Conciliumsbericht Juli 2009

Allocutio

Juli 2009, gehalten von P.Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des Conciliums

Das Legionsapostolat

In praktisch jeder Diözese, in der die Legion tätig ist, gibt es Erneuerungsprogramme, Erwachsenenbildung, Aufrufe zur Evangelisation, neue kirchliche Bewegungen, neue Aufgaben, eine Vervielfachung neuer Strukturen in den Pfarren und Diözesen und eine nicht geringe Ausuferung von Berichten, Sitzungen und immer mehr Komitees. Alles wird als dringend und wichtig bezeichnet. Und die Legion wird oft gebeten, an all diesen Aktivitäten und Planungen teilzunehmen. Die Legion ist mit jeder Phase ihrer Seele bestrebt, überall mitzuarbeiten, wo es darum geht, der Sache Christi und seiner Kirche zu dienen. Aber es könnte die Frage gestellt werden: auf welche Weise kann die Legion am besten in der Pfarre, der Diözese oder in der Weltkirche mitwirken? Wo sollen wir aktiv werden und was sollen wir fallen lassen?

Nun, ich denke, der beste Beitrag, den wir  auf jeder Ebene in der Kirche und zu  jeder Initiative einer kirchlichen Organisation leisten können, wäre, dass wir unserem eigenem Charisma der Legion treu  bleiben. Wir müssen immer ganz Legionäre in jeder Situation bleiben – zu jeder Zeit und in jedem Ort.  Im Handbuch versenkt sein und nach ihm leben wäre schon ein Angebot eines tiefgreifenden Beitrages an jede christliche Gemeinschaft, zu der wir gehören. Wir werden unser Bestes geben, wenn wir treu zu unserer Identität als Legionäre stehen.

Im Hinblick auf die ungeheuer große Zahl und Vielfalt  der auf die Legion zukommenden Aufgaben, möchte ich noch einmal über den einen oder anderen Schlüsselaspekt des Legionsapostolates nachdenken. Der frühere geistliche Leiter des Conciliums, P. Thomas Flynn, hat in einer Predigt in einer der monatlichen Gedenkmessen für unseren Gründer Frank Duff auf folgende Stelle eines Artikels von Frank Duff hingewiesen: „die Berufung zum Apostolat beginnt mit der Erkenntnis, dass im Leben neben der Rettung der Seelen nichts anderes sehr wichtig ist…..und man entsprechend zu handeln beginnt.” Und dann fügt er hinzu:” dieser Satz scheint mir das Wesen all seiner Gedanken, seiner Aussagen und Handlungen zum Ausdruck zu bringen”. Und er fasst alles in Worte, was über das Apostolat gesagt werden kann: Unser Geschäft ist die Rettung von Seelen und sonst nichts. Wir beschäftigen uns nicht mit der Beschaffung von Geldmitteln und deren Verteilung. Dafür gibt es andere Organisationen. Jedes Treffen, jede Maßnahme, jede Diskussion in der Legion muss letztlich die Rettung der Seelen im Auge haben. Dies ist für uns heute der Sinn und die Botschaft des Lebens unseres Gründers.

Es gibt keine größere Nächstenliebe, als ohne Unterlass für die Rettung der Seelen zu beten und zu arbeiten. Was haben wir davon, selbst wenn wir alles, was wir uns in diesem Leben wünschen oder brauchen haben, wenn wir nicht in den Himmel  in Ewigkeit kommen? Papst Benedikt hat der Jugend der Welt gesagt, sie sollen an die Ewigkeit denken. Dies ist die Art des Denkens, auf der die Hingabe der Legion, jede Seele zu suchen und mit ihr zu reden, beruht. Wir müssen in Liebe mit reichen und armen, guten und bösen, gebildeten und ungebildeten, jungen und alten, gesunden und kranken, glücklichen und  einsamen Menschen sprechen, niemand soll von der apostolischen Liebe der Legion unerreicht und ausgeschlossen sein. Wir sind nicht auf ein bestimmtes Apostolat ausgerichtet, sondern wir stehen jede Woche, jahraus, jahrein, immer im Dienst für die Rettung der Seelen. Wir Legionäre müssen Experten in der Betreuung der Seelen sein. Unendliche Geduld und Milde muss der unbezahlbaren Seele zukommen – wie es das Handbuch fordert.

Aber es gibt noch einen vornehmlichen Aspekt des Apostolates der Legion. Es genügt nicht, ein großes Verlangen nach der Rettung der Seelen zu haben. Es ist genauso wichtig darauf zu achten, wie wir unsere Legionsarbeit machen. Es ist unabdingbar, dass wir das Prinzip, welches im Handbuch so einfach zum Ausdruck kommt, nämlich auf die Seelen nur mit Maria zuzugehen, in unsere Herzen einbrennen. Die Freude an unserer Legionsarbeit muss der Geist Mariens selbst sein.

Wir können des Opfers überdrüssig werden, das die treue Teilnahme an den Treffen, wie auch eines scheinbaren Versagens, der Trockenheit des Geistes, des Fehlens einer Antwort, oder auch einfach der aus den Anforderungen an unsere Zeit und Energie entstehenden Belastungen mit sich bringen. Aber ein Legionär ist nie allein. Maria ist immer an seiner Seite, es ist ihre Arbeit und sie möchte, dass wir ihre lebende Gegenwart bei jeder Seele, die wir antreffen, sind. Wir machen keine Arbeit ohne sie. Sie macht alles lohnend. Mit der Zeit sehen wir unser Legionsapostolat und unsere Berufung und nicht als Last, sondern als ein großes Geschenk und als Vorzug. Maria schenkt sich uns und das ist genug. Sie führt uns zu Jesus und bringt ihm Seelen durch unsere mutige und großzügige Legionsarbeit.

Berichte

ASIEN,  MITTLERER UND NAHER OSTEN

NEPAL

Die Curia KATHMANDU verfügt über 1 Jugend- und 4 Erwachsenenpräsidien. Zufolge mangelnder Stromversorgung ist die Verbindung unterschiedlich. Hauptarbeiten sind Glaubensunterricht an Kindern und Erwachsenen in der Kirche oder zu Hause. Daraus resultieren Friede und Eintracht.

PAKISTAN

Die berichtenden Präsidien in KARATSCHI haben 18 bzw. 9 aktive Legionäre und 60 bzw. 45 Hilfsmitglieder. Sie stellen Amtsträger für Jugend- und Urdu sprechende Präsidien, machen Haus- und Spitalsbesuche. Sie bereiten die Liturgie für besondere Festtage vor und unterstützen die Legion in anderen Diözesen bei ihrer Arbeit unter der Leitung des jeweiligen Pfarrers.

KASACHSTAN

In KARAGANDA wurde ein Jugendpräsidium mit 9 Mitgliedern gegründet. Eine Ausbreitung in zwei  weitere Pfarren ist geplant. Die Legionäre haben Kontakt zu Alkoholikern und ihren Familien. In KOKSCHETAU werden Besuche in Drogen- und Krebsstationen gemacht. Menschen anderer Bekenntnisse nehmen die Legionäre gut auf und nehmen auch die Wunderbare Medaille. In 4 Pfarren erhofft man sich gute Ergebnisse bei der Ausbreitung.

GEORGIEN

Ein englischsprachiges Präsidium in TIFLIS und 3 georgisch sprechende in Dörfern setzen ihre Arbeit fort.

ARMENIEN

Das Präsidium in JEREWAN hat 10 Mitglieder. Pater PETROS besucht wöchentlich die Treffen und hält anregende und hilfreiche Allocutiones. Bei den Haus- und Spitalsbesuchen wird über den Zweck des Leidens und die Bedeutung des Gebets gesprochen. Viele Besuchte sind dankbar, allein wenn ihnen jemand zuhört.

THAILAND

Der Senatus  BANGKOK zählt 4.526 Mitglieder in Erwachsenen- und 327 in Jugendpräsidien mit insgesamt 9.000 Hilfslegionären. Im Lande leben 500.000 Katholiken bei einer Einwohnerzahl von 63 Millionen. Angeregt durch die geistlichen Leiter wird der interreligiöse Glaubensdialog gepflogen. Moscheen und buddhistische Tempel werden besucht und so Kontakt zu Menschen anderer Glaubensrichtungen unterhalten. Die Legionäre arbeiten mit medizinischen Teams und Regierungsbehörden zur Wohlfahrt der Menschen zusammen.

MYANMAR/BURMA

Trotz Schwierigkeiten setzen die Legionäre ihre Treffen und Arbeiten fort. Die Legion besteht in 3 Erzdiözesen und 9 Suffragandiözesen. Das Comitium MANDALAY hat unter Leitung von Pater GEORGE , einem sehr eifrigen geistlichen Leiter, die Übersetzung des Handbuchs ins Burmesische abgeschlossen.

VIETNAM

Das Concilium hat sich über die neuesten Nachrichten aus VIETNAM gefreut. Die Berichte zeugen von gut organisierten Präsidien und Räten, die ihren Bereich sowie Möglichkeiten für Ausbreitungen gut kennen. Die Legion wächst jedenfalls ständig. Sie ist in allen 26 Diözesen vertreten und zählt 43.556 erwachsene Legionäre, 14.822 Junglegionäre sowie 74.370 Hilfslegionäre.

INDIEN

Erzdiözese MUMBAI

Die Regia besteht aus 26 lokalen und 10 entfernt liegenden Präsidien, 13 Curien und 5 Comitien. Eine Ausbreitung in JALLANDHAR fand Präsidien vor, eines davon dank eines  engagierten Rektors im Seminar, mit insgesamt 43 Mitgliedern. Er hat auch die Übersetzung des Handbuchs in Punjabi  eingeleitet.

Erzdiözese BANGALORE

Die Regia KARNATAKA verfügt über 8 direkt angeschlossene Präsidien, 17 Curien, 5 Comitien und ist in 7 von 8 Suffragandiözesen vertreten. Durch Gruppen für Alkoholiker konnte erreicht werden, dass 17 abstinent wurden. Im Rahmen der Sorge um zwei Slums konnten Beichte und hl. Messe angeboten werden. 15 Bewohner gaben ihre illegale Lebensweise auf. Die Kassenprüfungen sind erfolgt.

Erzdiözese KOLKATA

Es gibt 7 Suffragandiözesen, nähere Informationen sind aber nicht bekannt. Ausbreitungen und Visitationen mussten auf Grund der hohen Temperaturen und von Wirbelstürmen eingeschränkt werden. Dieses Comitium kümmert sich auch um die Legion in BANGLADESCH, wo für Oktober/November ein Besuch geplant ist.

Erzdiözese PONDICHERRY

Auf Grund einer Erkrankung des Korrespondenten liegen keine neuen Informationen vor.

Erzdiözese CHENNAI

Ein großes Slumgebiet wurde besucht. Die Fischer müssen mit ihren Frauen lange arbeiten. In der Fastenzeit wurde jeden Mittwoch der Kreuzweg und öffentlich der Rosenkranz gebetet, wobei 150 – 175 Personen daran teilnahmen. 300 kamen zu einer vom Weihbisch0f zelebrierten Messe. Das Comitium COIMBATORE und die Curia AVADI halten den Kontakt aufrecht.

Erzdiözese TRIVANDRUM

Der Senatus KERALA wirkt in allen 17 Diözesen und in den drei Riten: Latein, Syro Malabar und Syro Malankara. Er hat 22 Präsidien, 14 Erwachsenen- und 8 Jugendcurien sowie 16 Comitien mit insgesamt 20.000 Mitgliedern.

Diözese KOTTAR

Der Bischof hat um eine Erhebung des Comitiums gebeten. Es verfügt gegenwärtig über 7 Präsidien und 27 Curien mit 5.876 erwachsenen Legionären und 2.696 Junglegionären. Das Comitium TUTICORIN konnte eine weitere Curia errichten und mit Erlaubnis ein Comitium aufstellen. Es gibt in der Diözese 106 Pfarren und alle Curien haben jeweils einige Ausbreiter bereitgestellt. Hervorragende Arbeit wird bei Haus- und Spitalsbesuchen  und verschiedenen Institutionen an Katholiken wie Nichtkatholiken, einschließlich Hindus und Moslems, geleistet. Viele Katholiken beginnen wieder, ihren Glauben zu praktizieren.

SRI LANKA

Der Senatus besteht aus 16 Präsidien, 28 Curien für Erwachsene und 6 für Jugendliche sowie 10 Comitien. Zufolge des Krieges lösten sich zahlreiche Curien auf, die Präsidien scheinen aber ihre Arbeit fortgesetzt zu haben. Alle Häuser werden zwecks Evangelisation aller Bewohner besucht, der Rosenkranz mit Nichtkatholiken gebetet; eine geringe Anzahl ist in die Kirche eingetreten. In einigen Berichten wird die vollkommene Hingabe erwähnt. Literatur über die drei Heiligsprechungsprozesse liegt in Sinhala, Tamil und Englisch auf.

ISRAEL und PALÄSTINA

Das Comitium in JERUSALEM umfasst 11 Präsidien in JERUSALEM, JAFFA und RAMLA sowie 4 Curien in BETHLEHEM, RAMALLAH, NAZARETH und GALILEE mit 548 Legionären in insgesamt 39 Präsidien. Berichte treffen regelmäßig ein. Ein Präsidium mit Geschäftsleuten verfügt über 20 Mitglieder. Ein Präsidium leistet diverse Arbeiten, um die Menschen zu trösten und bemüht sich um Fernstehende. Reisebeschränkungen während des Gaza-Konflikts waren der Grund für die Verschiebung eines Kongresses in JERICHO.

AFRIKA

DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

Der SENATUS KINSHASA hat die Sorge für ein Drittel des Landes. In diesem Gebiet spricht man Lingala als Landessprache. Der Senatus ist vorbildlich tüchtig. Direkt angeschlossen sind 12 Präsidien mit durchschnittlich 20 Mitgliedern, 7 Curien auf Pfarrebenen, 11 Stadt-Comitien, 2 diözesane Comitien und schließlich auch noch 5 Regiae: Matadi, Kikwit, Mbandaka, Kisangani und Isiro. Es werden die üblichen Legionsarbeiten gemacht. Erwähnenswert ist das Apostolat an Teenager-Vätern, die beraten werden, ihr Leben zu ändern, an Teenager-Müttern, die zum Mitsingen im Chor eingeladen werden, an Prostituierten, die zu einem ehrlichen Leben und zu einer Arbeit am Markt überredet werden konnten und an durch Ehebruch zerrütteten Ehen, die wieder neu begannen, indem sie zur Aussöhnung gebracht werden konnten.

Die Mitglieder des SENATUS KANANGA  und des SENATUS BUKAVA machen vielfältiges Apostolat. Das Handbuch in der Suaheli-Sprache ist in Arbeit.

SENATUS BUTEMBO: Der Senatus hat einen Korrespondenten für das Concilium ernannt, der Bau der Legionsgebäude ist nahe der Fertigstellung.

BURUNDI

Der SENATUS GITEGA plant einen Kongress. Zu den Aufgaben der Legionäre gehören die Besuche und Ermutigung der Laien in den Basisgemeinden mitzuarbeiten, die Förderung der Familienweihen an das Hl. Herz Jesus und das Werben der Jugend in die Reihen der „Freunde von Montfort”.

RUANDA

SENATUS KIGALI: Die Mitgliederzahl beträgt 86.000 aktive Legionäre.

ZENTRALAFRIKA

REGIA BANGUI: Man überlegt die Erhebung mehrerer Räte in einen höheren Status.

MADAGSKAR: Dieses große Land hat 21 Diözesen. Die kleine Legionsflamme wurde nur aufrecht erhalten durch Besuche und Korrespondenz der Legionäre der Regia Reunion. Es gibt 2 Curien und mehrere einzelne, verstreute Präsidien.

REUNION: Comitium St. Denis berichtete von Hausbesuchen, bei denen die Legionäre auch die Krankenkommunion bringen. Die Legionäre beten mit den Alten und Kranken. Bei Todesfällen sind sie die Vorbeter bei den Begräbnissen, sie beten die Rosenkranz- und Kreuzwegandachten vor und geben Katechismusunterricht besonders für Kinder und Jugendliche. Die Wandermuttergottes wird weitergetragen und die Legionäre beten dabei mit den Familien.

REGIA MAURITIUS: Die Regia hat 2 Comitien, 6 Curien und 19 Präsidien. Die Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn verbrachte 8 Monate auf Mauritius und baute 1940 dort die Legion auf.  Beim ersten Curientreffen am 28. April, dem Fest des hl. Ludwig Maria von Montfort, war sie zugegen. Unter den Arbeiten werden auch Hausbesuche, Besuche in Heimen und Spitälern genannt, bei denen die Legionäre Kinder auf die Sakramente vorbereiten. Sie organisieren Einkehrtage für Jugendliche und Erwachsene und fördern das Rosenkranzgebet und die Eucharistische Anbetung. Am 7. Juni wurde der 120. Geburtstag des Dieners Gottes Frank Duff gefeiert. Bei der Festmesse war Erzbischof Piat der Hauptzelebrant in der Kathedrale, der zusammen mit allen früheren und jetzigen Geistlichen Leitern die hl. Messe gefeiert hat.

Nigeria

Beim Conciliumstreffen am 19. Juli 2009 wurde folgendes vorgeschlagen und beschlossen:

Senatus Enugu hat derzeit 20 Präsidien, 11 Erwachsenencurien und 12 Jugendcurien, 18 Comitien und 3 Regiae direkt angeschlossen.

Der Senatus hat um Erlaubnis angefragt, die Comitien in Nsuka und Abakaliki zum Status einer Regia zu erheben.

Das Concilium stimmt, bei kirchlicher Erlaubnis, der Erhebung zu:

Das Comitium „Unbefleckte Empfängnis” Nsuka wird zur Regia erhoben mit 5 anderen angeschlossenen Comitien. Es wird das Gebiet der Diözese von Nsuka verwalten, eine bischöfliche Diözese der Erzdiözese Onitsha. Es werden 12 Präsidien, 19 Curien und 5 Comitien direkt angeschlossen mit insgesamt 13611 Erwachsenenlegionären und 8549 Junglegionären.

Das Comitium „Gate of Heaven” Abakaliki wird zur Regia erhoben mit 5 anderen angeschlossenen Comitien. Diese Regia wird das Gebiet der Diözese von Abakaliki, eine bischöfliche Diözese der Erzdiözese Onitsha, verwalten. Es werden 12 Präsidien, 14 Curien und 5 Comitien direkt angeschlossen mit insgesamt 18300 Erwachsenenlegionären und 12210 Junglegionären.

Wenn diese 2 Comitien zur Regia erhoben werden, werden dem Senatus Enugu noch 20 Präsidien, 11 Erwachsenencurien und 12 Jugendcurien, 7 Comitien und 5 Regiae angeschlossen sein.

Besuch der Amtsträger der Regia Paris und Valencia (Frankreich) beim Concilium

Die Regia Paris und Valencia aus Frankreich waren beim Juli Conciliumstreffen durch folgende Amtsträger vertreten: Präsident Monique Chevrot, Vizepräsident Robert Cambronne, Schriftführer Marie-Nicole Trimaille von der Regia Paris und Präsident Elizabeth Bidault von der Regia Valencia.

Am Vortag hielten sie eine Besprechung mit den Conciliumsamtsträgern.

In der Regia Paris ist die Legion in 15 Diözesen. Dort sind 333 Legionäre in 5 Curien und 22 Präsidien direkt der Regia angeschlossen. In den letzten beiden Jahren konnten 2 Jugendpräsidien und ein neues Präsidium in einem College gegründet werden.

In der Regia Valencia ist die Legion in 7 Diözesen vertreten. Dort sind 298 Legionäre in 17 Präsidien, davon 2 Jugendpräsidien. Visitationen in den Räten werden gemacht und deren Plan ist die Gründung neuer Jugendpräsidien und die Legion in anderen Diözesen auszubreiten.

Tommy McCabe, der Präsident des Conciliums, dankte den Legionären für deren Einsatz in der Legion und wünschte ihnen alle Gnaden und allen Segen für die Zukunft.

Gedächtnismesse am 77. Geburtstag des Dieners Gottes Alfie Lambe

Am Sonntag dem 28. Juni 2009 wurde die Gedächtnismesse für den Diener Gottes Alfie Lambe in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Tullamore, Co. Offaly gefeiert.

Der Hauptzelebrant und Prediger war P. Martin Halpin P.P.  Fünf andere Priester, davon P. Oliver Skelly P.P, Vizepostolator des Seligsprechungsprozesses und P. Lorenzo Bracken, früherer Klassenkamerad von Alfie Lambe, konzelebrierten.

Die hl. Messe war gut besucht und anschließend wurden alle zum Tee eingeladen.

Am Vortag, Samstag, dem 27. Juni 2009, fand ein „Aktionstag” mit 20 Legionären statt. 600 Hausbesuche konnten in Siedlungen in Tullamore gemacht werden, ebenso konnten Kontakte in einem Einkaufscenter gemacht werden, in der Absicht, Alfie Lambe besser in seiner Heimatstadt bekannt zu machen. Die Legionäre wurden herzlich aufgenommen.

Anerkennung erhielt das fleißige Komitee für all ihre Bemühungen im Werben und Organisieren der jährlichen Messe und deren neue Initiative „Aktionstag”. Sie wurden auch für ihren engagierten Einsatz im ganzen Jahr gelobt. Gebetserhörungen auf die Fürsprache des Dieners Gottes Alfie Lambe sollen dem Concilium berichtet werden.

Peregrinatio Pro Christo

In den Monaten Juni und Juli waren PPC-Teams in den Pfarren in Wolverhampton, Essex, Ardrossan in Schottland, Stretford, Manchester und in einer Pfarre in Ramsey auf der Insel Man im Einsatz, welcher ein wunderbares Projekt war. Der Pfarrer in Ramsey hat um ein 2. Team für seine 2. Pfarre in Peel gebeten.

Anfang Juli war ein Team von 10 Peregrini in der Pfarre „Unsere Frau von der immerwährenden Hilfe” in Wolverhampton und in den nächsten Wochen werden Teams für Hayes in Middlesex, in die Pfarre der hl. Katherina Laboure in Glasgow und in die Pfarre vom hl. Karl Borromäus in Hull ausgesandt.

10 Freiwillige werden im September beim Projekt in Koekelberg in Brüssel mithelfen.

Derzeit sind Legionäre in Finnland im Einsatz, welchen der Senatus von Schottland organisierte.

Das PPC-Unternehmen von Liverpool in Malmö in Schweden wird vom 4. bis 14. August stattfinden. Das PPC-Unternehmen von Birmingham in Holland wird vom 10.-18. August und das Unternehmen in Berlin wird im September sein.

Die jährliche Herbstkonferenz wird im Sankt Patricks College in Drumcondra am Samstag, den 31. Oktober 2009 stattfinden.

Neue Kinder Sicherheitsmaßnahmen

Die Ausbildungen in Bezug auf die Kindersicherheit werden in Irland fortgesetzt. Bis jetzt wurden bereits 12 Tagungen gemacht, welche von insgesamt 224 Legionären besucht wurden. Eine Tagung ist noch im Juli im Gebiet von Dublin geplant – dann sind 2/3 der Curia Dublin abgedeckt.

Legionäre sollten die vollkommene Hingabe nach dem hl. Ludwig Maria von Montfort vollziehen

Es ist wünschenswert, dass die Ausübung der Marienverehrung der Legionäre vervollkommnet wird, indem sie jene bestimmte Form erhält, die der hl. Ludwig Maria von Montfort lehrte. Diese Lehre ist unter den Titeln „Die Vollkommene Hingabe” oder „Die Sklavenschaft Marias” bekannt. Er lehrt sie uns in den beiden Schriften: “Abhandlung über die wahre Marienverehrung” und  “Das Geheimnis Marias”.

Diese Vollkommene Hingabe fordert das formale Eingehen eines Vertrages mit Maria, bei dem man sich ihr selbst ganz und gar  schenkt, mit allen Gedanken, Handlungen und allem Besitz, sowohl geistlichem wie irdischem, vergangenem, gegenwärtigem und zukünftigem, ohne Rückhalt des kleinsten Bruchteils oder des geringsten Dinges. Mit einem Wort: Der Geber macht sich einem Sklaven gleich, der aus sich selbst nichts besitzt und völlig abhängig  ist von Maria, ihr voll und ganz zur Verfügung steht.

 (Aus dem Handbuch der Legion Kapitel 6, Punkt 5)

In englischer Sprache  ist vom Concilium nun ein Heftchen  zur Vollkommenen Hingabe herausgegeben worden. Es ist in der Materialstelle Wien um € 0,35 erhältlich.

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Herzlich Willkommen

„... unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen stand,
begannen sie zu überlegen,
wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten,
damit er in Seiner Welt geliebt werde.“

(Handbuch der Legion Mariens)

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