Conciliumsbericht Oktober 2009

Allocutio

gehalten von P.Bede McGregor, Geistlicher Leiter des Conciliums

Einige Überlegungen zur Evangelisation

Heute ist Missionssonntag und ich dachte mir, es wäre passend, einige Gedanken zur Evangelisation anzustellen. Um sich wirklich standhaft mit Evangelisationsarbeit zu beschäftigen, sollte man von  ihrer überaus großen Wichtigkeit überzeugt sein. Papst Paul der VI. schrieb: Evangelisation ist in der Tat die Gnade und eigentliche Berufung der Kirche, ihre tiefste Identität. Sie ist da, um zu evangelisieren, d.h. um zu predigen und zu unterweisen, Mittlerin  des Geschenkes der Gnade zu sein, die Sünder mit Gott zu versöhnen, das Opfer Christi in der heiligen Messe immer gegenwärtig zu setzen, welche die Gedächtnisfeier seines Todes und seiner Glorreichen Auferstehung ist”. Auch die Legion  findet in der  Evangelisation ihre Existenz; sie ist ihre tiefste Identität. Aber was bedeutet es eigentlich zu evangelisieren?  Im Grunde genommen, Jesus anderen vorzustellen. Eine Begegnung mit Jesus wird sich in vielen Aktivitäten auswirken, ohne diese Begegnung bleibt es meist beim Schaumschlagen. Die Kongregation für die Glaubenslehre bringt dies in einem kürzlich erschienen Dokument auf den Punkt: „Evangelisieren heißt jedenfalls nicht, Glaubenssätze zu lehren, sondern Jesus durch eigene Worte und Taten zu verkünden und sich so zum Werkzeug seiner Gegenwart und seines Handelns in der Welt zu machen”.

Lesen Sie bei  Paulus, einem der großen Patrone der Legion, nach: „ Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles gegeben und halte alles für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen leiden; sein Tod soll mich prägen”. Dann sagt er: „Ich will entschieden unter euch nichts anderes, als die Erkenntnis Jesu Christi, des Gekreuzigten”. Und dann ruft er aus: „ Für mich ist das Leben Christus”. Diese Liebe zu Christus muss die Grundlage aller Evangelisation sein. Es ist eine Gnade, eine solche Überzeugung zu gewinnen und wir müssen alle dafür beten und ständig danach streben. Liebe Legionäre, es gibt keinen größeren Verlust für einen Menschen, als der Verlust der Erkenntnis Jesu und seiner Freundschaft. Diesen Verlust aufzuheben – dafür besteht die Legion eigentlich.

Wie geht nun die Legion mit der Evangelisation um?  Zuerst wenden wir uns an Maria. Ihre Berufung und Sendung, ihr ganzes Sein ist darum besorgt, der Welt Jesus zu bringen. Es gibt keinen noch so kleinen Moment in ihrem Leben, der nicht auf Jesus ausgerichtet war. Sie stellt die ganze Welt und Geschichte unserem Herrn vor. Sie ist der effektivste Weg der Evangelisation. Sie ist das vollkommene Werkzeug  der Gegenwart des Herrn und seines Handelns in der Welt. Die Legion  weiß  das aus langer Erfahrung. Wir evangelisieren mit Maria, in Maria und durch Maria. Wir geben uns ihr ganz hin, damit wir jedem Menschen, den wir antreffen, Jesus bringen können. Im Jahr der Evangelisation können wir nichts Besseres tun als mit Maria zu beginnen, sie allen vorzustellen und unseren Schatz der wahren Verehrung mit ihnen zu teilen. Wo Maria ist werden Sie immer Jesus finden. Diese Einsicht  war das Herzstück von Frank Duffs innerem Leben.

Zweitens fragen wir uns, wo wir Jesus in unserer Welt von heute finden. Natürlich finden wir ihn wirklich und wahrhaftig und persönlich gegenwärtig als reines Geschenk in der Eucharistie. Johannes Paul II. hat so schön geschrieben, dass die Kirche  die Eucharistie von Christus, ihrem Herrn, nicht als ein Geschenk unter vielen anderen erhalten hat, sondern als vorzügliches Geschenk, weil er sich selbst in seiner heiligen Menschheit schenkt und weil sie ein Geschenk der Erlösung ist. Wenn die Evangelisation darin besteht, anderen Jesus zu bringen und sie in das Erlösungswerk Jesu einzubinden, dann versteht man leicht, dass das Konzil die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt der Evangelisation bezeichnet hat. Als ich ein junger Legionär in den Fünfzigerjahren war, erklärten wir unsere Arbeit oft indem wir sagten, wir bringen Leute zurück zu den Sakramenten. Ich erinnere mich an übergroße Freude, die wir erfahren haben, wenn wir daran Anteil hatten, wenn jemand zu den Sakramenten zurückgeführt werden konnte. Es bedeutet einfach, Menschen zu Gott zu führen. Mehr als 50 Jahre danach sehe ich immer noch dieses Apostolat als höchste Priorität der Legion. Maria ist die Expertin für die Rückführung der Menschen zu Jesus und wir in ihrer Legion sollten bestrebt sein, ihr darin nachzufolgen.

Viele Jahre vor der Gründung der Legion hat Frank Duff die „Liga für die tägliche Messe” gegründet. Später fand die ganze Spiritualität dieser Bewegung im Handbuch Einzug. Die Eucharistie muss die Quelle und der Höhepunkt der gesamten Arbeit in der Evangelisation der Legion sein. Neben dem eucharistischen Apostolat stellt die Rückführung der Menschen zum Sakrament der Versöhnung einen wesentlichen Teil der Evangelisation der Legion dar. Natürlich waren die Legionäre auch bestrebt, die Priester zu den Kranken zu bringen und den Sterbenden die Krankensalbung zu vermitteln. Die Ausarbeitung dieser Themen der Bedeutung der Evangelisation für Legionäre wird besser in späteren Allocutiones behandelt werden. Die Leute stellen mir oft die Frage, was im Jahr der Evangelisation zu tun sei. Mein erster Vorschlag ist zu den Wurzeln zurückzukehren und uns dem Apostolat mit neuem Mut und neuer Begeisterung zuzuwenden.

Lassen Sie mich mit einem Zitat aus einem Dokument der Glaubenskongregation, das – wie ich glaube – sehr genau den Geist und die Methode der Legionsarbeit im Rahmen der Evangelisation beschreibt:  „Das eigentliche Motiv für die Evangelisation ist die Liebe Christi für die ewige Rettung aller Seelen. Der einzige Wunsch wahrer „Evangelisierer” ist es, das weiterzugeben, was sie selbst empfangen haben. Evangelisation wird nicht nur durch öffentliche Verkündigung des Evangeliums oder durch Werke öffentlicher Bedeutung erreicht, sondern auch durch das persönliche Zeugnis als wirkungsvolle Methode für die Verbreitung des Evangeliums. Neben der  gemeinschaftlichen Verkündigung des Evangeliums bleibt die andere Art der Weitergabe, nämlich von Mensch zu Mensch, in der Tat wichtig und gültig. Es soll nicht geschehen, dass infolge der dringlichen Notwendigkeit der Verkündigung der guten Nachricht an die vielen, diese Art der Verkündigung vergessen wird, durch die das persönliche Gewissen eines Menschen durch ein einziges besonderes Wort eines anderen erreicht und berührt wird.” 

Von Mensch zu Mensch ist auch eines der Geheimnisse unseres Legionsapostolates.

Berichte

EUROPA

SPANIEN

SENATUS MADRID: Es ist bemerkenswert, wie die Legion in diesem Senatus beachtet, was sie gelernt hat, als die drei Senatus des Landes das Concilium besucht haben, ebenso wie die von Bernardo bei seinem Besuch in Spanien gegebenen praktischen Empfehlungen. Viele Präsidien haben geistliche Leiter, die die Treffen wöchentlich besuchen. Ausbreitung: Ihr Gebiet ist gut betreut und neuerliche Besuche bei Pfarrern haben viele neuen Präsidien entstehen lassen. Ausbreitung ist ein Fixpunkt bei allen Berichten der Räte. Jugend: Viele Legionäre betreiben einen sogenannten „pesca joven” (Fischfang um Jugendliche); und dies bei Tag sowie auch nachts, wenn sich die Jugend in Bars und auf Plätzen trifft. Auch wenn hauptsächlich ältere Legionäre dafür eingesetzt sind, werden diese gut aufgenommen. In der Erzdiözese gibt es eine Jugendbewegung, die auf den nächsten Weltjugendtag ausgerichtet ist. Der Senatus hat sich angeboten, dabei  jede nur erdenkliche Hilfe zu leisten.

Hausbesuche: In der Jahresplanung wird auf Hausbesuche gedrängt. Viele, die bisher keine  machen, haben bereits zugesagt, in Hinkunft solche durchzuführen. In große Wohnblocks zu gelangen, stellt ein Problem dar. Zur Abhilfe organisieren die Legionäre zum Fest des hl. Petrus eine eigene Messe für Portiere. Zwei Legionäre des Senatus im Alter von 20 und 21 Jahren waren im Sommer in Dublin und arbeiteten  im Morningstar- bzw. Regina Coeli-Hostel. Sie beteiligten sich auch an Jugendprojekten, besuchten Curien und verrichteten Arbeiten mit  vielen Dubliner Legionären. Anlässlich der Beendigung ihres Einsatzes gaben sie einen wunderbaren Bericht beim Senatustreffen.

SENATUS BILBAO: Die Legion ist im Norden Spaniens, für den der Senatus verantwortlich ist, in 11 von 13 Diözesen vertreten. Dem Senatus angeschlossen sind 14 Präsidien, 7 Curien und 3 Comitien. Dem Senatus gehören 722 aktive Mitglieder an. Im Senatus gibt es 3 Jugendpräsidien. Präsidien sind bemüht, geistliche Leiter zu finden.

SENATUS BARCELONA: Er verfügt über 16 Präsidien und 6 Curien. Viele Präsidien berichten von ihrem Einsatz in Seniorenheimen und geriatrischen Spitälern, wo sie versuchen Trost zu spenden. Einige Legionäre geben Katechismusunterricht für Kinder und Erwachsene. Ein Präsidium in Barcelona pflegt Kontakte zu Immigranten und hat aus ihnen bereits aktive wie Hilfslegionäre geworben. Der Senatus hat eine kurze Abhandlung „ Die Legion Mariens und die Pfarrgemeinde” erstellt, die sich mit der Ausbreitung in den Pfarren auseinandersetzt. Mit den Amtsträgern der Räte in Valencia  wurde unlängst  ein Treffen abgehalten, bei dem Ausbreitungspläne besprochen wurden.

PORTUGAL

SENATUS LISSABON: Die Bedeutung von Ausbreitung und Werbung wurde hervorgehoben. Ein Präsidium mit 10 Mitgliedern verfügt über 7 Prätorianer und hat 33 Hilfsmitglieder, für die jährlich zwei Treffen veranstaltet werden. Legionäre im Straßenapostolat treffen auf Sektenmitglieder und Angehörige anderer Religionen wie auch auf Drogenabhängige. Legionäre im Religionsunterricht an Volksschulen halten Verbindung mit den Schuldirektoren. Die jährliche Wallfahrt zum Marienheiligtum in Fatima war für Oktober vorgesehen. Der Korrespondent und andere Legionäre besuchten Lissabon und Fatima. Sie nahmen an einem Treffen mit den Amtsträgern und einigen der dortigen Korrespondenten teil.

REGIA COIMBRA: betreibt eine gute Ausbreitung und arbeitet unter den Studenten. Ein Präsidium gab Taxifahrern, mit denen sie Kontakt hatten, Katechismusunterricht. Mitglieder, die Kommunionspender sind, bringen die Kommunion zu Menschen, die ihre Wohnungen nicht  verlassen können. Funchal auf Madeira wurde vom Senatus besucht.

ZYPERN

Es gibt nun auf Zypern 4 Präsidien, die sich hauptsächlich aus Philippinos und einer kleinen Anzahl von Afrikanern zusammensetzen. Die Mitgliederzahl bewegt sich zwischen 20 und 25. Bei der Sonntagsliturgie wirken sie als Lektoren mit, sind für die Kollekte verantwortlich und  geben danach Erfrischungen aus, was ihnen ermöglicht, Kontakte mit der Gemeinde zu pflegen. Das Rosenkranzgebet  wird im Zuge der Besuche mit der Wandermuttergottes, durch Rosenkranzprozessionen und das Vorbeten des Rosenkranzes bei einer Grotte neben der Kirche gefördert. Heime für ältere Personen werden besucht. Ein Präsidium macht Apostolat an stark frequentierten Orten wie in Geschäftsvierteln, auf Märkten, bei Busstationen und in Parks. Sie bitten Maria, sie zu den Leuten zu führen, die sie vorgesehen hat. Viele laue Katholiken werden dabei getroffen und, sofern möglich, werden sie auch weiter betreut.

MALTA

Die REGIA MALTA deckt die Erzdiözese von Malta und die Suffragandiözese auf der Insel GOZO ab. Die Legion ist in fast allen 85 Pfarren der beiden Inseln vertreten. Zwei Morgen-Präsidien wurden für Frauen aufgestellt, die nicht berufstätig sind. Viele Präsidien betreiben Tourismus-Apostolat. Es gibt aber auch Wochen, die Hausbesuchen gewidmet sind. Während einer solchen Woche konnten fünf Mitglieder für ein neues Präsidium geworben werden. Ein italienisches Präsidium, das die italienische Gemeinde besucht, feierte ihr 1.000-stes Treffen mit einer Dankmesse, an der auch der italienische Botschafter mit seiner Gattin  teilnahm. Eine der angeschlossenen Curien organisierte einen Abend für Eltern, an dem 200 Personen teilnahmen. In den Berichten werden Besuche im Gefängnis und bei Flüchtlingen hervorgehoben.

COMITIUM GOZO: Bei der Acies in diesem Jahr war der Bischof von Gozo der Hauptzelebrant. Er nahm außerdem am Julitreffen des Comitiums teil und leitete ein Marianisches Fest mit 700 Teilnehmern. Bei einer Diözesan-Mission wurden 1000 Familien besucht, wodurch eine Frau nach 30 Jahren wieder zu den Sakramenten kam und eine Person nun auf die Taufe vorbereitet wird. Jugendarbeit: An einem Seminar nahmen 30 Jugendliche teil und haben über wichtige Themen wie: Scheidung, Abtreibung, Immigration,  Glaube und Wissenschaft diskutiert. Bei einer Gebetsgruppe wird zuerst der Rosenkranz gebetet und dann werden Themen besprochen.

ALBANIEN

COMITIUM SHKODER: Das Comitium leitet die Legion in der Erzdiözese Shkoder, sowie in den Suffragandiözesen Sape und Lezhe.  Es gibt 2 Präsidien in  der Erzdiözese Tirana- Durres. Das Comitium hat 31 Präsidien, 2 entlegene Präsidien und drei angeschlossene Curien. In den meisten Präsidien gibt es viele Mitglieder. Während des Besuches der Legionäre aus Malta und Irland wurde ihnen geraten, dass diejenigen Legionäre, die keine Arbeitsaufträge übernehmen könnten, betende Mitglieder werden sollten. Im Mai-, Juni- und Julitreffen des Comitiums berichteten insgesamt 6 Präsidien. Das Septembertreffen war verbunden mit einem Seminar, das vom Erzbischof von Shkoder gehalten wurde. Es hatte den Titel: „Die Beziehung der Kirche zum Volk”. Dieses Seminar wurde von Priestern, Ordensfrauen und Vertretern der kirchlichen Bewegungen besucht. Während dieses Seminars wurde auch das Apostolat der Legion besprochen. Die Regia Malta kümmert sich um die Neuauflage des Handbuches, um den Druck der Tessera und der Gebete für den Seligsprechungsprozess.

ITALIEN

SENATUS ROM: Der Senatus hat erneuerte Ausbreitungspläne. Ein Pfarrer mit 10 Gruppen des Neokatechumenats möchte dennoch ein Legionspräsidium in der Pfarre. In Rocco Giovine haben 10 Personen ihre Adressen abgegeben und zeigten Interesse an der Mitgliedschaft. Der Senatus überlegt die Wiederbelebung der Legion in San Clemente. In Campania gibt es schon einige Gruppen, die bald angeschlossen werden können.

COMITIUM PATERNO: Das Comitium hat die Verantwortung über 4 Curien in Sizilien und gab einen aufbauenden Bericht. Die Präsidien haben durchschnittlich 15 Mitglieder und unternehmen wertvolle Arbeiten wie Besuche in einer Jugendstrafanstalt. Der Erzbischof von Catania nahm an der Acies teil und lobte die Legionäre für ihren treuen Dienst. Die Peregrini aus Malta machten ihren Einsatz in einem problematischen Stadtteil und führten viele zu den Sakramenten zurück. Ein Kongress ist in Planung.

REGIA MAILAND: Im Oktober ist ein Kongress zu Ehren des 50. Todestages des Dieners Gottes Alfie Lambe geplant. Einige Rücktritte zu den Sakramenten wurden von Leuten gemeldet, die zwar an Gebetstreffen teilgenommen hatten, aber bis dahin nicht in die Kirche gegangen waren. Eine Frau aus Albanien wurde auf Wunsch des Pfarrers von den Legionären unterrichtet und wurde nun in die Kirche aufgenommen. Kardinal Erzbischof Tettamanzi ermutigte bei seinen Besuchen in den Pfarren die Legionäre zu ihrer Arbeit. In Turin gibt es ein neues philippinisches Präsidium.

COMITIUM PADUA: Die Legionäre besuchen Familien mit neugetauften Kindern. Auf Wunsch des Kaplans wird im Radio eines Krankenhauses der Rosenkranz von Legionären auf Deutsch und Italienisch vorgebetet. Legionäre helfen bei der Vorbereitung von zwei Mahlzeiten für Immigranten. Die Hilfslegionäre werden regelmäßig besucht  und in Krisenzeiten wird ihnen geholfen. Die Vollkommene Hingabe nach dem Hl. Ludwig Maria von Montfort und die Theologie des Apostolates (Suenens) werden gründlich studiert.

AFRIKA

CAPE VERDE

REGIA CAPE VERDE: Beim Augusttreffen der Regia wurde voll Freude Br. Jose Vaz, der Präsident  des Comitiums Guinea Bisseau begrüßt. Br. Vaz dankte der Regia für die Unterstützung und war auch dem Concilium dankbar für die Anschließung der Legion seines Landes an Cape Verde. Die Emigranten aus Cape Verde von Holland und Paris planen einen gemeinsamen Ausflug nach Belgien. Alle Präsidien führten ihre Exploratio Dominicalis Projekte durch. Es wurde nachgefragt, was die Arbeit bedeutet, die unter dem Titel „Sharing the Word” läuft. Neben den regelmäßigen Hausbesuchen, wird auch von Straßenapostolat und Arbeit der Legionäre als Katechisten berichtet. So wurden in einem Comitium 120 Jugendliche auf die Firmung, 450 Kinder auf die heilige Erstkommunion und 40 auf das Sakrament der Taufe vorbereitet. Legionäre berichten aus von Reinigungsarbeit in den Kirchen und den Heimen. Eine Schwierigkeit wurde von einem Comitium dargelegt, weil es um die Unzulänglichkeit der Amtsträger ging.

GUINEA BISSEAU berichtete über Cape Verde, dass es in ihrem Comitium 571 aktive Mitglieder gibt, die in 7 direkt angeschlossenen Curien und 8 Präsidien arbeiten. Bei einem Kongress nahmen mehr als 300 Legionäre teil.

MOSAMBIK

REGIA MAPUTO: Die Protokolle der  Regia vom September und Dezember 2008 sind eingelangt. Die Regia hält ihre Treffen alle drei Monate. Eine Curia mit 28 Präsidien hat  5 neue Präsidien gegründet. Bei den Arbeiten werden Krankenbesuche und Besuche von Gefangenen angeführt. Die Curia hat 30 Katechisten. Die Regia plant ihr goldenes Jubiläum am 5. Oktober zu feiern.

ANGOLA

SENATUS BENGUELA: Der emeritierte Bischof von Benguela D. Oscar Braga besuchte im Dezember 2008 das Senatustreffen und der neue Bischof, D. Eugenio dal Corso war beim Februartreffen dieses Jahres und dankte den Legionären für ihren Mut und ihre Ausdauer. Er bat jeden, dem es nur möglich sei nach Luanda zum Besuch des Papstes Benedikts zu reisen. Das Apostoöische Vikariat von Namibe, in dem die Legion sehr stark ist, wurde zu einer eigenen Diözese erhoben. Die neue Diözese hat ein Comitium, welches dem Senatus von Benguela angeschlossen ist. Der Senatus bat seine Räte die Aciesfeier im März und nicht zu anderen Jahreszeiten zu organisieren.

REGIA LUANDA: Das Protokoll vom August gelangte zum Korrespondenten. Im Juli wurde eine Wallfahrt zum Heiligtum ULF von Fatima in Kalulo organisiert. Während des Festgottesdienstes hielt Bischof Dom Benedito eine begeisternde Predigt. Im Zuge dieser Wallfahrt hielten die Amtsträger gemeinsam mit den Amtsträgern aus dem Inneren des Landes ein Amtsträgertreffen ab. Außerdem veranstaltete die Regia ein Treffen mit den Amtsträgern von Luanda und ein Treffen mit der Jugend, das sehr positiv bezeichnet wurde. Eine Jugendcuria in Muxima errichtete zwei neue Präsidien und denkt an eine neue Jugendcuria in Golf. Ein Präsidium mit 22 Legionären besuchte 120 Gefangene. Von Cabinda gibt es keine Neuigkeiten. Der Präsident vom Comitium Cabinda besuchte das Regiatreffen in Luanda im Mai. Er bedankte sich für die Unterstützung durch den Bischof.

GHANA

SENATUS ACCRA: Der Senatus hat bereits 10.000 Gebetsbildchen von Frank Duff verteilt und lässt nun 14.000 mehr drucken. Die Legionäre bemühen sich um die Verbreitung der „Vollkommenen Hingabe”, verkaufen entsprechende Literatur und veranstalten Vorträge darüber und vieles mehr. Zwei Senatusamtsträger trafen sich mit 28 Seminaristen, 9 von ihnen sind bereits Diakone, die alle aus den Reihen der Legion aus dem Cape Coast Seminar stammen. Beim Senatustreffen wurde besonders auf die Herz Jesu Thronerhebung und die Förderung der Vollkommenen Hingabe Wert gelegt und alle ermuntert, es auch selber zu machen. Die Mitglieder des Senatus wurden ermuntert in der Legion engagiert zu bleiben und die Pfarrpräsidien zu fördern und zu unterstützen helfen.

REGIA SUNYANI bat ihre 6 angeschlossenen Comitien, dreitägige Exerzitien zu organisieren, die zum Hauptthema: „Laienapostolat in der Kirche” gehalten wurden. Zu diesen Aktivitäten bezüglich der Exerzitien gehörten auch die Hausbesuche. Dem Bericht war zu entnehmen, dass sie zwar freundlich aufgenommen wurden, allerdings ist der Anteil der Katholiken, die nicht zur Hl. Kommunion gingen, sehr hoch. Die entsprechenden Räte wurden gebeten, sich dieser Personen anzunehmen. Aus den Berichten geht weiters hervor, dass viele Katechumenen von den Legionären auf die Taufe vorbereitet und Ehepaare in Schwierigkeiten besucht werden und es stellte sich heraus, dass viele Schwierigkeiten durch die Gespräche mit den Legionären ausgeräumt werden konnten.

SENATUS LESOTHO: Der Senatus hat 12 Comitien, 3 Curien und 5 direkt angeschlossene  Präsidien. Bei den letzten 5 Treffen des Senatus  waren durchschnittlich 12 Amtsträger (einschließlich der Senatusamtsträger) und zusätzlich 8 Präsidiumsamtsträger anwesend. Man hat den Eindruck, dass die Räte sehr wenige direkt angeschlossene Präsidien haben. Den Protokollen ist zu entnehmen, dass die Legionäre viele Rückkehren zu den Sakramenten und Ehesanierungen erwirken konnten. Es scheint, dass die Aciesfeiern als 2-tägige Events veranstaltet werden. Die Übersetzung des Handbuches in Sesotho ist fast fertig.

SIMBABWE

COMITIUM  HARARE: Die Protokolle von Februar, März und Juni 2009 sind eingelangt. Die Legionäre planen einen Besuch im Seminar der Stadt.

Comitium Hwanage

Die Legion besteht in dieser Region trotz Schwierigkeiten weiterhin. Viele Legionäre verlassen das Land. Sie benötigen unsere Unterstützung im Gebet.

SÜDAFRIKA

SENATUS JOHANNESBURG

Die Arbeit eines Präsidiums mit 16 Legionären beinhaltet auch dass sie Anglikanern das Rosenkranzgebet erklären, die die Bemühungen der Legionäre schätzen und davon sehr profitieren. Das Präsidium ULF von China hat viele Kontakte mit der chinesischen Gemeinde. Sie besuchen auch regelmäßig ältere Menschen dieser Gemeinde und organisieren jährlich Exerzitien für die Chinesen. Sie bemühen sich in ihren Ausbreitungseinsätzen um die Gründung eines malawischen Dompräsidiums.

COMITIUM SOWETO hat 7 Präsidien angeschlossen. Der Senatus bemüht sich in der Ausbreitung und besucht die angeschlossenen Räte.

SENATUS KAPSTADT

In einem Präsidium mit 18 aktiven Legionären werden Haus-,Gefängnis- und Spitalsbesuche gemacht, ebenso organisieren und besuchen sie Begräbnisfeiern. Sie haben 33 Hilfslegionäre. Sie bemühen sich um die Seligsprechung von Frank Duff und hielten eine Novene zu ihm für die schwerkranke Tochter eines Legionärs. Deren Gesundheitszustand konnte sehr verbessert werden, auch wenn sie bis jetzt noch nicht ganz geheilt ist. Sie beten auch Novenen zu Frank Duff für Präsidien, die der Auflösung nahe sind und für das Wachstum der Legion. Namibia gab seinen Jahresbericht dem Senatus Kapstadt.

COMITIUM MARIANHILL

Der Legion geht es gut und gute Berichte sind eingelangt. Ein Paar, welches sich trennen wollte, wurde von Legionären beraten und konnte ihre Probleme lösen.

COMITIUM DURBAN

Ein Präsidium mit 10 Legionären besucht monatlich ein Aidszentrum, ebenso macht es Haus- und Spitalsbesuche. 55 Erwachsene wurden während der Osterliturgie getauft.

Die Curia Kwamashu in Durban besteht aus 66 Legionären, die alle bei der Acies anwesend waren.

COMITIUM MATAIELE

Ein Präsidium mit 17 Legionären führt Hausbesuche und Katechismusunterricht durch und hält öffentliche Kreuzwegandachten in der Fastenzeit. Sie organisieren jeden September eine Exploratio Dominicalis. Die Curia Bizane brachte 56 Katechumenen in die Kirche und bereiteten 66 Jugendliche und 27 Erwachsene auf die Erstkommunion vor.

ÄGYPTEN

SENATUS ÄGYPTEN: Die Curia Heliopolis hielt eine jährliche Konferenz über „Die Säkularisierung und das priesterliche Leben”, an der 57 Amtsträger teilnahmen. Die Präsidien wurden gebeten einen Einkehrtag zu halten, welcher in 3-monatigen Abständen gehalten wird und von den anderen Präsidien der Curia mit den Familien der Legionäre besucht wird. Die Curia Shobra organisierte einen Einkehrtag für die Bildung von Junglegionären, der von 40 Junglegionären besucht wurde. Die Protokolle, welche erst kürzlich eingelangt sind, zeigen wie stark die verschiedenen Räte und Legionäre im Organisieren von Konferenzen für alle Ebenen eingebunden sind.

Peregrinatio Pro Christo

Seit dem September Conciliumstreffen sind die letzten beiden Teams gut wieder zurückgekommen. Sie waren in der Pfarre von unserer lieben Frau von der unbefleckten Empfängnis in Surrey Docks und in Brüssel in der Basilika Kierkelbert. Beide Einsätze verliefen hervorragend. Die Priester in den Pfarren waren sehr glücklich über ihren Einsatz.

Erhebung von Räten

Beim Conciliumstreffen im Oktober wurden folgende Räte zum Status einer Regia erhoben:

PANAMA

Panama ist ein schmales Land, in dem die Legion in 5 von 9 Diözesen eingeführt ist.

In der Stadt Panama ist ein Comitium, dem 16 Curien angeschlossen sind. 9 von den 16 Curien sind in der Erzdiözese und die restlichen Curien sind in den anderen 4 Diözesen.

Zwei Legionäre aus Bogota, Kolumbien, besuchten erst kürzlich die Legion in Panama und fanden diese in guter Funktion vor. Sie machten folgende Anregung: Das Comitium in der Stadt Panama zum Status einer Regia zu erheben mit 13 direkt angeschlossenen Präsidien und 9 Curien der Erzdiözese.

Es gibt noch 7 Curien in den Provinzen. Außerdem sollen noch 2 Curien in kleineren Städten zum Status eines Comitiums erhoben werden, die der Regia angeschlossen werden:

Madre de la Iglesia in der Diözese Colon soll 2 benachbarte Curien angeschlossen bekommen und

Madre Reina de la Paz in der Diözese Santiago soll die 3 übrig gebliebenen Curien angeschlossen bekommen

Die Legion in diesem Land wird dann von der Regia in der Stadt Panama geleitet. Der Regia werden 2 Comitien, 9 Curien und 13 Präsidien angeschlossen sein.

MEXIKO

Mexiko ist ein sehr großes Land mit 142 Millionen Einwohnern in 93 Diözesen. Die Legion wird von 2 Senatus und 6 Regiae geleitet. Vor 2 Jahren wurden 3 neue Regiae gegründet und die Gründung einer 4. neuen Regia war geplant. Diese Schritte wurden gemacht um dem Senatus von Mexiko City die Leitung besser zu ermöglichen und um auszubreiten.
Der Senatus leitet jetzt in 4 Erzdiözesen und 21 Diözesen. Die neue Regia wird in diesem Gebiet sein. Es wird beabsichtigt die 4. Regia in der Erzdiözese Puebla zu gründen, wenn das Comitium Nuestra Senora del Rosario in der Stadt Puebla zur Regia erhoben wird. Dieser Regia werden die Räte in dieser Erzdiözese, der Erzdiözese Jalapa und 11 Diözesen angeschlossen sein.
Insgesamt werden zur Regia 4 Comitien, 13 Curien und 8 Präsidien gehören. Die neue Regia wird dem Senatus Mexiko angeschlossen sein.
Nach dieser Entscheidung werden dem Senatus von Mexiko City 8 Präsidien, 14 Curien, 7 Comitien und eine Regia, die die Legion in 2 Erzdiözesen und 10 Diözesen leitet, angeschlossen sein.

Das Concilium sendet der neuen Regia in Panama und Puebla Gratulationen für deren große Errungenschaft und wünscht ihnen alle Gnaden und allen Segen für ihren neuen Status.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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