Conciliumsbericht Juni 2009
Allocutio
Juni 2009, gehalten von P. Bede McGregor O.P., Geistlicher Leiter des Conciliums
Alfie - gelebte Legion
In diesem Jahr feiern wir das goldene Jubiläum des Todestages vom Diener Gottes Alfie Lambe. Als Geistlicher Leiter des Conciliums, dem leitenden Gremium der Legion auf der ganzen Welt, fühle ich mich verpflichtet und geehrt einige Überlegungen zu seinem Leben und seiner Bedeutung für alle Legionäre weltweit anzustellen, weil ich überzeugt bin, dass er nicht nur Irland, seinem Geburtsland oder Lateinamerika, wo er Gesandter war, gehört, sondern allen Menschen in Afrika und Asien und besonders in Europa, wo es einen tragischen Glaubensverlust gibt und damit den Verlust eines moralischen Lebens von so vielen Millionen Menschen. Hilde Firtel schreibt: „Er hat nie nur an sein Arbeitsgebiet oder an Südamerika gedacht, sondern sein Interesse war so weit wie die Welt, was bedeutete, dass sein apostolischer Eifer die ganze Welt umspannte.” Wie alle guten Legionäre war Alfie bestrebt, alles was Menschen trennen kann, sei es durch Sprache, Kultur, Farbe, Rasse, historische Animositäten oder durch Religion, zu überwinden. Ein echter Legionär kann niemanden von seiner Liebe ausschließen, weil er unseren Herrn in jedem, den er trifft mit den Augen Mariens sehen möchte.
Alfie hat sehr wenig geschrieben, aber was er hinterlassen hat, gibt wertvolle Einsichten über ihn selbst und die Legion. Ich möchte einige Dinge erwähnen, die mich besonders beeindruckt haben. Er schreibt: „Ich bin wirklich schwach, aber Maria zeigt ihre Macht durch die Schwachen. Seit einiger Zeit habe ich mir es zur Gewohnheit gemacht, das Legionsversprechen täglich gegen Ende der Messe aufzusagen. Jede Zeile des Versprechens ist voller Trost für die Schwachen.” Wir legen das Versprechen ab, wenn wir der Legion beitreten, aber wäre es nicht schön, wenn wir es öfters beten, damit es unser inneres Leben erfüllt. Es enthält alle Grundlehren, auf denen die Spiritualität der Legion beruht. Das Versprechen vollkommen einzuhalten war das höchste Geheimnis des Lebens und der Heiligkeit Alfie Lambes.
Es wurde oft gesagt, dass „die Legion leben” eine Redensart ist, die in den Briefen Alfies häufig zu finden ist. Er schreibt: „Ich bin mehr als überzeugt, dass „die Legion leben” gleichbedeutend ist, mit dem Leben Mariens zu leben und je mehr man sich der Legion hingibt, desto mehr findet man sich in Maria”. Ich denke, dass Alfie mit „die Legion leben” sein Leben nach dem Handbuch auszurichten, gemeint hat. Er war bestrebt den Geist und jedes Wort des Handbuchs in sein persönliches inneres und äußeres Leben zu übertragen. Und dies gelang ihm nach Aussage der Zeugen seines Lebens. Sich das Handbuch zu eigen zu machen hat ihn zum Diener Gottes gemacht, und so Gott will, wird dies ein bedeutender Faktor in seiner Seligsprechung sein.
Die eigentlichste Berechtigung für die Befürwortung der Legion ist der Umstand, dass sie Heilige hervorbringen kann. Eine weitere Berechtigung wird eigentlich nicht gebraucht. Ein wesentlicher Aspekt der Hervorbringung von Heiligen liegt darin, dass sie auch zu echten Aposteln gemacht werden. Das Handbuch enthält den universellen Ruf zur Heiligkeit, zur Mission und zur Evangelisation.
Im Apostolat Alfie Lambes sticht die Ausbreitung und der Gebrauch der Meister und Lehrlingsmethode zur Formung anderer im Glauben und im Apostolat heraus. Als er 18 Jahre alt war lernte er die Kunst der Ausbreitungsarbeit in den ländlichen Diözesen Killala, Kerry, Waterford, Raphoe und Kilmore unter der Anleitung und Ermutigung seines engen Freundes Seamus Grace. Er war auch vollbeschäftigt als Bruder des Morning Star Hostels für Obdachlose in Dublin, das sicherlich eine große Schule für Heilige ist. Dieses Hostel hat so viele außergewöhnliche Legionäre hervorgebracht. Das ist kein Wunder, weil man dort nur überleben kann, wenn man Jesus sieht und ihm in den armen Männern, die dort wohnen, mit dem Herzen Mariens dient. Ich sage das, weil ich glaube, dass jeder der Ausbreitungsarbeit gut machen will oder seine Berufung im Hostel sucht, gut beraten ist, Alfie als seinen besonderen Patron zu nehmen. Er weiß, um was es geht.
Gott hat Alfie für seine Arbeit als Gesandter in Südamerika gut vorbereitet. Er hat großartig reagiert. Sein Einfluss dort war weit, tief und andauernd. Es wäre leicht, all seine nach außen gerichteten Aktivitäten aufzuzählen und auf die Befassung mit dem Kern der inneren Motive und des übernatürlichen Glaubens zu verzichten. Als Legionär war er Prätorianer und so war seine spirituelle „Diät” die tägliche Messe und Kommunion, das tägliche Beten eines Stundengebets der Kirche und das Beten der Legionsgebete, besonders des Rosenkranzes, des Magnifikats und natürlich zwei Stunden solide apostolische Arbeit pro Woche, sowie die Teilnahme am wöchentlichen Treffen als wesentlicher Teil des Daseins eines aktiven Legionärs.
Alfie starb nach kurzer aber schmerzhafter Krankheit, aber auch hier war er vom Herrn und seiner Mutter für seine Heimkehr zum Vater gut vorbereitet. Ich war stark beeindruckt von den Worten, die er kurz vor seinem Tod an einen engen Freund gerichtet hat. Er sagte: „Bete nicht zu viel für mich, denn ich kann dir vom Himmel aus besser helfen.” Alle Legionäre werden im Himmel bessere Legionäre sein und dies ist besonders wahr für die großen Legionäre. Alfie wird im Himmel viel Gutes für die Legion machen. Lasst euch von ihm helfen, durch seine Anrufung und Teilhabe an allen Anliegen der Legion.
Europa
Mit Ausnahme von Österreich waren die 14 anderen Länder, die in diesem Bericht vorkommen, bis in die 1990er-Jahre unter Kontrolle atheistischer Regime. Die Kirche und deren Aktivitäten wurden streng kontrolliert, wenn nicht ganz verboten. Während der letzten beiden Jahrzehnte hat die Kirche viel am eigenen Wiederaufbau gearbeitet. Die Legion kam in den meisten Ländern als eine neue Bewegung in die Kirche. Infolgedessen kann man sagen, dass die Legion sich in ihrer Kindheit oder frühen Jugend befindet.
Die Arbeiten, die in vielen Ländern gemacht werden, gehen aus der geschichtlichen Situation hervor:
- Viele Besuche von älteren Menschen, die alleine leben oder im Spital sind, welche großteils ihres Lebens keine Möglichkeit hatten, die Sakramente zu empfangen.
- Vermittlung eines Priesters und des Sakramentenempfangs vor derem Lebensende.
- Standesamtlich verheirateten Paaren helfen, ihre Ehe auch kirchlich zu schließen.
- Vorträge an Studenten über die Keuschheit und durch Gebet der großen Anzahl von Abtreibungen entgegenwirken.
- Besuche bei Ausgetretenen und ihnen beim Wiedereintritt helfen, damit der Aufbau von neuen Pfarren genehmigt wird.
- Hilfe beim Aufbau von neuen Kirchen einschließlich dem Mischen und Tragen von Zement und Ziegeln.
- Alle anderen gewöhnlichen Legionseinsätze wie Besuche, Straßenapostolat, Organisieren von Exerzitien, Wallfahrten und Gebetsgruppen werden gemacht.
Weißrussland
Die Einwohnerzahl beträgt etwas über 9.5 Mill., von denen max. 1,5 Mill. oder 15% Katholiken sind. Die Legion ist in allen 5 Diözesen präsent. Es gibt ein Comitium, an dem 10 Erwachsenencurien, eine Jugendcuria und 7 Präsidien direkt angeschlossen sind. In allen Curien sind die Ämter besetzt. Die Curien und Präsidien werden regelmäßig visitiert und darüber wird dem Comitium berichtet. Fast jedes Präsidium macht Ausbreitung. Im Jänner gab es eine sehr erfolgreiche Jugendkonferenz mit 51 Teilnehmern. Sie machten diese an einer katholischen Website im Internet bekannt. Legionäre konnten eine Familie finden, welche 2 Waisenkinder adoptierten. Tschernobyl hinterließ im Land enorme Probleme.
Ungarn
Hat 10 Mill. Einwohner, von denen 6 Mill. oder 58% Katholiken sind. Die Legion ist in 13 von 16 Diözesen präsent. Die Legion in Ungarn erreichte im Jahr 2000 den Status einer Regia und wurde weiterhin vom Senatus Österreich betreut. Im Jahr 2005 wurde die Regia direkt dem Concilium angeschlossen. Sie besteht aus 6 Comitien, 12 Curien und 25 direkt angeschlossenen Präsidien. Drei von den angeschlossenen Räten befinden sich in anderen Ländern - 2 Comitien in Rumänien, 1 Curia in der Ukraine, alle mit ungarisch sprechenden Legionären.
Lettland
Die Einwohnerzahl beträgt 2.25 Mill., von denen 22% Katholiken sind. Es gibt eine Erzdiözese, 3 Diözesen und 250 katholische Pfarren. Die Legion hat ein Comitium mit 3 angeschlossenen Curien und 13 direkt angeschlossenen Präsidien und ist in allen 4 Diözesen präsent. Die Legionäre wurden vom Concilium gebeten, sich um Estland zu kümmern und dort die Legion zu beginnen. Die ersten Schritte wurden unternommen.
Litauen
8% der Bevölkerung von ca. 3.5 Mill. sind katholisch. Es gibt 2 Erzdiözesen und 5 Diözesen und die Legion ist in allen Diözesen vertreten. In Kaunus befindet sich ein Comitium, an dem 5 Erwachsenencurien, eine Jugendcuria und 18 Präsidien angeschlossen sind. Ausbreitungen werden nach den Sonntagsmessen gemacht und in den letzten 8 Monaten wurden 2 Präsidien in der Curia Marjiampole errichtet. Es wird auch von Patrizierrunden und von der Kontaktherstellung von Nicht-Katholiken zu Priestern berichtet.
Kroatien
Die Amtsträger der Regia Zagreb waren beim Conciliumstreffen im Juni anwesend. Der Bericht ist weiter hinten zu lesen.
Bosnien-Herzegowina
Das Land hat eine Einwohnerzahl von 3 Mill., von denen 15% katholisch sind. Die Legion ist in einer von den drei Diözesen errichtet. Es gibt eine Curia in Sarajevo, welche 4 Präsidien mit 40 aktiven Legionären hat. Ausbreitungen werden in 2 Pfarren gemacht und ein Jugendpräsidium wurde neu gegründet. Gute Kontakte gibt es mit den Orthodoxen, Muslimen und anderen christlichen Glaubensgemeinschaften.
Slowenien
Hat eine Einwohnerzahl von 5.4 Mill., davon sind 81% Katholiken. Die Curia in Lubljana hat 7 Präsidien. Die Legion ist in einer von 5 Diözesen vertreten.
Polen
Der Anteil der Katholiken in Polen beträgt mehr als 90%. Das Land hat 15 Erzdiözesen und 27 Diözesen. In 24 Diözesen ist die Legion vertreten und in 18 Diözesen ist sie nicht vertreten. Die Legion im Osten und Süden des Landes ist der Regia in Lublin zusammengefasst, an welcher 6 Comitien, 13 Curien und 9 Präsidien angeschlossen sind. Die Legion in der Mitte und im Norden des Landes wird von 2 Comitien betreut. Das Comitium Warschau hat 4 Curien und 18 direkt angeschlossene Präsidien und das Comitium Warschau-Praga hat eine Curia und 15 direkt angeschlossene Präsidien. In Lublin konnten im Berichtszeitraum 2 Präsidien gegründet und 10 Pfarren besucht sowie über die Legion informiert werden. In Warschau wird monatlich in einer Pfarre ausgebreitet.
Rumänien
Die Einwohnerzahl beträgt 22 Mill.. 5% davon sind vom lateinischen Ritus oder römisch-katholisch, 5% sind griechisch-katholisch oder uniert und 85% sind orthodox. Die Legion begann ihre Tätigkeit um 1994 nach einer PPC. Die Curia Bukarest wurde 2001 gegründet. Ihr sind 13 Präsidien angeschlossen und sie leitet die Legion in 2 Diözesen. Die Legionäre machen Spitalsbesuche und Hilfsdienste . Hausbesuche sind nicht möglich. In den ungarisch sprechenden Landesteilen gibt es 2 Comitien (in Nagyvward und Satu Mare), welche der Regia Budapest angeschlossen sind.
Slowakei
Hat eine Einwohnerzahl von 5.4 Mill., von denen 72% Katholiken sind. In 5 von den 6 Diözesen gibt es die Legion. Es gibt ein Comitium und 4 Curien mit 34 Präsidien und 217 aktiven Legionären. Es gibt Pfarren, in denen der Priester die Legion erwartet. Die wahre Marienverehrung wird studiert und Straßenapostolat wird gemacht.
Tschechien
Hat eine Einwohnerzahl von 10 Mill., von denen 27% Katholiken sind. Die Legion ist in 4 der 8 Diözesen vertreten. Es gibt 2 Comitien und 2 Curien. Zu den Arbeiten zählen Gefängnisbesuche und Vorbereitung Erwachsener auf die Taufe. Die 1. Patrizierrunde mit 20 Teilnehmern konnte stattfinden.
Moldawien
Dieses Land hat eine Einwohnerzahl von 4.3 Millionen, von denen 20 000 Katholiken sind. Die Mehrzahl ist traditionell orthodox. Es gibt nur eine Diözese mit 9 Pfarren und die Legion ist dort überall. Die Curia, welche sich in der Hauptstadt Chisinau befindet, hat auch 2 Jugendpräsidien. Derzeit gibt es 128 aktive Legionäre. Der Bischof von Chisinau war bei der Acies anwesend und zelebrierte die hl. Messe mit 100 Legionären.
Liechtenstein
Hat eine Einwohnerzahl von 35 000, von denen 71% Katholiken sind. Ausbreitungen wurden gemacht, jedoch bis jetzt ohne Erfolg.
Ukraine
Hat eine Einwohnerzahl von 46 Millionen, von denen 6.5 Mill. katholisch sind. 1.5 Mill. sind römisch-katholisch oder nach lateinischem Ritus und 5 Mill. sind griechisch-katholisch. Es gibt 7 lateinische Diözesen und in allen ist die Legion vertreten. Die Legion hat 1 Comitium, 13 Erwachsenencurien und eine Jugendcuria. Es gab eine erfolgreiche Sommerschule, bei der alle Räte vertreten waren. Elisabeth Kriss von Österreich, welche ein Jahr Ausbreitungen dort machte, wird heuer nochmals die Ukraine besuchen.
Österreich
Hat eine Bevölkerung von ca. 8.2 Mill., von denen 72% katholisch sind. Die Legion ist in allen 9 Diözesen sowie in 252 von den 2934 Pfarren (8.5%) vertreten. Dem Senatus sind 10 Comitien und 47 Curien mit insgesamt 358 Präsidien, davon 23 Jugendpräsidium mit ca. 90 Junglegionären, angeschlossen.
Wichtiges aus dem Bericht:
- In 26 Dekanaten wurde für den Mariologischen Kongress geworben.
- Zum Einkehrtag für Geistliche Leiter kamen 13 Teilnehmer.
- Neue Arbeiten waren Friedhofsapostolat im November und „Google mit Jesus” um die 4-7 Jährigen zu gewinnen
- 35 waren bei Exerzitien, welche vom Comitium Mühlviertel, Diözese Linz, organisiert wurden.
- Das Comitium Innsbruck macht Nachtapostolat bei den Straßenmädchen.
- Die Curia Floridsdorf organisierte einen 33-tägigen Vorbereitungskurs über die Vollkommene Hingabe an Maria.
Ausbreitungen wurde von mehreren Räten gemacht, mit begrenztem Erfolg. Aus den Berichten geht hervor, dass ein Erwachsenenpräsidium und ein Jugendpräsidium mit einer Jugendpatrizierrunde gegründet werden konnte. Die Amtsträger des Senatus hatten ein Treffen mit Kardinal Schönborn, welcher die Legion und die Stellung Marias in der Kirche schätzt.
AFRIKA
Der folgende Bericht über Afrika enthält einige Länder des Ostens, von Zentral- und Westafrika, davon sind die meisten Länder auch diejenigen, in den die Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn besucht hatte. Die Länder sind von einem oder mehreren der großen Probleme betroffen: Armut, große Entfernungen, schlechte Straßen und Verkehrsmittel, dürftige Kommunikation, Krankheiten, wenig Schulbildung, Unruhen usw.
KENYA
Kenya hat 10 Millionen Katholiken bei einer Bevölkerung von 35 Millionen. Die Legion wird von einem Senatus in Nairobi und einer Regia in Kisumu verwaltet. Das erste Präsidium wurde von der Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn im Jahr 1936 in Nairobi gegründet. Ein Präsidium in einem Gefängnisbereich mit 11 Mitgliedern hat auch ein Jugendpräsidium. Es besucht auch die Familien im Gebiet und 100 Häftlinge im Gefängnis. Eine Curia organisiert in einer psychiatrischen Klinik eine heilige Messe, zu der etwa 50 Patienten kommen. Regia Kisumu berichtete von 1455 Krankensalbungen, 205 empfingen die heilige Taufe in Todesgefahr, 1000 Ehesanierungen, 3317 Erwachsenentaufen und 506 Kindertaufen. 213 Personen wurden in die Kirche aufgenommen und 42 Medizinmänner, die ihre Ausrüstung verbrannten, erhalten Taufunterricht. 12 Präsidien wurden gegründet. Die Regia feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Der emeritierte Bischof John Njenga war der Hauptzelebrant bei der jährlichen Messe am Grab der Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn.
UGANDA
Uganda hat 12 Millionen Katholiken, das sind ca. 43 % der Bevölkerung, und 19 Diözesen, darunter 4 Erzdiözesen. Die Legion gibt es in allen 19 Diözesen. Dem Senatus von Uganda sind 2 Regiae, 14 Comitien, 16 Curien und 18 Präsidien direkt angeschlossen. Es gibt insgesamt 88.416 aktive Legionäre, 22.083 Junglegionäre und 14.400 Jugendliche in der Legion. Ungefähr 40 % der Legionäre sind zwischen 18 und 40 Jahren alt. Die Verwaltung ist gut, die Räte werden visitiert, Kongresse werden veranstaltet und es wird ausgebreitet. Den Berichten seit November ist zu entnehmen, dass es seither 140 neue Präsidien gibt. In vielen Schulen und Instituten gibt es die Legion. Eine Curia meldete die Weihe von 8 Legionären zu Diakonen und weitere 11 wurden zu Priestern geweiht. Es gibt 2 Curien und 5 Präsidien in Gefängnissen, die Legionäre werden eingeladen, auch nach ihrer Entlassung weiter in der Legion zu bleiben. Vor kurzem wurde ein Legionär im Senatustreffen herzlich begrüßt, nachdem er nach 18 Jahren Haft entlassen worden war. Mitglieder des Senatus Uganda besuchten im Auftrag des Conciliums 4 weitere afrikanische Länder und haben zur Zeit die Verantwortung für Äthiopien und Sudan übernommen.
ÄTHIOPIEN
Es wurden 3 Besuche nach Äthiopien gemacht, dabei wurden in Taza schätzungsweise 2700 Legionäre angetroffen. Diese Legionäre sind begeistert, brauchen aber mehr Wissen über die Legion und Legionsliteratur. In Jimma machen die Geistliche Leiterin und ihre Legionäre gute Arbeit. Während ihrer Besuche regten sie die Übersetzung der Legionsliteratur in die offizielle Landesprache - Amharic - an.
SUDAN
Es wurden zwei ergebnisreiche, aber herausfordernde Besuche im Sudan gemacht. Die Legionäre aus Uganda besuchten 4 Diözesen. Eine Diözese hat 2 Curien mit insgesamt 28 Präsidien. Obwohl es an Büchern und Material fehlt, versuchen die Legionäre das Legionssystem einzuhalten und machen gute Arbeit. In einer anderen Diözese gibt es die Legion zwar in allen 14 Pfarren, sie kennen aber das Legionssystem nicht wirklich. Viele von ihnen kamen erst aus den Flüchtlingslagern zurück. In der 3. Diözese gibt es die Legion in 11 der 12 Pfarren mit ungefähr 1500 Mitgliedern. In der 4. Diözese ist die Legion nicht vertreten.
NIGERIA
Der Osten Nigerias hat schätzungsweise 70% Katholiken, der Süden 30% und der Norden in manchen Gebieten weniger als 10 %.
Der SENATUS IBADAN verwaltet die Legion in den Erzdiözesen Ibadan und in Benin City und in der Diözese Iloran. Neben den beiden Erzdiözesen gibt es noch 8 Diözesen. Der Senatus erstreckt sich schätzungsweise über ein Viertel des Landes mit einer Bevölkerung von 23,3 Millionen Einwohnern. Der Rat scheint gut zu arbeiten und in Ibadan ist die Legion in allen Pfarren vertreten.
Im SENATUS ENUGU ist die Legion in 5 Suffragandiözesen der Erzdiözese Onitsha, der Erzdiözese Owerri und den angeschlossenen Suffrgandiözesen vertreten. Dem Senatus sind 20 Präsidien, 11 Erwachsenen- und 12 Jugendcurien, 18 Comitien und 3 Regiae direkt angeschlossen.
Die REGIA ONITSHA leitet die Legion in der Erzdiözese Onitsha und der Suffragandiözese Nnewi. Die Regia hat 5 Comitien, 12 Erwachsenen- und 2 Jugendcurien sowie 14 Präsidien direkt angeschlossen, mit schätzungsweise 31.000 Erwachsenen- und 10.500 Junglegionären. 2 Comitien berichteten von vielen kirchlichen Eheschließungen, Vorbereitungen auf die Sakramente und 189 Konversionen. Wunderbare Kontakte wurden bei Exploratio Dominicalis-Unternehmungen geschlossen, in den Pfarren, aber auch in Militärkasernen, Marine-Stützpunkten usw. Es gibt viele Studentencurien, sowohl für die Studenten als auch für das Universitätspersonal.
Die REGIA ILOT EKPENE leitet das Gebiet der Kirchenprovinz Calabar und hat 5 Präsidien, 11 Curien und 9 Comitien direkt angeschlossen. Die geschätzte Mitgliederzahl beträgt 20.000 Legionäre. Die Regia bemüht sich sehr um die Ausbreitung, sodass sich die Zahl der Mitglieder erhöht hat. 8 stillgelegte Präsidien wurden wieder aktiviert. An einer Jugendkonferenz nahmen 182 Junglegionäre teil, ein anderer Rat organisierte 78 Legionäre für eine Friedensmission in einem der Kriegsgebiete.
REGIA JOS: 3500 Werbungen ergaben 228 Mitglieder. Die Regia gründete 6 Präsidien und aktivierte 5 stillgelegte Präsidien. 22 Moslems bekehrten sich und 8 Prostituierte gaben ihren Lebensstil auf.
REGIA KADUNA leitet die Legion in der Erzdiözese Kaduna und den Saffragandiözesen.
REGIA ABUJA verwaltet die Legion in der Erzdiözese Abuja und 5 weiteren Diözesen. Der letzte Stand der Bevölkerung betrug 12,82 Millionen. Die Regia berichtete von137 Bekehrungen im letzten Jahr, 34 davon waren Moslems.
REGIA LAGOS leitet die Legion in der Erzdiözese Lagos und zwei weiteren Diözesen.
MALAWI: Die Bevölkerung beträgt ungefähr 13 Millionen, von denen 20 % katholisch sind. 1940 besuchte die Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn das Land und errichtete die Legion in 2 Vikariaten. Die REGIA BLANTYRE erstreckt sich über das Gebiet der Erzdiözese Blantyre und 6 Suffragandiözesen. Der Regia sind12 Präsidien, 22 Curien und 11 Comitien direkt angeschlossen. In den anderen Diözesen gibt es noch weitere 48 Comitien. Kongresse und 3-tägige Exerzitien werden gefördert. In einigen Gebieten wurde das 100 Jahr Jubiläum der Ew. Dienerin Gottes Edel Mary Quinn gefeiert. Im Süden gibt es 6 Jugendpräsidien. Legionäre besuchten ein Priesterseminar, um die Studenten für die Legion zu interessieren. Die Handbücher wurden in zwei Sprachen gedruckt.
SAMBIA
In Sambia gibt es 3 Millionen Katholiken, das sind ungefähr ein Viertel der Bevölkerung in zwei Erzdiözesen.
Die REGIA LUSAKA leitet die Legion in der Erzdiözese Lusaka und 6 Suffragandiözesen. Die Regia hat 27 Comitien, 174 Curien und 1053 Präsidien mit insgesamt 22.531 aktiven Legionären und 1794 Junglegionären. Zu den Arbeiten zählen Haus- und Spitalsbesuche, kirchliche Eheschließungen und Taufvorbereitungen. Die Visitationen der Räte werden durchgeführt.
REGIA KASAMA leitet die Legion in der Erzdiözese Kasama und seinen 2 Suffragandiözesen. Im Priesterseminar wurde ein Präsidium errichtet, das ein Jugendtreffen für 3 Tage organisierte. Die Förderung der Seligsprechungsprozesse wird fortgesetzt.
TANSANIA
Es gibt an die 9 Millionen Katholiken in Tansania, das sind 27% der Bevölkerung. Es gibt 5 Erzdiözesen und 26 Suffragandiözesen.
ERZDIÖZESE ARUSHA - Comitium ROMBO: hat 16 Erwachsenen- und 2 Jugendcurien und 29 Präsidien direkt angeschlossen. Insgesamt gibt es dort 3600 aktive Legionäre. 2 Curien wurden wieder belebt und man bemüht sich sehr um die Werbung von Junglegionären.
COMITIUM KILEMA hat 10 Curien und 9 Präsidien direkt angeschlossen. COMITIUM HAI: Die Legionäre machen Haus- und Spitalsbesuche, helfen durch Liebesdienste und unterstützen den Priester in allen Pfarraktivitäten.
COMITIUM DAAR ES SALAAM: Dem Comitium sind 9 Präsidien und 13 Curien angeschlossen und es leitet damit die Legion in der Erzdiözese und den 5 Suffragandiözesen. An der Universität gibt es einige Studentenpräsidien.
ERZDIÖZESE SONGEA - COMITIUM SONGEA: Im Juli 2008 wurden folgende Zahlen bekanntgegeben: 14 Curien mit insgesamt 103 Präsidien, 1682 aktive Legionäre plus 159 Legionäre in Probe.
COMITIUM MBINGA: Die Diözese Mbinga hat 26 Pfarren, in denen auch die Legion vertreten ist. Im Dezember 2008 wurden folgende Zahlen berichtet: 14 Curien, 97 Präsidien und insgesamt 1707 Mitglieder. Das Mbinga Comitium hat die Aufsicht über drei weitere Comitien: Comitium Njombe, das im Dezember 2007 von direkt angeschlossenen 9 Präsidien und 6 Curien berichtete, das Comitium Mtwara, dem 9 Curien angeschlossen sind. Allerdings ist das Gebiet riesig, manche Curien liegen mehr als 150 km entfernt vom Mtwara. Darum hält das Comitium seine Treffen an verschiedenen Orten. Die Legionäre bemühen sich, die Legion in allen Pfarren einzuführen.
GAMBIA:
In Gambia gibt es weniger als 3 % Katholiken. In den letzten Monaten wurde der Kontakt zur Curia Banjul wieder hergestellt. Sie haben 7 Präsidien mit höchstens 100 Mitgliedern. Ein Präsidium konnte wieder hergestellt werden. Die Legionäre halten Klassenunterricht als Vorbereitung auf die Sakramente, besonders für die Ehevorbereitung. Die meisten Ehen sind nicht kirchlich geschlossen. Die Curia Banjul hat das Angebot von Hilfe angenommen und der Senatus Accra wird zwei Legionäre entsenden.
SIERRA LEONE
Die CURIA FREETOWN liegt in der Erzdiözese Freetown. In Sierra Leone gibt es 4 Millionen Einwohner, von denen 2 % katholisch sind. Im Jahr 2006 besuchten Legionäre aus Ghana im Auftrag des Conciliums die Curia und sie berichteten von 11 Präsidien. Es gibt noch 2 - 3 andere Diözesen mit 2 oder 3 Präsidien. Der Bürgerkrieg hat nicht nur die Legion, sondern auch alle kirchlichen Einrichtungen zerstört. Und während es noch immer große Probleme gibt, geben die Bischöfe Anlass zur Hoffnung, da sie die Legion wieder verjüngen wollen. Die Legionäre haben eine große Verehrung zur heiligen Messe und zur Muttergottes, und die Amtsträger von Freetown leben voll Hingabe.
LIBERIA
Die Bevölkerung beträgt mehr als 3 Millionen und es gibt 405 Katholiken. Englisch ist wohl die offizielle Sprache, aber es gibt 16 verschiedene Sprachen in den Regionen, nur 20 % der Bevölkerung können lesen und schreiben.
CURIA MONROVIA: Es gibt kein Postwesen, der einzige Schriftverkehr ist via E-mail zum Haus des Bischofs. Man konnte etwas Kontakt durch P. Gary SMA aufrecht erhalten, der sehr an der Legion interessiert ist, allerdings ist seine Mission sehr weit von Monrovia entfernt. Vor kurzem erhielt das Concilium frühere Protokolle über die SMA Patres in Schottland. Es gibt 19 Präsidien, die Curia allerdings ist mit nur 2 Amtsträgern sehr schwach besetzt. Vor den Wahlen im Mai haben sie eine Amtsträgertagung geplant.
SÜDAMERIKA
BOLIVIEN:
BOLIVIEN ist 13 mal so groß wie IRLAND. 85% der 9,7 Millionen Einwohner sind Katholiken. Der Senatus von LA PAZ leitet die Legion des ganzen Landes. Ihm sind 1 Regia, 4 Comitien, 9 Curien und 14 Präsidien angeschlossen. Die Legion des Landes zählt 2389 erwachsene Legionäre, 223 Junglegionäre und 1793 Hilfslegionäre. Die Legion ist in 9 von 12 Diözesen präsent. In dem Jahr, in dem Susana MACIEL in BOLIVIEN im Auftrag des Conciliums tätig war, konnten zahlreiche neue Präsidien gegründet werden. Aufbauend auf ihre Arbeit konnten in den beiden letzten Jahren weitere Curien gebildet werden.
CHILE:
CHILE verfügt über 15,5 Millionen Einwohner, von denen 71% Katholiken sind. Die Legion hat dort eine turbulente Zeit hinter sich, die sich im Sitzwechsel des Senatus dokumentiert. Alle Räte des früheren Senatus sind nun dem neuen angeschlossen und die Verbindungen zu den Räten sind hergestellt. Es gibt 27 Diözesen im Land.
KOLUMBIEN:
Von den 44 Millionen Einwohnern sind 86 % Katholiken, von denen wieder einer Umfrage zufolge 60% nicht praktizieren. Es gibt zwei Senatus - BOGOTA und MEDELLIN - , die die Legion in 76 Diözesen leiten.
Der Senatus BOGOTA leitet 4 Regiae, 11 Comitien, 5 Curien und 9 unmittelbar angeschlossene Präsidien in 42 Diözesen. 8 Diözesen warten noch auf eine Ausbreitung. Den Berichten zufolge gehören eine große Anzahl von Legionären der jüngeren Alterskategorie an. Vor kurzem wurden im Grenzraum zu BRASILIEN im Amazonasgebiet 4 Präsidien errichtet. In VILLAVICENCIO haben die jungen Legionäre verschiedene Werbemethoden angewandt: Columbanerwerbung, Tür-zu-Tür-Besuche und Straßenwerbung. Eine Reihe von Erwachsenen- wie Jugendpräsidien konnte errichtet werden. Im Auftrag des Conciliums waren unlängst zwei junge Legionäre auf Ausbreitung in PANAMA. In der Regia BUCARAMANGA konnten zwei neue Comitien sowie zwei Curien, davon eine Jugendcuria - errichtet werden.
Der Senatus MEDELLIN leitet 1 Regia, 13 Comitien, 16 Curien und 6 direkt angeschlossene Präsidien. Eine Hauptarbeit bildet der Katechismusunterricht für Kinder, um sie auf die Sakramente vorzubereiten. Als Ergebnis dieser Arbeit konvertierten 4 Familien und zwei davon kamen zur Legion. In NECOLI wurde eine PPC durchgeführt. Dabei erfolgten Straßenapostolat, Katechismusunterricht in Schulen und Colleges sowie Hausbesuche. Nicht-katholische Lehrer unterstützten die Katechese. Bei der PPC zeigten viele junge Leute Interesse an Taufe, Kommunion und Firmung. Eine Reihe von Paaren erhielt Instruktionen über das Ehesakrament.
ECUADOR:
Dieses Land ist dreimal so groß wie IRLAND. Von den 13 Millionen Einwohnern sind 89% Katholiken. Im Februar 1954 begann Alfie LAMBE die Legion im Lande auszubreiten. Der Senatus von QUITO leitet die Legion des ganzen Landes und umfasst 1 Regia, 6 Comitien, 5 Curien und 21 unmittelbar angeschlossene Präsidien. Die Regia CUENCA leitet 3 Comitien, 5 Curien sowie 34 Präsidien, davon 15 Jugendpräsidien. Es wird berichtet, dass in drei Gefängnissen Präsidien bestehen.
Das Land ist in 24 Diözesen gegliedert. Ausgebreitet wird in den Diözesen GUARANDA und LATACUNGA, aus der Diözese TULCAN musste sich allerdings die Legion wieder zurückziehen. Laufend gibt es Exploratio-Unternehmen und Besuche von Marienheiligtümern, was zu zahlreichen Konversionen geführt hat. Es gibt eine eigene Curia bei den Indianern.
PARAGUAY:
Zufolge einer Arbeitslosenrate von 16% lebt ein großer Teil der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Von 5,5 Millionen Einwohnern sind 91% Katholiken, 6% evangelikale und 1% andere Christen. Die Verfassung anerkennt die historische Rolle der katholischen Kirche im öffentlichen Leben. Der Senatus ASUNCION leitet die Legion des Landes. Diese umfasst 6 Comitien, 26 Curien und 20 Präsidien in 9 von 15 Diözesen. Es gibt 13.600 aktive Legionäre und etwa 20.000 Hilfslegionäre. Ein Jugendcomitium ist für 11 Curien und 310 Präsidien verantwortlich.
PERU:
88% der 32 Millionen Einwohner sind Katholiken. Einer Schätzung zufolge besuchen aber nur 5% den Sonntagsgottesdienst. Es gibt 45 Diözesen und in den meisten ist die Legion etabliert. Es wird berichtet, dass in letzter Zeit eine Reihe von neuen Präsidien errichtet werden konnte, darunter auch zwei im Gefängnis von SULLANA. Die Jugend ist sehr aktiv und auch zahlreich. Viele Legionäre sind Katechisten, unterrichten Kinder, betreiben Apostolat auch bei deren Eltern. Viele haben wieder begonnen, ihren Glauben auch zu leben und einige Paare werden auf das Ehesakrament vorbereitet.
URUGUAY:
72% der 3,2 Millionen Einwohner sind Katholiken. Es gibt eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Religionsunterricht in öffentlichen Schulen ist verboten. Die Legion ist in 8 von 10 Diözesen präsent. Alfie LAMBE hat 1958 in MONTEVIDEO eine Curia errichtet. Der nunmehrige Senatus MONTEVIDEO leitet 3 Comitien, 7 Curien und 25 Präsidien mit insgesamt 1238 Mitgliedern.
VENZUELA:
Von 28 Millionen Einwohnern sind 88 % katholisch. Die Legion wurde 1950 gegründet und ist in allen 9 Erzdiözesen und 29 Diözesen vertreten. Der Senatus CARACAS umfasst 30 Comitien, 32 Erwachsenen- und 46 Jugendcurien. Der Senatus hat Informationen und Statistiken vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass die Bildung von 2 Regiae, eine bessere Führung und Ausbreitungen ins Auge gefasst sind. Die Legionäre besuchen Menschen, die Zauberei betreiben, Indianer, Homosexuelle und Gefangene. Neben einer PPC konnte ein Jugendprojekt verwirklicht werden, aus dem ein Jugendpräsidium mit 24 Mitgliedern hervorging.
KUBA:
1959 wurde KUBA offiziell ein atheistisches Land, in dem religiöse Betätigung eingeschränkt und atheistische Propaganda betrieben wurde. Erleichterungen gab es 1992 und Papst JOHANNES PAUL II. konnte 1998 auf Einladung der Regierung und der Kirche das Land besuchen. Von den 12,5 Millionen Einwohnern sind immerhin 50 - 60% Katholiken. Von den 11 Diözesen ist die Legion nur in 3 vertreten. Die meisten Curien sind in der Hauptstadt HAVANNA, darüber hinaus existiert noch ein Comitium mit 9 Curien.
Amtsträger der Regia ZAGREB / KROATIEN besuchen das Concilium:
Beim Conciliumstreffen im Juni war die Regia ZAGREB mit ihren Amtsträgern vertreten: Präsident Anto BRKIC, Vizepräsident Zedenka JERKOVIC, Schriftführer Robert PREMUZ, Kassenführer Mirjana KOVACIC und Dolmetscherin Iva PAVKOVIC.
Die Legion in KROATIEN wird durch die Regia Zagreb geleitet, die über 2 Comitien, 4 Curien und 13 direkt angeschlossene Präsidien verfügt. Unter den Mitgliedern gibt es 105 Jugendliche und 17 Nazaret-Gruppen. Vorbereitungen zur Bildung eines Comitiums SPLIT sind im Gange. Die Regia arbeitet auch an der Schaffung einer neuen Curia Zagreb-West, die durch Teilung der Curia Zagreb-Süd (17 Präsidien) erfolgen soll. Die Legion ist gegenwärtig in 7 von 15 Diözesen vertreten. Die Curia ist außerdem verantwortlich für zwei Curien, je eine in BOSNIEN-HERZEGOWINA und SLOWENIEN.
Tommy McCABE, der Präsident des Conciliums, dankte den Legionären für ihren Besuch und ihren besondern Einsatz für die Legion.
Conciliumsbesuch durch Legionäre aus NORWEGEN:
Am 23. Mai 2009 trafen sich Legionäre des Präsidiums TONBERG mit Amtsträgern des Conciliums. Es gab nützliche Gespräche über diverse Aspekte der Legion und insbesondere über die Ausbreitung. In OSLO gibt es zahlreiche Konvertiten und der Priester möchte mit ihnen in der St. Olaf-Pfarre ein Präsidium errichten. Auch der Regens des Priesterseminars zeigt Interesse an der Errichtung eines Präsidiums unter den Seminaristen.
Tommy McCABE dankte den Legionären für ihr Kommen und riet ihnen, die vollkommene Hingabe an MARIA als Grundlage für die Ausbreitung der Legion in NORWEGEN zu nehmen.
Gedenkfeier für den Diener Gottes Frank DUFF:
Die jährliche Gedenkfeier für den Diener Gottes Frank DUFF fand am Sonntag dem 7. Juni 2009 auf dem Glasnevin-Friedhof in DUBLIN statt. Pater Liam O’CUIV hielt eine beeindruckende Rede über viele Aspekte der Legion, wie über den besonderen Platz MARIAs bei den Legionären und die Übung der vollkommenen Hingabe an MARIA. Etwa 300 Personen nahmen an der Feier teil, die mit dem Rosenkranz und einer Prozession zum Grab von Frank DUFF ihren Abschluss fand.
ANMERKUNG
Wegen Problemen beim Drucken werden viele Räte weltweit die Ausgabe der Nr. 1/2009 der MARIA Legionis nicht erhalten haben. Wir entschuldigen uns aufrichtig dafür und die Unannehmlichkeiten, die dadurch den Legionären und ihren Zeitschriftenbeziehern entstanden sind.
Gebet um die Seligsprechung des Dieners Gottes Frank DUFF:
„Gott, unser Vater, du gabst deinem Diener Frank Duff eine tiefe Einsicht in das Geheimnis deiner Kirche, des Leibes Christi, und in die Stellung Marias in diesem Geheimnis.
Ganz erfüllt von seinem großen Verlangen, diese Einsicht auch anderen mitzuteilen, und in kindlicher Abhängigkeit von Maria formte er ihre Legion. Sie sollte ein Zeichen von Marias mütterlicher Liebe zu den Menschen und ein Werkzeug werden, um alle ihre Kinder einzubinden in das Werk der Verkündigung des Evangeliums durch die Kirche.
Wir danken dir, Vater, für die Gnaden, die du ihm erwiesen hast, und für all das Gute, das durch seinen mutigen, leuchtenden Glauben der Kirche geschenkt worden ist. Vertrauensvoll bitten wir dich um die Erfüllung des Wunsches, den wir auf seine Fürbitte hin vorbringen. (…)
Wir bitten auch, dass die Heiligkeit seines Lebens, wenn es deinem Willen entspricht, von der Kirche anerkannt werde zur Ehre deines Namens durch Christus, unseren Herrn. Amen.”


