern mit fruchtbaren Gesprächen über die Entwicklung der Legion in Polen. Der Schwerpunkt in der Ausbreitung wurde auf die Gebiete, in denen die Legion noch nicht besteht, gelegt.
Tommy McCabe, Präsident vom Concilium, dankte den Amtsträgern für ihr Kommen nach Irland und wünschte den Ratsmitgliedern viele Gnaden und viel Segen für ihren Einsatz in der Legion Mariens. Den Korrespondenten Enda Dunleavy und Joby Stephens wurde auch für ihren Dienst gedankt.
Peregrinatio Pro Christo
Für folgende Projekte wurden Legionäre, die sich gemeldet haben, zugeordnet:
Einige Projekte in England sind:
Ein Team von 14 Legionären in Waterloo, Liverpool vom 17.-24. Juli
Ein Team von 12 Legionären in Birmingham vom 24.-31. Juli
Ein Team von 10 Legionären in Wigan, Liverpool vom 31. Juli-7. August
Ein Team von 12 Legionären in Croydon vom 7.-14. August
Die Projekte können gut durchgeführt werden. Ein Pfarrer dankte dem Komitee für den großartigen Einsatz des Teams in seiner Pfarre.
Weitere Projekte nach Amsterdam, Holland nach Belfast, Nordirland; Birmingham, von England nach Holland und Berlin, Deutschland; von Schottland nach Finnland und Liverpool, von England nach Schweden sind geplant.
Bitte betet für erfolgreiche Projekte und um eine gute Reise unserer Legionäre.
DIE JÄHRLICHE KASSENPRÜFUNG
„Die Bücher des Kassenführers sollen jährlich überprüft werden. Es wird vorgeschlagen, für diese Pflicht zwei Mitglieder des Präsidiums bzw. des Rates zu ernennen, aber nicht den Kassenführer selbst.” (Hb 35.8)
Die Amtsträger eines Rates werden auf diese Forderung des Handbuches hingewiesen. Die Räte haben die Verpflichtung, darauf zu schauen, dass sie erfüllt wird. Die Curia muss gewährleisten, dass die jährliche Kassenprüfung in jedem ihrer Präsidien durchgeführt wird. Die höheren Räte sollen sicherstellen, dass sie in allen angeschlossenen Präsidien und Räten geschieht.
Es wird empfohlen, dass in den Jahresberichten der Präsidien an ihre Räte und bei den Visitationen der Präsidien durch ihre Curien die Kassenprüfung eigens erwähnt wird. Es ist wünschenswert, dass die Kassenprüfung jedes Jahr zur selben Zeit durchgeführt wird. Bei Präsidien dürfte es angebracht sein, sie bei der Vorbereitung des Jahresberichtes durchzuführen.
Es wird auch angeregt, dass die Kassenprüfung auch in den Protokollen von Präsidien und Räten und in den Berichten der Räte an ihre übergeordneten Räte erwähnt wird. Die Korrespondenten werden gebeten, die Aufmerksamkeit der Räte auf diese Vorschrift zu lenken und die Protokolle in dieser Hinsicht zu kontrollieren.
Es ist wichtig, dass die Kassenprüfung alle Einnahmen und Ausgaben, sowie alle Gelder auf Konten umfasst, und dass die Prüfer durch laufende Kontoauszüge und/oder den neuesten Bargeld-Stand die Bilanz überprüfen. Die Prüfung muss auch alle finanziellen Kassenbewegungen umfassen, die mit Arbeiten des Präsidiums zusammenhängen, zum Beispiel Verkauf von Zeitungen, Büchern und Zeitschriften, auch der Legionszeitschrift, der Handbücher und sonstiger Legionsliteratur, und Aufwendungen für Klubs, Patrizierrunden, sowie Transaktionen im Zusammenhang mit Eigentum des Präsidiums usw.
Es ist wünschenswert, dass der Prüfungsbericht bei einem Treffen des Präsidiums oder Rates vorgelegt wird. Es wäre für alle Räte bei ihrer Verantwortung gegenüber den angeschlossenen Präsidien und Räten hilfreich, wenn ihnen Kopien des Berichtes der Prüfer vorgelegt oder zugesandt würden.
Man kann sich unmöglich vorstellen, dass Unsere Liebe Frau bei ihrer Haushaltsführung verschwenderisch war. Deshalb ist es selbstverständlich, dass jede Legionsgruppe mit ihrem Eigentum und ihren Geldmitteln sorgfältig und sparsam umgehen muss.” (Hb 35,9)


