Conciliumsbericht Februar 2010
Allocutio
Februar 2010, gehalten von P.Bede McGregor, O.P. Geistlicher Leiter des Conciliums
Zurück zu den Wurzeln (Teil 4) - Nochmaliges Eingehen auf das wöchentliche Treffen
Im Zusammenhang mit unserem Vorhaben, uns auf die Wurzeln rückzubesinnen, und mit der ständigen Erneuerung der Legion, sollte ich noch einmal auf das Wochentreffen des Präsidiums zurückkommen. Bevor ich einige Überlegungen dazu anstelle, wäre es wert, folgende Stelle des Handbuchs noch einmal anzuführen:
„Dieses Wochentreffen ist das Herz der Legion, von dem das lebensspendende Blut in alle Adern strömt. Es ist das Kraftwerk, aus dem ihr Licht und ihre Energie kommt. Es ist die Schatzkammer, aus der für alle besonderen Bedürfnisse gesorgt wird. Es ist die große Gemeinschaftsübung, bei der jener Eine unsichtbar mitten unter ihnen ist, wie er verheißen hat. Hier wird der Arbeit ihre besondere Gnade verliehen, hier werden die Mitglieder mit dem Geist religiöser Disziplin durchdrungen, der zuerst sucht, was Gott gefällt und der persönlichen Heiligung dient. Deshalb sollen die Legionäre die Teilnahme am wöchentlichen Präsidiumstreffen als ihre erste und heiligste Pflicht der Legion gegenüber betrachten. Nichts anderes kann sie ersetzen, ohne das Treffen wäre die Arbeit wie ein Leib ohne Seele. Die Vernunft sagt uns, und die Erfahrung beweist es, dass die Vernachlässigung dieser wichtigsten Pflicht Hand in Hand geht mit fruchtloser Arbeit und sehr bald den Austritt aus den Reihen der Legion zur Folge hat”.Diese Worte sind von ganz wesentlicher Bedeutung für das Bestehen der Legion und für die Rückbesinnung auf die Wurzeln.
Das Handbuch beschäftigt sich umfangreich und detailliert mit der Ordnung des wöchentlichen Treffens. Alles, von der Beheizung, der Beleuchtung, der Sitzordnung, des Arbeitsblattes, wer wofür verantwortlich ist bis zu den besonderen Aufgaben der Amtsträger usw. hat seine Wichtigkeit. Aber in der regelmäßigen Unterweisung werden vier Punkte als für das Treffen zwingend herausgestellt.
Sie sind Pünktlichkeit, regelmäßige Teilnahme am Treffen und dann ein angemessener, gut hörbarer Arbeitsbericht über die geleistete Arbeit. Warum in aller Welt werden diese vier Punkte wichtiger als andere Dinge der Zusammenkunft gesehen? Sollte nicht das Gebet, besonders die Catena als erstes in der regelmäßigen Unterweisung genannt werden? Oder soll vielleicht auf die geistliche Lesung oder sogar - Gott bewahre - auf die Allocutio besonderer Wert gelegt werden? Aber für Frank Duff sind die Pünktlichkeit, die regelmäßige Teilnahme und der angemessene, gut hörbare Arbeitsbericht die wesentlichen Elemente des wöchentlichen Treffens.
Die Pünktlichkeit ist zunächst Gunstbezeigung und Respekt vor dem Treffen und den anderen Mitgliedern. Wie man so sagt, liegt die Gnade Gottes in der Gunstbezeigung. Aus der Sicht des Glaubens ist sie der Ausdruck der liebenswürdigen und respektvollen Haltung der Gottesmutter gegenüber, die das Treffen zusammenruft und führt. Aber schon aus rein irdischer Sicht hat Unpünktlichkeit einen schlechten Einfluss auf den Geist des Treffens. Natürlich ist Pünktlichkeit eine Eigenschaft und eine Askese, die den Legionär zuverlässiger und verantwortungsbewusster werden lässt. Sie stellt manchmal das Element der Selbstverleugnung in unserer Hingabe an Maria und ihre Legion dar. In diesen anscheinend kleinen Dingen zeigen wir unsere große Liebe für Marias Legion und für ihre Mitglieder.
Regelmäßige Teilnahme an den wöchentlichen Treffen ist Sprache des Herzens und der Treue. Wenn wir wirklich Maria und ihre Legion lieben, werden wir Treue und Ausdauer durch die Teilnahme an diesem Treffen mit Maria und ihren Anordnungen des Apostolates zeigen. Die Erfahrung zeigt, dass wenn die Pünktlichkeit und die regelmäßige Teilnahme in einem Präsidium fehlt, das Präsidium rasch nachlässt und alle sowohl in der Ordnung der Natur wie der Gnade leiden werden. Regelmäßige und nachhaltige Teilnahme am wöchentlichen Treffen ist unser spezielles Geschenk an Maria und an unsere Mitlegionäre.
Die Legion ist nicht nur eine Schule der Heiligkeit, sondern auch der Evangelisation. Und indem angemessene und gut hörbare Berichte über die apostolische Arbeit gegeben werden, bildet die Legion Apostel aus. In dem langen Kapitel des Handbuchs über den wöchentlichen Bericht findet sich ein interessanter kleiner Absatz, wie folgt: „Auf seine Art ist der Bericht für die Zusammenkunft genauso wichtig wie das Gebet. Gebet und Bericht ergänzen einander. Beide Elemente sind für das Präsidiumstreffen notwendig.” Diese Worte sind verblüffend, aber auch sehr wahr. Warum? ich denke, dass die Berichte die Apostel der Legion anregen und formen. Erstens wird ein Zeugnis über geleistetes Apostolat gegeben. Wir reden nicht über das Apostolat, wir tun es. Nichts kann tatsächliche Evangelisation ersetzen. Ohne es bleibt nur heiße Luft von leerem Gerede übrig. Dann beschreiben wir, was wir tatsächlich in unserer Legionsarbeit getan haben. Auf diese Weise lernen wir gegenseitig die besten Methoden, was man sagen kann und was nicht, wie man verschiedenen Situationen und Nöten begegnen kann. So ermutigen wir uns gegenseitig und sind besser auf das Aufgreifen auch schwieriger Fälle vorbereitet. Wir beurteilen gegenseitig die apostolische Arbeit in einer Atmosphäre der Freundschaft und gegenseitiger Unterstützung. Ich kann mir keinen besseren Vorgang für die Formung von Aposteln vorstellen. Aber die Berichte müssen so gut wie möglich sein und wären natürlich ohne Sinn, wenn man sie nicht gut hört. Ich kann nur sehr empfehlen, die ausführliche Stelle des Handbuchs über das Geben und Empfangen der Berichte über das geleistete wöchentliche Apostolat zu lesen.
Abschließend möchte ich sagen, dass die vier - im ersten Punkt der regelmäßigen Unterweisung - herausgestellten Punkte ein wirklicher Ausdruck der wahren Hingabe an Maria sind, die überhaupt der Grund ist, dass wir Legionäre sind. Wir sind Legionäre, weil wir Maria, die Mutter Gottes und unsere Mutter lieben wollen.
EUROPA
NIEDERLANDE
SENATUS AMSTERDAM: Ein Präsidium für die englischsprachige Gemeinde in Amsterdam organisiert eine Patrizierrunde, einen Bücherwagen und auf Wunsch eines Pfarrers werden auch Hausbesuche gemacht. Ein Wohnblockrosenkranz wurde aufgebaut und mithilfe der Wandermuttergottes werden Hausbesuche gemacht, bei denen man versucht Hilfslegionäre zu gewinnen. Dann wurde auch eine heilige Messe für Leute organisiert, die bereit waren betendes Mitglied zu werden. Ein Präsidium, bestehend aus gebürtigen Legionären aus Cape Verde betet zusammen mit Kindern aus Rotterdam vor.
BELGIEN
SENATUS ANTWERPEN: Es wurde ein neues Präsidium für Afrikaner, hauptsächlich aus Ruanda, gegründet. Die Legionäre in Antwerpen besuchen ihre Hilfslegionäre und helfen bei der Liturgie.
SENATUS BRÜSSEL: Ein Präsidium bekam durch das Gebet zum Diener Gottes Frank Duff 3 neue Mitglieder dazu. Im Jahr 2009 wurde gemeinsam mit irischen Legionären eine PPC nach Kockelberg durchgeführt, wobei mit vielen Ausländern gesprochen wurde.
SKANDINAVIEN
Das Präsidium in Tornberg, Norwegen macht Pfarrapostolat und hat in Drammon ein neues Präsidium gründen können. In Kopenhagen, Dänemark, feierte das Präsidium sein 30jähriges Jubiläum. In Stockholm wurde die chaldäische Gemeinde besucht. Einige Kinder bekommen Glaubensunterricht.
DEUTSCHLAND
SENATUS MÜNCHEN: Direkt angeschlossen sind 2 Comitien, 10 Curien, 13 Präsidien mit insgesamt 533 aktiven und 5620 betenden Mitgliedern. Die Gesamtzahl der Präsidien ist 80 und die Legion ist in 8 von 10 Diözesen vertreten. Es gibt einige Prätorianer und Adjutoren. Die Legionäre bemühen sich unentwegt um Kontakte zu Priestern, um sie für eine Gründung von Präsidien in ihrer Pfarre zu gewinnen. Die Legionäre besuchen Neuzugezogene, Kranke und trauernde Hinterbliebene und Familien mit Neugetauften. Es wird auch von Straßenapostolat berichtet. Die Arbeit mit dem Bücherwagen ist fruchtbar und die Legionäre bereiten Kinder auf die heilige Erstkommunion vor.
SENATUS FRANKFURT: Ausbreitungsbemühungen werden fortgesetzt, auch in der Indonesischen Gemeinde von Frankfurt Rödelheim. In Krefeld und Kaiserlautern gibt es ein neues Präsidium und in Neuss ein kroatisches Präsidium. Die koreanische Curia in Frankfurt hat ein neues Präsidium in Kronburg errichtet, damit gibt es nun 10 koreanische Präsidien in Frankfurt. Die koreanische Curia in Berlin besteht aus 5 Präsidien, einschließlich eines Studentenpräsidiums. Diese Curia in Berlin gibt Katechismusunterricht, es wurden auch 6 Erwachsene getauft. An einem internationalen Kinder - Rosenkranztreffen in Berlin nahmen 300 Kinder teil. Die Curia Darmstadt hat einen zweiwöchigen Rosenkranz-Kreuzzug im Jahr des Priesters organisiert. Regia Köln wächst und hat nun 2 Comitien, 5 Curien und 9 direkt angeschlossene Präsidien, mit insgesamt 290 Mitgliedern.
SCHWEIZ: Die Curia Zürich hat 9 Präsidien, eines davon in der Tamilensprache in Basel. Zu den Arbeiten zählen eine Patrizierrunde und Straßenapostolat. Die Curia Luzern hat 3 Präsidien und die Curia Olten 2. 2009 fand auch ein Amtsträgertag für alle deutschsprachigen Schweizer statt.
SIBIRIEN:
2 Legionäre von Frankfurt verbrachten im Oktober 2 Wochen in Bratsk, Atschinsk, Bogotol und hielten auch mit ihnen eine Herbstschule ab.
FRANKREICH
SENATUS STRASSBURG: Es gibt 24 Präsidien insgesamt, einschließlich der beiden Jugendpräsidien mit 123 aktiven und 436 betenden Mitgliedern. Die Legion besteht in 4 der 9 Diözesen. Die Legion veranstaltete einen Krankentag, bei dem auch die Krankensalbung gespendet wurde. Anschließend gab es ein gemeinsames Essen. Durch Besuche bei Fernstehenden fanden einige Personen wieder zur Kirche zurück.
REGIA AIR UND DAX: In der Curia Bordeaux werden vor allem Hilfsdienste gemacht.
REGIA PARIS: Die Vietnamesische Curia berichtet von Haus- und Spitalsbesuchen, von Wallfahrten und Hilfen aller Art im kath. Vietnamesenzentrum in Paris. Diese Curia warb 5 neue Mitglieder und hatte eine Erwachsenentaufe zu berichten. Es gibt ein neues Präsidium in einer Höheren Schule und hat 15 Mitglieder im Alter von 12 bis 14 Jahren. Die neuernannten Korrespondenten für Guadelupe und Martinique haben Kontakt zu ihren Räten aufgenommen. Das Comitium in Guadeloupe hat 850 Legionäre.
REGIA VALENCE: Die angeschlossene Curia Nizza hat 8 Präsidien, die sich über mehrere Diözesen - inklusive Monaco - erstrecken. Zu den Arbeiten der Legionäre zählen: Straßenapostolat, Katechismusunterricht, Besuche in Heimen und Überbringen der Krankenkommunion. In Paris fand im November 2009 ein Treffen mit Mgr. Bagnard statt, dem verantwortlichen Bischof für die Legion und anderen Laienbewegungen in Frankreich. An diesem Treffen nahmen mehr als 100 Legionäre, darunter auch viele junge Menschen aus den verschiedenen Gebieten Frankreichs teil.
ENGLAND
SENATUS BIRMINGHAM: 10 Präsidien, 4 Curien und eine Jugendcuria sind direkt angeschlossen. Man hielt einige Treffen mit Priestern ab und besuchte Kinder in Heimen um sie auf die Taufe vorzubereiten. Durch regelmäßige Hausbesuche konnten einige wieder zur Kirche und den Sakramenten geführt werden. 6 Kinder aus Familien in Wohnwagen wurden auf die heilige Erstkommunion vorbereitet. Im Dekanat Coventry wird eine ganztägige Anbetung an den ersten Samstagen für die Priester organisiert.
DIÖZESE WESTMINSTER: Die Präsidien in der London City Curia berichtet von Besuchen in Heimen und Krankenbesuchen und überbringt dabei die heilige Kommunion. Im Hyde Park Corner beten Legionäre öffentlich den Rosenkranz vor. Das Präsidium in Soho hat 6 Mitglieder, die Hausbesuche und vor allem Straßenapostolat machen. Ein Besinnungsnachmittag hatte die Vollkommene Hingabe zum Thema. Curia Hammersmith hat 8 Präsidien. Das Präsidium in Shepherd´s Bush hat 9 aktive und 50 betende Mitglieder, die 4x im Jahr besucht werden. Curia Middlesex hat berichtet, dass eines ihrer Präsidien mit 17 Mitgliedern die Organisation der jährlichen Krankenmesse und die Verehrung der Schmerzensmutter an den Karsamstag übernommen hat.
COMITIUM BRENTWOOD: In der Curia Brentwood Ost wurde ein neues Jugendpräsidium und ein Erwachsenenpräsidium in Chelmsford gegründet. An einem Infostand der Legion bei einer Pfarrmission konnten viele betende Mitglieder geworben werden. Eine Jugendgruppe wird monatlich gehalten. Die Werbung geschieht bei den Hausbesuchen, nach den Gottesdiensten und bei den Neugetauften in der Osterzeit. Viele berichten von Veranstaltungen für die Seligsprechungsprozesse und von Hausbesuchen, bei denen Mitglieder der verschiedenen Religionen und Atheisten angetroffen werden. Die Legionäre sprechen mit ihnen von ihrem Glauben an Gott und an die heilige Eucharistie. Die Legionäre besuchen die Kranken zu Hause und in den Heimen und bringen die Krankenkommunion.
DIÖZESE NORTHAMPTON: Beide Curien arbeiten gut, bei ihren Gefängnisbesuchen gibt es wertvolle Kontakte. Eine Frau und deren Tochter wurden von den Legionären 14 Jahre lang regelmäßig besucht, bevor sie sich für den Katholischen Glauben entschieden. Sie baten dann einen Legionär die Patenschaft zu übernehmen.
COMITIUM SOUTHWARK: Es gibt 3 Jugendpräsidien mit 56 Junglegionären und ein Intermediate-Präsidium mit 30 Legionären. Diese unterrichten den Katechismus, leiten die Ministrantenausbildung, organisieren eine monatliche Rosenkranzprozession und geben Jugendlichen Glaubensunterricht.
SENATUS LIVERPOOL: Erzbischof Patrick A. Kelly nahm am Senatustreffen im September teil. Es wurden neue Präsidien und ein Kinder-Rosenkranz-Club gegründet. Dadurch kam eine Mutter mit ihrem Kind zum Glaubensunterricht. Zusammen mit ungefähr 18 Männern wird im Wakefield Gefängnis der Rosenkranz gebetet.
SENATUS SCHOTTLAND: An der Universität in Dundee konnten 20 Interessierte gewonnen werden. Das Präsidium in Glasgow hat 19 Mitglieder und betreibt den „Wayside Club”. Die Legionäre kümmern sich um die geistigen und leiblichen Nöte der Teilnehmer. Nach einer Ausbreitung und PPC in Aberdeen konnte ein Präsidium mit 32 Interessenten und 16 Hilfslegionären begonnen werden.
WALES: Curia Swansea berichtet von einem „Drop in” Zentrum. Einige Pfarren wurden wegen einer Ausbreitung kontaktiert. Curia Wrexham hat ein neues Präsidium.
MEXIKO
Senatus Mexiko City:
Ein angeschlossenes Comitium in Puebla hat den Status einer Regia erhalten. Dieses herausragende Comitium war sehr aktiv und hat in letzter Zeit eine neue Curia und drei neue Präsidien aufgestellt. Durch die Legion wurden Exerzitien für Eltern und Paten von Firmkandidaten organisiert.
Senatus Merida:
Im Senatusbereich werden ausgiebig Hausbesuche gemacht und auch Straßenapostolat betrieben. Hiebei trifft man auf viele, die zu Sekten abgewandert sind. Mitunter gelingt es, sie zur katholischen Glaubenspraxis zurückzuführen. Legionäre begleiten Priester zur Messfeier ins Gefängnis. Sie machen auch selber Besuche und bereiten Gefangene auf die Sakramente vor. Das angeschlossene Comitium Campeche hat 21 Erwachsenencurien und eine Jugendcuria. Zwei neue Präsidien wurden aufgestellt. Die vollkommene Hingabe an die Gottesmutter wurde in einigen Berichten erwähnt. Die Legions-Seligsprechungsprozesse werden bei allen Arbeiten gefördert.
Regia Acapulco:
In einer Curia mit 11 Erwachsenen- und 4 Jugendpräsidien wird in einem Eingeborenenviertel Katechismusunterricht erteilt und sonntags die Wortgottesfeier geleitet. Der Dialog mit Sektenangehörigen hat sich als recht fruchtbar erwiesen: 21 sind zum katholischen Glauben zurückgekehrt. Einige Präsidien fördern den „Wahren Dienst an der Heimat” und ermutigen die Einwohner die Straßen zu säubern. In einem Gefängnis konnte ein drittes Präsidium aufgestellt werden.
Regia Leon:
Ein neues Präsidium in einem Gefängnis versieht Dienst in der Leihbibliothek. Ein Insasse wurde in die Kirche aufgenommen. Seine Familienangehörigen (Frau mit vier Kindern) nahmen Unterricht und empfingen die Sakramente. Die Legionäre im Gefängnis helfen anderen Insassen beim Lesen und Schreiben. Alle Legionäre bemühten sich, im Jahr des Priesters zum Gebet für sie und weitere Berufungen aufzurufen.
Regia Hermosillo:
In der Diözese Ciudad Obregan konnte eine neue Curia aufgestellt werden. Am Aschermittwoch bieten Legionäre Asche beim Straßenapostolat an. Eine Curia wurde angewiesen, der Bitte aus einem Frauengefängnis nachzukommen, dort Besuche zu machen und ein Präsidium aufzustellen. Insassen meinten, die Präsenz der Legion wäre ein Zeichen der Gnade Gottes ihnen gegenüber. Der Erzbischof hat die Legionäre gebeten, auch mit Familienangehörigen Kontakte aufzunehmen.
Regia Durango:
Der Präsident führt, begleitet von anderen Legionären, jeden Freitag Gespräche mit jungen Leuten, um sie zu ermutigen, eine Mitgliedschaft ins Auge zu fassen. Zu einer Jugendbibelrunde kommen 20 Kinder zwischen 4 und 10 Jahren. Das angeschlossene Comitium Mazathlan berichtete erstmals seit vielen Jahren von der Organisation der Lectio Divina, von Vorbereitungsgesprächen zum Empfang der Sakramente und vom Katechismusunterricht.
Regia Monterrey:
Es bestehen Pläne, die Nachbardiözese Linares aufzusuchen, wo bisher nur ein Präsidium bestand. Ein Präsidium konnte für ein anderes, das vor dem Aus stand, acht neue Mitglieder gewinnen.
MITTELAMERIKA
Senatus Honduras:
Ein neuer Kassenführer wurde gewählt. Das Land macht eine schwierige Periode durch, doch der Korrespondent hat dem Senatus unsere Gebete zugesichert.
Guatemala - Regia Camotan:
Im Auftrag des Conciliums besuchten anlässlich der 50-Jahrfeiern im Oktober 2009 zwei Legionäre des Senatus Merida/Mexiko die Regia. Zu den Feiern zählte eine hl.Messe, zelebriert von Bischof Msgr. Rosolini Bianchetti Boffelli und einer großen Anzahl von Priestern. Der Bischof sprach den Legionären seinen Dank für ihren Beitrag zum Apostolat der Kirche aus. Die zwei visitierenden Legionäre besuchten eine Reihe von Präsidien und trafen mit Amtsträgern von Camotan/Departement Jalapa und ganz Guatemala zusammen. Im angeschlossenen Comitium Jalapa gibt es 16 Curien.
Nicaragua - Regia Managua:
Um die Förderung der vollkommenen Hingabe an Maria ist die Regia bemüht. So wird, soweit es gestattet ist, in Heimen der Rosenkranz vorgebetet. Es wurden auch Gebetsgruppen mit Hilfslegionären gebildet. In drei Pfarren laufen Ausbreitungen.
Comitium Panama:
Aus Panama ist ein sehr umfangreicher Bericht eingetroffen. Die Legion ist in fünf von neun Diözesen vertreten. Viele Präsidien und Curien wirken in Gemeinden, in denen es keinen Priester gibt. So leiten die Legionäre Wortgottesfeiern und halten in diesen Gebieten den Glauben lebendig. Bei drei abgelegenen Diözesen, in denen es noch auszubreiten gilt, handelt es sich um Reservate und schwer erreichbare Dschungelgebiete mit unterschiedlichen Kulturen.
Senatus El Salvador:
Die Berichte zeigen auf, dass die Legionäre für jedermann da sind, so auch für Laue und solche die zu Sekten und anderen Religionen übergetreten sind. Eine Anzahl von ihnen ist zurückgekehrt und hat wieder die Sakramente empfangen. Bei einem Einkehrtag gingen 400 Personen zur Beichte.
Besuch beim Concilium von den Amtsträgern des Senatus Liverpool
Am Freitag, den 12. Februar, haben sich der Präsident, der Kassenführer und der Schriftführerassistent des Senatus Liverpool gemeinsam mit deren Korrespondenten und den Amtsträgern des Concilium getroffen. Dem Senatus sind 15 Präsidien, 8 Curien und 5 Comitien angeschlossen. Die Legion ist in 5 von 6 Suffragan Diözesen vertreten. Sie sind auch für Schweden, Cardiff und Wrexham verantwortlich.
Das wichtigste Ziel des Senatus war in den letzten beiden Jahren die Ausbreitung. Der Einsatz wurde auch erfolgreich belohnt in einigen Pfarren der Stadt Liverpool, sowie 2 neue Präsidien im nördlichen Lancaster. Es wurde ihnen zur Durchführung der Visitationen, sowie zu einem engen Kontakt mit den angeschlossenen Räten und dem Besuch bei jedem Bischof der 6 Diözesen geraten.
In Schweden gibt es nun 6 Präsidien, wovon ein Präsidium in der Lund Universität ist. Sie planen im kommenden Jahr einen Besuch in Schweden. In Wales ist ein neues Präsidium in der Cardiff Universität. Ebenso konnte ein neues Präsidium in Wrexham gegründet werden.
Den Legionären wurde für ihren großartigen Einsatz in der Legion gedankt und für ihren Besuch in Irland.
Besuch beim Concilium von den UK Organisatoren der Peregrinatio pro Christo und den Amtsträgern
Am Samstag, den 13. Februar, haben sich die UK Organisatoren der PPC und die Amtsträger vom Senatus Birmingham, Liverpool und Schottland mit den Mitgliedern des PPC Komitees und den Amtsträgern des Conciliums getroffen.
Ein Rückblick auf die Projekte von 2009 ergab eine Teilnahme von insgesamt 325 Legionären, die sich zur Verfügung gestellt haben. Im Hinblick auf längerfristiges Apostolat besuchten die Legionäre in Schottland Gebiete, wo die Legion noch nicht präsent ist. In der Umgebung von Liverpool sind regionale Konferenzen zum Stärken dieser Gebiete geplant. Der Senatus Birmingham hat ein jährliches Projekt nach Berlin und Amsterdam. Gespräche fanden über das Hauptziel der PPC, der Bekehrungsarbeit, statt. Es wurde angeregt, dass die Amtsträger von jedem Rat den Schwerpunkt auf eine Pfarre legen sollen, in der eine PPC statt gefunden hat. Weitere Ausbreitungen und das Einholen der Erlaubnis für die Gründung eines Präsidiums sollen mit dem Pfarrer dieser Pfarre besprochen werden. Wiederholungsbesuche sind ein wichtiger Bestandteil der PPC. Die Amtsträger von Birmingham haben eine Anregung vorgeschlagen: Mehrere Organisatoren werden benötigt, sodass eine persönliche Kontaktaufnahme zu den Priestern gewährleistet ist, wenn um die Erlaubnis der PPC angefragt wird.
Allen Teilnehmer dieser Besprechung wurde aufrichtig gedankt.
Gebet für die Einheit der Christen
Am Samstag, den 23. Jänner 2010, wurde in der Kirche der hl. Therese in der Clarendon Strasse in Dublin für die Einheit der Christen gebetet. Eine Anbetungsstunde wurde von P. Peter Sexton SJ, Chaplin T.C.D. Universität, geleitet. Anschließend wurde eine hl. Messe mit dem Hauptzelebranten und Prediger Monsignor James Cassin, Vorstandssekretär der bischöflichen Kommission für Bildung, gefeiert.
In seiner Einleitung sagte er: „Der Schwerpunkt dieses Jahres liegt in der Verbindung vom missionarischen Bemühen und dem Wunsch der Einheit der Christen. Der missionarische Einsatz der Kirche geht Hand in Hand mit dem ökumenischen Einsatz. Aufgrund unserer Taufe sind wir bereits ein Leib und wir sind aufgerufen in Gemeinschaft zu leben. Gott machte uns zu Brüdern und Schwestern in Christus. Wir sind zu diesem wichtigen Zeugnis aufgerufen. Wir erbitten den Segen Gottes für die Arbeit der Einheit der Christen. Wir bitten um Vergebung für unsere Schwächen, die uns voneinander trennen.”
Viele kamen zu dieser Feier und das Concilium dankte den Legionären der Curia „Aufnahme Mariens” in Dublin für das Organisieren dieser wunderschönen Feier.
Gedenkmesse für den Diener Gottes Alphonsus Lambe
Am Sonntag, den 24. Jänner 2010, wurde um 15 Uhr zum Gedenken des 51. Jahrestages vom Tod des Dieners Gottes Alfie Lambe eine Gedenkfeier in der Kirche „Aufnahme Mariens” in Kinnagad Co. Westmeath gehalten.
P. Emmanuel Abue aus dem nördlichen Nigeria, der derzeit in Maynooth studiert, war der Hauptzelebrant. P. Oliver Skelly PP, der Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses konzelebrierte. Neun Junglegionäre vom dortigen Präsidium beteten vor. Alle Anwesenden waren sehr beeindruckt von der Begeisterung von P. Emmanuel, der vom missionarischen Einsatz und dem Leben in Südamerika des jungen irischen Mannes, Alfie Lambe, sehr beeinflusst war. Danach waren alle zur Agape eingeladen und erfreut von der Förderung des Seligsprechungsprozesses in Argentinien zu hören, was ihnen Edel Garcia und Laura Emilia Rodriguez, frühere Ausbreitungsarbeiter des Concilium in Argentinien, in einer kurzen Ansprache mitteilten.
Bitte um Artikel für die Maria Legionis
In einer neuerlichen Ausgabe der Maria Legionis stand „Seit der Erstauflage durch Frank Duff in 1937 war das Magazin die Stimme der Legion Mariens, um den Geist durch Artikel über die Glaubenslehre, die Hingabe und das Praktizieren gemeinsam mit neuen Aktivitäten der Legion in der Welt lebendig zu erhalten.”
Damit die Zeitschrift auch weiterhin diesen Auftrag erfüllen kann, laden wir die Legionäre ein, Artikel einzuschicken (mit max. 800 Wörtern) über das Apostolat und die Mission der Legion Mariens. Kurzerzählungen bezogen auf Aktivitäten und Erfahrungen der Legion, das Schildern von interessantem Legionsapostolat, ebenso Kontakte und Feierlichkeiten werden berücksichtigt bei der Veröffentlichung der Maria Legionis. Gute Fotos würden bei der Gestaltung der Artikel hilfreich sein, welche man an folgende Adresse senden soll:
The Editor, Maria Legionis
De Montfort House
Morning Star Avenue
Brunswick Street
Dublin 7
Irland
Concilium@legion-of-mary.ie


