Conciliumsbericht März 2010
Allocutio
gehalten von Br. Liam O Cuiv, Geistlicher Leiter der Curia VenerandaDas Legionsapostolat der göttlichen Barmherzigkeit
Dieses Jahr werden die Christen des Westens, die den gregorianischen Kalender verwenden und die Christen des Ostens nach dem julianischen Kalender an selben Tag Ostern feiern. Am 2. April feiern wir den Karfreitag, an den auch der fünfte Todestag Papst Johannes Paul II. fällt.
Ich erinnere mich, als ich vor vielen Jahren als Student in Italien lebte, an Besuche von Kunstgalerien in verschiedenen Städten in Umbrien, wo ich in einem Museum viele Darstellungen der Kreuzigung gesehen habe. Diese waren aber anders als jene, mit denen ich aufgewachsen bin. In allen diesen Gemälden schien es, als ob Ströme von Blut aus den Wunden des Gekreuzigten Christus kamen, aus seinen Händen, seinen Füßen und seiner Seite. In manchen dieser Darstellungen wurde das Blut von Engeln in Kelchen aufgefangen. Ich freute mich darüber, dass diese Bilder unseren Glauben, dass Jesus sein Leben für uns ausgegossen hat, wiedergeben.
An jedem Karfreitag ist die Liturgie die Feier des Leidens Christi. Nach dem Anhören des Berichtes vom Hl. Johannes über das Leiden beten wir die großen Fürbitten in der Form und mit den Worten, die einer alten Tradition entsprechen. Sie sind Vorboten des Gebetes des Gläubigen in der heutigen Liturgie.
Die Liturgie sieht 10 Fürbitten vor. Wir beten für die Kirche, den Papst, die Bischöfe und Priester und Diakone und für die Laien in der Kirche, für die Katechumenen, für die Einheit der Christen, für die Juden, für die, die nicht an Christus glauben, die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für die Menschen in Not.
Wenn wir diese Fürbitten beten vereinigen wir uns in besonderer Weise mit dem Gebet Christi, der sein Blut für alle vergossen hat, damit alle Sünden vergeben werden. Auf diese Weise gedenkt die Kirche an ihren eigenen Ursprung und ihre Mission, allen Menschen die aus dem Leiden Christi fließenden Gnaden weiterzugeben.
Am Karfreitag beginnt auch eine Novene in Vorbereitung auf den Barmherzigkeitssonntag am Sonntag nach Ostern. In dieser immer populärer werdenden Frömmigkeit hat Jesus die Sr. Faustina beauftragt, ihm Seelen zuzuführen, jeden Tag eine andere Gruppe. Am ersten Tag die Sünder, dann Priester und Ordensleute, die Frommen, die Ungläubigen, unsere getrennten Brüder und Schwestern, die Demütigen, die die Barmherzigkeit verehren, die sich im Fegefeuer befinden und letztlich die Lauen.
In der Legion verehren wir Maria, als Mittlerin aller Gnaden, die alle ihre Kinder an der Barmherzigkeit ihres Sohen teilhaben lassen möchte. Wir wissen, dass das erste Präsidium der Legion den Namen „Maria, Mutter der Barmherzigkeit” hatte. Als Legionäre Mariens wollen wir Instrumente der Gnade sein, nicht nur an einem Tag, oder an neun Tagen, sondern wir haben versprochen es jeden Tag zu sein. Christus hat sein Blut für uns und die ganze Welt vergossen. Wir dürfen nicht zögern, die Legion als Weg zur Heiligkeit und zum Wachstum in Gottes barmherziger Liebe zu sehen und auch als den besten Weg für die Weitergabe der Barmherzigkeit Gottes.
Berichte
Afrika
Guinea: Große Freude herrschte beim Eintreffen der ersten Berichte seit 2003 vom Comitium Conakry. Es leitet 3 örtliche Curien sowie landesweit eine nicht genannte Anzahl von Curien. Die Arbeiten der berichtenden Curien beinhalten Spitals- und Gefangenenbesuche, Besuche sowohl von katholischen wie auch von moslemischen Familien und Katechismusunterricht. 16 Personen konnten dazu bewogen werden, wieder die Sakramente zu empfangen.
Kongo: Regia Brazzaville: Eine Curia hat die Häuser in 8 Straßen durchbesucht und hatte hierbei Kontakt mit 306 Katholiken, 162 Protestanten, 72 Mitgliedern der Heilsarmee, 80 Muslimen, 80 Ungläubigen und 40 Sektenangehörigen. Im Zuge dieser Aktion versprachen 5 Personen, hiefür in der katholischen Kirche zu beten, 3 meldeten sich zum Katechismusunterricht an und ein Paar wurde zu einer kirchlichen Trauung ermutigt. Während eines Jahres hatte ein Präsidium 4.350 Kontakte mit Menschen aller religiöser Richtungen und Ungläubigen. In der Jahresstatistik der Regia stieg die Anzahl der Kontakte von 80.000 im Jahre 2008 auf 170.000 im Jahre 2009.
Äquatorial-Guinea
Comitium Malabo: Es werden Ausbreitungsschritte gesetzt. Ein neues Präsidium konnte aufgestellt und ein bestehendes geteilt werden. Das Comitium hat jedes Präsidium mit zwei Handbüchern versorgt.
Kamerun, Tschad
Senatus Douala: berichtet vom Druck von 3.000 Handbüchern; 2.000 in Französisch und 1.000 in Englisch. Einige davon sind für den Tschad vorgesehen, für den der Senatus verantwortlich zeichnet.
Regia Yaounde: Der Rat wird das Comitium Buea besuchen. In den Berichten stechen sowohl Ausbreitungs- wie Bekehrungsarbeiten hervor. Die Curia Obili hat einen Kongress abgehalten und die Curia Mvog Ada hat eine Exploratio durchgeführt. Die Curia Obili hat auch ein Krippenspiel in einem Gefängnis organisiert.
In Kumba konnten ein neues Comitium und zwei neue Curien errichtet werden.
Das Comitium Bamenda konnte eine neue Curia in Bambui errichten. Letztere hat bereits einen Kongress organisiert. Andere Räte erwähnten neue Erwachsenen- und Jugendpräsidien sowie die Abhaltung von Exerzitien.
Die Regia Yaounde besteht aus 14 Comitien, 13 Curien (davon 3 mitbetreute) sowie 17 direkt angeschlossene Präsidien mit insgesamt 12.000 aktiven Mitgliedern in 3 Kirchenprovinzen.
Burkina Faso:
Das Comitium leitet 16 Curien in der Erzdiözese mit 120 Präsidien. Große Bemühungen werden zur Stärkung der Legion durch Werbung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unternommen, um den Anteil an Mitgliedern zu heben. Die lesen und schreiben können. Hausbesuche werden auch bei Moslems und Obdachlosen gemacht, ebenso in Geburtskliniken. Der nationale geistliche Leiter Abbé Narcisse Kiswendsida arbeitet nach seinem Besuch beim Concilium fest daran, der Legion in Ouaga und anderen Diözesen ein wahres Profil zu geben.
Elfenbeinküste:
Der neue Senatus von Abidgan bietet ein lebendiges Bild an vielfältigen Arbeiten. Das Comitium Bouaké berichtete von 122.128 Kontakten innerhalb eines Jahres (52.000 Katholiken und 70.000 Nicht-Katholiken). Unter anderem konnte einer Familie wieder zu einem anständigen Leben und zu einer regelmäßigen Glaubenspraxis verholfen werden. Der geistliche Leiter des Comitiums vertritt die Auffassung, dass das Legionsapostolat unersetzbar sei. Andere Comitien berichteten von wertvollen Arbeiten in den Außenbezirken Abobo-te und San Pedro. Das Präsidium Kizito „Unsere Frau von der heiligen Dreifaltigkeit” leistet apostolische Arbeit in Spitälern, Heimen, Restaurants, nicht erschlossenen Gebieten, bei Telefonkiosken, in Damenschneidereien, Friseursalons sowie auch auf Märkten.
Asien und Ozeanien
Philippinen
Senatus Nord-Philippinen:
Der durchschnittliche Besuch bei den Treffen der letzten 6 Monate schlug sich in folgenden Zahlen nieder: Jugendcurien: 91%, Regia Malolos 87%, Comitium Metro Manila 87%, Räte am Land 85% und direkt angeschlossene Präsidien 53%. Im August wurde ein Kongress abgehalten. Die jährliche Kassaprüfung wurde durchgeführt. Eine Anzahl von Comitien konnte im Berichtszeitraum geteilt werden.
• Im Comitium Vigan stellte ein Schulbezirksinspektor 5 neue Präsidien auf.
• Das Comitium Kalmana konnte 3 neue Curien errichten.
• Das Comitium Binangonan stellte 19 Jugendpräsidien in einem katholischen College auf.
• Das Comitium Antipolo erhielt beim Conciliumstreffen im August den Status einer Regia.
• Ein achtköpfiges Präsidium gab 47 Paaren Katechismusunterricht und brachte 200 Personen zu den Sakramenten.
Senatus Bicolandia:
Ein Kongress unter dem Thema „Glaube im Dienst an Gott und zur Eroberung der Welt” wurde organisiert. Nach intensivem Gebet zum Diener Gottes Frank Duff bildete das Instituts-Präsidium an der Bicol-Universität ein Erwachsenen- Präsidium, da die Mitglieder ihres Jugendpräsidiums erwachsen geworden sind.
Im Comitium Daet konnten in einer Pfarre 12 Erwachsenen- und 2 Jugendpräsidien gegründet werden. Besuche in Heimen und Spitälern wurden durchgeführt. Bei Besuchen in einem Gefängnis wird mit den Insassen der Rosenkranz gebetet. Bei Hausbesuchen können viele Menschen zurück zu den Sakramenten gebracht werden.
SENATUS MINDANAO:
Es wird von wunderbarer Bekehrungsarbeit berichtet, die mit großer Opferbereitschaft der Legionäre einhergeht. Zwei Heilungen auf die Fürsprache des Dieners Gottes Frank Duff wurden gemeldet. Das Concilium bat um die medizinischen Bestätigungen und Unterlagen dazu. Den Legionären an der Universität wird nahegelegt, dass sie auch nach Abschluss ihrer Studien in ihren Legionsräten vor Ort an der Mitgliedschaft festhalten. Die Patrizierbewegung nimmt zu und wird von den Priestern, die auch Geistliche Leiter sind, sehr unterstützt und gefördert.
SENATUS CEBU: Zusammen mit Kardinal Vidal haben sehr viele Legionäre das 75jährige Jubiläum der Gründung der Legion in der Erzdiözese Cebu gefeiert. Der Senatus lud alle Legionäre ein, in diesem Jahr der Priester besonders für die Priester zu beten. Die Präsidien und Räte werden regelmäßig visitiert. Zahlreiche Räte berichten von Exploratio Dominicalis Projekten.
REGIA TALIBON: Die Regia berichtete von der Ausbreitung in einem Gefängnis, wobei 5 neue Präsidien errichtet werden konnten. Die Legionäre mehrerer Präsidien laden die Fahrer von Fahrradtaxis, von Autotaxis, die Wachebeamten und Verkäufer zur Beichte und zur Heiligen Messe ein. In vielen Berichten liest man von Bekehrungen, von Patrizierrunden, Hilfslegionärstreffen, Ausbreitung und Werbung, wodurch es zu neuen Curien und Comitien kam.
REGIA WESTERN VISAYAS: Bei einem der letzten Regiatreffen gaben 5 Comitien und 13 Curien ihre Berichte. Mütter von Junglegionären konnten für die aktive Mitgliedschaft gewonnen werden. 2 Selbstmorde konnten verhindert werden. Regelmäßige Nachbesuche führten zu vielen Rückkehren zu den Sakramenten.
PAPUA NEUGUINEA
REGIA RABAL: Ein 7-Tage Adventist bekehrte sich, wurde katholisch und ist jetzt aktiver Legionär. Eine Curia hatte die Taufe von 12 Kindern arrangiert. Gefängnisbesuche finden regelmäßig statt.
REGIA MOUNT HAGAN: Die Regia ist höchst erfreut, nun den Staus einer Regia zu haben. Die Legionäre helfen Drogensüchtigen, die vor allem in der Jugendszene zu finden sind. Fünf Personen, die mit HIV infiziert sind, sind aktive Legionäre geworden. Straßenmädchen werden zu Hause besucht.
REGIA MADANG: Die Legionäre bieten Klassenunterricht für Lesen und Schreiben an und leiten Ehevorbereitungskurse. Hundert Personen konnten von der Spielsucht geheilt werden und Junglegionäre helfen beim Katechismusunterricht ihrer Kameraden.
NEUSEELAND
SENATUS AUCKLAND: Vergangenen September wurden alle Räte in Tonga visitiert. Es gibt 8 Präsidien direkt angeschlossen und die Jugenpräsidien haben zwischen 20 -30 Mitglieder. Berichtet wird von Hausbesuchen mit der Wandermuttergottes, auch sonst werden die Kranken und Bettlägerigen besucht. Die Übersetzung des Handbuches in die Tongasprache nähert sich der Vollendung.
Samoa wurde visitiert dabei konnten die Visitatoren mit Bischof Quinn sprechen, der selbst 50 Jahre lang Legionär war. Man bittet um das Gebet, damit die Curia Samoa wieder neu aktiviert werden kann. Die vier Präsidien der internationalen Curia bestehen aus Leuten von Samoa, Tonga, Philippinen, sowie aus englischsprachigen Legionären. Man bat um Handbücher, Vexilla, Statuen und Literatur.
WEST SAMOA: Comitium Apa hat eine Präsenz von 90%… Dem Comitium sind 4 Curien und eine Jugendcuria angeschlossen. In der Curia Saval gibt es Junglegionäre, die 5-7Jährigen das Rosenkranzgebet lehren und mit ihnen Bibel lesen. Erwachsene Legionäre unterrichten in der Sonntagsschule. Der Erzbischof von Samoa dankte den Legionären für ihre Arbeit in der Kirche.
AUSTRALIEN
SENATUS SYDNEY: Eine koreanische Curia mit 14 Präsidien brachte 34 Kontakte wieder zur Kirche zurück. Die Ausbreitung wird fortgesetzt, es gibt auch Kontakte zu Moslems und Buddhisten. Das Apostolat in Sydney schließt auch den Bücherwagen, Patrizierrunden und Religionsunterricht an staatlichen Schulen mit ein.
COMITIUM BRISBANE: Dieses Comitium ließ je 2000 Gebetsbildchen für Frank Duff, Edel Quinn und Alfie Lambe drucken. Es wurde auch eine Gedenkmesse für den Diener Gottes Alfie Lambe gefeiert. 3 Amtsträger reisten 2400 km um entlegene Präsidien besuchen zu können. Die koreanische Curia macht Hausbesuche und lehrt neuen Immigranten den Katechismus.
SENATUS MELBOURNE: Im Jahr 2009 wurden 14 neue Präsidien gegründet. 4 dieser Präsidien gehören zum Comitium Adelaide, eines davon ist ein Jugendpräsidium. Auf Wunsch eines Pfarrers besuchten Legionäre von Perth 3 Tage lang kleine, einzelne Bauernhöfe am Land um sie zur Pfarrmission einzuladen. Bischof Thimothy Costello war Hauptzelebrant bei der Jahresmesse zur Seligsprechung des Dieners Gottes Frank Duff, an der 400 Erwachsene und 50 Kinder teilnahmen. Die Vollkommene Hingabe wird gut verbreitet.
Erhebung der Regia Bangui zum Senatus in der Republik Zentralafrika
Der Regia Bangui sind derzeit 12 Präsidien, 5 Curien und 23 Comitien angeschlossen mit insgesamt 38.000 aktiven Legionären.
Im Juli 2009 gab das Concilium die Erlaubnis für die Vorbereitung der Erhebung eines Senatus in Bangui und mehrere Regiae in den Provinzen.
Eine offizielle Bestätigung für die Erhebung der Regia Bangui zum Status eines Senatus, um die Legion in der ganzen Republik Zentralafrika zu leiten, gab das Concilium beim Treffen am 21.März 2010.
Folgende vier Regiae sollen in den Provinzen sein:
• Regia Bangassou mit 2 angeschlossenen Comitien und insgesamt 4.439 aktiven Legionären
• Regia Berberati mit 4 angeschlossenen Comitien und insgesamt 2.627 aktiven Legionären
• Regia Kaga Bandoro mit 3 angeschlossenen Comitien und insgesamt 2.867 aktiven Legionären
• Regia Alindao mit insgesamt 2.276 aktiven Legionären
Von den vorgeschlagenen Regiae werden vor dem Concilium noch mehrere Details eingebracht werden, um die Erhebung vornehmen zu können.
Tommy McCabe gratulierte im Namen des Concilium dem neuen Senatus in Bangui herzlichst und sagte, dass dies ein großer Schritt vorwärts für die Legion in der Republik Zentralafrika sei.
Erhebung von zwei neuen Regiae im Gebiet des Senatus Rio de Janeiro, Brasilien
Der Senatus von Rio de Janeiro ist ein sehr großer Rat, der die Legion in der Erzdiözese von Rio de Janeiro und in den beiden benachbarten Erzdiözesen mit 12 Suffraganbistümern leitet, ebenso die Legion im Gebiet des Amazonas mit 3 Erzdiözesen und 27 Diözesen.
Im Conciliumstreffen im März schlug Tadhg McMahon, Conciliumskorrespondent für den Senatus von Rio de Janeiro, die Erhebung von zwei neuen Regiae in der Nähe der Erzdiözese Rio de Janeiro, vor.
Erster Vorschlag:
Die Erhebung des Comitiums Dei Genitrix in der Erzdiözese Niterol zum Status einer Regia, um die Legion in der Erzdiözese Niterol und im Suffraganbistum Nova Friburgo zu leiten.
Die anderen 11 Comitien in dieser Erzdiözese sowie die beiden Comitien im Suffraganbistum Nova Friburgo sollen dieser vorgeschlagenen Regia angeschlossen werden.
Die vorgeschlagene Regia mit 13 Comitien, 17 Curien und 8 Präsidien werden dem Senatus von Rio de Janeiro angeschlossen.
Zweiter Vorschlag:
Die Erhebung des Comitiums Regina Apostolorum in der Diözese Duque de Caxias zum Status einer Regia, um die Legion in dieser Diözese sowie in der Diözese Nova Iguaca und Itaguai zu leiten. Das andere Comitium in der Diözese Duque de Caxias, die 5 Comitien in der Diözese Nova Iguaca und die beiden Comitien in der Diözese Itaguai sollen der vorgeschlagenen Regia angeschlossen werden.
Die vorgeschlagene Regia mit 8 Comitien, 7 Erwachsenen- und einer Jugendcuria und 8 Präsidien werden dem Senatus von Rio de Janeiro angeschlossen.
Der Senatus Rio de Janeiro wird dann 4 Regiae, 28 Comitien, 2 Curien und 12 Präsidien leiten.
Diese Vorschläge wurden von den Mitgliedern des Conciliums sekundiert und bestätigt.
Tommy McCabe wünschte den beiden neuen Regiae, im Namen des Conciliums, Gnade und Segen.
Curia Northampton und Leicester
Im Conciliumstreffen im März wurde die Erlaubnis erteilt die Curia Northampton zum Status eines Comitiums zu erheben und die Curia Northampton Süd dieser anzuschließen.
Das Comitium wird die Legion in der Diözese Northampton, welche ein Suffraganbistum der Erzdiözese Westminster ist, leiten.
Es wird auch überlegt, dass der Senatus Birmingham für das neue Comitium und für die Curia Leicester, welche die Legion im Suffraganbistum der Diözese Nottingham leitet, verantwortlich ist. Die kirchliche Erlaubnis für die Erhebungen wird noch eingeholt.
Besuch der Korrespondenten in den Comitien Southwark und Brentwood, London
Die Korrespondenten Sile Ni Chochlain und Miriam Phelan besuchten die beiden Ratstreffen am 15. und 16. Februar 2010.
Sie wurden von beiden Räten herzlich willkommen geheißen. Nach dem Treffen ergab sich die Möglichkeit einer kurzen Besprechung mit den Amtsträgern.
Die Berichte waren in beiden Comitien sehr gut, ebenso die Anwesenheit der Amtsträger beim Comitiumstreffen. Aus dem Bericht des Jugendpräsidiums ging hervor, dass es 32 Mitglieder hat und dass die Junglegionäre sehr wertvolle Arbeit leisten.
Beide Räte bemühen sich um Ausbreitung. Die Korrespondenten dankten den Legionären für die gute Arbeit in den beiden Erzdiözesen.
Gedenkmesse für den Diener Gottes, Alphonsus Lambe
Am Samstag, den 27. Februar 2010 wurde eine heilige Messe für die Seligsprechung des Dieners Gottes, Alfie Lambe, Gesandter der Legion Mariens in Südamerika von 1953 bis 1959, in der Kirche Maria Immaculata, Zuflucht der Sünder, in Rathmines, Dublin, gefeiert. Der Hauptzelebrant und Prediger war P. Oliver Skelly P.P., Vizepostulator für die Seligsprechung. Es gab noch weitere 7 Konzelebranten. In seiner Ansprache sagte P. Skelly, dass Alfie 1953 den eucharistischen Kongress in Sydney, Australien besucht hatte. Bein der diesjährigen Gedenkmesse feierten 350 Menschen die Liturgie mit, auch der argentinische Botschafter von Irland war anwesend. Der Organist war John Hughes und die Solistin Joanna Campbell Griffin, deren Musik und Singen die Liturgie großartig bereicherten.
DIE HEILIGE EUCHARISTIE ALS MITTEL ZUR BEKEHRUNG
Häufig vergeudet man Zeit mit Argumenten, die - selbst wenn sie zutreffend sind - niemanden für die Kirche gewinnen. Das Ziel jeder Diskussion sollte sein, dass die Menschen außerhalb der Kirche einen Eindruck von dem Schatz innerhalb der Kirche erhaschen. Am wirksamsten geschieht das, wenn man die Lehre von der Eucharistie darlegt.
Selbst Menschen, die Jesus nur undeutlich kennen, die nur eine ganz unbestimmte Vorstellung von ihm haben, können nicht anders als ihn bewundern. Aufgrund menschlicher Beweisführung erkennen sie an: Er übte beispiellose Macht über die Natur aus, so dass ihm selbst die Elemente gehorchten; Tote kehrten ins Leben zurück; Krankheiten flohen auf seinen Befehl. Er wirkte all das unmittelbar aus eigener Macht, denn er war, obwohl Mensch, ebenso der ewige Gott selbst, der alles geschaffen hat, dessen Wort Macht ist.
Die Heilige Schrift berichtet, wie dieser Gottmensch - unter unzähligen anderen Wundern - das liebenswerte Wunder der Eucharistie vollbrachte. „Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib.” (Mt 26,26) Das ist ein machtvolles Wort, aber wie vielen war es eines mit sieben Siegeln? „Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?” (Joh 6,60) Der Einwand sogar aus den Reihen seiner eigenen Jünger findet zum unendlichen Schaden der Seelen durch die Jahrhunderte Widerhall: „Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?” (Joh 6,52) Diesen Jüngern ist der Unglaube fast eher zu verzeihen, denn sie hatten die wahre Natur dessen, der in ihrer Mitte stand, noch nicht begriffen. Was aber verdunkelt den Geist jener Menschen, welche die Gottheit und daher die Allmacht Christi anerkennen? Sie sollten doch sehen, wie irreführend - und daher undenkbar - es gewesen wäre, wenn dieser göttliche Mensch dem einfachen Volk feierlich erklärt hätte: „Das ist mein Leib”, aber gemeint hätte: „Das ist nicht mein Leib”. Diese Leute sollen sich die unbarmherzige Logik Pascals zu eigen machen: „Wie ich diese Dummheit verabscheue, nicht an die Eucharistie zu glauben. Wenn das Evangelium wahr ist, wenn Jesus Christus Gott ist, wo liegt dann die Schwierigkeit?”
Die Herausforderung eines so überwältigenden Gedankens, wie es die Eucharistie ist, kann nicht überhört werden. Wenn man denen, die nicht katholisch sind, immer wieder diese höchste Herrlichkeit der Kirche vor Augen führt, muss das ihren Geist zur Überlegung drängen, ob das nicht doch möglich ist; und viele werden sich sagen: „Wenn das wahr ist, wie furchtbar viel entgeht mir da jetzt!” Aus dem Schmerz dieses Gedankens erwächst der erste große Anstoß, die wahre Heimat zu finden.


