Conciliumsbericht Dezember 2009

Allocutio

Dezember 2009, gehalten von P. Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des Conciliums

Zurück zu den Wurzeln (2)

Im letzten Monat haben wir das Legionsversprechen und die regelmäßige Unterweisung zu den grundlegenden und befähigenden Elementen des Geistes der Legion gerechnet. Wofür verpflichten wir uns eigentlich im Legionsversprechen? Es ist glasklar, dass wir uns gänzlich dem Heiligen Geist mit Maria, in Maria und durch Maria unterordnen. Der Heilige Geist ist der Inbegriff der Fruchtbarkeit in der Kirche und somit auch in der Legion, da er hervorragend fruchtbar in Maria geworden ist. Es gibt kein fruchtbares Apostolat ohne dass der Heilige Geist in der apostolischen Arbeit wirkt. Er ist die Ursache der Evangelisation und unserer persönlichen Heiligkeit. Unser Gründer Frank Duff war so ganz von diesem Grundgedanken überzeugt, dass er die ganze Legion dem Heiligen Geist anvertraut und ihn im Legionsversprechen eingeschlossen hat. Für ihn ist Maria der beste Weg, sich ganz dem Heiligen Geist zu öffnen und sich ihm zu weihen. So sind wir gänzlich von Maria abhängig, für uns der beste Weg, um zur vollkommenen Hingabe und Weihe an den Heiligen Geist zu kommen.

Natürlich gehen diese Lehrgrundsätze nicht von Frank Duff aus, sondern sie wurzeln in der Heiligen Schrift und in der großen Tradition der Kirche. Die Liturgie des Advents und des Weihnachtsfestes ist voll von der Rolle des Heiligen Geistes und Marias, Jesus in die Welt und in unser persönliches Leben zu bringen. Die Legion ist ganz in die gute Nachricht der Menschwerdung versenkt und somit in der Freude verwurzelt, dass Gott zu uns kommt und bei uns wohnt. Sehen wir uns dazu kurz das Matthäus-Evangelium an: „Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete”. Dann erschien ein Engel des Herren Josef und erklärte ihm die Umstände: „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist”. Ähnlich bei Lukas: „ …wie kann das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind auch heilig und Sohn Gottes genannt werden”. Die Legion hat diese Bibelverse an sich gerissen, so dass sie zu ihrer Seele und mächtigen Inspiration wurden. Jesus kommt in unsere Welt durch Maria und den Heiligen Geist. So und nicht anders ist Gottes Plan.

Die Wahrheit der Geburt Christi in der Menschwerdung gilt auch für die Geburt Christ in seinem mystischen Leib, der Kirche. Das Verhältnis zwischen Maria und dem Heiligen Geist bringt Jesus ganz nah zu uns in seinem mystischen Leib und ermöglicht Jesus in uns zu sein, wir in ihm. Ohne ihn können wir gar nichts vom ewigen Wert vollbringen. So ist für uns Ostern die Geburt der Kirche wie es in der Apostelgeschichte beschrieben ist: „Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern”. Es muss betont werden, dass der Heilige Geist zu ihnen in der Gegenwart Marias kommt. Das ist immer der Fall. Denken wir an die Worte unseres großen Patrons, dem hl. Ludwig Maria v. Montfort: „Wo Maria ist, ist auch der Heilige Geist”. Diese Aussage, wie fast alles im Handbuch, wurzelt in der Heiligen Schrift: „Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt.” Der Legionär ist jemand, der auf die Stimme Marias hört und auch er könnte vom Heiligen Geist erfüllt werden.

So wünsche ich allen Brüdern und Schwestern in der Legion frohe Weihnachten und ein freudenreiches Neues Jahr. Und wenn Sie immer tiefer in die Weihnachtsliturgie eindringen, werden Sie wieder einmal erkennen, welch große Gnaden dieser Zeit in unserem Legionsversprechen und unserem Legionsleben eingebettet sind.

Afrika

KENIA
Senatus Kenia: Ein Präsidium mit 18 Mitgliedern in NAIROBI hat neuerlich mit einem Jugendpräsidium begonnen. Es sorgt auch für die Pflege des Grabes der ehrwürdigen Dienerin Gottes Edel M. QUINN.
Regia Kisumu: feierte mit etwa 25.000 Mitgliedern ihr Silberjubiläum. Die Berichte sprechen von 712 Erwachsenen, die in Todesgefahr getauft werden konnten, 613 sanierten Ehen, 1.255 Taufen von Erwachsenen und 712 von Kindern. 167 ehemalige Legionäre konnten wieder in die Reihen der Legion aufgenommen werden. Von 12 Besuchen in Gefängnissen wurde berichtet. 10 Medizinmänner wurden besucht und 5 von ihnen erklärten sich bereit, ihre Geräte zu verbrennen und am Glaubensunterricht teilzunehmen.
Comitium Machakos: berichtete von 10 Protestanten, die am Glaubensunterricht teilnehmen. Es wurde die Bitte ausgesprochen, um Regen zu beten, um die gegenwärtige große Hungersnot abzuwenden.

UGANDA
Senatus Uganda: Die Arbeiten erstrecken sich auf Haus- und Spitalsbesuche, Katechismusunterricht sowie Kontakte zu Straßenmädchen und Obdachlosen. Legionäre, die in Gefängnissen tätig sind, trösten und ermutigen die Inhaftierten, die Hoffnung nicht zu verlieren. Legionäre sind auch bemüht, den Aktivitäten von Medizinmännern entgegen zu wirken. Die Berichte sprechen von zahlreichen Konversionen, Wiedereintritten in die Kirche, Ehesanierungen usw. Eine Curia in einem 3.Ordens-Institut mit 19 angeschlossenen Präsidien hat ein Studentenpräsidium gegründet und vier Gruppen wiederbelebt. Drei Priester und 362 Studenten nahmen an einem Schulkongress teil. Zwanzig Händler in einer Shopping-City haben mit dem täglichen Angelus-Gebet begonnen. Am 7. November wurde eine hl. Messe für Frank DUFF gefeiert.
Im SÜD-SUDAN, der von UGANDA aus betreut wird, ist die Legion in 5 von 6 Diözesen vertreten. Sie verfügt über 12.199 Legionäre in 10 Präsidien und 103 Curien.

NIGERIA
Regia Abuja: In einem Comitium konnten 25 neue Präsidien gegründet werden. Ein anderes Comitium konnte über 400 Mitglieder werben und wieder in ein anderer Rat berichtet von 14 Konversionen, davon 3 Muslime.
Regia Kaduna: Die Legion ist in 7 Diözesen vertreten und verfügt über 7 unmittelbar angeschlossene Präsidien, 1 Curia und 15 Comitien mit insgesamt 12.820 erwachsenen Legionären und 6.631 Junglegionären sowie 1.248 Hilfsmitgliedern.
Regia Lagos: Ein Comitium berichtet von je 30 neu gegründeten Erwachsenen- und Jugendpräsidien sowie von 2 Jugendcurien. 4 Straßenmädchen gaben ihre Tätigkeit auf und besuchen jetzt einen Katechismusunterricht. 2 neue Comitien wurden gegründet. Ein Comitium und eine Curia berichteten von über 600 neuen Mitgliedern.
Senatus Ibadan: 53% der Amtsträger von Präsidien und 67% von Räten waren beim Treffen anwesend.
Regia Benin City: berichtet von 479 Konversionen, darunter 31 Muslime. In einem Comitium konnten 129 Ehen saniert und 312 Fernstehende wieder zu einem Glaubensleben bewogen werden.
Senatus Enugu: Die Räte und Präsidien des Senatus berichteten von zahlreichen Personen, die auf den Empfang der Sakramente vorbereitet werden, sowie die Organisation von Ehesegnungen und die Beilegung von Ehestreit. Die Bischöfe von Abaliki und Nsukka gaben ihre Zustimmung für zwei neue Regiae in ihren Diözesen.
Regia Onitsha: Die Legion ist in allen Teilen der Region vertreten. Evangelisationsprojekte wurden in schwächeren Gebieten durchgeführt. In einem angeschlossenen Comitium gibt es zwei Jugendcurien in einer höheren Schule, 2 von 19 Erwachsenencurien sind an einer Universität und 5 von 15 angeschlossenen Präsidien an einem universitären medizinischen Ausbildungszentrum. 62 Heiden bekehrten sich und 47 Erwachsenenpräsidien konnten gegründet werden.
Regia Jos: Das Comitium Hausa berichtete von der Konversion von 6 Anhängern von Naturreligionen und einem Muslim. Die Segnung von 359 Ehen konnte erreicht und 1.255 Legionäre geworben werden.

MALAWI
Regia Blantyre: Freude herrscht über die Restrukturierung der Legion in MALAWI, wie im Novemberbericht dargestellt. Ein jährlicher Bericht sowie eine Kassenprüfung konnten erreicht werden. Ein Jugendkongress wurde abgehalten. Niedrige Teilnahmezahlen sind durch die Regenperiode verursacht. Der Bischof von MANGUCHI hat das neue Büro der Regia gesegnet.

SAMBIA
Regia Lusaka: Die Arbeiten umfassen Besuche von Kranken zu Hause, in Hospizen und Krankenhäusern. 180 Mitglieder haben Exerzitien besucht. Ein Legionär sprach vor dem Nationalen Rat Katholischer Frauen. Eine Edel Quinn-Messe wurde gefeiert und die vollkommene Hingabe an Maria wird studiert.
Die Regia Kasama hat 9.124 erwachsene Legionäre und 3.378 Junglegionäre. Sie ist in drei Diözesen vertreten und verfügt über 14 direkt angeschlossene Präsidien, 7 Curien und 14 Comitien.

TANSANIA
Das Comitium Dar-Es-Salaam hat 10 Curien und 139 Präsidien. Die großen Entfernungen führen zu schwacher Präsenz. Die drei Heiligsprechungsprozesse werden gefördert, ganz besonders der von der ehrwürdigen Dienerin Edel Quinn. Zwei Legionäre sind damit beauftragt, monatlich einmal ein Präsidium in einem Moslem-Gebiet zu besuchen und Hilfen zu geben. Die DVD „Meet the Legion” wurde im Fernsehen gezeigt. Die Conciliumsberichte werden als segensreich angesehen.
Comitium Bukoba verfügt über 2.949 erwachsene Legionäre (mehrheitlich unter 40) und 500 Junglegionäre in 36 Präsidien und 27 Curien.
Comitium Kathama: verfügt über 4 unmittelbar angeschlossene Präsidien und 10 Curien mit 947 erwachsenen Legionären (mehrheitlich unter 40), 83 Junglegionären und 204 Hilfsmitgliedern. An der Aciesfeier, der Exerzitien voraus gingen, nahmen 152 Personen teil.
Comitium Mbinga: hat 1.740 erwachsene Mitglieder und 1.700 Junglegionäre sowie 35 Hilfsmitglieder.
Comitium Njombe: Juni- und Juli-Protokolle wurden übersetzt.
In der Diözese Sumbawanga ist die Hälfte der 3.545 erwachsenen Legionäre unter 40 und es gibt 60 Junglegionäre und 596 Hilfsmitglieder.
Comitium Hai: hat 9 Curien und 14 unmittelbar angeschlossene Präsidien.
Comitium Rombo: mit 16 Erwachsenen- und 2 Jugendcurien sowie 29 unmittelbar angeschlossene Präsidien. Wesentliche Arbeiten: Werbung von Junglegionären und „Wiederbelebung” von Präsidien.
In der Diözese Geitha wurden 24 Präsidien entdeckt.
Comitium Mtwara: mit 26 unmittelbar angeschlossenen Präsidien und 5 Curien. Hauptsächlich werden Kranke besucht.
In der Diözese Mpanda gibt es 62 Präsidien, zehn Curien und ein Comitium.

GAMBIA
Curia Banjul konnte zwei Amtsträger des Senatus Accra begrüßen, die Präsidien besuchten und mit Mitgliedern der Curia arbeiteten. Die Hauptarbeit, die Hausbesuche, wurde besprochen. Christen und Moslems wohnen harmonisch zusammen. In Faranfenni konnten 35 Erwachsene und 27 Jugendliche geworben werden. Ein Priester lobte die Legion, weil „sie die einzige Gemeinschaft in der Kirche sei, die Hunderte Konvertiten bringe”.

Südamerika

KOLUMBIEN
Senatus Bogota: In Villavicencio wurden 29 neue Präsidien aufgestellt und ein Comitium geteilt. Gefangene erhalten Katechismusunterricht und Soldaten werden die Sakramente vermittelt. In der Diözese Soacha wurde ein neues Comitium errichtet und in Bogota ein Jugendpräsidium gegründet. Eine Kolumbanerwerbung brachte 23 Jugendpräsidien mit jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren; ebenso zwei neue Curien mit 4 bzw. 6 Präsidien. Das Comitium Bogota berichtete, dass der öffentliche Rosenkranz zu zahlreichen Konversionen geführt habe. Ein Präsidium in einem Armenviertel hat armen Leuten gezeigt, wie man Marmelade und Süßigkeiten herstellt.
Senatus Medellin: Die Legionäre geben 80 - 100 Personen Unterricht in Lesen und Schreiben. Die Legionäre konnten bei ihrer Arbeit bei Paaren, die nur zusammen leben, Erfolge verzeichnen und sie zu den Sakramenten führen. Eine Curia besucht Gefangene, spricht ihnen Trost zu und erteilt ihnen Katechismusunterricht. Im Oktober studierten sie und vertieften ihre Kenntnisse der vollkommenen Hingabe an Maria. Sie ersuchen um das Fürbittgebet im Rahmen der drei Heiligsprechungsprozesse und die Meldung jeglicher gewährter Gnaden an den Senatus. Eine weitere Curia evangelisiert im lokalen Radio und in ländlichen Gegenden zeigen sie den Menschen wie man Gärten anlegt.

ECUADOR
Senatus Quito: Es gibt zahlreiche neue Mitglieder, darunter auch einige junge. Im Rahmen eines Ausbreitungsprojekts legten 20 Legionäre bereits ihr Versprechen ab. Der Priester hat den Einsatz der Legion in zwei weiteren Stadtteilen erbeten. In Riobamba nehmen sich Legionäre der Straßenkinder an und auf Ersuchen des Bischofs, der auch geistlicher Leiter ist, wird an eingeborene Indianer eine Mahlzeit ausgeben. In Portoviejo gibt es 24 Präsidien. Im Hinblick auf den starken Einsatz von Sekten werden Katechismen angeboten. Die Präsidien wurden angewiesen, mit Patrizierrunden zu beginnen. Eine Curia wurde gegründet und eine weitere ist im Entstehen.

PARAGUAY
Senatus Asuncion: Eine PPC erstreckte sich im Gebiet von Cacupe auf einige Pfarren. 1.116 Hausbesuche wurden gemacht, wobei es Kontakte mit 3.321 Erwachsenen und 2.112 Kindern gab. Workshops wurden gehalten, um den Legionären zu zeigen, wie im Zuge von Kontakten ordentliche Aufzeichnungen gemacht werden.

URUGUAY
SENATUS MONTEVIDEO: Alle drei Monate wiederholen die Legionäre ihr Legionsversprechen. Sie haben einen Tribun, das ist der frühere Senatuspräsident, der noch Alfie Lambe persönlich kannte. Der Vize-Postulator für den Seligsprechungsprozess, Irene Sauer, sprach 20 Minuten lang im Fernsehen, es wurde auch im Radio ausgestrahlt. Anschließend gab es darüber einen Artikel im Kirchenblatt der Diözese.

VENEZUELA
SENATUS CARACAS: Die Räte führen regelmäßig Columbaner - Werbesonntage und Exploratio Dominicalis Projekte durch. Es werden auch Kandidaten für Incola Mariae Projekte gesucht. Es gab 4 PPC- Einsätze und ein Maria et Patriaprojekt, woraus sich einige neue Präsidien ergaben. Ein Kongress wurde abgehalten. Die Regia Barquisimento wird demnächst geteilt werden, es wurden neun neue Präsidien dazu gewonnen. Schöne Entwicklungen gibt es unter der Jugend: sie machten ein Bibeltheater und 3 Jugendpräsidien wurden gegründet. An einem Präsidiumsfest nahmen 119 Jugendliche teil, an Exerzitien 25 und man hofft dadurch auf ein neues Jugendpräsidium. Bekehrungen: unter anderem wurde von der Bekehrung eines Zeugen Jehovas, einer Jugendlichen, die sich der Zauberei verschrieben hatte und einer Prostituierten, die nun Schneiderei lernt, berichtet. In Los Teques wurden 20 Mitglieder eines Indianerstammes kontaktiert.

CHILE
SENATUS CHILE: Ausbreitung: In Pfarren ohne Legion konnten Präsidien gegründet werden. Die Jugendcuria hat 2 Erwachsene und 2 Junglegionäre als Amtsträger. Es wurde berichtet, dass über die Seligsprechungsprozesse gesprochen wird und dass die Hl. Messen zu ihren Gedenktagen gefeiert werden. Besonders beachtet wird natürlich der Diener Gottes Alfie Lambe, den sie als „einen der ihren” bezeichnen. Legionäre und Nichtlegionäre beten um seine Fürsprache für einen lungenkrebskranken Senatusamtsträger. In den letzten Monaten wurden die Legionäre besonders zur Weihe an Jesus durch Maria in der vollkommenen Hingabe angeregt zu Exerzitien eingeladen, die von einer Vereinigung angeboten werden, die diese Weihe verbreitet. Arbeiten: Junglegionäre machen gemeinsam mit den Erwachsenen Hausbesuche und leiten die Ministrantenstunden. Bei Besuchen mit der Wandermuttergottes laden die Gastgeber meist auch Nachbarn und Freunde ein, wodurch die Legionäre an weitere Kreise der Bevölkerung herankommen um das Evangelium zu verkünden.

BOLIVIEN
SENATUS LA PAZ: Die Ausbreitung in neuen Gebieten wird fortgesetzt, ebenso die Nachbetreuung der neu errichteten Präsidien. In allen Diözesen des Landes gibt es die Legion. Die Seligsprechungsprozesse der Legion werden gefördert und wie in Chile betet man besonders um Fürsprache des Dieners Gottes Alfie Lambe. In der Korrespondenz wird die Marienweihe nach dem hl. Ludwig M. v. Montfort erwähnt und sie war auch ein Besprechungsthema während des Kongresses des Senatus. Der Geistliche Leiter des Senatus, der Weihbischof von La Paz legt Wert darauf, dass er im Inneren des Landes mit den Legionären zusammentreffen kann, wenn er auf Visitationsreisen in den entfernten Diözesen ist. Beide, sowohl der Senatus von Bolivien als auch der von Chile, sind hervorragend, was die Zusendung der monatlichen Berichte angeht. Sie werden kurz nach den Treffen gesendet, sodass sie bereits beim folgenden Treffen die Antwort des Conciliums in Händen haben.

PERU
SENATUS LIMA: Während dieser Berichtszeit haben 4 Comitien, 6 Curien und 6 Präsidien berichtet. Fast alle Räte haben entweder eine Jugendcuria oder zumindest einige Jugendpräsidien. Aus den Berichten geht hervor, dass 21 neue Präsidien gegründet wurden. Die meisten Räte berichten von Besuchen in Gefängnissen und eine Curia hat ein Präsidium mit 8 Mitgliedern in der Haftanstalt. Viele der Insassen haben dadurch wieder zu praktizieren begonnen. Eine Curia, die hauptsächlich aus Eingeborenen besteht, die weder lesen noch schreiben können, arbeitet in ihrer eigenen Gemeinde. Viele berichten auch vom Apostolat an Taxilenkern und Straßenhändlern. Ein Präsidium, das Schwierigkeiten hatte, in Wohnsiedlungen hinein zu gelangen, berichtete dennoch von mehr als 300 Familien, die besucht werden konnten. Für die Senatuspräsidien wurden erfolgreiche und gut besuchte Exerzitien gehalten. Legionäre besuchen Patienten in einer Adventisten Klinik. Der öffentliche Rosenkranz wird vielfach praktiziert.
KUBA
COMITIUM HAVANNA: In der letzten Zeit hatten 5 Präsidien berichtet. Aus den Berichten geht her vor, dass die Hauptarbeit Katechismusunterricht ist. Legionäre beten gemeinsam mit den Familien von Häftlingen. Einige Familien nehmen die Wandermuttergottes von Fatima auf. Es wurde zwei ständige Diakone geweiht, beide waren aktive Legionäre gewesen.

Europa

ÖSTERREICH
Es wurde von einem katholischen TV-Sender ein Film „60 Jahre Legion Mariens in Österreich” gedreht, bei dem auch ein Teil eines Senatustreffens gefilmt wurde. Ein Präsidium, das dem Senatus direkt angeschlossen ist, organisierte einen Einkehrtag für obdachlose AIDS-Kranke. Die Comitien und Curien geben die Neuigkeiten in Bezug auf die Visitationen an ihre angeschlossenen Präsidien oder Curien weiter. Durch Ausbreitungsbemühungen kam es zur Neugründung von einem Präsidium und einem Jugendpräsidium, sowie von 5 Patrizierrunden. 220 Personen nahmen an einem Einkehrtag für Fernstehende teil, der vom Comitium „Unter dem Wienerwald” gehalten wurde.

SLOWAKEI
Im Comitium Zelitz kam es zur Gründung eines 2. slowakischen Präsidiums.

TSCHECHIEN
Bischof Karel Herbst wurde zum Geistlichen Leiter des Comitiums Prag ernannt. Das Comitium Brünn hat eine Regina Legionis auf Tschechisch begonnen und auch das Seligsprechungsgebet zu Edel Quinn drucken lassen.

MOLDAWIEN
Der Bischof dankte der Curia von Chisinau für die Organisation der Erwachsenentaufen.

UKRAINE
Während der Sommermonate besuchte Elisabeth Kriss zusammen mit Rita Laner, auch von Österreich, und gemeinsam mit 2 Legionären vor Ort das Comitium Zhitomir, 7 Curien und 6 entlegene Präsidien. Das Legionsapostolat in der West-Ukraine erbrachte die Rückkehr zu den Sakramenten und zum Gebet, viele Ehen konnten kirchlich geschlossen werden. In der Ost-Ukraine liegt das Schwergewicht in der Sorge um die vielen Neubekehrten. Es wird ihnen das Rosenkranzgebet gelehrt und die Wunderbare Medaille verteilt. Die österreichische Korrespondentengruppe für die Ukraine, bestehend aus 6 Legionären und arbeitet zufriedenstellend.

WEISSRUSSLAND
Nach ihrem Besuch in Dublin trafen die Comitiumsamtsträger mit Erzbischof Kondrusevich zusammen und gaben ihm einen Bericht von ihrem Besuch und schenkten ihm ein Buch von Edel Mary Quinn und Frank Duff. Er hat zugestimmt, am 7. Juni 2010 eine Gedächtnismesse für Frank Duff zu feiern, wenn es ihm die Umstände erlauben. Er schlug ihnen vor, sie sollten eine Information über die Legion Mariens auf die katholische Website des Landes geben. Das Comitium ist im Begriff, die Anregungen der Conciliumsamtsträger in die Tat umzusetzen. In allen Curien und Präsidien gibt es Ausbreitungsbemühungen in neuen Pfarren. Ein ganz neues Präsidium von Minsk schrieb in seinem ersten Bericht im Comitium von 10 Personen, die zu den Sakramenten zurückfanden und von der Taufe eines Buben.

KROATIEN
REGIA ZAGREB hat 13 direkt angeschlossene Präsidien, 5 Curien und 2 Comitien. Die Ausbreitung geht weiter. Neue Jugend- und Erwachsenenpräsidien wurden errichtet. Alle Grade der Mitgliedschaft werden gefördert. Es gibt viele Priester die Geistliche Adjutoren werden. Gefängnisbesuche kommen in den Berichten überall vor. Ein Gefängnisdirektor lobte die Legionäre, indem er sagte, dass er einen positiven Wandel sowohl im Verhalten der Insassen als auch der Wachebeamten feststellen konnte. Viele Häftlinge folgen der Einladung zur hl. Messe und auch zur Beichte. Interessant war auch der Bericht über die Konversion eines Moslems und eines erklärten atheistischen Journalisten, der durch die beharrlichen Besuche der Legionäre letztlich vor Ende seines Lebens doch noch um das heilige Sakrament der Versöhnung bat.

Bosnien-Herzegowina
Die Legion ist in einer der drei Diözesen präsent. In Sarajevo gibt es eine Curia, der 4 Präsidien angeschlossen sind. Es wurden 2 Pfarrpriester besucht, die die Legion auch haben möchten. Die Legionäre helfen dem Priester beim Organisieren von Beichten und hl. Messen in einem Altenheim, in dem 60 Personen die Sakramente empfangen haben.

Ungarn
Die Apostolatseinsätze beinhalten Spitalsbesuche, Besuche in Heimen und Waisenhäusern, Bibelunterricht für Kinder und das Organisieren von Wallfahrten. Im Comitium Szatmar, in der ungarischsprachigen Region im westlichen Rumänien, gibt es ein Präsidium von Pendlern und eine Nazaretgruppe für ihre Kinder. Das Comitium Nagybatomy hat 56 Nazaretgruppen. Sie sind bemüht Jugendpräsidien aufzubauen.

Lettland
Ausbreitungen wurde in Jelgava und Riga gemacht. Priester wurden besucht, denen die Legion erklärt wurde und die Handbücher bekamen. Der Bischof von Liepaja hat die Legionäre eingeladen nach der Sonntagsmesse über die Legion zu reden. Ein Präsidium wurde in der Diözese Rezekne gegründet.

Litauen
In der Diözese Telsiai soll nach kirchlicher Zustimmung ein Comitium gegründet werden. Derzeit gibt es 3 Curien mit 24 Präsidien. Dem Comitium Kaunas sind 10 Curien angeschlossen und 2 neue Curien sind dazu gekommen. In der Diözese Panevezs hat ein neues Präsidium mit 7 Mitgliedern begonnen. Berichtet wurde von Einsätzen bei Drogenabhängigen, Katechismusunterricht für Erwachsene und Kinder und die Bekehrung einer Familie.

Polen
Regia Lublin: 4 Präsidien wurden gegründet. Die Curien in Swidnik und in der Pfarre St. Jadwiga in Lublin machen viele Hausbesuche. Andere Arbeiten, die genannt wurden, sind: Arbeiten in einem Obdachlosenasyl, Organisation von Rosenkranzgruppen für Kinder und lebende Rosenkranzgruppen, Wallfahrten und eines Paulus-Kongresses, an dem 63 Legionäre teilgenommen haben. Einige Ergebnisse wurden berichtet: 20 Personen empfingen das Sakrament der Beichte, 2 Paare konnten ihre Ehe sanieren und 5 Taufen wurden gespendet. Comitium Warschau: Am 25. September 2009 wurde das 1. Treffen des neuen Comitium Warschau/Praga gehalten. Erzbischof Hoser ernannte P. Tomasz Nowaczek aus Warschau als Geistlichen Leiter. Das Comitium leitet 3 Curien und 16 Präsidien. Am 12. September 2009 waren 8000 Gläubige bei der 15. nationalen Legionswallfahrt von Polen im Marienheiligtum von Tschenstochau. 2 Bischöfe und 70 Priester konzelebrierten bei der hl. Messe.

Tod von P. Herman Nolan, C.P.
Der Nachruf über das Leben von P. Herman Nolan wurde von Sile Ni Chochlain, Vizepräsident des Conciliums, gegeben.
P. Herman wurde am 14. Juni 1931 geboren und starb am Fest des hl. Laurentius O’Toole am 14. November 2009. Er wuchs in der Umgebung von Mount Anville auf, wo sein Vater Klostergründe bearbeitete. Er wurde beschrieben als ein Poet, Künstler, Mystiker und Prophet. Er konnte mit seinen Händen vieles reparieren: Fahrräder, Verschlüsse, Statuen, die Krippe in Mount Argus, die er schnitzen und formen konnte. Er liebte das Fahrrad und nichts konnte ihn mit mehr Freude erfüllen, als mit dem Fahrrad nach Glendalough zu fahren.
Er wurde am 22. Dezember 1962 zum Priester im Orden der Passionisten geweiht, einem Orden, den er liebte und dem er diente. Er liebte die Seelen, so sagte er selbst, wenn er sie hinter dem Mount Argus getroffen hat, als er dort „herumlungerte” - wie er selber zu sagen pflegte - oder wenn er in den Bergen von Dublin war oder bei den Radausflügen mit Frank Duff.
Seine andere große Liebe war die Legion Mariens, der er bereits vor seinem Ordenseintritt angehörte und bald nach seiner Priesterweihe fortsetzte. Er war bereit jede Anfrage, die an ihn erging, mit einem „Ja” zu beantworten. Er wurde in den 60er Jahren zum Geistlichen Leiter der Jugendcuria Praedicanda und später der Erwachsenencuria „Maria, Braut des heiligen Geistes” in Dublin ernannt, an deren monatlichen Treffen er teilgenommen hat. Er war auch Geistlicher Leiter im Präsidium „Unsere liebe Frau von Loreto”, der Curia „Verkündigung” und im „Freitagmorgen Präsidium” im Morning Star Hostel, welches er treu besuchte. Er besuchte auch regelmäßig die „An Realt-Treffen” und die Patrizierrunden in Rathmines und viele andere Legionsveranstaltungen bis er vor 4 Jahren schwer krank wurde.
Alle die ihn kannten, werden ihn mit Vorliebe als einen optimistischen, großherzigen Priester in Erinnerung behalten, der sein Land, seine Sprache, die Legion und sein Priestertum liebte und sich ganz dafür hingegeben hat, bis zum Ende seiner Reise hier auf Erden.
Möge seine Seele ruhen in Frieden.

Besuch in Brasilien
Tadhg McMahon besuchte im September 5 Senatus, 2 Regiae und mehrere Comitien, welche 7 Staaten im Süden, Zentrum und Nordosten Brasilien leiten. In allen Regionen wurden Treffen mit den Amtsträgern und Korrespondenten gehalten.
In Rio de Janerio hatte er ein Radio Interview von etwa 20 Minuten, welches übertragen wurde. Er besuchte den Erzbischof Dom Orani Pestana und hatte ein Treffen mit dem Erzbischof Dom Edson Castro Homem, welcher Geistlicher Leiter vom Senatus und Vertreter der Legion in der nationalen Bischofskonferenz ist. Das wichtigste Ereignis in Rio war die hl. Messe in der Kathedrale mit 6000 Mitfeiernden, die 4 Stunden dauerte. Das war die goldene Jubiläumsfeier von der Gründung des Senatus. Andere Räte, die besucht wurden waren: Senatus von Belo Horizonte, Salvador, Recife, Sao Luis und die Regia von Brazilia und Maceio.
Die Legion in Brasilien wächst und entwickelt sich weiter. Viele junge Mitglieder helfen bei den Führungsaufgaben der wachsenden Anzahl der Präsidien und Räten und dem Aufbau der Legion in neuen Diözesen mit.
Tommy McCabe, der Präsident des Concilium, dankte Tadhg McMahon für seine Bereitschaft im Auftrag des Conciliums die verschiedenen Räte während seines privaten Aufenthaltes in Brasilien zu besuchen.

Gebet zur Seligsprechung ………

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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