Conciliumsbericht November 2009

Allocutio

November 2009, gehalten von P. Bede McGregor O.P. Geistlicher Leiter des Conciliums

Zurück zu den Wurzeln

Damit die Legion und jeder Legionär unsere ganze Kraft erkennt, ist die Rückbesinnung auf das Grundlegende erforderlich. Nur so kann die Legion sich erneuern und entfalten. Wenn wir uns nicht immer wieder auf unsere Wurzeln besinnen, laufen wir in große Gefahr und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir andere Wege gehen, und vor Maria und der Kirche versagen. Was aber ist das Grundlegende? Es findet sich im Handbuch. Natürlich gibt es im Handbuch Texte unterschiedlicher Wichtigkeit, aber alle sind wichtig und wir gefährden uns, wenn wir sie nicht beachten. Ich würde sagen, das Herz des Handbuchs der Legion ist das Legionsversprechen und die regelmäßige Unterweisung, die bei jedem ersten Treffen im Monat vorgelesen werden muss. Wenn diese zwei Anordnungen der Legion häufig betrachtet und freudvoll gelebt werden, wird die Legion unweigerlich zu einer Schule der Heiligkeit und des wahrhaften Apostolates werden.

Im Buch „Die Theologie des Apostolates” von Cardinal Suenens können wir einen erweiterten und hilfreichen Kommentar zum Legionsversprechen finden. Dieses Buch hat einen Platz in jeder Legionsbibliothek verdient. Lassen Sie mich nur einige Betrachtungen und Vorschläge nahelegen. Das Versprechen ist ein sehr inniges und fundamentales Gespräch mit dem Heiligen Geist, das den Beginn eines gänzlich neuen Lebensweges, der uns für immer verändert, darstellt. Wir versprechen und bitten ernsthaft, dass der Heilige Geist der eigentliche Mittelpunkt unseres Lebens wird.

Wir sprechen:
„Gott, Heiliger Geist, ich habe den Wunsch, heute in die Legion Mariens aufgenommen zu werden, doch ich weiß: allein vermag ich nicht den Dienst zu leisten, der deiner würdig ist. So bitte ich: komm du auf mich herab und erfülle mich, damit mein schwaches Tun, von deiner Kraft getragen, ein Werkzeug deiner mächtigen Pläne wird”.

So bittet der Legionär als allererstes, dass der Heilige Geist auf ihn herabkommen möge. Er bittet darum, dass er völlig in den Heiligen Geist hineingenommen wird. Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen. Dieses Gebet soll nicht nur am Beginn jeden Legionstreffens gebetet werden, sondern auch vor jeder Legionsarbeit. Wäre es nicht richtig und angemessen, dass inner- und außerhalb der Legion, die Legion als Ort, an dem der Heilige Geist wirklich erkannt, geliebt und geehrt wird, bekannt wird. Legionäre sind Menschen, die sich dem Heiligen Geist völlig unterordnen und in ihm leben und jubeln. Der Heilige Geist muss in der Legion absoluten Vorrang haben. Aber wie erreichen wir in der Legion diese Beziehung zum Heiligen Geist? Der folgende Absatz des Versprechens beantwortet diese Frage:

„Ich weiß jedoch: Als du gekommen bist, die Welt in Jesus Christus zu erneuern, wolltest du es einzig durch Maria tun. Wir können ohne sie dich nicht erkennen und nicht lieben. Sie ist es, durch die alle deine Gaben, deine Tugenden und deine Gnaden verteilt werden, an wen sie will und wann sie will, in welchem Maß und wie sie will. Nun wird mir klar: Das Geheimnis des vollkommenen Legionsdienstes besteht in der völligen Vereinigung mit Maria; die so ganz geeint ist mit Dir”.

Diesen Absatz müssen wir sehr langsam und betrachtend lesen, weil er im Versprechen als das Geheimnis der Legion bezeichnet wird. Was ist nun dieses Geheimnis genau? Nun, der Legionär ist zunächst überzeugt, dass wir ohne Maria den Heiligen Geist nicht kennen und lieben können. Zweitens besteht das Geheimnis in der völligen Vereinigung mit Maria, „die so ganz geeint ist mit dir”. Der erste Teil des Geheimnisses ist die völlige Vereinigung mit Maria. Die Worte „mit Maria” müssen wir unterstreichen. Es handelt sich nicht um eine Vereinigung zu bestimmten Zeiten und schon gar nicht mit halbem Herzen, sondern um eine vollkommene und uneingeschränkte Vereinigung mit Maria in allem und überall, mit unserer ganzen Seele. Es ist eine völlige Vereinigung mit Maria, die uns unfehlbar in ein völliges Eintauchen in den Heiligen Geist führt. Der Heilige Geist und Maria haben zusammen Jesus in die Welt gebracht. Im Herzen unseres katholischen Glaubensbekenntnisses heißt es: „et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria Virgine”, was bedeutet: Gott hat Fleisch angenommen durch die Macht des Heiligen Geistes von der Jungfrau Maria. Dies ist ewige Wahrheit, und diese Wahrheit zu leben bedeutet, ein Legionär zu sein. Die völlige Einheit des Heiligen Geistes, Marias und des Legionärs ist die dogmatische Grundlage und das besondere Charisma der Legion. Wir bringen Jesus in die Welt, indem wir uns völlig mit Maria und dem Heiligen Geist vereinen. Und das ist Evangelisation.

Wenn die lehrmäßige Basis der Legion verdunkelt wird, wird die Legion schwach und verletzlich. Wir müssen uns ständig unserer Berufung zu einer völligen Vereinigung mit Maria bewusst sein, um uns dem Heiligen Geist ganz öffnen zu können. Dann wird die Legion eine Schule der Heiligkeit und des Apostolates, weil Jesus so in unser eigenes Leben und in das Leben der Welt kommt. Wir werden auf die Wurzeln der Legion in unserer nächsten Allocutio mit Hilfe des Heiligen Geistes und Marias zurückkommen.

SÜDAMERIKA

ARGENTINIEN

Senatus Cordoba: Die Korrespondenz erfolgt mittels E-Mail. Eine der angeschlossenen Curien hat ihr erstes Jugendpräsidium gegründet. Regia Corrientes: Es liegen Ausbreitungspläne vor und die Bildung neuer Räte ist vorgesehen. In Vorbereitung auf die bedeutenden „Fiestas Patronales” wird Straßenapostolat mit der Wunderbaren Medaille betrieben. Regia Rosario: 12 Legionäre einer Curia mit 14 Präsidien machen Katechese mit Kindern, Erwachsenen und Insassen von Haftanstalten. An einem Busbahnhof wird der Rosenkranz gebetet. Ein Comitium mit 5 angeschlossenen Curien und 43 Präsidien berichtete von zahlreichen Wiederaufnahmen der Glaubenspraxis insbesondere bei älteren Personen. Einige Eltern empfingen zusammen mit ihren Kindern erstmals die Sakramente. Es gibt viele Gebetsgruppen, Haftanstalten werden wöchentlich aufgesucht.

BRASILIEN

Senatus Belo Horizonte: Die vollkommene Hingabe an die Jungfrau Maria wird bei den Hausbesuchen gefördert. Das Rosenkranzgebet in zwei Wohnhäusern hat zu einer guten Gemeinschaft geführt. In einem Gefängnis, in dem eine Revolte stattgefunden hatte, wurden Kontakte mit dem neuen Leiter wie auch mit den revoltierenden Insassen aufgenommen. Straßenapostolat im Stadtzentrum bringt lebendige Kontakte mit Menschen aller Altersgruppen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, so auch mit religiösen Leitern. In den letzten vier Jahren hat sich die Mitgliederzahl in der angeschlossenen Regia Montes Claros von etwa 13.500 auf fast 20.000 erhöht.

Senatus Recife: Der Senatus gibt nun eine Legionszeitschrift mit einer Auflagenhöhe von 20.000 Stück für BRASILIEN heraus. 300 Junglegionäre haben an einer Nachtvigil teilgenommen. Als Ergebnis einer PPC wird eine Kapelle gebaut.

Senatus Rio de Janeiro: Der Erzbischof von Rio, Dom Orani Pestana nahm am Septembertreffen des Senatus teil und lud die Legionäre ein, in einem ununterbrochenen Missionseinsatz zu stehen und in Abhängigkeit von Maria, unserer Mutter, der ersten Person in der Evangelisation, mit neuem Enthusiasmus zu evangelisieren. Am Vortag hatten 5.000 Legionäre am Jubiläumsgottesdienst anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung des Senatus in der Kathedrale teilgenommen. Hauptzelebrant war Dom Edson Castro Hohem, Weihbischof und geistlicher Leiter des Senatus. Das Schwergewicht der Arbeit im Senatus liegt bei der Katechese und der Förderung des Sakramentenempfangs. Legionäre des Senatus besuchten innerhalb von drei Monaten 34 Präsidien, 12 Curien und 5 Comitien in der Amazonas-Region. Hiebei konnten drei neue Präsidien aufgestellt werden. Die angeschlossene Regia Belem konnte die Legion in vier weiteren Diözesen ausbreiten.

Senatus Salvador: Die angeschlossene Regia von Aracaju feierte das goldene Jubiläum der Gründung der Legion in ihrem Gebiet mit einer Messe in einem Sportstadion, bei der der Erzbischof von Aracaju, Dom Jose Palmeira Lessa der Hauptzelebrant war. Der hl. Messe ging eine Prozession von Tausenden Legionären durch die Straßen der Stadt zum Stadion voraus. Beim Unterhaltungsteil gab es mit der Darbietung eines Ceili-Tanzes einen speziellen Beitrag für Irland.

Senatus Sao Luis: Sakramentenempfang, das Lesen der Bibel und der Rosenkranz werden gefördert. Eine Gruppe von 77 Personen – Kinder und Erwachsene – wurden auf die Taufe vorbereitet. Legionäre betreuten einen an Aids erkrankten jungen Mann, organisierten seine medizinische Betreuung und sorgten schließlich auch für sein Begräbnis.

Senatus Sao Paulo: Im Juni wurde das 50-Jahrjubiläum des Senatus gefeiert und im Oktober eine Konferenz der geistlichen Leiter abgehalten. An Exerzitien für junge Legionäre nahmen 80 Personen teil. Ergebnisse des Apostolats waren: eine Familie praktiziert wieder ihren Glauben, Reversion einer 99-jährigen evangelikalen Frau und nach Hausbesuchen konnten sieben Personen dem Sakrament der Taufe zugeführt werden. Regia Brasilia: Die Conciliumsberichte und zwei Artikel von F. Duff wurden auf ihre Web-site gesetzt. An einer besonderen Eucharistiefeier am 7. September nahmen 5.000 Legionäre teil.

Senatus Ponta Grossa: Aus einem Bericht in der Legionszeitschrift geht hervor, dass an der nationalen Legionswallfahrt zum Marien-Heiligtum Aparecida im Juni 50.000 Legionäre teilgenommen haben.

ASIEN

JAPAN

Senatus Osaka: Japan besteht aus drei Inseln im Pazifischen Ozean. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist römisch-katholisch; meist brasilianische, philippinische und koreanische Immigranten. Die Legion hat ihren Hauptsitz in Osaka mit einem Senatus und verfügt weiters über zwei Regiae, eine in Tokio und eine in Nagasaki. Es gibt etwa 4.500 aktive und Hilfsmitglieder in Japan. Anlässlich des 21. Jahrestages, an dem der geistliche Leiter des Senatus Hw. Maeda sein Amt als Mitbegründer des Rates übernommen hatte, wurde eine Messe gefeiert, bei der Erzbischof konzelebrierte. Zu den Arbeiten zählen der Besuch von fernstehenden Katholiken, die ermutigt werden, wieder die Sakramente zu empfangen; weiters der Besuch von Kranken mit einem Priester mit dem Altarsakrament.

MALAYSIA

Regia Kuala Lumpur: Eine Reihe von Legionstagen wurden abgehalten: Eine Curia hat mit 95 Legionären 10 Gruppen gebildet, die dann Hausbesuche und Spitalsbesuche machten sowie Fernstehende aufsuchten. Eine andere Curia formte aus 70 Legionären 7 Gruppen, die Besuche in Heimen für Waisen, für Behinderte, Senioren und HIV-Infizierte machten. Eine weitere Curia besuchte mit 8 Mitgliedern ein Seniorenheim, eine ältere Frau in ihrer Wohnung; mit 18 Legionären wurden 30 Familien in einem abgelegenen Gebiet der Kajang-Pfarre besucht.

TAIWAN

SENATUS TAIWAN: Der Senatus hat ein Comitium und 14 Curien angeschlossen mit insgesamt 2105 aktiven und 1671 betenden Mitgliedern. In allen Diözesen ist die Legion vertreten. Im letzten Jahr feierte Taiwan das 150. Jahr seiner Christianisierung. Zum Dankgottesdienst im November wurde auch die Legion Mariens eingeladen. Die Bemühungen um die Ausbreitung haben seit dem Juli 2009 das Anwachsen der Präsidien von 153 auf 195 bewirkt.

HONG KONG

COMITIUM HONG KONG: Die Highlights der Protokolle sind auch die Allocutiones des Geistlichen Leiters mit besonderem Gewicht auf die Rolle der Muttergottes, auf das Handbuch, auf die Legionsarbeit, auf die wöchentlichen Treffen, die Evangelisierung, die gute Vorbereitung auf die Treffen und die Arbeit, sowie auf den Prätorianergrad. Eine Curia berichtete von hoher Präsenz sowohl in der Curia als auch bei den Präsidiumstreffen, es gibt auch keine unbesetzten Ämter.

KOREA

SENATUS SEOUL: Die Präsenz im Senatus ergibt 80 %. Für Taxifahrer wurden drei Präsidien errichtet. Die REGIA SEOUL OST und die REGIA SEOUL ZENTRAL haben im letzten Jahr folgende Räte gegründet: 1 neues Comitium, 18 neue Curien, 187 Erw. Präsidien und 10 Jugendpräsidien mit insgesamt 1712 aktiven Mitgliedern, 248 Prätorianern, 47 Adjutoren und 124 Hilfslegionären.

REGIA WONJU: Es wurden 7 Präsidien und 1 Jugendpräsidium gegründet. Die Regia berichtete von 1671 Anmeldungen für den Taufunterricht, 1231 Katechumenen wurden im Berichtsjahr getauft und 1195 kehrten zu den Sakramenten zurück.

REGIA CHUNCHEON: 2 neue Curien und 10 Präsidien wurden gegründet. Nun beträgt die Mitgliederzahl der Regia 4077.

SENATUS GWANGJU: Auch in diesem Rat ist die Mitgliederzahl gewachsen. In allen Berichten liest man, dass die Menschen in die Katholische Kirche eingeladen werden. Ein Comitium begann ein Missionsprojekt, indem die Legionäre Werbefalter und missionarische Magazine verteilen. Dadurch meldeten sich 120 Personen für den Taufunterricht.

SENATUS DAEGU: Das Legionsapostolat in diesem Senatus zentriert sich auf Taufunterricht, Taufen, Rückkehr zu den Sakramenten, es werden aber auch Besuche in Krankenhäusern und Heimen gemacht. Eine Studentencuria an der Universität in Daegu besteht aus Studenten, Professoren und Personal. Die Regia Andong hat 2874 Mitglieder.

INDONESIEN

SENATUS JAKARTA: Die Curia in Cililitan macht auch Besuche in einer psychiatrischen Klinik. Die Studentencuria „Spiegel der Gerechtigkeit” hat 14 Präsidien an 5 verschiedenen Universitäten in Jakarta.

SENATUS MALANG: Eine neue Curia in West Nusa, auf der Lombok Insel, mit nur 2 Präsidien im Jahr 2007 ist auf 8 Präsidien angewachsen. Ein Comitium von Manado wurde wegen seiner vielfältigen Legionsarbeiten hervorgehoben. Der Senatus erinnerte seine Mitglieder daran, dass vor allem die Hausbesuche eine ganz wichtige Apostolatsaufgabe sei.

NORDAMERIKA

SENATUS CHICAGO: Die spanische Curia in Indiana berichtete von Taufen und Sakramentenempfängen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Curia Peoria: Ein früherer Präsident eines Präsidiums feierte seine Primizmesse und ein Curienpräsident trat in einen Orden ein. Legionäre beten mit Bewohnern eines Altenheimes den Rosenkranz und es kommen fast nur Nichtkatholiken. Die Legionäre bieten den fernstehenden Katholiken eine Broschüre an, die den Titel trägt: „Come home for Christmas”.

SENATUS ST.LOUIS: In Kansas und Nebraska wurden Präsidien gegründet. Ein 87-jähriger Baptist wurde in die Kirche aufgenommen, Häftlinge bitten um das Skapulier, 4 Männer traten in das Priesterseminar ein, 6 Erwachsenen kamen zur Kirche zurück, es gab 6 Taufen und eine Ehesanierung. In der Curia Lincoln wurden 11 Pfarren in Hinblick auf Gründung der Legion besucht. Das Comitium Colorado berichtete von einigen Bekehrungen.

SENATUS BOSTON: Mehrere Präsidien besuchen Gefängnisse, es gibt auch Präsidien in den Gefängnissen. Die Legionäre geben den Häftlingen Unterricht im Lesen und Schreiben und sprechen mit ihnen auch über die katholische Kirche. Neugetaufte werden zur Mitgliedschaft in der Legion ermuntert. Ein Katholik, der sich den Zeugen Jehovas angeschlossen hatte, erhielt das Braune Skapulier und kehrte zur Kirche zurück. 20 Familien machten die Herz Jesu Thronerhebung.

SENATUS CINCINNATI: Es gibt im Senatus eine Reihe von Jugendpräsidien. Sie besuchen die Schulen und fördern das Rosenkranzgebet. 5 Erwachsenenpräsidien wurden gegründet und es wird weiter ausgebreitet. Legionäre hatten bei zwei Messen am Land je einen Legionsstand.

SENATUS SAN FRANCISCO: Es wird eine monatliches Straßenapostolat durchgeführt. Außerdem machen die Legionäre Haus- und Spitalsbesuche, Herz Jesu Familienweihen, organisieren Exerzitien und fördern den Rosenkranz. Im Napa Staatskrankenhaus wurde ein Präsidium errichtet. Zur Feier des Heiligen Paulus im Paulusjahr waren 500 Menschen gekommen. Der Geistliche Leiter des Senatus hat den ganzen Tag Beichten gehört. Berichtet wurde von verschiedenen Legionsarbeiten, wie: Hausbesuche, Kontaktarbeit in einem Einkaufszentrum, Patrizierrunde, Bücherwagenapostolat und Förderung des Rosenkranzgebetes.

SENATUS ARLINGTON: Der Bischof von Raleigh nahm an der Acies teil. Es wurden im Berichtszeitraum zwei Comitien gegründet.

SENATUS LOS ANGELES: Ein Chinesen-Präsidium macht hauptsächlich Hausbesuche und RCIA – Taufunterricht. Die Vietnamesen haben vier Gemeinden in Orange County, dessen Rat 23 Präsidien hat.

SENATUS NEW YORK: Eine angeschlossene Jugendcuria hat 14 Präsidien mit 128 Mitgliedern. Eine der Aufgaben der Junglegionäre ist es, die erwachsenen Legionäre zu begleiten und – wenn nötig – zu übersetzen.

SENATUS PHILADELPHIA: Am 7. Juni wurde eine heilige Messe zu Ehren des Dieners Gottes Frank Duff gefeiert, an der 700 Personen teilnahmen. Das Comitium Norristown hält zweimal die Woche ein Zentrum für Obdachlose offen. Ein Präsidium in einem Gefängnis in der Curia Scanton verändert das Leben der Insassen. Ein anderes Gefängnispräsidium in Greensburg erwirkte 5 Konversionen und 14 Firmungen.

SENATUS HOUSTON: An einer PPC-Konferenz nahmen 500 Legionäre teil. Der Hauptzelebrant bei der Hl. Messe war der emeritierte Erzbischof Fiorenza. Der Rektor des Priesterseminars, P. Cahill, sprach über die priesterliche Berufung und das Wirken von Kardinal Suenens im Seligsprechungsprozess der Ew. Dienerin Gottes Edel M. Quinn. Der Senatus war mit der Übertragung der Verantwortung für Belize auf zwei Jahre einverstanden. Die Koreaner- und die Chinesencuria bilden den festen Halt in ihren Gemeinden. Sie unterstützen alle Aktivitäten ihrer Pfarren und nehmen auch Kontakt zu Studenten und Immigranten ihrer Nationalitäten auf. Eine Curia, die erst vor 3 Jahren gegründet worden war, hat 5 neue Präsidien dazugewonnen. Beim Erdbeerfest der Bay Aerea Curia konnten die Legionäre viele gute Kontakte knüpfen. Die Junglegionäre brachten Kinder und deren Eltern zum Legionsstand, wo sie Sakramentalien bekamen und die erwachsenen Legionäre mit ihnen sprechen konnten. Ein Gefängnispräsidium berichtet von 120 Bekehrungen in den 10 Jahren seines Bestehens.

KANADA

Senatus Ontario
Neue Präsidien konnten nach einer Kolumbanerwerbung gegründet werden. Die Legionäre machen Besuche in Gefängnissen, Spitälern und Pflegeheimen. Im Rahmen des Religionsunterrichts werden sonntags Kinder für die Erstkommunion vorbereitet. Der Rosenkranz wird bei Beerdigungen gebetet und Straßenapostolat wird durchgeführt. Zum Besinnungstag für Behinderte kamen 11 Personen.

Senatus Montreal
Die Werbung ist auf jeder Agenda und es werden immer wieder von neuen Mitgliedern berichtet. Krankenkommunionen werden gebracht und ein Altersheim wird besucht.

Regia Toronto
Die Curien Halifax und London-Windsor wurden von der Regia visitiert und bekamen Unterstützung und Ratschläge für deren Entwicklung. Das Comitium, welches der Regia angeschlossen ist, macht verschiedene Arbeiten, wie Bekehrungsapostolat, Krankenbesuche, Besuche in Pflegeheimen, Katechesen und Taufvorbereitungen, Gefängnisbesuche, Patrizierrunden und Apostolat mit Bücherwagen. Das Comitium Mississauga ist um 42 aktive Legionäre und 44 Hilfslegionäre in den letzten 3 Monaten gewachsen. Die Curia Peterborough besucht eine Jugendstrafanstalt. Das Rosenkranzgebet wurde Volksschülern gelehrt und 3 andere Schulen haben angefragt, um auch dort den Schülern das Rosenkranzgebet zu erklären. Von einer anderen Curia wurde berichtet, dass die Legionäre von 4 Präsidien die 33-tägige Vorbereitung auf die vollkommene Hingabe gemacht haben.

Comitium Edmonton
90 Kinder kamen zu einem Einkehrtag und eine neue Curia mit 8 Präsidien konnte in Calgary gegründet werden.

Regia Trinidad
Die berichtenden Präsidien machen Spitalsbesuche und geben Religionsunterricht in Schulen. 5 Legionäre der Regia waren auf PPC in Surinam. Sie besuchten den Bischof, Schulen und ein Präsidium. Die Curia Barbados berichtete vom Einsatz, bei dem 15 Schülern in einer katholischen Schule der Rosenkranz gelehrt werden konnte.

Dominikanische Republik
Es gibt einen Senatus in Santo Domingo und einen Senatus in Santiago de los Caballeros mit insgesamt 30000 Legionären.
Der Senatus Santo Domingo hat 8 Comitien, 10 Curien und nur 2 Präsidien direkt angeschlossen. In den Präsidien sind gewöhnlich 10 bis 20 Legionäre mit Prätorianern, Hilfslegionären und Adjutoren. Es sind mehrere Jugendpräsidien an mehrere Curien angeschlossen. In den meisten Berichten wird von Ausbreitungen berichtet. In der Karwoche wurde eine Exploratio Dominicalis in einer Pfarre gemacht, in der die Legion noch nicht existiert.
Der Senatus Santiago de los Caballeros hat eine Regia, 21 Comitien, 6 Curien und 12 Präsidien angeschlossen. Das Comitium Sagrado Corazon de Maria of Moca feierte das 50jährige Bestehen der Legion in Moca mit hl. Messen in mehreren Pfarren. Die meisten Präsidien helfen in den pastoralen Aufgaben der Kirche durch Hausbesuche, um Kinder für die Taufe und Erstkommunion zu erreichen. Auch Hausbesuche, Besuche in Spitälern, Kliniken, Krebskliniken, Nervenheilanstalten, Gefängnissen und bei Trauernden werden gemacht, ebenso das Vorbeten des Rosenkranzes, Vorbereitungen von Kindern für die Erstkommunion und Firmung, Katechesen für Jugendliche und Erwachsene. Exerzitien werden organisiert und Prozessionen werden in den Straßen gehalten. Alle Präsidien organisierten Gedenkmessen für Frank Duff, Edel Mary Quinn und Legionsjubiläen. Bei einer Exploratio Dominicalis gab es Kontakte mit nicht getauften Kindern und mit Personen, die kein Glaubenswissen haben. Sie bekommen jetzt Unterricht. Aufgrund der Bemühungen eines Legionärs um eine sterbenskranke protestantische Frau konnte diese in die Kirche zurückkommen und die Sakramente empfangen bevor sie starb.

Senatus Notre Dame de l’Assomption, Haiti
Die Legion ist in 9 von 10 Diözesen. Sie besteht aus insgesamt 9868 Erwachsenenlegionären, 987 Junglegionären und über 3000 Hilfslegionären. Die Räte werden weiter besucht. Es wird von Haus-, Gefängnis- und Spitalsbesuchen, Arbeit mit Straßenkindern und von Literatur- und Katechismusunterricht. Viele konnten zur Kirche zurückkommen. Zwei der berichtenden Präsidien sind im Priesterseminar und haben 25 und 27 Mitglieder. Sie arbeiten in der Hochschule.

Senatus Costa Rica
Dieser Rat ist in der Erzdiözese in San Juan und in 5 weihbischöfliche Diözesen. Es gibt 9 Erwachsenenpräsidien, 6 Curien und 2 Jugendpräsidien. Ein neues Comitium wurde in Cayey errichtet und ein anderes Comitium hat sich geteilt. Ein Zeuge Jehovas kam in die Kirche zurück, ein Selbstmord konnte verhindert werden und eine große Anzahl von Personen wurde für den Sakramentenempfang vorbereitet. Berichtet wird auch vom Vollzug der Ganzhingabe.

Erhebung von Räten in Malawi – November 2009
Die Regia Blantyre hat derzeit 14 Präsidien, 16 Curien und 10 Comitien in der Erzdiözese Blantyre. Der Regia Blanryre sind noch 56 Comitien in den anderen 6 Suffragan-Diözesen angeschlossen.
Das Concilium bewilligte, mit kirchlicher Erlaubnis, die Regia Blantyre zum Status eines Senatus zu erheben und 4 Comitien zum Status einer Regia zu erheben, was von der Regia zustimmend angenommen wurde.
Die neuen Räte sind folgende:
Die Erhebung des Comitiums St. Peter zur Regia mit 12 angeschlossenen Comitien in der Diözese Mzuzu. Der vorgeschlagenen Regia werden 16 Präsidien, 7 Curien und 12 Comitien direkt angeschlossen und hat insgesamt 10626 Mitglieder.
Die Erhebung des Comitium Maula zur Regia mit 15 angeschlossenen Comitien in der Diözese Lilongwe. Der vorgeschlagenen Regia werden 11 Präsidien, 10 Curien und 15 Comitien direkt angeschlossen und hat insgesamt 42965 Mitglieder.
Die Erhebung des Comitium Dedza zur Regia mit 8 angeschlossenen Comitien in der Diözese Dedza. Der vorgeschlagenen Regia werden 16 Präsidien, 12 Curien und 8 Comitien direkt angeschlossen und hat insgesamt 15692 Mitglieder.
Die Erhebung des Comitium Balaka zur Regia mit 10 angeschlossenen Comitien in der Diözese Mangochi. Der vorgeschlagenen Regia werden 8 Präsidien, 5 Curien und 10 Comitien direkt angeschlossen und hat nun insgesamt 7652 Mitglieder.
Die Erhebung der Regia Blantyre zum Senatus im Gebiet der Erzdiözese Blantyre und den beiden Suffragan Diözesen von Chikwawa und Zomba. Die 4 vorgeschlagenen Regiae werden dem Senatus angeschlossen, um in der Erzdiözese von Blantyre und in den 6 Suffragan Diözesen von Malawi zu wirken. Der Senatus wird folgendermaßen aufgebaut sein: 14 Präsidien, 16 Curien und 20 Comitien (10 Comitien in der Erzdiözese Blantyre, 4 Comitien in der Diözese Chikwawa und 6 Comitien in der Diözese Zomba)
Im Namen des Conciliums gratulierte Präsident Tommy McCabe dem neuen Senatus und den neuen Regiae für deren großartigen Leistungen und wünscht ihnen alle Gnaden und allen Segen in ihrem neuen Status.

Wahl des Schriftführerassistenten
Vorschläge wurden gesucht für das Amt des Schriftführerassistenten des Concilium, welches auch die Verantwortung für Zentral- und Südamerika beinhaltet, nachdem die 3 jährige Amtszeit von Ann Murray beendet war. Ann Murray wurde vorgeschlagen und sekundiert, da es keine anderen Vorschläge gab. Sie wurde ordnungsgemäß für die 2. Amtszeit gewählt. Tommy McCabe, der Conciliumspräsident, wünschte ihr alle Gnaden und allen Segen und dankte ihr für ihre Großzügigkeit die 2. Amtszeit anzunehmen.

Jährliche Legionswallfahrt zu unserer lieben Frau in Knock, Irland
Diese fand am 27. September 2009 statt. Es war eine große Beteiligung von über 6000 Legionären, die die Basilika bis zum letzten Platz füllten. Der Weihbischof von Dublin, Most Rev. Eamon Walsh, war der Hauptzelebrant und Prediger in der Festmesse. Legionäre von allen Teilen des Landes und auch einige vom Ausland feierten mit. Aufrichtigen Dank wurde Catherine Murphy, Amtsträger des Concilium, und den Amtsträgern des Comitium Tuam und all jenen, die bei der Organisation dieses Ereignisses mitgeholfen haben, ausgesprochen.

Besuch in Bangkok
Vor kurzem besuchten Paddy Fay und Declan Lohan Bangkok und konnten an einem Präsidiumstreffen teilnehmen. Dabei konnten sie einige gute Berichte vom Besuch pakistanischer Muslime hören, die Asylbewerber sind. Sie verbrachten 1½ Stunden mit dem Generalvikar und hatten auch die Ehre, den erst kürzlich pensionierten Erzbischof von Bangkok, Kardinal Michael, zu treffen. Dieser ist ein großer Befürworter der Legion. Bei einer anderen Gelegenheit nahmen sie bei einem Curientreffen teil, welches in Thai statt gefunden hatte.
Ein Treffen mit dem Geistlichen Leiter, Präsidenten, Schriftführer und Kassenführer des Senatus, wie auch mit einigen Korrespondenten, war vereinbart. Einige Punkte, die besprochen wurden, waren: Exerzitien, Ganzhingabe an Maria, Peregrinatio Pro Christo, Seligsprechungsprozesse und Korrespondenten.
Sie waren dem Geistlichen Leiter und den anderen Amtsträgern des Senatus sehr dankbar für den herzlichen Empfang und die Gastfreundschaft von Suphannie, Celine und John Michael bei deren unerwarteten Besuch. Sie sprachen auch einen aufrichtigen Dank an den Kardinal und Generalvikar für deren kurzfristig geplantes Treffen aus.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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