Conciliumsbericht September 2009

Allocutio

September 2009, gehalten von  P.Bede  McGregor O.P. Geistlicher Leiter des Conciliums

Die Rolle des Rosenkranzes im Leben des Legionärs

Die Kirche hat uns unzählige Namen für Maria gegeben, die wir in verschiedenen Litaneien zu ihrer Ehre beten. Maria hat sich selbst auch Namen gegeben, auf die wir besonders unsere Aufmerksamkeit richten sollten. Lassen Sie mich kurz auf zwei von ihnen eingehen. In Lourdes sagt sie: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis”. Diese Bezeichnung führt uns direkt ins Herz des Heilsplanes Gottes für die Welt. Maria wurde im Stand der Gnade empfangen, sie wurde Mutter der göttlichen Gnade,  Mutter des Erlösers und  das ewige Zeichen der Hoffnung inmitten der Welt und in uns allen persönlich  genannt. Sie ist ein mit Gnade gefülltes Herz, in dem jeder von uns zuhause ist. Im Kampf gegen das Böse und den Satan ist sie das Zeichen des Sieges, die Frau der Genesis: „Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse. (Gen 3,15)”.

Die Bezeichnung „Unbefleckte Empfängnis” führt uns in die Welt der Gnade, der Erlösung und in die persönliche Welt Jesus, des Sohnes Gottes und Marias. So verkündet Gott, was seine Liebe für die Welt geplant hat. Wir werden niemals alles, was in der Bezeichnung „Unbefleckte Empfängnis” enthalten ist, ausschöpfen können.  Und  in der Legion  ist es eine bevorzugte Bezeichnung Marias.

Aber in Fatima gibt sich Maria den Sie drei kleinen Kindern gegenüber den Namen: „Ich bin Unsere Frau des Rosenkranzes”. Das bedeutet nicht nur, dass auch Maria den Rosenkranz betet. Es ist sicherlich das, was sie uns beispielhaft in Fatima und Lourdes und vielen anderen Orten gezeigt hat: etwas von viel tieferer Bedeutung. Sie wird  durch den Rosenkranz definiert. Was heißt das? Es heißt, dass sich ihr Sein und ihre Identität   in den Geheimnissen  Jesu finden. Vom ersten Augenblick seiner Existenz in ihrem Schoß bis zu ihrem Zusammensein mit Jesus im Himmel gibt es in Maria nichts, was nicht auf Jesus hinweist.  In der  biblischen Beschreibung Marias lesen wir, dass sie stets  zutiefst in die Mysterien ihres Sohnes aufgenommen  war. Lukas schreibt: „Sie dachte darüber nach und bewahrte es in ihrem Herzen.”  Dieses Bewahren und Nachdenken war nicht nur  einfach eine Angelegenheit des darüber Nachdenkens, sondern vielmehr ein Zulassen der Gestaltung ihres ganzen Lebens  bis in die tiefsten Tiefen.  Sie lebte die Mysterien des Lebens Christi. Lukas sagt noch einmal nach der Episode im Tempel:” Sie bewahrte alles in ihrem Herzen”. Man kann auf der Grundlage dieser Texte sagen, dass niemand jemals die Mysterien Christi so gelebt hat wie Maria. Anders gesagt, niemand hat den Rosenkranz so gebetet, wie sie ihn gebetet und gelebt hat.

Maria lebt sogar im Himmel den Rosenkranz in seiner ganzen Tiefe und in seinem ganzen Reichtum. Mit Freude und in Dankbarkeit betrachtet sie jedes Geheimnis Jesu bis ins letzte Detail. Alles was Jesus betrifft ist für sie unvergesslich.  In aller Klarheit sieht sie, was der Herr an ihr Großes getan hat. Sie sieht, dass alles Wahre, Gute und Schöne in ihr die Frucht der erlösenden Liebe ihres Sohnes ist. In ihrem Geist und Herz findet sich das ganze Evangelium. Durch den Rosenkranz will Maria uns an ihrer Erfahrung mit Jesus  teilhaben lassen und mit ihm in das Herz der Dreifaltigkeit zu gelangen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Maria uns immer wieder einlädt, den Rosenkranz  zu beten, um auf diese sanfte und sichere Weise unser Leben dem Evangelium und  der Dreifaltigkeit zu öffnen. So wundert es nicht, dass der Rosenkranz das Herz der Spiritualität der Legion ist, weil der Geist der Legion der Geist Marias und sie  die Frau des Rosenkranzes ist. Das ist ihre besondere Methode, Christus in das Zentrum der Legion zu stellen. Der Rosenkranz ist nicht nur eine Angelegenheit des Verstandes, sondern eine Erhebung des Geistes und des Herzens zum Herzen Gottes. Er ist ein erreichbarer  und effektiver Weg, die Gegenwart Gottes zu erleben, die uns durch die Menschwerdung  des Sohnes Marias offenbart wurde.

Lassen Sie mich dieses kleine Betrachtung über den Rosenkranz mit einigen Worten aus dem Apostolischen Schreiben Papst Johannes Paul  II über den Rosenkranz beenden: „Gerade aus der Erfahrung Marias ist der Rosenkranz ein ausgesprochen kontemplatives Gebet. Wenn es diese Dimension entbehrt, würde ein entstelltes Gebet entstehen, wie Paul VI. unterstrichen hat: „Ohne Betrachtung ist der Rosenkranz ein Gebet ohne Leib und Seele, und das Gebet läuft Gefahr, zu einer mechanischen Wiederholung von Formeln zu werden, ganz im Widerspruch zur Mahnung Jesu: wenn ihr betet, sollt ihre nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen (Mt.6,7)”. Seiner Natur nach verlangt das Rosenkranzgebet einen ruhigen Rhythmus und ein besinnliches Verweilen, was dem Betenden die Betrachtung der Geheimnisse im Leben des Herrn erleichtert und diese gleichsam mit dem Herzen derjenigen schauen lässt, die dem Herrn am nächsten stand. So werden sich ihm die unergründlichen Reichtümer dieser Geheimnisse erschließen”. Es lohnt sich, bei diesen tiefen Gedanken von Paul VI. zu verweilen, die besser den Eigencharakter der christologischen Betrachtung bestimmen”.

Berichte

ASIEN und OZEANIEN

AUSTRALIEN

Senatus MELBOURNE: Der Senatus leitet die Legion in den Metropolitanprovinzen MELBOURNE, ADELAIDE und PERTH sowie auf zahlreichen Pazifikinseln. Ständige Aufmerksamkeit gilt der Ausbreitung; so können beinahe in einer Regelmäßigkeit neue Erwachsenen- und Jugendpräsidien aufgestellt werden. Das Schwergewicht der Apostolatsarbeit liegt bei Hausbesuchen, Besuchen in Seniorenheimen, beim Überbringen der hl. Kommunion an Kranke und bei der Unterstützung bei Pfarrarbeiten. Immigranten-Gemeinschaften werden besucht; so ist die Legion unter den Vietnamesen fest fundiert. Die Curia HOBART feierte im Feber ihr 75-jähriges Bestehen in TASMANIEN mit einer Messe, bei der der Erzbischof Adrian DOYLE und sechs Priester konzelebrierten.

Die Legion auf den VANUATA-Inseln wird von drei Comitien und zwei Curien geführt und umfasst 44 direkt angeschlossene Präsidien und 11 Curien.

Senatus SYDNEY: Die Legion gibt es in zehn von elf Diözesen mit 2.176 erwachsenen Legionären und 257 Mitgliedern in Probe, 281 Junglegionären und über 8.000 Hilfslegionären. Dem Senatus angeschlossen sind 2 Comitien, 21 Curien und 14 Präsidien. Die Koreaner haben 60 Erwachsenen- und 5 Jugendpräsidien, die Vietnamesen 13 Erwachsenenpräsidien.

Die angeführten Arbeiten umfassen Besuche bei Katholiken und Nichtkatholiken unter Koreanern, Indonesiern und Vietnamesen; von hervorragenden Ergebnissen bei diesen Arbeiten ist die Rede. Weiters werden angeführt: Evangelisation bei Handelsmessen, das Unterhalten eines katholischen Informationszentrums sowie eines Bücherwagens, Katechismusunterricht an staatlichen Schulen sowie Besuche in Justizanstalten, bei Seeleuten und in Hostels.

SALOMONEN (-Inseln)

Die SALOMONEN sind in drei Diözesen gegliedert, von denen die Legion in zwei mit je einer Curia vertreten ist. Dort bestehen 11 bzw. 21 Präsidien mit 420 aktiven Legionären und 204 Hilfslegionären. Unlängst konnten vier neue Präsidien aufgestellt werden. Berichtet werden Hausbesuche, Besuche bei Seeleuten und in einem Gefängnis. 26 Kinder erhielten das Sakrament der Taufe; Exploratio Dominicalis-Projekte wurden durchgeführt.

Comitium BRISBANE: feierte sein 70-jähriges Bestehen beim Juli-Treffen. Ihm waren eine Messe und ein Empfang vorausgegangen. Ein Gratulationsschreiben des Conciliumspräsidenten wurde verlesen und goutiert. Direkt angeschlossen sind dem Comitium 13 Präsidien und zwei Curien mit 207 Mitgliedern. Die Legion ist in 13 Pfarren der Erzdiözese BRISBANE vertreten. Der Bundesstaat QUEENSLAND (dessen Hauptstadt BRISBANE ist) ist noch in vier weitere Diözesen gegliedert, wo die Legion überall vertreten ist. In den letzten Monaten konnten zwei neue Präsidien gebildet werden.

NEUSEELAND

Senatus AUCKLAND: Vier neue Präsidien konnten seit Jänner in Pfarren aufgestellt werden, in denen es davor noch kein Präsidium gab. Große Sorgfalt und Aufmerksamkeit wird den Hilfsmitgliedern gewidmet; so werden überall Hilfslegionärstreffen abgehalten. An den Patrizierrunden nehmen durchschnittlich 18 Personen teil. Der Korrespondent hat den Senatus ermuntert, noch weitere Patrizierrunden zu gründen. In der Jugendcuria mit 8 Präsidien und 130 Mitgliedern werden zusammen mit erwachsenen Legionären Spitals- und Seniorenheimbesuche gemacht; ein religiöser Stand wird betrieben, bei der Sonntagsliturgie wird geholfen, Altardienst und Rosenkranzapostolat durchgeführt.

Die berichteten Arbeiten bei den Erwachsenen umfassen Ehesanierungen, Besuche bei Kranken und solchen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können; mitunter  auch mit der hl. Kommunion. Durch regelmäßige Besuche kamen viele Laue wieder zum Sakramentenempfang. Am 29. Mai wurden 11 Maori-Neuseeländer im Alter von 13 – 15 Jahren getauft und gefirmt. Bei Besuchen in einem Kriegsveteranenheim und einem Gefängnis haben Legionäre aus der Bibel vorgelesen und den Rosenkranz gebetet. Koreanische, chinesische und philippinische Präsidien arbeiten unter ihren Nationalitäten.

PAPUA NEUGUINEA

In den meisten Berichten ist die Rede von Konversionen von Sekten. Legionäre raten den Leitern von  christlichen Basisgruppen ihre Mitglieder zum Apostolat zu ermutigen.

Regia RABAUL: In zwei Briefen vom März und Juli an das Concilium wurde der Fortschritt und die Ausbreitung in Gebieten, insbesondere auf der großen Insel BOURGAINVILLE, wo es bisher keine Präsidien gab, unterstrichen.

PHILIPPINEN

Senatus MINDANAO: Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz für alle philippinischen Räte wurde in CAGAYON DE ORO abgehalten und als Riesenerfolg gewertet. Die Legionäre konnten viel dazu lernen, insbesondere, was die Führung in der Legion anbelangt. Bekehrung hat im Rat Priorität; es gab eine Reihe von ausführlichen Berichten über die Abkehr von Sekten. Der Korrespondent urgierte die Schaffung von zumindest einer neuen Regia.

Senatus BICOLANDIA beging den 50. Todestag des Dieners Gottes Alfie LAMBE mit der Feier einer hl. Messe und einem Vortrag über sein Leben. Für das Evangelisationsjahr ist ein Kongress geplant. Die Aciesfeier wurde im Karmelitenkloster mit den Schwestern abgehalten, die früher Legionäre waren. Zwei Präsidien in einem Gefängnis zählen 24 Mitglieder. Eine Jugendcuria stellte vier neue Präsidien auf. Legionäre sind den Priestern bei der Vorbereitung von Kindern auf  den ersten Empfang des Bußsakraments behilflich. Reversionen von Wiedergeburt-Christen und Siebentage-Adventisten wurden gemeldet.

REGIA WESTERN VISAYAS: Die Präsenz der Amtsträger der Räte betrug 75 %. Der Präsidien 65%.

Die Exploratio Dominicalis wird gefördert. Es gibt Studentenpräsidien an der Universität und im Seminar. Die Junglegionäre sind gut vertreten. Ein neues Comitium wurde gegründet, man denkt an weitere Gründungen. Eine moslemische Frau und eine Baptistin und deren Kinder wurden getauft. Curia Illoilio organisierte einen Tag mit Straßenkindern. Junglegionäre sprachen mit 653 Personen, die sie zur heiligen Messe einluden.

SENATUS CEBU: 18 Curien – insgesamt 188 Erwachsenen- und  78 Jugendpräsidien gaben ihre Berichte. Als Ergebnis der Ausbreitungsarbeiten wurden 11 neue Erwachsenen- und 4 neue Jugendpräsidien gemeldet. Die Junglegionäre machen als ihre Legionsarbeit Dienste bei Behinderten, indem sie auch mit ihnen trainieren. 4 Comitien haben 13 Erwachsenen- und eine Jugendcuria. In vielen Berichten hört man von Ausbreitung und Exploratio Dominicalis Projekten. Drei Regiae berichteten von einem Mitgliederstand von 9000 aktiven Legionären, dazu noch 700 in Probe und mehr als 15.000 betenden Mitgliedern. Es gibt 690 Prätorianer und 332 Adjutoren. In den Internet-Cafes wird eifrig nach Junglegionären geworben. Nach Werbeeinsätzen kam es zur Gründung von 4 neuen Curien und 2 Erwachsenen- und 6 Jugendpräsidien.

REGIA MAASIN: Im Februar 2009 wurde die Regia Maasin mit einer Festmesse gefeiert. Hauptzelebrant war der Bischofsvikar und 4000 Legionäre waren gekommen.

SENATUS NORDPHILIPPINEN: Es wurde von Bekehrungen von Mormonen, Zeugen Jehovas und christlichen Sekten berichtet. Es kam zu 41 Firmungen und 250 Taufen. Junglegionäre werden in die Präsidien der Erwachsenen eingereiht.  Comitium Lipa zeigte eine echte Verbesserung in der Präsenz. Comitium  Silang hat die Aufsicht über 28 Präsidien in Boystown und 33 in Girlstown, das sind offizielle Einrichtungen. Comitium Imus meldete die Konversion von 147 Personen aus den verschiedensten Religionen und Sekten. Das Comitium Tarlak besucht Waisenhäuser, Heime für verlassene Kinder. Einzelne Präsidien wechseln sich ab bei wöchentlichen Rosenkranzsendungen im einzigen Marianischen Radio in Asien. Der Senatus feierte am 21. Juli sein 69. Bestehen der Legion Mariens auf den Philippinen. Die Legion existiert in  6 Erzdiözesen und 23 Diözesen. Es gibt nur eine einzige Diözese ohne Legion.

EUROPA

NIEDERLANDE: Der Senatus Amsterdam hat ein angeschlossenes Comitium in  Heerlen im Süden des Landes, das 4 Präsidien und eine Curia leitet. Die Cape Verde Curia in Amsterdam organisierte 3 Busse für eine Pilgerfahrt nach Fatima. Es gibt eine Patrizierrunde. Das Präsidium für Straßenmädchen berichtete, dass einige das Gebiet verlassen und um Hilfe gebeten hätten, um ein neues Leben beginnen zu können. Legionäre führen auf Wunsch ihrer Pfarrer verschiedene Arbeiten aus wie Haus- und Spitalsbesuche, Besuche bei Neuzugezogenen und Besuche bei Eltern, deren Babys getauft werden.

DÄNEMARK

Das Präsidium in Kopenhagen hat 20 aktive und 104 betende Mitglieder. Zu ihrem Apostolat gehören der Wohnblockrosenkranz, die Spitalsbesuche, Krankenbesuche zu Hause und alle Arten von kirchlichen Diensten.

NORWEGEN

Das Präsidium in Tonsberg hat 6 Legionäre. Ihr Apostolat besteht in Krankenbesuchen, Katechismusunterricht und kirchlichen Diensten. Nach ihrem Besuch in Dublin im Mai wollen sie nun ein Präsidium in der Stadt Drammen beginnen.

SCHOTTLAND

Der Senatus mit Sitz in Glasgow hat 17 direkte angeschlossene Präsidien, 2 Curien vor Ort und 4 weitere Curien. Im Land gibt es insgesamt 75 Präsidien. In 6 Diözesen ist die Legion vertreten. Im April gab es Ausbreitungseinsätze, in Aberdeen kamen 8 Personen zu einem ersten Treffen. Ein Präsidium, das 2008 an der Universität in Glasgow gegründet worden war, hat nun 5 Mitglieder. Sie besuchen den Wayside Club, machen Besuche mit der Wandermuttergottes und betreiben mit gutem Erfolg einen Bücherwagen außerhalb der Universitätsbibliothek.

FINNLAND

Die schottischen Legionäre nahmen im Juli an einer PPC nach Jyvaskyla teil. In Gulu wurde im Anschluss an eine PPC eine Gebetsgruppe errichtet, die sich 2x im Monat trifft. Die Mitglieder dieser Gebetgruppe, alles finnische Konvertiten, beten den Rosenkranz und die Legionsgebete.

BELGIEN

SENATUS BRÜSSEL: In Molenbeck wurde ein neues Präsidium gegründet. 4 PPC-Teams arbeiteten in diesem Jahr in Brüssel.

SENATUS ANTWERPEN. Es gibt 3 direkt angeschlossene Präsidien mit 16 Legionären und einer Curia in Gent, die ebenfalls 3 Präsidien hat. Die Legionsarbeit der Legionäre in Antwerpen besteht hauptsächlich in Krankenbesuchen und im Überbringen der Krankenkommunion.

SCHWEIZ

In Freiburg besuchen die Legionäre die Kranken zu Hause und in den Spitälern, bringen die Krankenkommunion und machen Straßenapostolat auf öffentlichen Plätzen. Bei den kirchlichen Veranstaltungen arbeiten die Legionäre mit.

DEUTSCHLAND

SENATUS MÜNCHEN: Der Senatus hat 2 direkt angeschlossene Comitien, 10 Curien und 13 Präsidien mit insgesamt 533 aktiven und 5620 betenden Mitgliedern. Die Ausbreitung wird ernst genommen, in Bad Gögging wurde ein Präsidium gegründet. In Stuttgart wurde in Hinblick auf Ausbreitung Kontakt mit den portugiesischen und italienischen Gemeinden aufgenommen. Bei den Gefängnisbesuchen verteilten die Legionäre Rosenkränze und Wunderbare Medaillen an die weiblichen Insassen. Die Legionäre halten durch Korrespondenz den Kontakt aufrecht.

SENATUS FRANKFURT: Die deutsche Website wurde auf den letzten Stand gebracht und wird von den Amtsträgern der beiden Senatus sowohl von Frankfurt und München betreut. Die Präsidien Usingen, St. Gallus und Eltville gaben ihre Jahresberichte. Die Präsidien berichteten von Bahnhofapostolat, von einem Bücherwagen im Stadtzentrum und einem Einkehrtag für Nichtkatholiken. Am PPC-Wochenende in Strassburg war Frankfurt vertreten. Die Curia Darmstadt besucht die Gefirmten. Die Curia breitete in Otterstadt in der Diözese Speyer aus.

KOREANISCHE CURIA FRANKFURT: Sie berichtete von 6 Erwachsenentaufen, auch ein Kind wurde getauft. Das Comitium Freiburg machte eine Ausbreitung in Hirschberg, Lentershausen und in Ludwigshafen Mundenheim. Die Curia Bodensee organisierte Exerzitien und leitet drei Patrizierrunden. Das Comitium Berlin hatte am 04. April 09 einen Stand am Weltjugendtreffen. Die koreanische Curia hat mit dem Taufunterricht von 6 Erwachsenen begonnen,

REGIA KÖLN: Das neue Comitium in Düsseldorf gab seinen Vierteljahresbericht. Ein Präsidium aus Essen mit 8 Legionären berichtete. An den jährlichen Exerzitien nahmen 160 Legionäre teil. In Bochum Stiepel gibt es ein neues Präsidium, das zum  Comitium Essen h gehört. Die beiden neuen Präsidien in Dortmund und Witten arbeiten gut. In Düsseldorf gibt es ein neues Vietnamesen-Präsidium mit 10 Legionären. Die Regia war am Evangelisationstag, dem Kirchentag in Köln vertreten.

Das Jahr des Priesters

Jeder Priester braucht die Legion – „Maria soll herrschen”  von Frank Duff

Die Legion ist tatsächlich das ideale Werkzeug für den Priester. Sie hat die gleiche Einstellung, die gleichen Methoden und – was besonders wichtig ist – sie trägt das Element einer rechten und gebührenden Unterordnung in sich.  Die Laien in der Legion erkennen ihre Stellung und entsprechen ihr freudig und vollkommen. Dieses Merkmal ist jedoch durchaus nicht bei allen Laiengemeinschaften festzustellen. Der Priester  wird schwerlich ein besseres Mittel finden, um sich mitzuteilen und sich zu vervielfachen. Die Selbstmitteilung ist aber lebenswichtig für die priesterliche Wirksamkeit, nicht nur, weil sie einen Teil derselben ausmacht, sondern auch weil die Zahl der Priester im Verhältnis zu den Bedürfnissen so gering ist. Auch psychologisch gesehen ist die Legion notwendig, denn um an das Volk  wirklich heranzukommen, bedarf es einer vermittelnden Schicht, die als Dolmetscher dient und den Standpunkt beider Seiten teilt. Sie muss die Sicht des Priesters haben, jedoch zum Volk gehören. Sie trägt zur Verständigung der beiden Teile bei und bildet das einigende Glied.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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