Wieder aus der Fremde zurück

Leo Führer
RL 6/2009

Die beiden letzten Teams von „Peregrini” sind von ihrem apostolischen „Urlaub” mit vielen schönen Gesprächen und Erlebnissen nach Hause zurückgekehrt.

Ein Team war in München und machte dort Straßenapostolat im Zentrum und Hausbesuche in einer Pfarre. Die Legionäre kamen dabei mit vielen Menschen in Kontakt, so trafen sie neben Katholiken auch Protestanten, Orthodoxe, Moslems, Buddhisten, Neuapostolische, Zeugen Jehovas, Altkatholiken und Atheisten. Erfreulich war, dass zwei Angesprochene den Kontakt mit der Pfarre wegen Firmung und Taufe wünschten.

Erlebnis mit der „Wunderbaren Medaille
Ein Teilnehmer berichtet: „Die Wunderbare Medaille öffnete uns die Tür zu einem älteren Mann,der schon mit dem Hinweis abgelehnt hatte, dass er die Ruhe brauche. Er war Alkoholiker, aber seit 2 Jahren trocken,  geht nicht in die Kirche und hat durch den Alkohol den Glauben vergessen. Er war erst zugezogen, daher einsam und wünschte den Kontakt zur Pfarre. Er wusste nicht, ob er gefirmt war. Wir schenkten ihm einen Gebetstext, einen Rosenkranz mit Beschreibung, ein Faltblatt über die Beichte. Es war ein längeres Gespräch über den Glauben möglich.” Er war einverstanden, dass wir seine Adresse dem Kaplan weitergeben würden.”

Ein anderes Team war in Lourdes. Eine der Hauptaufgaben der Legionäre dort ist das Apostolat auf den Campingplätzen in und um den Wallfahrtsort. Viele Touristen nützen diese Plätze zu einem kleinen Stopp auf den Weg in den Urlaub, der sie oft nach Spanien oder Portugal führt, haben aber von Lourdes oft nur den Namen gehört oder kennen es gar nicht.  

Am Campingplatz
Eine Legionärin schildert eine Begegnung: „Am Campingplatz trafen wir eine französische Familie mit Großeltern, Eltern und zwei Kindern. Auf unsere Fragen sagten sie uns, dass sie schon im Vorjahr Lourdes besucht hätten, dass ihnen das genüge. Sie hätten zwar die  Erstkommunion gehabt, aber sonst sei nicht viel los mit ihrem Glaubensleben. Zögernd nahmen sie die angebotenen Medaillen an und hängten eine gleich dem kleineren Kind um. Nach einer Weile verabschiedeten wir uns. Bald darauf rannte uns die junge Mutter nach mit der Bitte um eine weitere Medaille für ihr Baby, das wir gar nicht gesehen hatten. Sie war sehr glücklich über das Geschenk.”

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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