Die Winterschule des Senatus im Jahr der Priester

Andreas Seidl

Die Winterschule des Senatus gehört seit 20 Jahren zum fixen Jahresprogramm der Legion Mariens und fand diesmal von 3. - 6. Jänner 2010 im Stift Göttweig statt. Diese Veranstaltung bietet den Teilnehmern schon am Jahresanfang eine wunderbare Einstimmung auf ein weiteres Jahr des Lebens mit der Mutter Gottes und ihrer Legion. Es nahmen fünf Geistliche Leiter sowie 55 Legionäre daran teil.
Das Generalthema der Winterschule war diesmal: „Der Priester und die Legion Mariens”. Mit diesem Thema beschäftigten sich hauptsächlich die Vorträge und Betrachtungen der Priester an jedem Vormittag.

Pietà Krypta Stift Göttweig

Pietà Krypta Stift Göttweig

Thema einer Aussprache

Thema einer Aussprache

Gesprächsrunde

Gesprächsrunde

 

 

 

 

 

 

Pater Florian Calice CO führte die Legionäre in ein tieferes Verständnis für das Stundengebet ein, das in enger Verbindung mit der hl. Messe zu sehen ist. Es ist das offizielle Gebet der Kirche und Christus will, dass sein Volk mitbetet. Die Priester beten das Stundengebet im Namen der ganzen Kirche, der Braut Christi, aber es entspricht dem Wunsch der Kirche, dass auch Laien in das Beten des Breviers einstimmen. In der Aussprache zeigte sich, dass viele Legionäre das Stundengebet lieben und täglich beten. Während der Winterschule gehörte es neben der heiligen Messe und den Legionsgebeten zum täglichen Programm.
Gleich am ersten Abend besprachen wir eingehend das Thema „Ein Präsidium in Hochform” und führten uns vor Augen, dass für Jesus und Maria gerade die Kreuzigung auf Golgota die Stunden ihrer „Hochform” waren. Das war auch bei den Aposteln und den ersten Christen in ihrer Nachfolge so. Das Zeichen Christi - das Kreuz - wird also auch in Präsidien nicht fehlen, die sich gut entwickeln.

Die täglichen Präsidientreffen, die Patrizierrunden am zweiten und die Arbeitsgruppen am dritten Nachmittag halfen zu einem besseren Verständnis unseres Wirkens in Einheit mit Maria und der Kirche, unserer Vertiefung der Verbindung mit den Priestern, der Gründung neuer Präsidien, der Aufnahme neuer Mitglieder in die Legion Mariens und der Ernennung von Amtsträgern.
Damit die gute Laune nicht zu kurz kam, gab es auch diesmal wieder einen „bunten Abend” mit zahlreichen heiteren Beiträgen der Legionäre und Geistlichen Leiter.
Pietà, Krypta Stift Göttweig
Die Abende boten reichlich Gelegenheit zu Anbetung und Beichte.
An einem Nachmittag machten sich die Legionäre paarweise zu Hausbesuchen von Tür zu Tür in die umliegenden Gemeinden auf, manche hatten bis dahin noch keine Erfahrung damit. Bei ihren Gesprächen mit den Menschen erzählten sie vom Jahr der Priester und luden mit Gebetstexten des hl. Pfarrer von Ars und der hl. Therese von Lisieux zum Gebet für sie ein. Die Legionäre waren von der guten Aufnahme bei den Menschen angenehm überrascht und so verwandelte sich eine anfangs teilweise vorhandene Skepsis über den Nutzen solcher Hausbesuche in eine positive Einstellung dazu.
Wie einige Teilnehmer anmerkten, war während der gesamten Veranstaltung der Geist der Liebe, des Friedens und der Freude deutlich spürbar. So war aus den Beiträgen und Zeugnissen der Legionäre eine neue Aufbruchstimmung erkennbar. Offenbar entdecken Gläubige in ganz Österreich die Legion Mariens verstärkt als eine anziehende katholische Gemeinschaft, in der sie mitwirken möchten, und so fuhren die Teilnehmer nach diesen ereignisreichen und schönen Tagen im Stift Göttweig gestärkt und voll Zuversicht wieder heim. Manche von ihnen werden nächstes Jahr bestimmt wieder mit dabei sein.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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